O-Woche

Orientierungswoche für Erstsemester

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© Stefan Voß

Liebe Studienanfänger,

auch in Zeiten von Corona wird es eine Orientierungswoche geben. Während dieser sogenannten „O-Woche“ (26.-30.10.2020) bekommen Sie wichtige Informationen zum Studienbeginn, zur Gestaltung des Stundenplans und zu den Abläufen am Institut für Kunstgeschichte der WWU. Wir wissen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht, ob die O-Woche analog oder digital stattfinden wird und bitten Sie um Anmeldung, um uns die Organisation zu erleichtern: Bitte schicken Sie schon jetzt eine E-Mail an kufach@uni-muenster.de, dann melden wir uns, sobald wir die genauen Abläufe der O-Woche zum Wintersemester 2020/2021 kennen.
 
Bitte informieren Sie sich auch regelmäßig zur Infektionsvermeidung an der WWU:
https://www.uni-muenster.de/de/coronavirus-information.html

Einen guten Start ins Studium wünscht Ihnen

die Geschäftsführung des Instituts für Kunstgeschichte der WWU

Neuberufung Prof. Dr. Jens Niebaum

Jens Niebaum
© Accademia Nazionale di San Luca

Wir freuen uns Ihnen ankündigen zu dürfen, dass Jens Niebaum zum Universitätsprofessor (W 2) für „Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Architekturgeschichte“ an das Institut für Kunstgeschichte berufen wurde. Zum 1.10.2020 wird er seine Tätigkeit aufnehmen.

Von St. Peter in Rom…
Jens Niebaum ist ein ausgewiesener Experte der frühneuzeitlichen Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt in der Architekturgeschichte, insbesondere dem Sakralbau. Bereits seine Magisterarbeit (2001, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) betraf diesen Bereich: „Zur Planungsgeschichte von Neu-St.-Peter unter Julius II. – eine kritische Revision“. Im Anschluss bereitete er als Promotionsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte) seine Dissertation vor, in der er die „Anfänge und Ausbreitung des kirchlichen Zentralbaus in der Renaissance“ (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Disputatio 2007) untersuchte. Publiziert wurde die Dissertation 2016 unter dem Titel „Der kirchliche Zentralbau der Renaissance in Italien, Studien zur Karriere eines Baugedankens im Quattro- und im frühen Cinquecento“.

… über die Karlskirche in Wien…

2007 bis 2014 arbeitete Jens Niebaum halbjährig als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom), während er in den Wintersemestern als Juniorprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ein doppeltes Lehrdeputat absolvierte und überdies 2010-11 die Geschäftsführung innehatte. Zugleich bereitete er seine zweite Monographie vor: „Sakralisierungen – Autorisierungen. Kaiserliche und königliche Kirchenbauprojekte um 1700 in Europa“. Das Projekt entstand am Exzellenzcluster „Religion und Politik“, wo Jens Niebaum ab 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter war. Wiederholt vertrat er zudem eine W 2-Universitätsprofessur für Kunstgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

… an den Domplatz in Münster!

Zum 1.10.2020 wechselt er vom Exzellenzcluster an das Institut für Kunstgeschichte. Wir freuen uns, ihn hier als Kollegen begrüßen zu dürfen. In der Lehre wird er das Angebot mit Lehrveranstaltungen zur Architekturgeschichte sowie zur Kunst des Mittelalters bereichern. Im kommenden Wintersemester wird er mit der Epochenvorlesung zur Kunst des Mittelalters, einem Proseminar zur Römischen Barockarchitektur, einem Hauptseminar zur Architektur der deutschen Frühmoderne sowie einem Kolloquium vertreten sein.

Nutzung der Bibliothek ab dem 20.07.2020 wieder vor Ort möglich

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© connel_design / Fotolia

Ab dem 20.07.2020 ist eine eingeschränkte Nutzung der Bibliothek wieder möglich. Der bisherige Bestellservice wird nicht weitergeführt. Die neuen Bedingungen zur Bibliotheksnutzung finden Sie hier.

