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Nichtlinearitäten gehören zu den wichtigsten fundamentalen Phänomenen in der Natur. So unterschiedlich diese Erscheinungen sind, sie entstehen aus wenigen Grundregeln der Selbstorganisation und Strukturbildung. Aus einfachen Einzelteilen entstehen filigrane und fraktale Formen, regelmäßige oder chaotische Muster. Die Entstehung solcher neuer selbstorganisierter Strukturen basiert auf dem Zusammenwirken einzelner Elemente in einem komplexen System und erzeugt neuartige, sogenannte emergente Eigenschaften. Eigenschaften des Ganzen, die mehr sind als die Summe seiner Teile. Unter dem Begriff "Nonlinear Science"gehören komplexe, nichtlineare Phänomene daher zu den wegweisendenQuerschnittthemen aktueller Forschung. Nichtlinearitäten werden derzeit zudem immens wichtig für neue Anwendungen, in denen Materialstrukturierung oder Informationsübertragung durch Nichtlinearitäten erzeugt und gesteuert werden kann.
Im Seminar sollen Phänomene aus den Bereichen des Magnetismus und der nichtlinearen Optik und Quantenoptik im Vordergrund stehen, da diese auch für aktuelle Forschungsbereiche wie Nanooptik, Datenspeicherung und optische Technologien von außerordentlicher Bedeutung sind. Der Schwerpunkt der Seminarthemen liegt dabei auf den experimentell zugänglichen Phänomenen und deren grundlegende Entstehungsmechanismen.
- Lehrende/r: Vladislav Demidov
- Lehrende/r: Sergej Demokritov
- Lehrende/r: Carsten Fallnich
- Lehrende/r: Jörg Imbrock
Nachhaltig, klimafreundlich, umweltschonend und fair soll sie sein, die neue Gesellschaft und Wirtschaft der Nachhaltigkeit. Unternehmen, Staaten, Schulen, Wissenschaften, Religionen, Mobilitätssysteme, die Städte, alles soll in der grünen Moderne im Sinne der Nachhaltigkeit verändert werden. Auch die Subjekte sind dazu aufgerufen ihre sozialen Praktiken kritisch zu überprüfen und ggf. im Sinne einer nachhaltigen Lebensführung anzupassen. Biologisch und regionale angebaute Lebensmittel, Ökostrom, Kaffee und Schokolade nur fair gehandelt und wenn es ein Auto sein muss, Bitte ein elektrisches. Trotz des Wissens über die sozialen und ökologischen Katastrophen der Gegenwart und alle diese Versuche in den letzten Jahrzehnten eine nachhaltige Gesellschaft zu errichten, gelingt ist bisher nicht zentrale Nachhaltigkeitsziele (Schutz der Umwelt und globale Gerechtigkeit) zu erreichen. Versuche das eigene Verhalten im Sinne einer nachhaltigen Lebensführung zu verändern, scheinen zum Scheitern verurteilt zu sein. Warum? In diesem Seminar steht das Konzept der Externalisierung von Stephan Lessenich im Zentrum, um Antworten auf diese Frage zu finden. Nach einem kurzen Einführungsblock zum Nachhaltigkeitskonzept und in der Öffentlichkeit verbreiteten Erzählungen über eine Nachhaltigkeitstransformation, rekonstruieren wird auf der Grundlage der Monographie „Neben uns die Sintflut. Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“ verschiedene Facetten von Externalisierung, um uns ein genaueres Bild, von den ökologischen und sozialen Herausforderungen zu erschließen, mit denen die Weltgesellschaft gegenwärtig konfrontiert ist.
- Lehrende/r: Björn Wendt
Aan de hand van primaire en secundaire bronnen maken we kennis met het voor het Nederlandstalige gebied unieke genre van de literaire non-fictie, waarbij we het in een bredere literaire en Europese context plaatsen.
- Lehrende/r: Twan Zegers
Contents: Monte Carlo integration, random numbers, solution of systems of linear equations and eigenvalue problems (with physical applications), solution of ordinary and partial differential equations (with physical applications), Fast Fourier Transformation, methods for modelling physical systems (Monte Carlo simulations, Ising model).
