Dr. Philipp Goldbach
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Dr. Philipp Goldbach studierte Medienkunst mit Schwerpunkt Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln. Parallel dazu studierte er Kunstgeschichte, Philosophie und Soziologie an der Universität zu Köln. Dort wurde er mit der Arbeit „Foto/grafie: Motiv und Metapher der Schrift in der Fotografie“ 2016 promoviert. Zuvor war er als Assistenzprofessor für Fotografie an der Kunsthochschule für Medien Köln (2008–2009) tätig. Außerdem war er Dozent für Film- und Fotostudien am Leiden University Centre for the Arts in Society (LUCAS) der Universität Leiden (2017–2019) und Gastprofessor für Fotografie an der Universität für angewandte Kunst Wien (2022).

Er ist bildender Künstler mit einem Schwerpunkt auf Fotografie als Material und Metapher. In seiner Kunst greift er auf ausgewählte Quellen aus Philosophie und Kunst zurück und interpretiert diese neu, um die Geistesgeschichte von Speichermedien, die Materialität von Informationen und die physischen Prozesse der Aufzeichnung in einem Spannungsfeld aus Körperlichkeit und digitalisierter technologischer (Re-)Produktion zu thematisieren.

Goldbach stellte seine Kunstwerke international in zahlreichen Institutionen aus, darunter: CCCB Barcelona, Centre Pompidou Paris, DZ BANK Kunststiftung Frankfurt am Main, EPFL ArtLab Lausanne, FOTO|RAUM Wien, Riga Art Space, Irma Vep Lab Reims, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Hessisches Landesmuseum Wiesbaden, Museum Folkwang Essen, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Kunsthalle Düsseldorf, Museum Weserburg Bremen, Kunsthalle Bremerhaven und Haus der Photographie – Deichtorhallen Hamburg.

Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Vordemberge-Gildewart-Stipendium (2009) und dem Ars-Viva-Preis für Bildende Kunst (2011/12) ausgezeichnet. Zudem war er 2019 auf Einladung von EIKON Artist-in-Residence im Q21 MuseumsQuartier Wien.

In der Kolleg-Forschungsgruppe wirkte er an der Ausstellung „Re:Set: Vom Dia zur Datenbank – Medienwandel in der Kunstgeschichte“ mit.