Die Bibliothek wird am Montag, den 17.8.20, für einen Tag geschlossen bleiben.

Tutorium

Christliche Ikonographie

WiSe 20/21, immer donnerstags, 14 Uhr c.t., Raum 110
Hans Baldung _die Kreuzigung Christi _detail_
© gemeinfrei

Das Tutorium soll einen Überblick über die verbreitetsten Motive der christlichen Kunst geben und die schriftlichen Quellen sowie deren Herkunft besprechen. Am Ende sollen die Teilnehmer die gängigsten Sujets und Figuren der christlichen Kunst erkennen und in ihren biblischen bzw. christlich-historischen Kontext einordnen können. Die Sitzungen behandeln jeweils einen Themenkomplex:

05.11. Einführung - Die Bibel als Quelle
12.11. Motive des Alten Testaments I
19.11. Motive des Alten Testaments II
26.11. Motive der Synoptiker I
03.12. Motive der Synoptiker II
10.12. Motive des Johannesevangeliums
17.12. Motive der Apostelgeschichte und der Offenbarung des Johannes
07.01. Motive der Briefe, der Apokryphen und der Legenda aurea
14.01. Motive aus der Kirchengeschichte und dem christl. Traditionsgut
21.01. Motive des Physiologus und christliche Symbole und Allegorien

Anmeldung per HIS-LSF

Leitung: Lars Laurenz

Ausstellung / 11. Juli–4. Oktober 2020

Hans Blumenberg. Denken in Metaphern

Eine Kooperation zwischen der Westfälischen Wilhelms-Universität, dem Westfälischen Kunstverein, sowie dem LWL-Museum für Kunst und Kultur anlässlich des 100. Geburtstags des Philosophen Hans Blumenberg.
Blumenberg 2020
© Helen Stelthove

„Um der übermächtigen Wirklichkeit zu entkommen, erfinden Menschen Bilder und Mythen, metaphysische und kulturelle Systeme.“

Bilder, Mythen, Metaphern – sie dienen den Menschen als Maßstab und als Orientierung angesichts der Herausforderungen der Gegenwart. Diese Erkenntnis wurde zum Leitmotiv des Philosophen Hans Blumenberg (1920-1996), der von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1985 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster als Professor der Philosophie lehrte und am 13. Juli 2020 seinen 100. Geburtstag begangen hätte.

Blumenbergs bedeutendste Schriften stehen in engem Zusammenhang mit seiner Metaphorologie, die er beabsichtigte in fünf Bänden zu verfassen. Durch seine radikale Erweiterung der Ideengeschichte, die ihm Bezüge zur Poesie, Imagination und Fiktion erlaubte, trafen seine Schriften auf eine breite Leserschaft, besonders aus den Bereichen der Bildenden Kunst, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. 1979 veröffentlicht, fand das Buch „Schiffbruch mit Zuschauer“ insbesondere bei bildenden Künstlerinnen und Künstlern eine rege und gleichsam produktive Rezeption. Welch großes und zugleich vielseitiges Anregungspotenzial Blumenbergs Schriften boten, belegen beispielsweise Werke von Harald Klingelhöller, Ludger Gerdes, Marcel Odenbach, die in Bezügen zu Blumenbergs Theorien lesbar sind. Mit diesen Arbeiten werden vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Konstellationen und menschheitsgeschichtlicher Entwicklungen Blumenbergs Gedanken nicht nur zitiert, sondern vor allem aktualisiert.

Die Ausstellung spannt in Münster ein Netzwerk von Verbindungen zwischen Skulpturen im öffentlichen Raum, Archivmaterialien im LWL-Museum für Kunst und Kultur, einer Videoinstallation im Projektraum zwischen Museum und dem Westfälischen Kunstverein sowie einer Präsentation von Publikationen im Philosophikum der Westfälischen Wilhelms-Universität.

