Veranstaltungen

© FB16 Peter Grewer

Buchvorstellung und Diskussion „Schattenarmee“ von Hillel Cohen mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

24. November 2026 | 19:30 Uhr | Universität zu Köln

Am 24. November 2026 nimmt Prof. Dr. Mouhanad Khorchide an einer Buchvorstellung mit anschließender Diskussion an der Universität Köln teil. Im Mittelpunkt steht das Buch „Schattenarmee – Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917–1948“ von Hillel Cohen. Dr. Ingo Elbe stellt die deutsche Übersetzung des Werkes vor und diskutiert anschließend mit Mouhanad Khorchide über zentrale Thesen und Schlussfolgerungen des Buches.

Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft für kritische Bildung organisiert.

Ort:
Universität zu Köln
Hauptgebäude, Hörsaal VI
Universitätsstraße 35
50931 Köln

Weitere Informationen zur Veranstaltung

© Uni Ms -FSTKI

Jenseits der Disziplinen: Künstliche Intelligenz als gemeinsame Herausforderung

Münster | 19.–20. November 2026 | Alexander von Humboldt-Haus | Hüfferstraße 61, 48159 Münster

Künstliche Intelligenz verändert Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur in einer Geschwindigkeit, die kaum ein Fach allein überblicken kann. Die Universität steht deshalb vor der Aufgabe, unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen.
Mit diesem Ziel lädt die Forschungsstelle für Theologie der Künstlichen Intelligenz (FSTKI) der Islamischen Theologischen Fakultät der Universität Münster am 19. und 20. November 2026 zu einem neuen Gesprächsformat ein. Im Mittelpunkt stehen keine Einzelvorträge, sondern moderierte Dialoge zwischen Wissenschaftler:innen verschiedener Fakultäten. Unterschiedliche Perspektiven treten unmittelbar miteinander in Austausch, suchen gemeinsame Fragestellungen und machen zugleich die Eigenlogik ihrer Disziplinen sichtbar.
Das Gesprächsformat versteht sich als Impuls für eine dauerhafte interdisziplinäre Zusammenarbeit im Themenfeld Künstliche Intelligenz und möchten neue Forschungskooperationen innerhalb der Universität Münster anstoßen.

Für die Teilnahme an der Tagung bitten wir bis zum 12. November um Anmeldung unter folgendem Link: Anmeldelink

Plakat zum Download
Das Programm wird in Kürze hinzugefügt.
 

© Hochschultag Münster

Herzlich willkommen zum Hochschultag 2026

Haben Sie Interesse an einem Studium bei uns? Nutzen Sie die Gelegenheit uns besuchen Sie uns im Rahmen des Hochschultages am 12.11.2026 in Münster. Unser Angebot gibt Studieninteressierten die Möglichkeit, sich über das Studium bei uns zu informieren, die Universität und unsere Stadt kennenzulernen.

© Uni MS

Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ im Wintersemester 2026/2027

Im Wintersemester 2026/2027

Mittwochs 16:00–18:00 Uhr | Präsenz mit Livestream über ZOOM | S2 (Schlossplatz 2) 

Aktuelle anti-emanzipatorische, anti-diverse und anti-wissenschaftliche Bewegungen gewinnen zunehmend an Sichtbarkeit – auch dort, wo kritisches Denken, Pluralität und Erkenntnisoffenheit zentrale Grundlagen darstellen. Wie manifestieren sich Anti-Feminismus, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Angriffe auf Diversität im Hochschulkontext? Welche Dynamiken begünstigen ihre Verbreitung und welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für akademische Kultur, Machtverhältnisse und den gesellschaftlichen Auftrag von Hochschulen?

