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- Lehrende/r: Liv Victoria Büchner
Schon Kleinkinder lernen Wandern als literarisches Motiv kennen: Seien es Hänschen klein, der in die Welt ausziehen will, aber der Mutter zuliebe heimkehrt, oder die drei Söhne des Schneiders aus dem Grimm’schen Märchen „Tischlein, deck dich!”, die ihrer Heimat verwiesen werden und sich in der Folge auf Gesellenwanderung begeben. Der Fokus des Seminars liegt darauf, wie Wandern das Erzählen von Reflexion, Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung strukturiert. Das ermöglichen historisch und kulturell diverse Formen des Wanderns wie die Walz, das Wandern als Hobby oder die Pilgerreise in Texten mit unterschiedlichen intellektuellen Ansprüchen, Realitätsbezügen und Zielgruppen: Sowohl Kinderliteratur und Fantasyromane, als auch populäre zeitgenössische Reiseberichte und Klassiker der Literaturgeschichte machen von diesem Verfahren Gebrauch. Anhand der Lektüre eines vollständigen Buches sowie ausgewählter Textauszüge aus verschiedenen Genres und Epochen üben die Studierenden in diesem Kurs die Analyse von Erzähltexten ein.
Content Note: Sexualität, Gewalt, sexuelle Gewalt
- Lehrende/r: Eva Tanita Kraaz
- Lehrende/r: Ann-Katrin Wolf
- Lehrende/r: Ann-Katrin Wolf
- Lehrende/r: Kim Joris Boström
- Lehrende/r: Myriam Lauren de Graaf
Auf 20 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Das Kolloquium setzt sich mit erwachsenen- und weiterbildnerischen Forschungsfragen und -ansätzen sowie mit Zielen erwachsenen- und weiterbildnerischer Forschung auseinander. Die thematische Schwerpunktsetzung wird sich nach den Wünschen der Studierenden richten (z.B. Entwicklung und Operationalisierung einer Fragestellung; Entwicklung eines Forschungsdesigns; Auswahl geeigneter Methoden; Entwicklung von Forschungsinstrumenten; Auswertung und Interpretation).
- Lehrende/r: Katharina Klaas
- Lehrende/r: Tim Stanik
In der Veranstaltung „Wissenschaftliches Arbeiten“ werden den Studierenden umfassende Kenntnisse zur Anfertigung einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit vermittelt. Neben dem Aufbau und den Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit sind die Themenschwerpunkte der Veranstaltung die Gliederung der Arbeit, der Textteil, einzuhaltende Formalien, der Stil der Arbeit, die korrekte Zitierweise, das Literaturverzeichnis, die Literaturrecherche, die Literaturverwaltung und die Zeitplanung.
Die Veranstaltung umfasst einen Doppeltermin und kombiniert Vorlesungsbestandteile mit praktischen Übungen, bei denen die Studierenden das Erlernte unmittelbar anwenden können. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen die Studierenden die wissenschaftliche Arbeitsweise sicher beherrschen und somit für ein konkretes Thema eine wissenschaftliche Arbeit eigenständig anfertigen können.
- Lehrende/r: Ann Kristin Borchert
- Lehrende/r: Simon Lücht
- Lehrende/r: Christian Weber
In der Veranstaltung „Wissenschaftliches Arbeiten“ werden den Studierenden umfassende Kenntnisse zur Anfertigung einer wissenschaftlichen (Abschluss-)Arbeit vermittelt. Neben dem Aufbau und den Bestandteilen einer wissenschaftlichen Arbeit sind die Themenschwerpunkte der Veranstaltung die Gliederung der Arbeit, der Textteil, einzuhaltende Formalien, der Stil der Arbeit, die korrekte Zitierweise, das Literaturverzeichnis, die Literaturrecherche, die Literaturverwaltung und die Zeitplanung.
Die Veranstaltung umfasst einen Doppeltermin und kombiniert Vorlesungsbestandteile mit praktischen Übungen, bei denen die Studierenden das Erlernte unmittelbar anwenden können. Nach Abschluss der Veranstaltung sollen die Studierenden die wissenschaftliche Arbeitsweise sicher beherrschen und somit für ein konkretes Thema eine wissenschaftliche Arbeit eigenständig anfertigen können.
- Lehrende/r: Ann Kristin Borchert
- Lehrende/r: Simon Lücht
- Lehrende/r: Christian Weber
Aus raumtechnischen Gründen auf 20 Studierende begrenzte Veranstaltung, Anmeldung erforderlich!
Organisationsentwicklung ist sowohl eine zentrale Aufgabe innerhalb des Managements von Weiterbildungseinrichtungen, als auch ein klassisches Handlungsfeld von Erwachsenen- und Weiterbildner*innen im Bereich der Organisations- und Unternehmensberatung.