Weitere Informationen und Aktualisierungen finden Sie unter
www.westfaelischer-kunstverein.de

Aktuelles aus Anlass der Corona-Krise

Zusätzlich zu den Informationen von Rektorat und Dekanat möchten wir auf Folgendes hinweisen:

  • Das Geschäftszimmer des Instituts für Kunstgeschichte ist zurzeit während der Geschäftszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar: 0251- 83 24481, kunstgeschichte@wwu.de
  • In dringenden Fällen, die eine persönliche Anwesenheit erforderlich machen, kann gerne per Telefon oder E-Mail ein Termin vereinbart werden.
  • Der Termin für die Abgabe von Hausarbeiten wird verschoben; setzen Sie sich hierzu mit der betreffenden Lehrperson in Verbindung. Die Abgabe von Hausarbeiten kann per PDF via E-Mail erfolgen.
  • Allen Studierenden, die derzeit eine Bachelor- und Masterarbeit anfertigen, wird eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist von zunächst der Dauer der Aussetzung des Lehrbetriebs (also vom 16. März bis 20. April), d.h. von ca. fünf Wochen gewährt.
  • Nutzen Sie statt einer persönlichen Sprechstunde die Möglichkeit des telefonischen Austauschs.
  • Bezüglich Fragen zur Bibliothek und Ausleihe setzen Sie sich am besten mit Frau Prolingheuer in Verbindung: kubiblio@uni-muenster.de

Bleiben Sie gesund und bei guter Laune!

Master-Workshop

Manifestationen des Öffentlichen in der zeitgenössischen Kunst

30. - 31. Januar 2020, FORUM im Lichthof, LWL-Museum für Kunst und Kultur
Symposium Manifestationendesoeffentlichen Plakat Digital Gelb
© Jana Bernhardt & Sara Hirschmüller

In welchem Verhältnis stehen Kunst und Öffentlichkeit und welche Rolle kann die Kunst als kritische Praxis in der Gegenwart übernehmen? Fragen wie diese wurden von Masterstudierenden ein Semester lang anhand von Beispielen der zeitgenössischen Kunst diskutiert. Ausgehend von der Idee des Forums als Ort der Versammlung und Debatte werden die Ergebnisse und Perspektiven dieses Arbeitsprozesses öffentlich vorgestellt. Ein ausführliches Programm finden Sie hier.

Bücherflohmarkt des Instituts für Kunstgeschichte

05. und 06.11.2019, jeweils von 10:00 - 16:00 Uhr, Domplatz 23, Foyer der Bibliothek
Buecherstapel
© Phillip Ost

Wir laden Sie herzlich zum Bücherflohmarkt der Kunstgeschichte ein. Es werden kunsthistorische Monografien und Kataloge zu fast allen Epochen und Gattungen angeboten. Der Erlös kommt der Bibliothek zugute.

Tutor*innen gesucht!

Tutoren Teach
© Pixabay

Liebe Master-Studierende,
im Rahmen des Modul 7 haben Sie die Möglichkeit auch verschiedene Tutorien für die Bachelor-Studierenden anzubieten:
1) Als Begleitveranstaltung zur Epochen-Vorlesung
2) Einführung in die Ikonographie.

Warum Tutor werden?
Das Tutorium vermittelt nicht nur! Sie vertiefen auch Ihr Wissen über die entsprechenden Themenkomplexe, beweisen Engagement an der Hochschule und können schon einmal ausprobieren, wie es ist, in der Lehreaktiv zu sein. Im Lebenslauf macht sich eine derartige Tätigkeit zudem sehr gut und auch bei Bewerbungen um Stipendien können Sie mit der Tutorentätigkeit punkten.

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Frau Dr. Bloemacher

Lageplan Domplatz 23

Plan Domplatz _2017