Programm

© Unsplash - Alicia Christin Gerald

Gastvortrag: „Advancing Religion and Development as a Transdisciplinary Research Field“

Einladung der Professur Islam in der Sozialarbeit zum Gastvortrag von Prof. Dr. Ignatius Swart

Welche Rolle spielt Religion in der internationalen Entwicklungsforschung und -praxis? Religion and Development (RaD) hat sich zu einem international etablierten Forschungsfeld entwickelt, das wesentlich von der „Turn to Religion“-These getragen wird, die ein deutlich gestiegenes Interesse an Religion in Entwicklungsforschung, -politik und -praxis beschreibt. Prof. Swart unterzieht diese These zunächst einer kritischen Betrachtung. Im Anschluss verortet er RaD als transdisziplinäres Feld, erörtert, was Transdisziplinarität als Forschungsansatz kennzeichnet, und skizziert die fortlaufende Weiterentwicklung des Feldes. Vor diesem Hintergrund stellt er das von ihm mitgeleitete Buchprojekt The Elgar Companion to Religion and International Development vor. Das Vorhaben zielt darauf ab, den Forschungsstand zu aktualisieren und neue thematische, epistemologische und methodologische Perspektiven zu erschließen. Der Vortrag möchte das Bewusstsein für RaD als dynamisches Forschungsfeld schärfen. Dabei werden unterschiedliche religiöse Perspektiven sowie Stimmen aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden einbezogen, um diese miteinander in einen Dialog zu bringen.

Referent: Prof. Dr. Ignatius Swart (University of the Western Cape, Südafrika / Wittenberg Center for Advanced Studies)
Termin: 12. November 2026, 18 Uhr s.t. bis 19:30 Uhr
Ort: Fürstenberghaus, Raum F 104
Vortragssprache: Englisch

Online-Teilnahme: Die Veranstaltung wird über Zoom übertragen (Meeting-ID: 697 0372 9942).
Kontakt: Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an melek.goeksu@uni-muenster.de.

 

Plakat zum Download

© FB16 Peter Grewer

Prof. Khorchide bei Veranstaltung „Zwischen Hörsaal und Herkunft“ in Münster

07. November 2026 | 14:00–17:00 Uhr | KSHG Münster / hybrid

Unter dem Titel „Zwischen Hörsaal und Herkunft – Migration, Religion und Hochschule im Angesicht aktueller Debatten“ lädt der Ausschuss für Bildungs-, Gesellschafts- und Kirchenpolitik (BGK) des Bundesverbandes Katholische Kirche an Hochschulen in Kooperation mit der KSHG Münster zu einer Veranstaltung ein, die unterschiedliche Perspektiven auf Migration, Religion und gesellschaftliches Zusammenleben im universitären Kontext zusammenbringt.
Univ.-Prof. Dr. Mouhanad Khorchide eröffnet die Veranstaltung um 14:00 Uhr mit einem Impulsvortrag zum Thema „Woraus besteht ein ‚Wir‘ an der Universität?“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zugehörigkeit, Vielfalt und gesellschaftliches Miteinander an Hochschulen gestaltet werden können.
Im Anschluss bieten Gesprächsrunden Raum für den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Perspektiven. Um 15:30 Uhr nimmt Prof. Khorchide zudem an der abschließenden Podiumsdiskussion teil, in der die Ergebnisse der Gesprächsrunden aufgegriffen und vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und migrationspolitischer Debatten vertieft werden.
Die Veranstaltung möchte einen offenen Dialog ermöglichen und insbesondere auch den Erfahrungen und Stimmen von Menschen mit Migrationsgeschichte Raum geben.

© FB16 Peter Grewer

Vortrag von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide zum Thema „Gibt es einen westlichen Islam?“

9. November 2026 | 16:00–18:00 Uhr | Online

Im Rahmen der öffentlichen Online-Ringvorlesung „Der Westen. Eine interdisziplinäre Standortbestimmung“ der Kontaktstelle Studium im Alter an der Universität Münster hält Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 9. November 2026 einen Vortrag zum Thema „Gibt es einen westlichen Islam?“.

Was bedeutet es, von einem „westlichen Islam“ zu sprechen? In welchem Verhältnis stehen islamische Glaubensvorstellungen zu westlichen Gesellschaften und ihren Werten? Der Vortrag greift die Frage nach der Verortung des Islams im Westen auf und lädt dazu ein, über religiöse Identität, gesellschaftliche Zugehörigkeit und das Verhältnis von Islam und westlicher Moderne nachzudenken.

