Veranstaltungen

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Ohne Judentum kein Islam

Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 1. Oktober 2026 in Marl

Judentum und Islam sind historisch und theologisch eng miteinander verbunden. Ohne die jüdische Tradition und ihre zentrale Bedeutung für die Entstehung des Islam lässt sich auch der Islam nicht angemessen verstehen.

In seiner Lesung „Ohne Judentum kein Islam“ beleuchtet Prof. Dr. Mouhanad Khorchide die tiefen Verbindungen zwischen Judentum und Islam. Er zeigt auf, welche Bedeutung jüdische Traditionen und Vorstellungen für den Koran und die Entstehung des Islam haben und setzt sich zugleich mit der Frage auseinander, wie das Verhältnis von Muslimen und Juden heute gedacht und gestaltet werden kann.

Dabei geht es auch um eine zentrale Frage unserer Gegenwart: Welche Grundlagen bietet die islamische Tradition für ein friedliches Zusammenleben und für die Überwindung von Antisemitismus und religiösen Vorurteilen?

Prof. Khorchide lädt dazu ein, den Islam aus seiner historischen und theologischen Verwurzelung heraus neu zu betrachten und über Glauben, gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Zusammenleben ins Gespräch zu kommen.

Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18:30–20:00 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Kulturen, ESM, Römerstr. 61, 45772 Marl
Eintritt frei

Veranstalter: Dialog Forum Marl e. V. und die VHS Marl

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Barmherzigkeit statt Extremismus. Islam, Demokratie und die Verantwortung der Muslime in unserer pluralen Gesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 30. September 2026 in Mönchengladbach

Wie kann ein aufgeklärtes Verständnis des Islam zur Stärkung von Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Mouhanad Khorchide in seinem Vortrag „Barmherzigkeit statt Extremismus“ am Mittwoch, dem 30. September 2026, in der Stadtbibliothek Mönchengladbach.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie Religionen in einem säkularen Rechtsstaat wirken können und welchen Beitrag ein zeitgemäßes Verständnis des Islam zu einem friedlichen und demokratischen Zusammenleben leisten kann. Dabei geht es auch um die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für die Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg sowie um die Rolle religiöser Bildung bei der Prävention von Extremismus.

Der Vortrag lädt dazu ein, über die Verantwortung von Musliminnen und Muslimen in einer pluralen Gesellschaft nachzudenken und die Bedeutung von Barmherzigkeit, Freiheit und gegenseitigem Respekt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu reflektieren.

Veranstaltungsdetails
Titel: Barmherzigkeit statt Extremismus
Datum: Mittwoch, 30. September 2026
Uhrzeit: 19:00–21:00 Uhr
Ort: Zentralbibliothek Carl Brandts Haus
Hilde-Sherman-Zander-Str. 6
41061 Mönchengladbach

Referent: Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler an der Universität Münster

Veranstalter: Stadtbibliothek Mönchengladbach in Kooperation mit den OMAS GEGEN RECHTS – MG

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Herzlich willkommen zum Hochschultag 2026

Haben Sie Interesse an einem Studium bei uns? Nutzen Sie die Gelegenheit uns besuchen Sie uns im Rahmen des Hochschultages am 12.11.2026 in Münster. Unser Angebot gibt Studieninteressierten die Möglichkeit, sich über das Studium bei uns zu informieren, die Universität und unsere Stadt kennenzulernen.

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Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ im Wintersemester 2026/2027

Im Wintersemester 2026/2027

Mittwochs 16:00–18:00 Uhr | Präsenz mit Livestream | S2 (Schlossplatz 2) 

Aktuelle anti-emanzipatorische, anti-diverse und anti-wissenschaftliche Bewegungen gewinnen zunehmend an Sichtbarkeit – auch dort, wo kritisches Denken, Pluralität und Erkenntnisoffenheit zentrale Grundlagen darstellen. Wie manifestieren sich Anti-Feminismus, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Angriffe auf Diversität im Hochschulkontext? Welche Dynamiken begünstigen ihre Verbreitung und welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für akademische Kultur, Machtverhältnisse und den gesellschaftlichen Auftrag von Hochschulen?

Programm

Erste Konferenz aller wissenschaftlichen Religionspädagogiken

„Konstruktionen religiösen Aufwachsens: Religiöse Bildungsbiografien zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

17.–19. September 2026 | CJD Tagungs- und Gästehaus Bonn 

Wie wachsen Kinder und Jugendliche heute religiös auf – in einer vielfältigen, zunehmend digital geprägten Gesellschaft? Die erste kooperative Konferenz der deutschsprachigen wissenschaftlichen Religionspädagogiken bringt unterschiedliche religiöse und konfessionelle Perspektiven zusammen und fragt, wie religiöse Identitäten entstehen, sich verändern und religionspädagogische Praxis prägen.