Inhalt: Monte-Carlo-Integration, Zufallszahlen, Lösung von linearen Gleichungssystemen und Eigenwertproblemen (mit physikalischen Anwendungen), Lösung von gewöhnlichen und partiellen Differentialgleichungen (mit physikalischen Anwendungen), Fast-Fourier-Transformation, Verfahren zur Modellierung physikalischer Systeme (Monte-Carlo-Simulationen, Ising-Modell).
- Lehrende/r: Diana Khoromskaia
- Lehrende/r: Jan-Philip Neuendorf
Het doel van dit hoorcollege is niet een volledig maar wel een representatief overzicht te bieden van de literatuur in Nederland en Vlaanderen tussen 1800 en 1945. Daarbij wordt aandacht besteed aan proza en aan poëzie en komen zowel afzonderlijke auteurs en werken als de dynamiek van het literaire leven aan bod. Ook worden de diverse literaire ontwikkelingen in hun sociaal-maatschappelijke context en in een internationaal kader geplaatst. We gaan ook in op relaties tussen literatuur en schilderkunst.
- Lehrende/r: Carl de Strycker
- Lehrende/r: Stephan Rave
- Lehrende/r: Julia Schleuß
Neural Networks for Economics and Finance
This course provides a comprehensive introduction to the fundamentals of machine learning with neural networks and their application in finance and economics. Students will be introduced to theoretical concepts and methods for analyzing complex datasets and making predictions. Through a combination of lectures and accompanying tutorials, students will gain hands-on experience with Python and develop skills to design and train their own models.
Examination
The exam will consist of a one-week take-home exam (programming exercise in Python and analysis of output) plus a short presentation.
- Lehrende/r: Nicole Branger
- Lehrende/r: Stefan Menze
- Lehrende/r: Ruven Micheel
- Lehrende/r: Mark Trede
- Lehrende/r: Carola Baier
- Lehrende/r: Jessica Coenen
- Lehrende/r: Dieter F. Kutz
- Lehrende/r: Nils Henrik Pixa
På dette kurset jobber vi med lytteforståelsen ved hjelp av noen aktuelle norske tv-serier. Det kan hende vi tar på oss en hel sesong av en serie, eller så velger vi bare episoder fra forskjellige – det avgjør vi sammen i første møte etter noen gitte forslag. Det kan være alt fra Side om side (eller også Over hekken), Hjem til jul, Våre beste år og Ragnarök til Pørni. Selvfølgelig prøver vi ikke bare å skjønne så mye som mulig, men vi skal også snakke med hverandre om det vi har sett og drøfter eventuelle samfunnspolitiske eller kulturelle strømninger vi støter på.
- Lehrende/r: Magnus Enxing
- Lehrende/r: Björn Gebhard
- Lehrende/r: Yuanjiang Han
- Lehrende/r: Lukas Niebel
- Lehrende/r: Christian Seis
- Lehrende/r: Matthias Freise
- Lehrende/r: Pablo Holwitt
- Lehrende/r: Almut Müskens
- Lehrende/r: Annette Zimmer
Die Planung, Durchführung und Reflexion von Gedenkstättenfahrten gehören zu den zentralen Aufgabenbereichen von Geschichtslehrkräften. Ziel der Übung ist es, dass Geschichtsstudierende Kompetenzen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von solchen Exkursionen mit Schulgruppen insbesondere im Themenfeld des Nationalsozialismus aufbauen. Vor dem Hintergrund dieses Anliegens setzt die Lehrveranstaltung einen besonderen Schwerpunkt auf die Analyse und (Weiter-)Entwicklung von Lehrmaterialien zur Vor- und Nachbereitung, um Ansätze für eine differenzierende Unterrichtsplanung im Setting des historischen Lernens an außerschulischen Lernorten zu entwickeln. Damit verbunden ist die Fragestellung: Wie können die spezifischen Lernpotentiale von historischen Lernorten für die Gestaltung differenzierender Lernarrangements genutzt werden?
Nach Einarbeitung in die theoretischen Grundlagen sollen die Teilnehmer*innen eigene Praxiserfahrungen am Beispiel des Geschichtsorts Villa ten Hompel in Münster sammeln, in deren Zusammenhang auch Gespräche mit Mitarbeiter:innen des Lernorts vorgesehen sind.
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit Lehrmaterialien zur Vor- und Nachbereitung von Besuchen an historischen Lernorten mit Schulgruppen befasst sich die Übung insbesondere mit Heterogenität als Voraussetzung historischen Lernens.