© Herder

Lesung aus „Jenseits der Härte – Warum der Koran keine Machos kennt“

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide über Menschenwürde, Freiheit und Geschlechtergerechtigkeit im Islam
Der Islam wird in öffentlichen Debatten häufig mit patriarchalen Strukturen und starren Geschlechterrollen verbunden. Doch welches Menschenbild vermittelt der Koran, und was sagt die islamische Tradition über das Verhältnis von Frauen und Männern?
In seinem Buch „Jenseits der Härte – Warum der Koran keine Machos kennt“ eröffnet der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide einen neuen Blick auf die islamischen Quellen. Er zeigt, dass die Botschaft des Korans auf Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und gegenseitiger Anerkennung gründet. Im Mittelpunkt steht ein Menschenbild, das die Würde und Freiheit jedes Menschen betont und zugleich die Verantwortung für andere ernst nimmt.
Khorchide lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen über den Islam zu hinterfragen und religiöse Deutungen von Geschlechterrollen neu zu betrachten. Welche Bedeutung haben Freiheit, Verantwortung und Gleichberechtigung im islamischen Denken? Und wie können Religionen zu einem respektvollen Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft beitragen?
Die Lesung eröffnet neue Perspektiven auf den Islam und lädt zum Nachdenken und Austausch über Menschenwürde, Geschlechtergerechtigkeit und ein gelingendes Miteinander ein.

10.11.2026, 19 Uhr
Evangelische Auferstehungskirche Borghorst
Fürstenstraße 9–11, 48565 Steinfurt

© FB16 Peter Grewer

Gott glaubt an den Menschen – Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus

Vortrag von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 16. November 2026 in Dülmen

Was bedeutet es, Gott nicht nur als denjenigen zu verstehen, an den der Mensch glaubt, sondern auch als denjenigen, der an den Menschen glaubt? Dieser Gedanke eröffnet neue Perspektiven auf das Menschenbild des Islam und sein humanistisches Potenzial.

In seinem Vortrag lädt Prof. Dr. Mouhanad Khorchide dazu ein, den Islam aus einer Perspektive zu betrachten, die Würde, Freiheit und Verantwortung des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dabei geht es um die Frage, welche Impulse Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und gegenseitige Anerkennung für ein friedliches Zusammenleben geben können.

Gerade angesichts gesellschaftlicher Spannungen und religiöser Abgrenzungen eröffnet der Vortrag neue Perspektiven auf den interreligiösen Dialog. Er lädt dazu ein, das verbindende Potenzial des Islam zu entdecken und gemeinsam über die Grundlagen einer offenen und solidarischen Gesellschaft nachzudenken.

Termin: Montag, 16. November 2026, 19:30 Uhr
Ort: Pfarrheim Heilig Kreuz
An der Kreuzkirche 10
48249 Dülmen

© Herder

Jenseits der Härte – Warum der Koran keine Machos kennt

Prof. Dr. Mouhanad Khorchide zu Gast beim „Talk am Donnerstag“ in Ahlen

Am Donnerstag, 26. November 2026, ist Prof. Dr. Mouhanad Khorchide im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Talk am Donnerstag“ in Ahlen zu Gast. Unter dem Titel „Jenseits der Härte – Warum der Koran keine Machos kennt“ spricht er über traditionelle und gegenwärtige Männlichkeitsbilder im Islam und stellt zentrale Thesen seines neuen Buches vor.
Was bedeutet es heute, im Islam ein Mann zu sein? Welche Rolle spielen traditionelle Vorstellungen von Stärke, Macht und Autorität – und welche Alternativen eröffnen der Koran und das Vorbild des Propheten Muhammad?
Khorchide plädiert für eine kritische Auseinandersetzung mit überlieferten Männlichkeitsidealen und zeigt auf, warum die Frage nach einem zeitgemäßen islamischen Männerbild für die innerislamische Debatte von zentraler Bedeutung ist. Dabei rückt er Werte wie Mitgefühl, Verantwortung und Barmherzigkeit in den Mittelpunkt.
Im Anschluss an den einführenden Beitrag besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Prof. Khorchide ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird die Veranstaltung von Maria Kessing und Dierk Hartleb.

