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Im Kolloquium für Abschlussarbeiten und Dissertation werden wir in der ersten Hälfte des Semesters aufgrund ausgewählter Kapitel aus Dimiter Toshkovs „Research Design in Political Science“ (2016) nochmals die Grundlagen politikwissenschaftlicher Forschungsarbeiten klären. Darauf aufbauend diskutieren wir in der zweiten Hälfte des Semesters die Arbeitsideen, -pläne und -fortschritte der Teilnehmenden. Das Ziel ist dabei, alle Teilnehmenden in einer konstruktiven Atmosphäre zur größtmöglichen Verbesserung ihrer Arbeit zu führen.
Teilnahmeberechtigt und gleichzeitig informell verpflichtet sind alle Studierende / DoktorandInnen, die bei mir ihre Abschlussarbeit / Dissertation schreiben. Weitere Studierende / DoktorandInnen sind nach Rücksprache mit mir aber ebenfalls herzlich willkommen.
- Lehrende/r: Bernd Schlipphak
- Lehrende/r: Joscha Kärtner
Inhalt
Das Kolloquium ist für Studierende gedacht, die ihre Abschlussarbeit bei Professor Treib schreiben wollen oder deren Betreuer*innen kein eigenes Kolloquium anbieten. Es wird zum Teil als Plenumsveranstaltung und zum Teil als Sprechstunde für Examenskandidat*innen abgehalten. In den Plenumsveranstaltungen sollen einerseits auf Basis der Lektüre und Diskussion einschlägiger Literatur grundlegende methodische Fertigkeiten vermittelt werden, die für die erfolgreiche Abfassung politikwissenschaftlicher Abschlussarbeiten notwendig sind. Andererseits sollen die Studierenden in den Plenumsveranstaltungen ihre Projekte vorstellen und diskutieren. Die Sprechstunde ist für die individuelle Besprechung von Themen und Fragestellungen der Abschlussarbeiten vorgesehen.
Einführende Literatur
King, Gary, Keohane, Robert O., and Verba, Sidney (1994) Designing Social Inquiry: Scientific Inference in Qualitative Research. Princeton: Princeton University Press.
Toshkov, Dimiter (2016) Research Design in Political Science. London: Palgrave Macmillan.
- Lehrende/r: Oliver Treib
Für die Teilnahme am Kolloquium ist eine persönliche Anmeldung bei der Dozentin erforderlich!
Das Kolloquium richtet sich an Prüfungskandidaten, die im Bereich der Schul- und Unterrichtsforschung entweder bereits an einer Abschluss- oder Doktorarbeit schreiben oder planen, eine solche in diesem Bereich zu verfassen. Es dient dazu, die Arbeiten und Vorhaben der Studierenden vorzustellen und zu diskutieren sowie dabei entstehende theoretische und methodische Fragen, auch mit Bezug zu konkreten Texten aus der Schul- und Unterrichtsforschung, zu bearbeiten.
- Lehrende/r: Sabine Gruehn
- Lehrende/r: Matthias Freise
- Lehrende/r: Pablo Holwitt
- Lehrende/r: Almut Müskens
- Lehrende/r: Eva Mirjam Müskens
Das Kolloquium wird in Hybridlehre durchgeführt. Die Teilnahme ist in Präsenz im Institut für Politikwissenschaft und via Zoom möglich. Der Einschreibeschlüssel zum Learnweb-Ordner des Kolloquiums lautet „Kolloquium“. Im Learnweb befindet sich der Zugangslink zum ständigen Zoom-Meetingraum des Kurses.
Das Examenskolloquium richtet sich vornehmlich an Studierende der Masterstudiengänge, steht aber auch fortgeschrittenen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den BA-Studiengängen offen. Zielgruppe sind Studierende, die demnächst eine Examensarbeit in Angriff nehmen möchten oder sich bereits in der Prüfungsphase befinden.
