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- Lehrende/r: Katharina Lammers
Literary reading can be many things besides an assignment in university curricula: It can be a model for social interaction; it can bring aesthetic pleasure; it can offer readers a way to participate in cultural and political debates; it can invite critical thinking and be the space of literary worldmaking. This course will explore current theories which elaborate on these aspects of literary reading. Students will learn to approach literary texts via concepts and ideas that focus on the valence of literary reading as a cultural practice.
This course is designed for MEd students and will explore examples of American literature ranging from children’s literature, young adult literature, and contemporary bestsellers. It is a theory-oriented and discussion-based course. While the theories may transfer in to other literatures outside of American studies, students will be required to work with examples from American literature for their term papers.
- Lehrende/r: Silvia Schultermandl
- Lehrende/r: Chris Wahlig
- Lehrende/r: Heike Bismark
"Der Text erwählt mich [...] und ganz verloren, mitten im Text (nicht hinter ihm wie ein Deus ex machina) ist immer der andere, der Autor." (Roland Barthes) Aber wie sieht er aus, dieser andere, wie muss man sich ihn vorstellen, diesen Autor? Als biographische und urheberrechtliche Größe, als ein bestimmtes Konzept des Schreibens, als Konstrukt des Lesers oder als Bestandteil des Textes? Als Handwerker, als Medium, als Genie, als Kategorie der Intention? Das Seminar möchte im Rekurs auf ausgewählte theoretische und poetologische Texte seit dem 18. Jh. die Frage zu klären versuchen, welche Autorschaftsmodelle es gibt und welche produktionsästhetischen Konzepte damit verbunden sind. Bereitschaft zu intensiver Lektüre und theoretischer Reflexion wird vorausgesetzt.
- Lehrende/r: Britta Herrmann
"Ich wollte zur Liturgie immer wissen, ob...?" oder "Wie war das mit der Messe eigentlich?": Dieser Lektürekurs orientiert sich an die Interessen der Studierenden. Alle Fragen zur Liturgiegeschichte, Liturgiepraxis oder sonstigen Themen, die mit der Liturgiewissenschaft zu tun haben, dürfen in diesem Lektürekurs gestellt werden.
- Lehrende/r: Marco Xu
Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen. Aber doch, wenn er außerdem sagt: „Wenn A, dann B”. Banal? Wertvoll. Denn mit solchen Überlegungen lassen sich Argumente ordnen und einschätzen. Am Anfang eines Studiums der Philosophie steht daher weltweit ein einführender Logikkurs, in dem man die beiden grundlegenden formalen Sprachen der modernen Logik lernt: die klassische Aussagenlogik und die Prädikatenlogik erster Stufe. Die Vorlesung wird mit einer Klausur abgeschlossen. Arbeitsmaterialien werden im Learnweb bereitgestellt. Einzelheiten werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben. Zur Vorlesung werden Tutorien angeboten, deren Besuch unverzichtbar ist. Dazu kommt zur gerechten Verteilung der Plätze ein Tool im Learnweb zum Einsatz. Teilnehmende sollten deshalb in der ersten Sitzung online sein können.
- Lehrende/r: Niko Strobach
Das Logik II-Format bleibt historisch. Der Bogen soll diesmal von der originalen Notation der bahnbrechenden Begriffsschrift (1879) von Gottlob Frege bis zur Entwicklung des Begriffs des Modells mit Tarski als Endpunkt reichen. Auch Teile der wichtigen Logik-Einführung von Hilbert und Ackermann (1928) werden wahrscheinlich auf dem Programm stehen. Ein Exkurs zur Verbindung von Freges Notation mit der Geschichte des Computers bietet sich an. Material steht rechtzeitig im Learnweb bereit. Einzelheiten werden in der ersten Sitzung besprochen. Der Kurs ist nur für Studierende geeignet, die den Stoff des Grundkurses „Logik und Argumentationstheorie” kennen.
- Lehrende/r: Niko Strobach
- Lehrende/r: Johannes Bellmann
Bei den angegebenen Terminen handelt es sich um Wahlmöglichkeiten, von denen eine gewählt werden muss. Weitere Informationen über das Verteilungsverfahren erhalten Sie in der ersten Vorlesung.