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Jahrestreffen des Netzwerks für empirisch-analytische Sozialforschung zu Muslim (NAFS)

22.–23. Oktober 2026 | University of Münster

The Annual Meeting of the Network for Empirical-Analytical Research on Muslims (NAFS) showcases current empirical research on the lives of Muslims in plural societies. 

Empirical research on Muslims operates within a complex field shaped by societal ascriptions, institutional frameworks, individual interpretations, and everyday practices. It therefore raises important theoretical and methodological questions concerning categories such as religion, belonging, difference, discrimination, and agency. The conference addresses how Muslims are constructed, addressed, and position themselves across different social contexts; how religious interpretations, practices, and self-understandings can be studied empirically; and how relations of power and inequality, including racism, othering, gender, and social class, shape Muslim lives and opportunities for action. Particular attention is also given to methodological challenges of researching Muslims and to the potential of comparative, intersectional, and practice-theoretical approaches.

Bringing together scholars from a range of disciplines, the conference provides a platform for academic exchange on current developments, emerging challenges, and innovative research perspectives.

Organisation: Canan Balaban, Erkan Binici, Halil Emre Uçar, Fahimah Ulfat, Tuğba Yavuzcan

Gottesbilder von Kindern und Jugendlichen interreligiös

Tagung des interuniversitären interreligiösen Forschungsverbunds Münster–Tübingen

5.–6. November 2026, Universität Münster

Die Erforschung von Gottesbildern von Kindern und Jugendlichen gehört seit über einem Jahrhundert zu den zentralen Themen der empirischen Religionspädagogik. Während sich ein Großteil der bisherigen Studien auf christliche Kontexte konzentriert, rücken erst seit einigen Jahren auch orthodoxe, muslimische und jüdische Perspektiven stärker in den Blick.

Vor dem Hintergrund religiöser Pluralität stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit die Frage, wie Gottesvorstellungen interreligiös vergleichend beschrieben werden können, wie junge Menschen die Gottesbilder anderer wahrnehmen und welche Konsequenzen sich daraus für interreligiöses Lernen, Friedensbildung und wechselseitigen Respekt ergeben. Die Tagung möchte den aktuellen Forschungsstand bündeln, interreligiöse Anschlussmöglichkeiten ausloten und neue Perspektiven für Forschung und religionspädagogische Praxis entwickeln.

Organisation: Fahimah Ulfat, Reinhold Boschki, Friedrich Schweitzer

Vernissage der Ausstellung „Gemeinsam – Gesicht zeigen gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus!“

Donnerstag, 26. November 2026 | Katholisch-Soziale Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Die Vernissage stellt ein Kunstprojekt vor, das sich mit zwei zentralen Diskriminierungsformen der Gegenwart auseinandersetzt und diese in ihrer gesellschaftlichen Relevanz sichtbar macht: Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Beide prägen aktuelle gesellschaftliche Debatten, sind jedoch in ihren historischen Entstehungskontexten, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Dynamiken unterschiedlich gelagert. Zugleich stehen sie in Wechselwirkung zueinander und weisen trotz ihrer Unterschiede strukturelle Gemeinsamkeiten in Mechanismen der Ausgrenzung und Diskriminierung auf.

Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die von Antisemitismus oder antimuslimischem Rassismus betroffen sind, sowie von Personen, die sich öffentlich gegen diese Formen der Diskriminierung engagieren. Begleitende Texte geben Einblick in persönliche Erfahrungen, Perspektiven und Beweggründe der Porträtierten.

So werden unterschiedliche Formen von Ausgrenzung sichtbar und zugleich Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die Haltung zeigen und sich für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander einsetzen.

Die Vernissage lädt dazu ein, sich aktiv mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzudenken, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein gemeinsames Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung zu setzen.

Organisation: Johannes Sabel und Fahimah Ulfat

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Interreligiöses Pilgern – Auf der Route des Westfälischen Friedens

Unter dem Motto „Wo Frieden Wege findet“ lädt das interreligiöse Pilgerprojekt Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Hintergründe dazu ein, sich gemeinsam auf den Weg zu machen. In sechs Tagesetappen führt die Route zwischen September 2026 und Oktober 2027 von Osnabrück nach Münster – entlang der historischen Verbindung zwischen den beiden Städten des Westfälischen Friedens von 1648.

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Nachbericht: Christlich-jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam

Religionen und Politik. Eine komplexe Beziehung | 20 – 23. Juli 2026 │ Schloss Seggau bei Leibnitz

Im Zeitraum vom 20. bis 23. Juli 2026 fand im Schloss Seggau die christlich-jüdisch-muslimische Studienwoche „Religionen und Politik. Eine komplexe Beziehung“ statt. Die Veranstaltung war Teil des seit 2017 etablierten universitären Dialogformats, das den interreligiösen Austausch zwischen Christentum, Judentum und Islam fördert. Organisiert wurde die Studienwoche von der Universität Wien, der Universität Graz, der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum sowie der Universität Münster unter der Mitwirkung von Prof.in Dr.in Dina El Omari.

Lesen Sie den Nachbericht hier weiter.