Im Seminar wird dieses Handlungsfeld zunächst begriffliche und theoriebasiert abgesteckt und reflektiert, um anschließend Möglichkeiten der Gestaltung von Organisationsentwicklungsprozessen anwendungsorientiert zu erarbeiten. Dazu werden verschiedene Schritte eines solchen Prozesses – von der Auftragsklärung über die projektförmige Umsetzung bis zur Evaluation – anhand von Fallbeispielen bearbeitet und in Rollenspielen erprobt.
- Lehrende/r: Eva Humt
Das Seminar befasst sich mit aktuellen Gegenwartsdiagnosen, die der Frage nachgehen, in welcher Gesellschaft wir leben. Erörtert werden soll dabei welche Konsequenzen sich aus den diagnostizierten gesellschaftlichen Transformationsprozessen für Bildungsprozesse und -Strukturen ergeben. Behandelt werden dabei Differenzierungen zwischen Vor-Moderne und Moderne, sowie zwischen erster und zweiter Moderne. Damit soll das Seminar einerseits Einblicke in soziologische Fragestellungen und Analysen geben und andererseits diese Analysen für die Reflektion eigenen bildungspraktischen Handelns fruchtbar machen.
- Lehrende/r: Paul Eisewicht
- Lehrende/r: Nushin Hosseini-Eckhardt
Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!
Das Seminar wird begleitet von Messan Tossa.
Das Wilhelminische Kaiserreich hatte in seinem Streben auf dem Weg zur Weltmacht den großen Ehrgeiz, als Kolonialmacht mit den europäischen Konkurrenten Frankreich und Großbritannien gleichzuziehen. Tatsächlich begann das Deutsche Reich ab 1884 mit Erfolg auf verschiedenen Kontinenten diverse Kolonien (sog. „Schutzgebiete“) zu errichten – in China, Ozeanien und Afrika. Als „Musterkolonie“ wurde dabei die afrikanische Kolonie Deutsch-Togo ausgerufen, welche das heutige Togo und östliche Teile des heutigen Staates Ghana umfasste. Im Seminar soll erörtert werden, wie die Bildungspolitik des Wilhelminischen Kaiserreichs in der Kolonie Togo – die bis 1916 immerhin für eine Dauer von über drei Jahrzehnten bestand – im Einzelnen übersetzt wurde: Welche Schulen oder andere Bildungseinrichtungen gab es, wie wurde unterrichtet, was waren die Bildungsziele? Dabei wird sichtbar, dass bildungspolitische Aufbauleistungen (auch der deutschen christlichen Missionare), im Alltag beständig von rassistischen Maßnahmen der Kolonialverwaltung konterkariert wurden.
- Lehrende/r: Jürgen Overhoff
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Sprachliche Zweifelsfälle begegnen uns ständig in unserem Alltag; so sind uns teilweise noch Merksprüche aus der Schule wie z.B. "tuten tut der Nachwächter" (Kritik an Konstruktionen mit "tun") oder "Deutsch ist eine würde-lose Sprache" (Kritik an der Umschreibung des Konjunktiv II mit "würde") bekannt und in Grammatikforen wird bisweilen regelrecht über Konstruktionen wie "meine Schwester ist größer WIE/ALS ich" diskutiert. Ähnlich wie in der Schule löst "fehlerhafter" Sprachgebrauch häufig heftige Kritik oder Befürchtungen bezüglich eines zunehmenden "Sprachverfalls" aus. Tatsächlich deuten sprachliche Zweifelsfälle jedoch auf einen im Gang begriffenen Sprachwandel hin. Ein Blick in die Geschichte der deutschen Sprache zeigt, dass sich ähnliche Sprachwandelprozesse bereits seit dem Beginn der schriftlichen Überlieferung finden lassen. Im Seminar werden ausgewählte sprachliche Zweifelsfälle im Deutsche diskutiert und sprachhistorisch erläutert. |
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- Lehrende/r: Sophia Jana Oppermann
- Lehrende/r: Gunnar Schumann
- Lehrende/r: Katharina Sichma
- Lehrende/r: Malte Cordes
- Lehrende/r: David Benedikt Wirthmüller