- Lehrende/r: Lisa Birk
- Lehrende/r: Lisa Kühnemund
- Lehrende/r: Marcus Nührenbörger
- Lehrende/r: Stephan Tomaszewski
- Lehrende/r: Susannah Unteregge
In dem Seminar setzten wir uns theoretisch wie praktisch mit Planspielen als Makromethode auseinander. Verpflichtender Bestandteil ist dabei die Durchführung eines Planspiels am 12.01.2026 an der Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster (08:00-14:00 Uhr). Vorbereitend werden wir im Seminar das Planspiel erproben und sowohl theoriegeleitet als auch vor dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen die Möglichkeiten des politischen Lernens in Planspielen analysieren, reflektieren und diskutieren. Darüber hinaus ist Planung des sozialwissenschaftlichen Unterrichts ein zentraler Bestandteil des Seminars.
- Lehrende/r: Oliver Krebs
- Lehrende/r: Oliver Krebs
In diesem Seminar werden die graphematischen Grundlagen der Wortschreibung und grundlegendes Theoriewissen über den Schriftspracherwerbsprozess und die methodisch-didaktische Gestaltung von Schrifterwerbszenarien mit besonderem Fokus auf LRS erarbeitet. Alle Wissenskomponenten bilden die unerlässliche Basis für die Ausbildung von Diagnosekompetenz, die insbesondere für Förderlehrkräfte eine zentrale Schlüsselkompetenz bildet.
- Lehrende/r: Anja Heitmann
Im Seminar erfolgt eine Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen und Transformationsprozessen ländlicher Räume in Deutschland sowie ihren Zukunftschancen:
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands lebt in ländlichen Räumen. Allerdings unterscheiden sich diese deutlich voneinander, etwa was ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ihre demographischen Entwicklungen oder politischen Verhältnisse betrifft. Lange schien das Interesse an ländlichen Räumen eher verhalten. Inzwischen stehen sie aber – auch wegen des Erfolges rechtspopulistischer Parteien in manchen Regionen – vermehrt im Fokus der Aufmerksamkeit von Politik und Gesellschaft, nicht zuletzt mit Blick auf das politische Erfordernis gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Landesteilen.
Ausgehend von der „Geographie ländlicher Räume” (Grabski-Kieron et al. 2024) analysiert das Seminar die vielfältigen Transformationsprozesse in ländlichen Räumen – zwischen Prosperität und Peripherisierung (Krajewski/Wiegandt 2020). Es fragt einerseits aus politisch-planerischer bzw. raumwissenschaftlicher Perspektive nach Typen und Prozessen, nach Akteuren und Problemlagen. Andererseits beleuchtet es den Wandel soziökonomischer Strukturen bei Wirtschaft (z.B. Rolle von „Hidden Champions”), Landwirtschaft und Tourismus sowie den Umbau der Daseinsvorsorge, beispielsweise bei Nahversorgung oder Gesundheit. Schließlich erfolgt eine Auseinandersetzung mit Mobilität und Digitalisierung oder Veränderungsprozessen bei Migration und sozialem Zusammenhalt. Der ergänzende Blick auf Fallbeispiele veranschaulicht die jeweils spezifischen räumlichen Entwicklungspfade, die von der Vielfalt ländlicher Raumentwicklungen in der Bundesrepublik zeugen.
Nähere Erläuterungen u.a. zu Konzept, Literatur, Methoden (Textdiskussionen, Gruppenarbeiten, usw.), Aufgabenverteilung usw. werden in der ersten Sitzung am 13.10.25 um 14.15 Uhr in R. 323 präsentiert – auf Anfrage/Wunsch bitte per email beim Seminarleiter melden.
- Lehrende/r: Christian Krajewski
Die Idee des Trialogischen Lernens zielt darauf ab, Menschen aus Judentum, Christentum und Islam an verschiedenen Lernorten in ein konstruktives Gespräch zu bringen, das zu Verstehen, Respekt und Wertschätzung führen kann. Dies ist nicht nur vor dem politischen Hintergrund der Religion samt ihres aktuellen Konflikt- und Gewaltpotenzials von immenser Bedeutung, sondern ergibt sich auch aus der religionsgeschichtlichen Verwandtschaft der drei Offenbarungsreligionen Judentum, Christentum und Islam. In dieser Veranstaltung wird die theologische Verwandtschaft der drei abrahamischen Religionen beleuchtet, die Geschichte des Trialogs vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart dargestellt und die mögliche Praxis trialogischen Lernens anhand von Best-Practice-Beispielen aus dem Schulenwettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung aufgezeigt.