Ort: Städtisches Gymnasium Ahlen
Bruno-Wagler-Weg 2
59227 Ahlen
 

© FB16 Peter Grewer

Der Islam und die offene Gesellschaft – Podiumsdiskussion mit Prof. Mouhanad Khorchide auf der BUCH WIEN

Freitag, 27. November 2026 | 14:30–15:30 Uhr | ORF-Bühne, BUCH WIEN

Wo liegen die Grenzen der Toleranz? Welche Rolle kann der Islam in einer offenen Gesellschaft einnehmen, und wie lassen sich religiöse Traditionen, Reformansprüche und gesellschaftliche Werte miteinander vereinbaren?

Im Rahmen der BUCH WIEN diskutiert Prof. Mouhanad Khorchide gemeinsam mit Ahmad Mansour und Prof. Susanne Schröter über die theologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Islams im 20. und 21. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Auswirkungen von Kolonialismus, geopolitischen Interessen, Migration und gesellschaftlichen Umbrüchen sowie aktuelle Spannungsfelder zwischen Religion und den Prinzipien einer offenen Gesellschaft.

Die Podiumsdiskussion widmet sich der Frage, wie viel Veränderung Religion braucht und wo eine freie Gesellschaft ihre eigenen Werte verteidigen muss.

© Simone Horstmann

Ringvorlesung: Von Menschen und anderen Tieren

Im Wintersemester 2026/2027 | Forschungsnetzwerk TiMeS

Im Wintersemester 2026/2027 veranstaltet das Forschungsnetzwerk TiMeS eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Verhältnis zwischen "Menschen und anderen Tieren" mit Forschenden der Universität Münster. Die Ringvorlesung findet jeden zweiten Dienstag im Wintersemester im Fürstenberghaus, Hörsaal F4, in Münster statt. 

Aus ganz unterschiedlicher Fächerperspektive blicken wir darauf, wie wir mit anderen Tieren umgehen: Wir verzehren und verehren sie, verursachen ihnen Leid und Freude und sind schicksalhaft mit ihnen verbunden. Acht Forscherinnen und Forscher der Universität Münster aus den Bereichen der evangelischen und islamischen Theologie, der Philosophie, den Politikwissenschaften, der Landschaftsökologie, der Verhaltensbiologie, der Psychologie und der Sinologie geben Einblick in ihre Untersuchungen und zeigen die Vielfalt der Ansätze zu Mensch-Tier-Beziehungen auf, die an der Universität Münster verfolgt werden.

Aus der Islamischen Theologie wird Prof.in Dr. Asmaa El Maaroufi einen Vortrag zum Thema „Der Gott der Menschen – und der Tiere? Perspektiven auf eine islamische Ethik der Mitgeschöpflichkeit“ halten.

Forschungsnetzwerk Tier-Mensch-Studien
Plakat zum Download

© ev-eb

Interreligiöses Pilgern – Auf der Route des Westfälischen Friedens

Unter dem Motto „Wo Frieden Wege findet“ lädt das interreligiöse Pilgerprojekt Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Hintergründe dazu ein, sich gemeinsam auf den Weg zu machen. In sechs Tagesetappen führt die Route zwischen September 2026 und Oktober 2027 von Osnabrück nach Münster – entlang der historischen Verbindung zwischen den beiden Städten des Westfälischen Friedens von 1648.

© FB16 Peter Grewer

Ohne Judentum kein Islam

Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 1. Oktober 2026 in Marl

Judentum und Islam sind historisch und theologisch eng miteinander verbunden. Ohne die jüdische Tradition und ihre zentrale Bedeutung für die Entstehung des Islam lässt sich auch der Islam nicht angemessen verstehen.