Bitte beachten Sie nachfolgende organisatorische Hinweise: Die obligatorischen Exkursionen zum Geschichtsort Villa ten Hompel werden voraussichtlich am Mittwoch, den 12.11. (14.00 - 18.00 Uhr) und am Mittwoch, den 10.12. (16.00 - 18.00 Uhr) stattfinden.
- Lehrende/r: Felix Ostermann
Das Repetitorium dient der unmittelbaren Vorbereitung auf das Erste Examen. Vorausgesetzt wird, dass alle Studierenden sich auf die Sitzungen so vorbereiten, dass das Examenswissen im Neuen Testament (v.a. Bibelkunde, Einleitungsfragen, historische Kenntnisse, exegetische Methodik, Theologie, Forschungsgeschichte) zusammen besprochen und abgeprüft werden kann.
Dabei sollen v.a. die folgenden Bereiche abgedeckt werden: der historische Jesus, die synoptischen Evangelien, die Apostelgeschichte und die Geschichte des entstehenden Christentums, die Paulusbriefe und das Corpus Paulinum, das Johannesevangelium, die Johannesbriefe und die Offenbarung des Johannes sowie theologische Querschnittsthemen im Neuen Testament.
Bestandteile des Repetitoriums sind zudem Probeklausuren zu den einzelnen Themenbereichen und Simulationen von mündlichen Prüfungen.
- Lehrende/r: Florian Neitmann
This MA level seminar offers a transdisciplinary take on the study of nationhood, nationalism, and transnationalism and engages with various conceptualizations of these notions in both the humanities and the social sciences. Using Benedict Anderson’s influential idea of Imagined Communities as one of its departure points, the course takes seriously the idea of the social constructedness of the nation and tries to situate nations in their historical and geopolitical contexts. It questions how the nation came to be considered as culturally given and why it is regarded as the most potent unit of political organization and expressing sovereignty. In keeping in tune with this interrogation of how the idea of the nation and nationalism came to be, the seminar also engages with countervailing trends (such as transnationalism, globalization, and cosmopolitanism) which undercut the resilience of nationalism. The course also explores how related notions of gender, race, class, citizenship, imperialism, decolonization, and migration feature in the (de)construction and reproduction of nations. The main course aims include:
- Placing contemporary theoretical debates into a wider historical context and considering earlier theorizations and discussions on the ‘origins’ of nations
- Providing an overview of key theoretical approaches to nationalism and considering some of the main criticisms levelled against them in a comparative perspective
- Considering how alternative forms of knowledge including ideas of decolonization challenge dominant Euro-American conceptualizations of nationhood and nationalism
- Examining the ways in which cultural products such as novels, art, music, media, film, language, etc participate in both entrenching and undermining the idea of the nation, as well as transcending it. Students are particularly encouraged to engage with diverse forms of cultural artifacts such as fashion, gaming, sport, celebrity, media, TV to understand ideas of nation, nationalism and transnationalism.
Course readings will be made available in a course folder on Learnweb. A separate introductory reading list for independent study will also be made available. This is a reading-intensive course and students are encouraged to complete all their readings in readiness for class discussions. To pass this course, students will be expected to complete and pass a final exam.
- Lehrende/r: Felipe Espinoza Garrido
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
In dieser Veranstaltung sollen Konzepte für Schule und Unterricht entwickelt werden, welche die Kontexte Digitalität und Nachhaltigkeit aufgreifen. Aufbauend auf grundlegenden Fragen zu Bildung und Erziehung werden die Möglichkeiten zur schulischen Umsetzung mithilfe von Ansätzen wie transformativem Lernen erörtert und diskutiert. Auch die Perspektiven von Unterrichts- und Schulentwicklung werden in den Blick genommen. In der Diskussion über die Realisierbarkeit von Lernarchitekturen, sollen auch Zukunftsszenarien zum schulischen Lernen und die Rolle der Lehrpersonen reflektiert werden.