- Lehrende/r: Clauß Peter Sajak
- Lehrende/r: Cefli Ademi
- Lehrende/r: Aslihan Karadurmus
Weitere Informationen zu den Veranstaltungs- und Klausurterminen finden Sie im Learnweb.
Inhalte:
In dieser Veranstaltung werden Grundzüge der mikroökonomischen Theorie behandelt. Behandelt werden u. a. Grundzüge der Theorien der Unternehmung und des Haushaltes, die theoretischen und methodischen Grundlagen von Güterangebot und Güternachfrage sowie Modelle der Marktkoordination.
- Lehrende/r: Karolin Frerich
- Lehrende/r: Christian Müller
Was ist Philologie? Wie entsteht ein Text? Was ist Textkritik und wie entsteht eine Textedition? Ausgehend von diesen und anderen Fragen werden die Geschichte der Philologie als Wissenschaft skizziert und wichtige Textfunde in ihren Fundkontexten vorgestellt. Zudem werden Ziele und Methoden der Textkritik behandelt, sowie anhand von Textbeispielen unterschiedlicher Textgattungen philologisches Arbeiten demonstriert und eingeübt. Mit dem Wechsel von der Papyrusrolle zum Kodex ergaben sich überdies neue Möglichkeiten der Textgestaltung, der Bebilderung und Präsentation. Anhand zahlreicher Beispiele wird gezeigt, wie sich Kodizes aus wenigen Blättern rekonstruieren lassen, und wie aus antiken Schriftquellen moderne Texteditionen werden.
Sprache-Literatur-Kultur: Offene Veranstaltungen für Fachmasterstudierende des FB 09: S1, SE 2, SE 3; Anmeldung bitte in der ersten Sitzung.
- Lehrende/r: Thomas Charles Anthony Ford
- Lehrende/r: Mitja Back
- Lehrende/r: Simon Breil
- Lehrende/r: Johanna Breithaupt
- Lehrende/r: Katharina Geukes
- Lehrende/r: Almut Müskens
- Lehrende/r: Abdelkrim Lardi
- Lehrende/r: Marie-Christine Benen
- Lehrende/r: Dagmar Deuber
- Lehrende/r: Maximiliane Frobenius
- Lehrende/r: Anika Gerfer
- Lehrende/r: Ulrike Gut
- Lehrende/r: Sandra Handl
- Lehrende/r: Johanna Hartmann
- Lehrende/r: Jutta Heuger
- Lehrende/r: Lisa Jansen
- Lehrende/r: Romana Kopeckova
- Lehrende/r: Muhammad Shakir
WS 2025 / 2026:
Die Kurse von Gerlach beginnen am erstmöglichen Termin in der Leichtathletikhalle (LAH):
Gr 3 Mi 15.10.2025, 8:15 Uhr (danach wöchentlich).
Zum Kurs gehören außerdem drei Einzeltermine (Vorträge) am Mo 20.10., Mo 27.10., Mo 3.11., 18-20 Uhr, Leo 17.21.
Die Präsenzzeit beträgt somit insgesamt 45 UE, das entspricht 3 SWS.
- Lehrende/r: Frank Bartschat
- Lehrende/r: Michael Brach
- Lehrende/r: Tabea Nana Abena Christ
- Lehrende/r: Meike Gerlach
- Lehrende/r: Sascha Buchholz
- Lehrende/r: Maxim Dorodnikov
- Lehrende/r: Ute Hamer
- Lehrende/r: Julian Heitkötter
Dieses Seminar thematisiert die Übereinkünfte und Unterschiede der demokratischen Verfasstheit und der politischen Kulturen der Bundesrepublik Deutschland und der Niederlande seit 1949. Die Entwicklung sozialer Bewegungen und des Protestes wird bei diesem Vergleich der beiden Nachkriegsgesellschaften als Brennpunkt benutzt.
In den ersten Wochen bauen die Studierenden die notwendigen theoretischen (sozialwissenschaftlichen) und allgemein-historischen Kenntnisse auf. Sie studieren dabei insb. den ersten Teil des Sammelbandes „Protest. Deutschland 1949-2020“, Hrsg. von Martin Langenbach (Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2021), den die Studierenden in der ersten Sitzung empfangen. Dazu werden Texte gelesen, die spezifisch auf die niederländischen Entwicklungen und deren Hintergründe eingehen, sowie einige allgemeine sozialwissenschaftliche Studien über Demokratie und Protest und einige Texte über die komparative Methode.