In den ersten Sitzungen wird in unterschiedliche methodische Zugänge des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt. Näher behandelt werden der Vergleich als Methode, Politikfeldanalyse, das Fallbeispiel (Case Study), Interview/Interviewtechnik und die Textanalyse. In den folgenden Sitzungen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Arbeiten im Einzelnen vorzustellen und zu diskutieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung einer geeigneten Forschungsfrage bzw. eines Hypothesensets. Seminarleistung ist die Erarbeitung eines Exposés, das für die spätere Abschlussarbeit herangezogen werden kann und eine mündliche Präsentation.
- Lehrende/r: Christiane Frantz
- Lehrende/r: Matthias Freise
En el coloquio enfocamos la novela Los ríos profundos (1958) del escritor peruano José María Arguedas, para profundizar aspectos temáticos, metodológicos y teóricos como el contexto histórico de la novela, el indigenismo político y literario, la transculturación, los estudios postcoloniales, la (des)colonialidad, la memoria colectiva, la construcción de conceptos de género, la ecocrítica, la estética de la recepción, la traductología, la intertextualidad y la intermedialidad.
- Lehrende/r: Elmar Schmidt
Das Kolloquium dient der Vorstellung von Bachelor- und Masterarbeiten. Von der Themenfindung bis zur Realisierung soll der Stand der Arbeiten im Plenum vorgestellt werden; es soll helfen, Fragestellungen und methodische Vorgehensweisen zu skizzieren, ggf. zu präzisieren und Probleme vor dem Hintergrund des jeweiligen aktuellen Forschungsstandes aufzuzeigen. Ebenso können Zielerwartung und ggf. Ergebnisse vor dem aktuellen Diskurs erörtert werden.
- Lehrende/r: Andrea Witte
- Lehrende/r: Antje Vetterlein
“Visual images fascinate us. They compel us to look at them, especially when the material they show us is unfamiliar or strange. This is particularly true of photography …which exert a cultural claim to represent ‘reality’”. Dieses Zitat von Deborah Poole ([1997] 2001, S. 17) wird besonders interessant, wenn wir es auf koloniale Kontexte anwenden. Denn hier sind die Fotografen häufig – jedoch nicht immer – Kolonialherren, die Fotografie dazu nutzten, um ein bestimmtes Bild der kolonisierten Menschen und Gebieten zu entwerfen. Das Seminar untersucht, welche Funktionen Fotografien in kolonialen Kontexten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert einnahmen. Dabei werden Beispiele aus unterschiedlichen Kontinenten miteinander verglichen und globale Verflechtungen in den Blick genommen. Abschließend werden koloniale Kontinuitäten thematisiert. Eine Exkursion in mindestens ein Münsteraner Archiv wird ebenfalls Teil des Seminars sein. Auch Studierende können Vorschläge für Untersuchungsbeispiele einbringen.
- Lehrende/r: Sarah Albiez-Wieck
- Lehrende/r: Ignacio Helmke
- Lehrende/r: May-Brit Quella
- Lehrende/r: Bastian Gundlach
- Lehrende/r: Carsten Güttler
WiSe 2025/26 - Kommunikation im universitären Alltag/B2 - Dozentin Beate Hermans - Kursnummer 202027
- Lehrende/r: Beate Charlotte Hermans
Kommunalwahl unterliegen anderen Regeln als Bundestags- Landtags- und EU-Wahlen. Bei der Wahl der Gemeinderäte wie auch bei der Direktwahl der Bürgermeister ist die Wahlbeteiligung auch aufgrund der deutlich geringeren Medienpräsenz niedriger. Zentrale Wahlkampfhemen sind eher Verkehr, Sicherheit, Energie und Umwelt. Wirtschaft und Finanzen, Wohnen und Soziales, Integration, Kultur und Bürgerbeteiligung.