Im Dialog „Theaitetos“ (174a-174c), erzählt Sokrates eine Geschichte über Thales, um die Haltung des Philosophen gegenüber dem praktischen Leben zu veranschaulichen. Während Thales die Sterne beobachtete, fiel er in einen Brunnen. Eine Frau, die das sah, ermahnte ihn, dass er sich zwar sehr für die Sterne interessiere, dabei aber die Welt vernachlässige. So macht der Philosoph, schließt Sokrates, der durch sein Nachdenken für das (praktische) Leben ungeeignet ist. Was Platon jedoch beschreibt, ist, wie ein/e Philosoph/in nicht sein sollte. Die Philosophie ist keine abstrakte Entwicklung von lebensferner Theorien, die kaum praktische Anwendung finden können. Im Seminar wollen wir uns Formen des Philosophierens ansehen, die unter dem Motto „theoria cum praxi“ („die Theorie soll zusammen mit der Praxis gehen“) stehen: Philosophie als Therapie; Philosophie als Kritik; Philosophie als Schöpfung von Begriffen; Philosophie als conceptual engineering. Zu diesem Zweck werden philosophische Texte sowohl aus der Geschichte der westlichen Philosophie als auch aus der aktuellen Debatte herangezogen. Die vollständige Liste wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Lucia Oliveri
- Lehrende/r: Sandra Siewert
- Lehrende/r: Beate Lüttenberg
Lehren bedeutet Kommunizieren! Sich verständlich ausdrücken, überzeugen, motivieren, klären, nachfragen, erläutern, etwas vereinbaren, beraten, kritisieren, beurteilen, schlichten – Sprechhandlungen, die zum Berufsalltag jedes Lehrers und jeder Lehrerin gehören. In jeder Kommunikationssituation den richtigen Ton treffen und eine situationsangemessene Sprache finden – dies steht im Mittelpunkt des Seminars. Themenschwerpunkte: Reflexion des eigenen Sprechhandelns, Feedbackkriterien für Rede und Gespräch, sich selbst präsentieren: Wirkung von Stimme, Sprechausdruck, Mimik und Gestik, Berufstypische Rede- u. Gesprächssituationen (z.B. Vorstellung eines Schulprojektes auf dem Elternabend; Eröffnung einer Feier usw., Elternge-spräch),Gliederungshilfen für verschiedene Redeanlässe (Gesellschafts-, Überzeugungs- und Informationsrede. Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
- Lehrende/r: Annette Lepschy
- Lehrende/r: Ala Ali A Alsaleh
- Lehrende/r: Malte Scherff
gemeinsames Seminar im Fachbereich 09, in der Germanistik und Anglistik im WS 2025-26
- Lehrende/r: Corinna Norrick-Rühl
- Lehrende/r: Silvia Reuvekamp
- Lehrende/r: Ninja Schmiedgen
- Lehrende/r: Joana van de Löcht
Seminar für Doktoranden der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.
Eine Anmeldung zum Doktorandenseminar ist im Zeitraum vom 01.09. - 30.09.2025 per E-Mail an wirtschaftschemie@uni-muenster.de) möglich. Maximal können 65 Doktorandinnen und Doktoranden teilnehmen.
- Lehrende/r: Lars Jahnke
- Lehrende/r: Jens Leker
- Lehrende/r: Alexander Robert Schommer
- Lehrende/r: Michael Paaß
- Lehrende/r: Katja Winter
- Lehrende/r: Daniela Bartels
Gibt es besonders effektive Unterrichtsmethoden? Und: Wie müssen Studien zur Unterrichtsforschung angelegt sein, um diese Frage aussagekräftig beantworten zu können? Mit einem Fokus auf Formen kooperativen und selbstregulierten Lernens werden in dem Seminar einerseits Aspekte der Gestaltung von Unterricht und andererseits Fragen zu Anlage und Auswertung von Wirksamkeitsstudien behandelt.
Wichtig:
Die Vorbesprechung zum Seminar erfolgt digital. Den Link dazu erhalten Sie von der Dozentin per E-Mail, nachdem die Seminarplatzverteilung abgeschlossen ist. Hier erfahren Sie auch, was Sie tun müssen, um Ihren Seminarplatz verbindlich zu bestätigen.
Sollten Sie keinen Seminarplatz bekommen haben, aber nachrücken wollen, so schreiben Sie bitte eine E-Mail an: ophelia.urbach@uni-muenster.de, um auf die Warteliste zu kommen. Falls Plätze nicht angenommen werden, können Sie über die Warteliste ggf. nachrücken.
- Lehrende/r: Ophelia Urbach
Dieses Masterseminar richtet sich an Studierende mit Interesse an der Verbindung von Projektmanagement, Weiterbildungsrecht und Fördermöglichkeiten. Die Seminarteilnehmenden erlernen die Grundlagen des Weiterbildungsrechts und die aktuellen Fördermöglichkeiten auf Bundes- und Landesebene. In einem praxisnahen Projekt arbeiten sie in Kleingruppen, entwickeln eigene Weiterbildungskonzepte und erarbeiten Strategien zur erfolgreichen Beantragung von Fördermitteln. Die entwickelten Konzepte werden im Seminar präsentiert und diskutiert.
Regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit sind wesentliche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lernerfolg.
- Lehrende/r: Halit Öztürk