- Lehrende/r: Marcus Kohnen
In der frühen Neuzeit ist aufgrund tiefgreifender gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche ein massiver Anstieg der Zahl der Schreib- und Lesekundigen zu beobachten. Zum ersten Mal spielt nun Schriftlichkeit für einen größeren Teil der deutschsprachigen Bevölkerung eine nennenswerte Rolle. Verbunden mit der Zunahme der Schreibanlässe ist eine Ausdifferenzierung der Textsorten. Zudem bildet sich in dieser Zeit die neuhochdeutsche Schriftsprache heraus, die sich bis zur Mitte des 17. Jh. auch im norddeutschen Raum ausbreitet und dort das Mittelniederdeutsche ablöst. Die neue Schriftsprache ist gekennzeichnet durch größere, überregionale Kommunikationszusammenhänge, durch die Verschriftlichung des Alltags und durch neue Medien. Im Seminar sollen nach einer einführenden Phase zum Frühneuhochdeutschen und Mittelniederdeutschen ausgesuchte Textzeugen aus verschiedenen Regionen des deutschen Sprachraums besprochen werden. Berücksichtigt werden z.B. Texte für den Schulunterricht, Rechts- und Verwaltungstexte (z.B. Hochzeits- und Kleiderordnungen), aber auch Protokolle, Privatbriefe, Kochbücher u.v.m. Bei der Auswahl der Texte sollen auch Wünsche der Seminarteilnehmer:innen berücksichtigt werden.
- Lehrende/r: Christian Fischer-Bakker
Trotz ihrer großen Beliebtheit ist die Wahrnehmung von Computer- und Videospielen im Allgemeinen oft immer noch eher negativ. So wurde im Kontext von Amokläufen oft darüber diskutiert, ob die Täter durch gewalthaltige Spiele aggressiv gemacht wurden oder sie ihre grausamen Taten gar in der virtuellen Welt eingeübt haben könnten. Die Nutzung digitaler Spiele steht außerdem im Ruf, zu einer Vernachlässigung sozialer Kontakte und damit einer Vereinsamung beitragen zu können. Zuletzt wurde von der Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Computerspielsucht („Gaming Disorder”) offiziell als diagnostizierbare Erkrankung anzuerkennen, was bei besorgten Eltern zu einer weiteren Verunsicherung geführt haben dürfte.
Andererseits gibt es aber durchaus auch positive Wirkungen, die mit der Nutzung von Computer- und Videospielen in Verbindung gebracht werden. So kann ihre Verwendung zu Stressreduktion und Entspannung beitragen und wird von den meisten Anwender*innen als sehr unterhaltsam erlebt. Mittlerweile gibt es außerdem Ansätze, digitale Spiele für Lernzwecke („Serious Games”) oder im therapeutischen Kontext zu nutzen.
Im Seminar verschaffen wir uns einen ausgewogenen Überblick über den Forschungsstand zur Nutzung und Wirkung von digitalen Spielen. Aktuelle empirische Studien werden diskutiert und die methodische Vorgehenswiese kritisch reflektiert.
Die Studierenden lernen im Verlauf des Seminars außerdem das Virtual Reality und Game Lab des Arbeitsbereiches für Online-Kommunikation kennen und erhalten so einen praxisbezogenen Einblick in die laborexperimentelle Medienwirkungsforschung.
Bitte beachten: Am 12.12.2025 findet im Rahmen des Kurses eine Exkursion zum Heinz-Nixdorf-Museum Paderborn statt. Bitte planen Sie den Termin bereits bei der Anmeldung ein. Wir fahren morgens mit der Bahn nach Paderborn und kommen nachmittags zurück.
Studienleistungen:
Lektüre wissenschaftlicher Texte, mündliche Beteiligung, Referat, Teilnahme an Laborterminen und Exkursion
Prüfungsleistung:
Hausarbeit
- Lehrende/r: Felix Reer
In diesem Seminar werden wir einen Aspekt aus der Familiensoziologie vertieft betrachten. Wie im Seminartitel angekündigt, nehmen den Begriff des neuen Vaters unter die Lupe und stellen uns z.B. die Frage ob es aktuell so etwas wie eine Transformation von Männlichkeit gibt. Neue Väter erfordern andere Mütter. Schon Ulrich Beck mutmaßte in der "Risikogesellschaft", bei Vätern in der Rolle von Hausmännern müssten es die Mütter schon mal hinnehmen, dass die Kinder mit Löchern in der Kleidung zur Schule gehen würden. Hat er recht behalten? Inwieweit benötigen neue Väter tatsächlich andere Mütter. Aber was ist mit den Müttern, die sich in die klassische Familienrolle begeben? Bereuen Sie das recht schnell? Zumindest ein Ergebnis neuerer Familienforschung scheint dies zu bestätigen. Wie kommt das? Woran liegt das? Ein weiterer Schwerpunkt wird dann sein, wie es den Kindern in diesen Zeiten familialer Veränderungen ergeht? Wie stehen sie zu den Lebensentwürfen ihrer Eltern? Welche Konsequenzen haben familäre Trennungen für ihre schulischen Leistungen aber auch ihre späteren eigenen Liebesbeziehungen oder Vorstellungen über eigene Elternschaft?