In seiner Lesung „Ohne Judentum kein Islam“ beleuchtet Prof. Dr. Mouhanad Khorchide die tiefen Verbindungen zwischen Judentum und Islam. Er zeigt auf, welche Bedeutung jüdische Traditionen und Vorstellungen für den Koran und die Entstehung des Islam haben und setzt sich zugleich mit der Frage auseinander, wie das Verhältnis von Muslimen und Juden heute gedacht und gestaltet werden kann.

Dabei geht es auch um eine zentrale Frage unserer Gegenwart: Welche Grundlagen bietet die islamische Tradition für ein friedliches Zusammenleben und für die Überwindung von Antisemitismus und religiösen Vorurteilen?

Prof. Khorchide lädt dazu ein, den Islam aus seiner historischen und theologischen Verwurzelung heraus neu zu betrachten und über Glauben, gegenseitiges Verständnis und ein friedliches Zusammenleben ins Gespräch zu kommen.

Termin: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18:30–20:00 Uhr
Ort: Gemeindehaus der Kulturen, ESM, Römerstr. 61, 45772 Marl
Eintritt frei

Veranstalter: Dialog Forum Marl e. V. und die VHS Marl

© FB16 Peter Grewer

Barmherzigkeit statt Extremismus. Islam, Demokratie und die Verantwortung der Muslime in unserer pluralen Gesellschaft

Vortrag von Prof. Dr. Mouhanad Khorchide am 30. September 2026 in Mönchengladbach

Wie kann ein aufgeklärtes Verständnis des Islam zur Stärkung von Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt beitragen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Dr. Mouhanad Khorchide in seinem Vortrag „Barmherzigkeit statt Extremismus“ am Mittwoch, dem 30. September 2026, in der Stadtbibliothek Mönchengladbach.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie Religionen in einem säkularen Rechtsstaat wirken können und welchen Beitrag ein zeitgemäßes Verständnis des Islam zu einem friedlichen und demokratischen Zusammenleben leisten kann. Dabei geht es auch um die Bedeutung des interreligiösen Dialogs für die Verständigung über kulturelle Grenzen hinweg sowie um die Rolle religiöser Bildung bei der Prävention von Extremismus.

Der Vortrag lädt dazu ein, über die Verantwortung von Musliminnen und Muslimen in einer pluralen Gesellschaft nachzudenken und die Bedeutung von Barmherzigkeit, Freiheit und gegenseitigem Respekt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu reflektieren.

Veranstaltungsdetails
Titel: Barmherzigkeit statt Extremismus
Datum: Mittwoch, 30. September 2026
Uhrzeit: 19:00–21:00 Uhr
Ort: Zentralbibliothek Carl Brandts Haus
Hilde-Sherman-Zander-Str. 6
41061 Mönchengladbach

Referent: Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Islamwissenschaftler an der Universität Münster

Veranstalter: Stadtbibliothek Mönchengladbach in Kooperation mit den OMAS GEGEN RECHTS – MG

Erste Konferenz aller wissenschaftlichen Religionspädagogiken

„Konstruktionen religiösen Aufwachsens: Religiöse Bildungsbiografien zwischen Anspruch und Wirklichkeit“

17.–19. September 2026 | CJD Tagungs- und Gästehaus Bonn 

Wie wachsen Kinder und Jugendliche heute religiös auf – in einer vielfältigen, zunehmend digital geprägten Gesellschaft? Die erste kooperative Konferenz der deutschsprachigen wissenschaftlichen Religionspädagogiken bringt unterschiedliche religiöse und konfessionelle Perspektiven zusammen und fragt, wie religiöse Identitäten entstehen, sich verändern und religionspädagogische Praxis prägen.

© FB16 Uni MS

Jahrestreffen des Netzwerks für empirisch-analytische Sozialforschung zu Muslim (NAFS)

22.–23. Oktober 2026 | University of Münster

The Annual Meeting of the Network for Empirical-Analytical Research on Muslims (NAFS) showcases current empirical research on the lives of Muslims in plural societies. 