In der zweiten Phase des Seminars setzen die Studierende sich dann an ein kleines Forschungsprojekt, bei dem sie, ausgehend von einer bestimmten Protestbewegung in Deutschland, sowie diese im Langenbach-Band beschrieben wird, selbständig einen Vergleich mit einer ähnlichen Bewegung in den Niederlanden aufbauen. Das kann z.B. ein Vergleich des deutschen Protests gegen Atomkraftwerke in den 1970er und 1980er Jahren mit der niederländischen AKW-Protestbewegung sein.
Die Studierenden des Masters Niederlande-Deutschland-Studien arbeiten in wöchentlichen Schritten auf die Erstellung eines kurzen Forschungsberichts hin (ca. 15 Seiten). In den wöchentlichen Seminarsitzungen berichten sie über ihre Fortschritte und leisten einander durch peer-review und Diskussion intellektuelle und praktisch-wissenschaftliche Hilfe. In einer der letzten Sitzungen halten sie dann über den Fortschrittsbericht ein Referat ab, das dann gemeinsam mit ihrem Bericht ausführlich diskutiert wird.
Für Studierende aus anderen Studienprogrammen ist die entsprechende Studienordnung führend.
- Lehrende/r: Jacco Pekelder
- Lehrende/r: Maike Elbracht
- Lehrende/r: Christian Tim Hagemann
Das Kolloquium dient dazu, Themenfindung, Konzeption, Forschungsdesign, Arbeitsverlauf, Arbeitsfragen zu Material und Analyse sowie Ergebnisse von Masterarbeiten und Dissertationen zu diskutieren. Um eine kontinuierliche, intensive und forschungsorientierte Diskussion zu ermöglichen findet es monatlich als Blocktermin statt. Gemäß der MPO vom Juli 2016 bzw. vom Januar 2022 müssen alle MA-Studierenden ihre Arbeit einmal präsentieren; diese Präsentation ist die Studienleistung und wird mit bestanden / nicht bestanden bewertet. Studierende, die noch in die MPO vom Juni 2013 eingeschrieben sind, müssen ihre MA-Arbeit ebenfalls einmal präsentieren; diese Präsentation ist die Prüfungsleistung und wird benotet. Bitte denken Sie an die Anmeldung in SLcM!
Promotionsstudierende müssen gemäß der Promotionsordnung ihre Arbeitsfortschritte regelmäßig präsentieren.
Wir empfehlen insbesondere den Masterstudierenden dringend, an allen Terminen teilzunehmen und die Gelegenheit zur Diskussion, zum fachlichen Austausch sowie zur Festigung und Vertiefung vor allem auch des Theoriebezugs ihrer Arbeiten zu nutzen.
Das Kolloquium ist der Ort um alle Fragen zu den Arbeiten zu besprechen.
Neben der Präsentation bieten die Sitzungen auch die Möglichkeit, Arbeitsfragen (Theorie, Methode, Operationalisierung der Fragestellung bei empirischen Forschungen, Auswertung eigener Erhebungen, Schreib-Strategien, Gliederung, Literaturrecherche) detailliert zu diskutieren.
- Lehrende/r: Elisabeth Timm
Das Kolloquium dient dazu, Themenfindung, Konzeption, Forschungsdesign, Arbeitsverlauf, Arbeitsfragen zu Material und Analyse sowie Ergebnisse von Masterarbeiten und Dissertationen zu diskutieren. Um eine kontinuierliche, intensive und forschungsorientierte Diskussion zu ermöglichen findet es monatlich als Blocktermin statt. Gemäß dem Studienplan müssen alle MA-Studierenden ihre Arbeit einmal präsentieren.
Promotionsstudierende müssen ebenfalls gemäß der Promotionsordnung ihre Arbeitsfortschritte regelmäßig präsentieren. Wir empfehlen insbesondere den Masterstudierenden an allen Terminen teilzunehmen und die Gelegenheit zur Diskussion und zum fachlichen Austausch zu nutzen. Neben der Präsentation bieten die Sitzungen auch die Möglichkeit, Arbeitsfragen (Theorie, Methode, Operationalisierung der Fragestellung bei empirischen Forschungen, Thesenbildung, Schreib-Strategien, Gliederung, Literaturrecherche) auch im Austausch mit anderen Studierenden zu diskutieren.