- Lehrende/r: Roland Schindler
- Lehrende/r: Heinz-Hermann Adam
Zwischen Juli und November 1942 wurden circa zwei Millionen Menschen – an jedem Tag etwa 20.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder – von den Nationalsozialisten ermordet. Bis zum Ende des Krieges hatten die Deutschen und ihre Helfershelfer etwa 5,7 Millionen Juden und Jüdinnen ermordet und den Tod von insgesamt zwischen 12 und 14 Millionen Zivilisten außerhalb von Kampfhandlungen zu verantworten. 1945 lag Europa nicht nur wortwörtlich in Ruinen, es stand vielmehr auch vor dem Trümmerhaufen seiner vermeintlichen Zivilisation. Die dunkle Nacht, mit der die Vorlesung im vergangenen Wintersemester endete, bildet also den Hintergrund, vor dem in diesem Semester das Bild der folgenden viereinhalb Jahrzehnte gezeichnet werden soll. Die Vorlesung fragt nach dem Vermächtnis des Krieges – nicht zuletzt nach den circa elf Millionen Versprengten, die er hinterließ. Sie nimmt den wirtschaftlichen Aufschwung, die Etablierung der Konsumkultur, den Ausbau des Sozialstaats wie die Modernisierung in den Blick, die die Signatur der sogenannten „dreißig glorreichen Jahre“ (Jean Fourastié) bildeten, thematisiert aber auch das Verschwinden der bäuerlichen Welt. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen selbstverständlich der Kalte Krieg, die Dekolonisation, die Liberalisierung, Demokratisierung wie der Fortbestand von Diktaturen, aber wir blicken auch auf die geistigen und kulturellen Strömungen der langen Nachkriegszeit – etwa den Neorealismus, Existenzialismus, Freudomarxismus und (Post)Strukturalismus. Der Vorlesung liegt nicht zuletzt die Frage zugrunde, ob sich diese Geschichte anders als bislang erzählen lässt, denn es handelte sich keineswegs nur um eine Erfolgsgeschichte.
- Lehrende/r: Fernando Esposito
Spätestens seit der sogenannten „ Dreifachkatastrophe” von Fukushima im März 2011 positionieren sich buddhistische (und andere religiöse) Gruppierungen öffentlich und sichtbar zu umweltethischen Fragen. Außerdem entwickeln die Tempel verschiedene Maßnahmen, um mit ihren Ressourcen einen positiven Einfluss auf nachhaltigkeitsbezogene Probleme auszuüben. In diesem Seminar wollen wir uns damit beschäftigen, welche Projekte und Aktivitäten von den buddhistischen Gruppen umgesetzt werden und wie diese religiös begründet werden. Wir werden uns dabei auf umweltethische Fragen konzentrieren, aber auch andere Aspekte von Nachhaltigkeit berücksichtigen. Um die religiös konnotierten Argumente besser verstehen und einordnen zu können, wird in dem Seminar – wenn auch stark überblickshaft – in Kernbegriffe des Buddhismus und die Landschaft religiöser Gruppierungen in Japan eingeführt.
Auf Grundlage dieser inhaltlichen Beschäftigung wollen wir uns mit einer Methode aus dem Kontext der Digital Humanities auseinandersetzen und diese anwenden. Der genaue Schwerpunkt wird nach Rücksprache mit den Teilnehmenden festgelegt. Denkbar sind das Erstellen einer digitalen Ausstellung oder das Anlegen einer Datenbank.
- Lehrende/r: Markus Rüsch
Auf 30 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar richtet sich an Studierende, denen eine bereits zurückliegende Tätigkeit in pädagogischen Handlungsfeldern als Berufsfeldpraktikum anerkannt wurde.
