Workshop

Digitale Workshop-Angebote im Wintersemester 2020

Shubhangi Prolingheuer, M.A
Workshop Sose 2019
© Shubhangi Prolingheuer

Referate und Hausarbeiten
Freitag, 11.12.20, 12-14 Uhr (c.t.)
Montag, 18.01.21, 14-16 Uhr (c.t.)

Dieser Workshop bietet eine Einführung in die Bild- und Literaturrecherche, sowie Tipps zum Referate halten und Hausarbeiten schreiben an. Der Workshop wird zweimal angeboten.

Bachelor-und Masterarbeiten Verfassen
Freitag, 22.01.21, 12-14 Uhr (c.t.).

In diesem Workshop werden u.a. Konzepte zum Zeitmanagement, sowie Formalien zum Text und dessen Formatierung besprochen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Termin per E-Mail (s.prolingheuer@wwu.de) an. Der Zoom-Link wird dann kurz vor der Veranstaltung verschickt.

Online-Symposium am 13.11.2020

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© Helen Stelthove / Büro für Gestaltung

Online-Übertragung
Das Symposium wird per ZOOM ins Netz übertragen:
Kurz-URL: http://go.wwu.de/95ns6
Kenncode: 372616

Eine Kooperation von
Pia Gamon, Stiftung Kunstfonds
Ursula Frohne und Eckhard Kluth, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Marianne Wagner, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster

Das Programm zum Symposium finden Sie hier

Aktuelles aus Anlass der Corona-Krise

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© Salvatore Benintende / MassivKreativ

Bitte informieren Sie sich regelmäßig zur Infektionsvermeidung an der WWU:
https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html

Zusätzlich zu den Informationen von Rektorat und Dekanat möchten wir auf Folgendes hinweisen:

  • Das Geschäftszimmer des Instituts für Kunstgeschichte ist zurzeit dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt und dann telefonisch und per E-Mail erreichbar: 0251- 83 24481, kunstgeschichte@wwu.de
  • Sprechstunden: Nutzen Sie statt einer persönlichen Sprechstunde die Möglichkeit des telefonischen Austauschs. In dringenden Fällen, die eine persönliche Anwesenheit erforderlich machen, kann gerne per Telefon oder E-Mail ein Termin vereinbart werden.
Bleiben Sie gesund und bei guter Laune!

O-Woche

Orientierungswoche für Erstsemester

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© Pixabay

Liebe Studienanfänger,

auch wenn die Orientierungswoche („O-Woche“) der Kunstgeschichte (26.-30.10.2020) in diesem Semester digital stattfinden wird, bekommen Sie wie immer wichtige Informationen zum Studienbeginn, zur Gestaltung des Stundenplans und zu den Abläufen am Institut für Kunstgeschichte der WWU. Zur Anmeldung schicken Sie bitte eine E-Mail an kufach@uni-muenster.de.
 
Einen guten Start ins Studium wünscht Ihnen

die Geschäftsführung des Instituts für Kunstgeschichte der WWU

Tutorien im Wintersemester 2020/21

Tutorien 20 21
© Holtkamp

Im Wintersemester 2020/21 werden insgesamt vier Tutorien angeboten:

  • Tutorium zur Epochenvorlesung I: Mittwoch, 12:15 - 13:45 Uhr
  • Tutorium zur Epochenvorlesung II: Montag, 12:15 - 13:45 Uhr
  • Christliche Ikonographie: Donnerstag, 14:15 - 15:45 Uhr
  • Architektur des 20. Jahrhunderts in Münster: Dienstag, 14:15 -  15:45 Uhr
Die Tutorien dienen zur Wiederholung und Vertiefung des bereits Gelernten und bieten einen Rahmen zum gemeinsamen Austausch. So können Fragen und Unklarheiten begleitend zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen geklärt und Inhalte mit Hilfe der Tutoriumsleiter aufgearbeitet werden. Auch im Hinblick auf die Klausurvorbereitung ist der Besuch eines Tutoriums hilfreich.
Für Bachelorstudierende ist die Teilnahme fakultativ, Masterstudierende können im Rahmen des „Modul 7: Eigenständige Studien“ Leistungspunkte erwerben.
Aufgrund der aktuellen Situation wird um eine Voranmeldung im HIS-LSF gebeten.

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© Meyer zur Capellen

 
Das Institut für Kunstgeschichte
trauert um seinen Angehörigen, den Universitätsprofessor a. D.
Dr. Jürg Meyer zur Capellen,
der am 25. September 2020 im Alter von 79 Jahren in Münster verstorben ist.


Jürg Meyer zur Capellen wurde am 18. August 1941 in Göttingen geboren. Er studierte Kunstgeschichte, Archäologie, Geschichte und romanische Philologie an den Universitäten München, Göttingen und Würzburg. 1972 wurde er mit einer Arbeit über den venezianischen Maler Andrea Previtali promoviert. Ab 1974 war er wissenschaftlicher Assistent an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 1982 erfolgte die Habilitation mit einer Monografie über Gentile Bellini. An den Universitäten Köln, Freiburg und Münster nahm er Lehraufträge wahr. Ab dem Wintersemester 1988 lehrte er als Professor für Kunstgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 2006 wurde er emeritiert.

