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Am Beginn des Semesters wird der Ablauf bekannt gegeben.

Vorbesprechung am 16.04.2020 um 8.00 Uhr im Institut für Byzantnistik und Neogräzistik, Rosenstraße 9

Kurs im HIS-LSF

Semester: SoSe 2020

Ausgehend von materiellen Zeugnissen wird das Alltagsleben der oströmischen/byzantinischen Gesellschaft beleuchtet. Zum Beginn wird der Naturraum des Reiches behandelt, danach die Siedlungsstrukturen sowie der Hausbau und das Wohnen, um dann auf den Tagesablauf der Menschen einzugehen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird auch Wert auf die Einbeziehung von schriftlichen Quellen gelegt. Es besteht die Möglichkeit, Referate zu bestimmten Objekten samt der Betrachtung des Kontextes zu halten.

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Semester: SoSe 2020

Das Seminar dient der Begleitung des dreijährigen vom DAAD geförderten Projekts zur Geschichte von Epiros (im Rahmen der Hochschulpartnerschaft mit Griechenland). Im Seminar werden Aspekte der Topographie, Geschichte und Literatur von der Spätantike bis in die frühe Neuzeit behandelt.

(Pflicht für Studierende, die an den Aktivitäten des Vorhabens mitwirken wollen; Näheres siehe homepage des Instituts; im Wintersemester wird es eine Blockveranstaltung zusammen mit Studierenden aus Griechenland, Universität Ioannina, geben).

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Semester: SoSe 2020

Mit dem sogenannten Vierten Kreuzzug (1202-1204) endet das lange Jahrhundert der Komnenen- bzw. Angeloiherrschaft endgültig. Die politische Landkarte des östlichen Mittelmeerraumes änderte sich grundlegend: Nachdem Verlust Konstantinopels entstanden aus einem zentralistisch regierten Reich kleinere politische Einheiten, welche sich um die Vormachtstellung in der oströmischen Welt bemühten (Epirus, Nikaia und Trapezunt). 1261 endete das lateinische Kaiserreich von Konstantinopel, und die Familie der Palaiologen trat in die Fußstapfen der imperialen Tradition. Die letzten 200 Jahre des einstigen mediterranen Reiches waren jedoch von einem unablässigen Schrumpfungsprozess betroffen. 1453 nahmen die Osmanen die Stadt am Bosporus ein und begründeten ein neues global wirkendes politisches Gebilde. In der Vorlesung werden Aspekte des Kultur- und Wissenstransfers sowie kirchenpolitische Entwicklungen aufgezeigt.

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Semester: SoSe 2020

Mittelgriechische Briefe stellen einer der lebhaftesten Textzeugnisse aus dem byzantinischen Jahrtausend dar. In der Übung werden Prozesse der Überlieferung, des Umschreibens und Nachahmens diskutiert. Die wichtigsten Briefautoren werden vorgestellt und anhand von Textbeispielen charakteristische Motive und Schreibsituationen behandelt. Briefe können auf unterschiedliche Art und Weise ausgewertet werden: Die Bandbreite reicht von ihrer Funktion als historische Informationsträger bis hin zu Einblicken in Alltagsprobleme.

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Semester: SoSe 2020