Empirical research on Muslims operates within a complex field shaped by societal ascriptions, institutional frameworks, individual interpretations, and everyday practices. It therefore raises important theoretical and methodological questions concerning categories such as religion, belonging, difference, discrimination, and agency. The conference addresses how Muslims are constructed, addressed, and position themselves across different social contexts; how religious interpretations, practices, and self-understandings can be studied empirically; and how relations of power and inequality, including racism, othering, gender, and social class, shape Muslim lives and opportunities for action. Particular attention is also given to methodological challenges of researching Muslims and to the potential of comparative, intersectional, and practice-theoretical approaches.

Bringing together scholars from a range of disciplines, the conference provides a platform for academic exchange on current developments, emerging challenges, and innovative research perspectives.

Organisation: Canan Balaban, Erkan Binici, Halil Emre Uçar, Fahimah Ulfat, Tuğba Yavuzcan

Gottesbilder von Kindern und Jugendlichen interreligiös

Tagung des interuniversitären interreligiösen Forschungsverbunds Münster–Tübingen

5.–6. November 2026, Universität Münster

Die Erforschung von Gottesbildern von Kindern und Jugendlichen gehört seit über einem Jahrhundert zu den zentralen Themen der empirischen Religionspädagogik. Während sich ein Großteil der bisherigen Studien auf christliche Kontexte konzentriert, rücken erst seit einigen Jahren auch orthodoxe, muslimische und jüdische Perspektiven stärker in den Blick.

Vor dem Hintergrund religiöser Pluralität stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit die Frage, wie Gottesvorstellungen interreligiös vergleichend beschrieben werden können, wie junge Menschen die Gottesbilder anderer wahrnehmen und welche Konsequenzen sich daraus für interreligiöses Lernen, Friedensbildung und wechselseitigen Respekt ergeben. Die Tagung möchte den aktuellen Forschungsstand bündeln, interreligiöse Anschlussmöglichkeiten ausloten und neue Perspektiven für Forschung und religionspädagogische Praxis entwickeln.

Organisation: Fahimah Ulfat, Reinhold Boschki, Friedrich Schweitzer

Vernissage der Ausstellung „Gemeinsam – Gesicht zeigen gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus!“

Donnerstag, 26. November 2026 | Katholisch-Soziale Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Die Vernissage stellt ein Kunstprojekt vor, das sich mit zwei zentralen Diskriminierungsformen der Gegenwart auseinandersetzt und diese in ihrer gesellschaftlichen Relevanz sichtbar macht: Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Beide prägen aktuelle gesellschaftliche Debatten, sind jedoch in ihren historischen Entstehungskontexten, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Dynamiken unterschiedlich gelagert. Zugleich stehen sie in Wechselwirkung zueinander und weisen trotz ihrer Unterschiede strukturelle Gemeinsamkeiten in Mechanismen der Ausgrenzung und Diskriminierung auf.

Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die von Antisemitismus oder antimuslimischem Rassismus betroffen sind, sowie von Personen, die sich öffentlich gegen diese Formen der Diskriminierung engagieren. Begleitende Texte geben Einblick in persönliche Erfahrungen, Perspektiven und Beweggründe der Porträtierten.

So werden unterschiedliche Formen von Ausgrenzung sichtbar und zugleich Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die Haltung zeigen und sich für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander einsetzen.

Die Vernissage lädt dazu ein, sich aktiv mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzudenken, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein gemeinsames Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung zu setzen.