Jürg Meyer zur Capellens Forschungsinteressen waren breit gefächert. Neben den zahlreichen Schriften zur italienischen Malerei, darunter Arbeiten zu Tizian, Bellini, Paolo Veronese und vor allem zu Raffael, erschienen Beiträge zur Kunst des 20. Jahrhunderts, zum europäisch-islamischen Kulturaustausch und zum osmanischen Porträt. Er war langjähriger Leiter des an den Universitäten Münster und Würzburg angesiedelten Raffael-Projekts, das im Rahmen eines umfangreichen Werkverzeichnisses die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zu Raffael als Maler in drei publizierten und längst zu Standardwerken avancierten Bänden zugänglich machte. Neben seiner Forschung und Lehre engagierte sich Meyer zur Capellen in der akademischen Selbstverwaltung: von 1993–1995 als Dekan des Fachbereichs Philosophie, von Oktober 1995 bis 1997 als Prodekan im neugegründeten Fachbereich 8 Geschichte/Philosophie. Besonders verpflichtet fühlte er sich dem Wissenstransfer: Er war Vorsitzender des Senatsausschusses für Kunst und Kultur der WWU, der sich für eine Erfassung der Kunstobjekte im universitären Raum einsetzte. Das Ergebnis wurde 2002 in dem Band „Kunstraum Universität“ zusammengefasst und im Rahmen der UniKunstTage 2002 als „Kunstraum Universität: Kunst an der Universität Münster“ ausgestellt.

Jürg Meyer zur Capellen war ein in der Fachwelt hoch angesehener und vielgefragter Forscher. Als Universitätslehrer war er aufgrund seiner breiten fachlichen Expertise, seiner Offenheit, Zugänglichkeit und Menschlichkeit überaus geschätzt, er hat zahlreiche Promotionen betreut und durch sein Engagement vielen Studierenden einen lebendigen Zugang zur Kunst vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart vermittelt. Dem Institut blieb er auch im Ruhestand sehr verbunden.

Das Institut verliert mit Jürg Meyer zur Capellen einen hoch geschätzten Forscher, beliebten Lehrer und sehr angenehmen Kollegen. Es wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Münster, den 30. September 2020

Die Geschäftsführende Direktorin
des Instituts für Kunstgeschichte
Prof. Dr. Eva-Bettina Krems

Neuberufung Prof. Dr. Jens Niebaum

Jens Niebaum
© Accademia Nazionale di San Luca

Wir freuen uns Ihnen ankündigen zu dürfen, dass Jens Niebaum zum Universitätsprofessor (W 2) für „Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte“ an das Institut für Kunstgeschichte berufen wurde. Zum 1.10.2020 wird er seine Tätigkeit aufnehmen.

Von St. Peter in Rom…
Jens Niebaum ist ein ausgewiesener Experte der frühneuzeitlichen Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt in der Architekturgeschichte, insbesondere dem Sakralbau. Bereits seine Magisterarbeit (2001, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) betraf diesen Bereich: „Zur Planungsgeschichte von Neu-St.-Peter unter Julius II. – eine kritische Revision“. Im Anschluss bereitete er als Promotionsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) seine Dissertation vor, in der er die „Anfänge und Ausbreitung des kirchlichen Zentralbaus in der Renaissance“ (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Disputatio 2007) untersuchte. Publiziert wurde die Dissertation 2016 unter dem Titel „Der kirchliche Zentralbau der Renaissance in Italien, Studien zur Karriere eines Baugedankens im Quattro- und im frühen Cinquecento“.

… über die Karlskirche in Wien…

2007 bis 2014 arbeitete Jens Niebaum halbjährig als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom), während er in den Wintersemestern als Juniorprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein doppeltes Lehrdeputat absolvierte und überdies 2010-11 die Geschäftsführung innehatte. Zugleich bereitete er seine zweite Monographie vor: „Sakralisierungen – Autorisierungen. Kaiserliche und königliche Kirchenbauprojekte um 1700 in Europa“. Das Projekt entstand am Exzellenzcluster „Religion und Politik“, wo Jens Niebaum ab 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter war. Wiederholt vertrat er zudem eine W 2-Universitätsprofessur für Kunstgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

… an den Domplatz in Münster!

Zum 1.10.2020 wechselt er vom Exzellenzcluster an das Institut für Kunstgeschichte. Wir freuen uns, ihn hier als Kollegen begrüßen zu dürfen. In der Lehre wird er das Angebot mit Lehrveranstaltungen zur Architekturgeschichte sowie zur Kunst des Mittelalters bereichern. Im kommenden Wintersemester wird er mit der Epochenvorlesung zur Kunst des Mittelalters, einem Proseminar zur Römischen Barockarchitektur, einem Hauptseminar zur Architektur der deutschen Frühmoderne sowie einem Kolloquium vertreten sein.