- Lehrende/r: Lioba Keller-Drescher
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;"><span style="left: 403.472px; top: 746.754px; transform: scaleX(1.01873);">The course ”</span><span style="left: 798.141px; top: 746.754px;">M</span><span style="left: 812.033px; top: 746.754px; transform: scaleX(1.01952);">otivation and </span><span style="left: 170px; top: 765.954px;">E</span><span style="left: 181.117px; top: 765.954px; transform: scaleX(1.01928);">motion” highlights how sport performance is affected by </span><span style="left: 594.308px; top: 765.954px; transform: scaleX(1.02508);">pressure and anxiety.</span> You will get an deeper understanding of motivation and its influence on performance and of emotion and its influence on performance. You should be able to identify difference in motivation and emotion skills and name and use measurement methods for motivation and emotion in sport situations. Finally you will get a first insight how to create intervention methods to train emotion and motivation in sport situations.</span></p>
- Lehrende/r: Hannah Hüttemann
Im Zentrum des Seminars steht eine Gattung, die für den Deutschunterricht in der Grundschule überaus relevant ist: das Märchen. Wir beschäftigen uns im Seminar mit der Frage, was eigentlich ein Märchen ist, was mit „Gattung“ gemeint ist, wir analysieren unterschiedliche (nicht nur ‚deutsche‘) Märchen und untersuchen zeitgenössische Märchenadaptionen. Der literaturwissenschaftliche Schwerpunkt des Seminars steht in einem literaturdidaktischen Kontext: Warum ist das Märchen Teil des Grundschulcurriculums?
Achtung: Bitte überlesen Sie nicht den Titel des Seminars: Sie selbst forschen in diesem Seminar!
Wir arbeiten in Kleingruppen nach den Prinzipien des Lernformats „Forschendes Lernen“. Dieses Lernformat führt Sie nicht nur in wissenschaftliche Arbeitsweisen ein, sondern zielt darauf ab, dass Sie eine eigenständige Haltung gegenüber dem Lerngegenstand entwickeln. Dazu gehört es, Ihr Vorwissen, aber auch fachwissenschaftliche Aussagen über den Lerngegenstand kriteriengeleitet zu reflektieren. Sie selbst werden im Seminar für die Erarbeitung des Wissens verantwortlich sein.
Das Seminar und die Diskussionen mit dem Dozierenden helfen dabei, Erkenntnisprozesse zu organisieren, Qualitätskriterien für wissenschaftliche Erkenntnisse zu formulieren und diese auf Wissensbestände anzuwenden. Ziel ist ein wissenschaftlicher Erkenntnisprozess, der selbstständig beschritten wird. Alle Forschungsgruppen legen ein gemeinsames Portfolio an, das die Ergebnisse jeder Sitzung dokumentiert. Das Portfolio fungiert als Grundlage für die individuell zu erbringende Studienleistung.
- Lehrende/r: Christian Sieg
Societal transformation, digital upheaval, digital revolution – terms we frequently encounter in communication science today. They all point to one fundamental idea: media are constantly evolving and society evolves with them. But what exactly does this transformation mean for how we live, communicate, and understand the world? This seminar explores the dynamic interplay between media change and societal transformation. We investigate how shifts in media technologies impact culture, social structures, everyday life, and vice versa. While current debates often focus on contemporary developments, we broaden the perspective to include both past and present examples: Because understanding today's challenges in communication science also requires a deeper view of how we got here.
How did the arrvial of the TV redefine the boundary between private and public life? In what ways did the Walkman help shape youth identity in the 80s? And why did some media technologies, like the Sony Betamax or Apple's Newton, fail to gain traction despite early promises? To tackle these questions, we'll mainly draw on the mediatization approach as theoretical framework and explore a variety of empirical studies. Throughout the seminar, students will engage with concrete case studies spanning the last 100 years, from the rise of the radio to the dematerialisation of music with Spotify. Our focus is not only on understanding media change in theory, but also on applying insights to real-world examples and phenomena.
The seminar emphasizes actice engagement, critical discussion, and application-based leaarning. Students will contribute through in-depth discussions and a presentation (e.g. guided text analysis or case review). Final assessment will be based on a written term paper (Hausarbeit).
Please note: The seminar will be conducted in English.
- Lehrende/r: Jo Marie Dominiak