Mithilfe von lokalen Onlinewahlhilfe wie z. B. dem Kommunalwahl-Navi, dem Kommunalwahlcheck und anderer Quellen, werden die Partei-Positionen bei den Kommunalwahlen 2020 und 2025 analysiert. Der Fokus liegt auf Münster, Bielefeld, Paderborn, Köln und anderen Großstädten. Die Parteipositionen werden mit den Einstellungen der Bürger verglichen. In Arbeitsgruppen werden einzelne ausgewählte Themen aufgearbeitet.
Vorabanmeldung unter l.lrp.@uni-muenster.de und eine Registrierung im Learnweb (bis 13.10.) ist obligatorisch. Aus dem Learnweb gibt es Zugang zu den Onlinewahlhilfe sowie zur virtuellen Gathertown, Quiz PlaceM etc.
Die eigenständige Nutzung der Pflichtlektüre im Learnweb und der Online Tools Gathertown, PlacM) ab Semesterbeginn! ist verpflichtend.
Zentral ist ein abschließender Block 14.01.2026. 14:00-20:00. Zudem ist eine Teilnahme an der Tagung des NKFP zu Kommunalfinanzen 17.11. 15:00-18:00 Uhr vorgesehen.
Vorbereitungs- und Nachbereitungstreffen sind bislang für Di. 21.10. 14:00-16:00 Uhr. und dem 25.11. 14:00 -16:00 Uhr geplant .
Alle organisatorischen Fragen werden in der ersten Sitzung am 22.10. 12:00 Uhr beantwortet. Nur sehr wichtige Fragen werden über email (nur an Werktagen) nur über l.lrp@uni-muenster.de gelöst.
- Lehrende/r: Norbert Kersting
Das HS nimmt seinen Ausgangspunkt bei der Verkündigung der „Königsherrschaft Gottes” durch Jesus von Nazareth und deren Deutung in den neutestamentlichen Texten und fragt: Was tat, was erwartete Jesus von Nazareth für sich und seine Anhänger, für Israel und die Völker? Wie passte die Botschaft Jesu in den Kontext ihrer Zeit? Wie griffen Paulus und die Evangelienschreiber die Botschaft Jesu auf: wie verbanden sie sie mit der Person Jesu, wie deuteten sie sie (um)? Welche Wirkung auf die christliche Theologie und Ethik entfaltete die Botschaft Jesu – von ihren Anfängen in der antiken Welt bis in die moderne (politische) Theologie des 19.-21. Jhs.?
- Lehrende/r: Eve-Marie Becker
- Lehrende/r: Elena Glökler
In der Lehrveranstaltung wird der gesamte Konfliktprozess betrachtet. Studierende lernen typische Prozessschritte, von der Entstehung über die Entwicklung bis hin zur Lösung von Konflikten, kennen. Im Verlauf der Lehrveranstaltung werden unterschiedliche Konfliktarten und Methoden der Konfliktlösung dargestellt, die an realen Beispielen in einer Simulation in die Praxis übertragen werden.
Thematische Schwerpunkte stellen nachfolgend aufgelistete Bereich dar:
- Allgemeine Grundlagen
- Eskalation und De-Eskalation
- Konfliktanalyse und Exploration
- Konfliktfaktoren und Konfliktverstärker
- Konfliktarten und Konfliktintervention
- Problemlöseverfahren (Gewaltfreie Kommunikation, Harvard-Modell, Mediation)
In Simulationen analysieren die Studierenden unterschiedliche Konfliktsituationen und setzen Konfliktmanagementstrategien ein, um zu einer Lösung zu kommen.