Organisation: Johannes Sabel und Fahimah Ulfat

© Privat

Nachbericht: Christlich-jüdische Studienwoche im Gespräch mit dem Islam

Religionen und Politik. Eine komplexe Beziehung | 20 – 23. Juli 2026 │ Schloss Seggau bei Leibnitz

Im Zeitraum vom 20. bis 23. Juli 2026 fand im Schloss Seggau die christlich-jüdisch-muslimische Studienwoche „Religionen und Politik. Eine komplexe Beziehung“ statt. Die Veranstaltung war Teil des seit 2017 etablierten universitären Dialogformats, das den interreligiösen Austausch zwischen Christentum, Judentum und Islam fördert. Organisiert wurde die Studienwoche von der Universität Wien, der Universität Graz, der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum sowie der Universität Münster unter der Mitwirkung von Prof.in Dr.in Dina El Omari.

Lesen Sie den Nachbericht hier weiter.

© FB16 Peter Grewer

Impulsvortrag „Ohne Judentum kein Islam“ und Diskussion mit Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

Hanns-Lilje-Forum | 1. September 2026, 18.00 Uhr | Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover

Islamisch motivierter Antisemitismus ist seit dem 7. Oktober 2023 auch in Deutschland deutlich sichtbarer geworden. Doch wo liegen seine Ursachen? Gibt es im gelebten Islam antisemitische Strukturen, und welche Rolle spielen traditionelle theologische Deutungen im Verhältnis zum Judentum?

Diesen Fragen widmet sich Prof. Dr. Mouhanad Khorchide in seinem Impuls beim Hanns-Lilje-Forum. Er plädiert für eine kritische Auseinandersetzung mit tradierten theologischen Vorstellungen und für eine innerislamische Erneuerung. Zugleich stellt sich die Frage, welchen Beitrag Christinnen und Christen sowie weitere gesellschaftliche Akteure, insbesondere im Bildungsbereich, zur Überwindung von Antisemitismus leisten können.

Im Anschluss diskutiert Prof. Dr. Mouhanad Khorchide mit Dr. Rebecca Seidler, Geschäftsführerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, und Prof. Dr. Gerhard Wegner, christlicher Theologe und Niedersächsischer Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens. Gemeinsam werden Hintergründe beleuchtet und Perspektiven für einen konstruktiven Umgang mit antisemitischen Traditionen und Strukturen entwickelt.

Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung.

Das Hanns-Lilje-Forum ist eine gemeinsame Veranstaltung der Hanns-Lilje-Stiftung und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in Kooperation mit dem Freundeskreis der Hanns-Lilje-Stiftung und der Jüdischen Bibliothek Hannover (Israel Jacobson Gesellschaft e. V.).

Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung erforderlich:
info@lilje-stiftung.de

Veranstaltungsort:
Synagoge der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover
Fuhsestr. 6
30419 Hannover

Datum und Uhrzeit:
Dienstag, 1. September 2026, 18.00 Uhr

© FB16 Peter Grewer

Vortrags- und Diskussionsabend im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Darmstadt: „Ohne Judentum kein Islam“

09.09. 2026 | 19:00 Uhr

Am 09. September 2026 stellt Mouhanad Khorchide im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Darmstadt sein Buch „Ohne Judentum kein Islam – die verleugnete Quelle“ vor.

Ist der Islam aus dem Judentum entstanden oder als Gegenstück dazu? Und ist der Islam antisemitisch?

Oder trägt er stattdessen das Potenzial für eine dezidiert pro-jüdische Positionierung in sich?

Im Rahmen eines Vortrags- und Diskussionsabends dekonstruiert Mouhanad Khorchide antisemitische Deutungen des Islams und entwickelt ein Islamverständnis, das jüdisches Leben nicht nur toleriert, sondern bejaht, schützt und aktiv fördert.
Neben dem Vortrag wird Mouhanad Khorchide gemeinsam mit Daniel Neumann sowie Waqar Tariq unterschiedliche jüdische und muslimische Perspektiven diskutieren.