Im Seminar werden theoretische Grundlagen und empirische Befunde zu Kooperationsfeldern rund um Schule genutzt, um die eigene Praxisphase theoriegeleitet zu reflektieren. Des Weiteren werden eigene Praxiserfahrungen systematisch mit diesen Inhalten verknüpft. Eine Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit und zur Erarbeitung der Grundlagenlektüre werden vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Selma Marie Elfi
- Lehrende/r: Malina Spieker
Politikwissenschaftlich adressiert „Nachhaltigkeit“ ein multidimensionales Set von Zielen. So sind mit dem Konzeptbegriff Dimensionen wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, demokratischer Politikgestaltung, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit berührt.
Interessenpolitisch stellt sich die Frage, wie im intermediären Raum diese wissenschaftliche Mehrdimensionalität des Konzeptes reflektiert wird und repräsentiert ist. Zudem kann vermutet werden, dass sich innerhalb der intermediären Interessenvertretung zu Nachhaltigkeit Ziele, Konzepte und interessenpolitische Strategien konkurrierend gegenüberstehen.
Im Seminar wird zunächst auf der Basis von Literatur die Schnittstelle intermediärer Interessenvertretung - unter besonderer Berücksichtigung von NGOs einerseits und verbandlicher Interessenvertretung der Unternehmen andererseits -, strategischer Kommunikation in der Interessenvertretung sowie mit einem Abstechers in die etablierte Literatur zu Nachhaltigkeitskonzepten erarbeitet und mündet in einen Analyserahmen. Diese Phase der Arbeit mit der Literatur dient als Basis von studentischen Forschungsprojekten im Themenfeld des Seminars, die im zweiten Teil des Seminars im Fokus stehen und auf jeden Fall in studentischen Präsentationen als Studienleistung und möglicherweise auch in Hausarbeiten münden.
- Lehrende/r: Christiane Frantz
Kurs zur Information über freie Seminarkapazitäten im Wintersemester 2025/26 am IfE.
- Lehrende/r: Christian Sagert
El concepto básico de la narración picaresca, que se inicia con el Lazarillo de Tormes (1554), de utilizar la falsa autobiografía de un protagonista proveniente de las clases marginalizadas como espejo en el cual se reflejan los vicios de la sociedad que le excluye, se ha demostrado como sorprendentemente estable a lo largo de historia de la literatura hispanohablante (y mundial). Partiendo del Lazarillo, en el seminario leemos y discutimos ejemplos representativos como el Guzmán de Alfarache (1599/1604) de Mateo Alemán o La vida del Buscón (1626) de Francisco de Quevedo, para finalmente rastrear las huellas del género picaresco en la literatura y el cine actuales.
- Lehrende/r: Elmar Schmidt
- Lehrende/r: Anna Bröker
- Lehrende/r: Jürgen Rudolf Gadau
- Lehrende/r: Birte Müller
- Lehrende/r: Maria Sieverdingbeck
- Lehrende/r: Anna Bröker
- Lehrende/r: Robert Klapper
- Lehrende/r: Harald Kullmann
- Lehrende/r: Birte Müller
- Lehrende/r: Miriam Pott
- Lehrende/r: Maria Sieverdingbeck
Die Informationen sind noch nicht aktuell.
Vier- bzw. zweistündiger Sprachkurs für Fachstudierende des Bachelor-Studiengangs Niederlande-Deutschland-Studien (Basismodul Spracherwerb). Der Sprachkurs vermittelt Basiskenntnisse des Niederländischen.
Bitte beachten:
Teilnehmer ohne Vorkenntnisse: Anmeldung in Gruppe 1
4-stündige Lehrveranstaltung am Mi. 8-10 Uhr und Fr. 10-12 Uhr
Erste Sitzung: Mi. 9. Oktober 2024, 8.15 Uhr, R. 1.05 Haus der Niederlande (Hintereingang benutzen).
Teilnehmer mit Vorkenntnissen: Anmeldung in Gruppe 2
2-stündige Lehrveranstaltung, Mi. 10-12 Uhr
Erste Sitzung: Mi. 9. Oktober 2024, 10.15 Uhr, R. 1.05 Haus der Niederlande (Hintereingang benutzen).
Fragen bzgl. der Einstufung können bei der allgemeinen Einführungveranstaltung oder per E-Mail gestellt werden.
Die Anmeldung erfolgt online über HISLSF.
- Lehrende/r: Catharina Martina Maria Lony