- Lehrende/r: Marc Stallony
Die Relevanz kontextueller Theologien für die Weltkirche begründet sich insbesondere in der Einbringung theologischer Perspektiven aus den sogenannten Rändern – sei es aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder anderen Regionen – in den globalen theologischen Diskurs. Sie gehen davon aus, dass die Deutung des christlichen Glaubens immer im Dialog mit den kulturellen, sozialen, politischen und ökonomischen Kontexten geschieht und nur so der eigenen Zeit und Umwelt gerecht werden kann. Solche Theologien zielen darauf ab, das Evangelium in spezifischen kulturellen Ausdrucksformen zu vergegenwärtigen, ohne dabei auf seine universale Relevanz zu verzichten. Diese Vorlesung erschließt exemplarisch diese vielfältigen Ansätze, analysiert ihre theologischen Implikationen und fragt nach ihrer Bedeutung für die Theologie im globalen Horizont.
Die Vorträge der eingeladenen Referentinnen und Referenten aus der Weltkirche tragen dazu bei, ein breites Spektrum an Perspektiven und Erfahrungen einzubringen und den akademischen Diskurs auf eine höhere Ebene zu heben.
Die Vorlesung ist das Ergebnis einer langjährigen Kooperation zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster und den Theologisch-Philosophischen Hochschulen St. Viktor und St. Augustine in Tamale, Ghana. Sie wird ausschließlich auf Englisch gehalten.
The relevance of contextual theologies for the universal Church lies above all in their capacity to introduce theological perspectives from the so-called margins — whether from Africa, Asia, Latin America, or other regions — into the global theological discourse. These approaches presuppose that the interpretation of the Christian faith necessarily unfolds in dialogue with cultural, social, political, and economic contexts and can only thus do justice to its particular time and environment. Contextual theologies aim to render the Gospel present within specific cultural forms of expression, without thereby relinquishing its universal significance. This lecture will explore exemplary manifestations of these diverse approaches, analyze their theological implications, and inquire into their significance for theology in a global horizon.
Presentations by invited guests from the global church will help to bring in a wide range of perspectives and experiences and to elevate the academic discourse to a higher level.
This course is the result of many years of cooperation between the Faculty of Catholic Theology of the University of Muenster and the St. Victor and St. Augustine Theological-Philosophical Colleges in Tamale, Ghana. The course will be held in English only.
- Lehrende/r: Judith Könemann
- Lehrende/r: Égide P. Muziazia
Die Übung befasst sich mit verschiedenen Methoden, Lernformen und Konzeptionen des Religionsunterrichts. Digitale Verfahren werden ebenso ausprobiert wie traditionelle Methoden der Kinder- und Jugendtheologie, symbol-, bild- und bibeldidaktische Zugänge. Die Vorstellung und Auseinandersetzung mit religionsdidaktischen Konzeptionen arbeitet der Sensibilisierung für den Zusammenhang von Positionierungen, Methodik und Sozialformen zu.
- Lehrende/r: Luisa Wellems
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich.
Kooperation zwischen pädagogischen Fachkräften ist ein wichtiger Bestandteil professionellen Handelns. Damit Kooperation zwischen Fachkräften funktionieren kann, braucht es nach Spieß (2004) drei Grundsteine: Gemeinsame Aufgaben und Ziele, Vertrauen und Autonomie. Wie gut sind diese Vorbedingungen in pädagogischen Teams ausgeprägt? Welche Formen von Kooperation liegen vor? Welche institutionellen und personalen Merkmale sind förderlich/hinderlich für gelingende Kooperation? Welche Konsequenzen hat gelingende/misslingende Kooperation für die Qualität der pädagogischen Arbeit?
Aufbauend auf theoretische Rahmung und empirischen Forschungsstand planen die Studierenden in Kleingruppen zu Fragen dieser Art eine eigene Interview-Studie, führen sie durch, analysieren die selbst erhobenen Daten und stellen Ergebnisse und Interpretation in einem Forschungsbericht dar.
Das Gesamtseminar ist auf zwei aufeinanderfolgende Semester ausgelegt. Im ersten Teil stehen die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Interviews im Vordergrund. Der zweite Teil fokussiert daran anschließend die Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse (nach Kuckartz & Rädiker, 2024), welche mithilfe der Software MAXQDA umgesetzt wird, sowie die Berichtlegung.