Nutzung der Bibliothek ab dem 20.07.2020 wieder vor Ort möglich

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© connel_design / Fotolia

Ab dem 20.07.2020 ist eine eingeschränkte Nutzung der Bibliothek wieder möglich. Der bisherige Bestellservice wird nicht weitergeführt. Die neuen Bedingungen zur Bibliotheksnutzung finden Sie hier.

Die Bibliothek wird am Montag, den 17.8.20, für einen Tag geschlossen bleiben.

Tutorium

Christliche Ikonographie

WiSe 20/21, immer donnerstags, 14 Uhr c.t., Raum 110
Hans Baldung _die Kreuzigung Christi _detail_
© gemeinfrei

Das Tutorium soll einen Überblick über die verbreitetsten Motive der christlichen Kunst geben und die schriftlichen Quellen sowie deren Herkunft besprechen. Am Ende sollen die Teilnehmer die gängigsten Sujets und Figuren der christlichen Kunst erkennen und in ihren biblischen bzw. christlich-historischen Kontext einordnen können. Die Sitzungen behandeln jeweils einen Themenkomplex:

05.11. Einführung - Die Bibel als Quelle
12.11. Motive des Alten Testaments I
19.11. Motive des Alten Testaments II
26.11. Motive der Synoptiker I
03.12. Motive der Synoptiker II
10.12. Motive des Johannesevangeliums
17.12. Motive der Apostelgeschichte und der Offenbarung des Johannes
07.01. Motive der Briefe, der Apokryphen und der Legenda aurea
14.01. Motive aus der Kirchengeschichte und dem christl. Traditionsgut
21.01. Motive des Physiologus und christliche Symbole und Allegorien

Anmeldung per HIS-LSF

Leitung: Lars Laurenz

Ausstellung / 11. Juli–4. Oktober 2020

Hans Blumenberg. Denken in Metaphern

Eine Kooperation zwischen der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Westfälischen Kunstverein, sowie dem LWL-Museum für Kunst und Kultur anlässlich des 100. Geburtstags des Philosophen Hans Blumenberg.
Blumenberg 2020
© Helen Stelthove

„Um der übermächtigen Wirklichkeit zu entkommen, erfinden Menschen Bilder und Mythen, metaphysische und kulturelle Systeme.“

Bilder, Mythen, Metaphern – sie dienen den Menschen als Maßstab und als Orientierung angesichts der Herausforderungen der Gegenwart. Diese Erkenntnis wurde zum Leitmotiv des Philosophen Hans Blumenberg (1920-1996), der von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1985 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Professor der Philosophie lehrte und am 13. Juli 2020 seinen 100. Geburtstag begangen hätte.

Blumenbergs bedeutendste Schriften stehen in engem Zusammenhang mit seiner Metaphorologie, die er beabsichtigte in fünf Bänden zu verfassen. Durch seine radikale Erweiterung der Ideengeschichte, die ihm Bezüge zur Poesie, Imagination und Fiktion erlaubte, trafen seine Schriften auf eine breite Leserschaft, besonders aus den Bereichen der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. 1979 veröffentlicht, fand das Buch „Schiffbruch mit Zuschauer“ insbesondere bei bildenden Künstlerinnen und Künstlern eine rege und gleichsam produktive Rezeption. Welch großes und zugleich vielseitiges Anregungspotenzial Blumenbergs Schriften boten, belegen beispielsweise Werke von Harald Klingelhöller, Ludger Gerdes, Marcel Odenbach, die in Bezügen zu Blumenbergs Theorien lesbar sind. Mit diesen Arbeiten werden vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Konstellationen und menschheitsgeschichtlicher Entwicklungen Blumenbergs Gedanken nicht nur zitiert, sondern vor allem aktualisiert.

Die Ausstellung spannt in Münster ein Netzwerk von Verbindungen zwischen Skulpturen im öffentlichen Raum, Archivmaterialien im LWL-Museum für Kunst und Kultur, einer Videoinstallation im Projektraum zwischen Museum und dem Westfälischen Kunstverein sowie einer Präsentation von Publikationen im Philosophikum der Westfälischen Wilhelms-Universität.

Weitere Informationen und Aktualisierungen finden Sie unter
www.westfaelischer-kunstverein.de

Tutor*innen gesucht!

Tutoren Teach
© Pixabay

Liebe Master-Studierende,
im Rahmen des Modul 7 haben Sie die Möglichkeit auch verschiedene Tutorien für die Bachelor-Studierenden anzubieten:
1) Als Begleitveranstaltung zur Epochen-Vorlesung
2) Einführung in die Ikonographie.

Warum Tutor werden?
Das Tutorium vermittelt nicht nur! Sie vertiefen auch Ihr Wissen über die entsprechenden Themenkomplexe, beweisen Engagement an der Hochschule und können schon einmal ausprobieren, wie es ist, in der Lehreaktiv zu sein. Im Lebenslauf macht sich eine derartige Tätigkeit zudem sehr gut und auch bei Bewerbungen um Stipendien können Sie mit der Tutorentätigkeit punkten.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Frau Dr. Bloemacher

Lageplan Domplatz 23

Plan Domplatz _2017