Das Seminar kann durch seinen forschungspraktischen Bezug als Vorbereitung auf eine empirische Abschlussarbeit gesehen werden. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft zu einer regelmäßigen und aktiven Mitarbeit (auch außerhalb der Sitzungen) sowie die Zusammenarbeit in Kleingruppen.
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl.
Die Veranstaltung ist konzeptuell als Fortsetzung zum Datenerhebungsseminar aus dem Wintersemester (Teil 1) gedacht. Bitte beachten Sie: Eine Anmeldung über HISLSF ist nicht möglich. Teilnehmer_innen der Veranstaltung aus dem Vorsemester sind automatisch für diese Veranstaltung zugelassen.
- Lehrende/r: Vanessa Rempel
- Lehrende/r: Stefanie van Ophuysen
Die Vorlesung widmet sich künstlerischen Praktiken der Aneignung – der „Kunst über Kunst“ – von den historischen Avantgarden bis zur Gegenwart. Im Zentrum stehen Verfahren des Kopierens, Remixes und Reenactments, mit denen Künstler:innen bestehende Werke, ikonische Bildmotive und kulturelle Symbole transformieren, kommentieren oder kritisch umcodieren. Aneignung wird dabei nicht nur als gestalterisches Mittel, sondern auch als Form kultureller Reflexion verstanden, die Machtverhältnisse innerhalb von Bildkulturen offenlegt und zur Disposition stellt.
Anhand exemplarischer Fallstudien aus verschiedenen medialen Kontexten – von der Collage der Moderne über konzeptuelle Wiederaufführungen bis zu digitalen Sampling- und Remix-Praktiken – analysiert die Vorlesung die ästhetischen, politischen und epistemischen Implikationen künstlerischer Adaptationen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der transkulturellen Performanz solcher Arbeiten: Wie werden Aneignungen zur Form der Sichtbarmachung marginalisierter Perspektiven? Welche Rolle spielt digitale Reproduzierbarkeit für die gegenwärtige Dynamik „kreativer Wiederholung“ (Reck 2007)?
Die Vorlesung richtet sich an Studierende der Kunst- und Bildwissenschaften sowie benachbarter Disziplinen, die sich für Formen künstlerischer Bezugnahme, Bildzirkulation und kultureller Überschreibung interessieren.
- Lehrende/r: Ursula Frohne
Der Gegenstand dieses Seminars sind die Sätze vom Typus: Susann ist Ärztin, Der Mörder ist Herr Grabenhausen, Er ist blauäugig, Ich bin im Garten, d.h. diejenigen Prädikationen, deren lexikalische Prädikat zur Klasse der nicht-verbalen Ausdrücke gehört.
Nach einer Abgrenzung von anderen ähnlichen Konstruktionen, untersuchen wir im ersten Teil des Seminars die semantischen Bereiche, welche häufig durch nicht-verbale Prädikate ausgedrückt werden (identifikationale, spezifizierende, possessive, lokationale usw. Prädikationen), wobei insbesondere auf die Semantik/Pragmatik unterschiedlicher Spaltkonstruktionen eingegangen wird, durch die verbale Prädikationen in nicht-verbale transformiert werden.
Aufgrund der im ersten und zweiten Teil des Seminars gewonnenen semantischen Grundlage werden in einem dritten Teil die typologischen Aspekte der nicht-verbalen Prädikation erörtert, wie z.B. die Typen und die Entstehung der kopulativen Konstruktion, die Bildung und die Grammatikalisierungspfade der cleft-Sätze, das Verhältnis zur Nomen-Verb-Distinktion u.ä.
- Lehrende/r: Dejan Matic
- Lehrende/r: Recep Aktas
- Lehrende/r: Mouhanad Khorchide
- Lehrende/r: Recep Aktas
- Lehrende/r: Mouhanad Khorchide
In diesem Seminar arbeiten wir grundlegende Theorien zur Ausprägung und zum Training der verschiedenen Kraftfähigkeiten auf. Aktuelle Forschungsaktivitäten zum Thema werden wir berücksichtigen. Darauf aufbauend werden wir den Einsatz von Krafttraining im Trainingsprozess von verschiedenen Sportarten besprechen.
In praktischen Einheiten werden verschiedene Formen des Krafttrainings (z.B. isoliert vs. komplex) betrachtet, Methoden zur Kraftdiagnostik durchgeführt und Hinweise zur optimalen Bewegungsausführung gegeben.
Es wird erwartet, dass die Teilnehmer aktiv an den praktischen Einheiten teilnehmen können und während des Seminars selbstständig ein mehrwöchiges Krafttraining durchführen können.
Es sei darauf hingewiesen, dass das Krafttraining in diesem Seminar als Teil eines sportartspezifischen Trainings wissenschaftlich betrachtet wird. Hierbei geht es um die Fragestellung wie die Ausprägung einzelner Kraftfähigkeiten realisiert werden kann mit dem übergeordneten Ziel der Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Athletinnen und Athleten.
Fragestellungen, die sich auf das Krafttraining im Freizeitsport an sich beziehen (Wie bekomme ich einen größeren Biceps? Wie reduziere ich den Fettgehalt? Was muss ich essen um zu optimal zu hypertrophieren, etc), werden nur am Rande behandelt.
Bitte beachten Sie:
Für die Seminare der Trainingswissenschaft existiert ein eigenes Wahlverfahren unter https://www.uni-muenster.de/LearnWeb/learnweb2/course/view.php?id=55178#section-0.
Eine alleinige Anmeldung in Quispos ist nicht ausreichend!
- Lehrende/r: Matthias Hendricks
Der Peloponnesische Krieg erschütterte in den Jahren 431 bis 404 vor Christus große Teile der antiken Mittelmeerwelt. Zwei Blöcke standen sich dabei gegenüber: Der Attische-Delische Seebund unter Führung Athens und der Peloponnesische Bund unter seinem Hegemon Sparta. Schon der Zeitzeuge Thukydides erkannte die Bedeutung dieses Krieges in seinem Geschichtswerk. Ziel des Seminars ist es, die Ursachen zu beleuchten, die den Peloponnesischen Krieg auslösten, und seine Phasen näher zu betrachten. Neben dem Krieg steht auch ein Einblick in die innere Entwicklung der beiden Stadtstaaten Athen und Sparta im Fokus des Seminars.
Das Seminar führt in die Grund- und Hilfswissenschaften der Alten Geschichte ein (Epigraphik, Numismatik und Papyrologie), ferner werden die Hilfsmittel und Methoden vorgestellt und anhand ausgewählter Beispiele der Umgang mit ihnen eingeübt. Für den Scheinerwerb sind die regelmäßige Teilnahme, ein Referat, eine schriftliche Hausarbeit und eine Abschlussklausur obligatorisch.
- Lehrende/r: Eva Baumkamp
Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babyn Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen für Verbrechen, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Das Problemfeld hat vor allem im Zeichen des Ukraine-Krieges und des Gaza-Konflikts in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen – wie nicht zuletzt die Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofes (IStGH) gegen Wladimir Putin und Benjamin Netanjahu zeigen.
Die Vorlesung möchte in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.
In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“) – zumal gerade die ‚Macht von Bildern‘ im fraglichen Problemfeld eine stetig wachsende Rolle spielte und spielt.
- Lehrende/r: Franz-Werner Kersting
- Lehrende/r: Stefanie Kemme
- Lehrende/r: Jens Struck
- Lehrende/r: Stefanie Kemme
- Lehrende/r: Jens Struck
- Lehrende/r: Stefanie Kemme