Mi, 9. September, 19:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Darmstadt
Wilhelm-Glässing-Straße 26
Eintritt: Frei – Teilnahme nur nach Anmeldung
unter www.jg-darmstadt.de/anmeldung

© FB16 Uni MS│Peter Grewer

Vortrag in München: „Ohne Judentum kein Islam – die verleugnete Quelle“

23. Juli 2026 | 19 Uhr

Am 23. Juli 2026 spricht Prof. Dr. Mouhanad Khorchide auf Einladung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München Oberbayern e. V., dem FB Dialog der Religionen im EOM, IDIZEM e. V. und der Domberg-Akademie über sein Buch Ohne Judentum kein Islam – die verleugnete Quelle. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, wie antijüdische Deutungsmuster innerhalb islamischer Auslegungstraditionen entstanden sind und wie ihnen durch eine theologisch fundierte, projüdische Lesart des Korans begegnet werden kann. Die Veranstaltung findet in der Ehemaligen Karmeliterkirche in München statt.

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier. 

 

© Bistum Münster

Christen und Muslime in Syrien — Spannungen und Chancen in Zeiten des Umbruchs

Erzbischof Jacques Mourad (Homs) und Prof. Dr. Milad Karimi (Münster)

23.07.2026 | 18:30 Uhr | Akademie Franz Hitze Haus, Münster

Der (Bürger-)Krieg in Syrien (2011-2024) war geprägt sowohl von einer komplexen militärischen Lage und der Intervention ausländischer Mächte als auch von zahlreichen Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung. Bis zum Ausbruch des Krieges waren die christlichen Kirchen traditionsreich und lebendig. Nicht zuletzt gerieten sie durch islamistische Extremisten und Dschihadisten, insbesondere durch den Islamischen Staat und Al-Quaida, unter Druck. Kirchengebäude und Klöster wurden zerstört; zahlreiche
Christ:innen wurden Opfer von Gewalt und Vertreibung, viele sahen sich gezwungen, das Land zu verlassen.

Fußballturnier PreußenstadionFußballturnier Preußenstadion
Abbildung KI-generiert
Abbildung KI-generiert

TeamSpirit 2026

Sportlich. Demokratisch. Interreligiös.

Was passiert, wenn Menschen unterschiedlicher Religionen, Kulturen, Weltanschauungen, Fakultäten und Lebensgeschichten nicht übereinander sprechen, sondern miteinander Fußball spielen?

TeamSpirit möchte genau dafür Raum schaffen: für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Das Fußballturnier bringt Menschen aus der Universität Münster zusammen und lädt dazu ein, neue Kontakte zu knüpfen, Vorurteile abzubauen und Vielfalt als Bereicherung zu erleben.

Wann und wo?

10. Juli 2026
Ab 9:00 bis ca. 15:00 Uhr
Preußenstadion Münster

Mehr Informationen finden Sie hier.

Theaterstück: "Die Unsichtbaren" von Professor KarimiTheaterstück: "Die Unsichtbaren" von Professor Karimi
© Alissa Besevic

Theateraufführungen: "Die Unsichtbaren"

Studierende der Islamischen Theologie setzen sich in der neuen Produktion unter der Leitung von Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi mit Fragen von Identität, Körper, Macht und Selbstbehauptung auseinander.

„Die Unsichtbaren“ ist ein Theaterabend über Unsichtbarkeit und Würde, über das Überleben in fremden Blicken und über den Moment, in dem Frauen sagen: „Wir sind da!“

- Text/Regie/Dramaturgie: Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi

Anmeldelinks für die jeweiligen Termine (4./5. Juli 2026)

(Die Sitzplätze sind begrenzt. Anmeldung möglich bis zum 30. Juni 2026.)

© Sileshie Semahagne Kumlachew

The Greening of Religion:

Prof. Akca präsentiert ihre aktuelle Forschung zu Leadership Modellen im Kontext der Nachhaltigkeitsforschung in Luzern

Vom 15. bis 17. Juni 2026 fand an der Universität Luzern die internationale Fachkonferenz „The Greening of Religion and Spirituality: Exploring Beliefs, Practices and Organisations in Times of Environmental Change“ statt. Die Konferenz brachte vielfältige Perspektiven aus der Religionswissenschaft, der christlichen und islamischen Theologien sowie aus der Anthropologie zusammen.

© Stéphane Voell

Vortrag: „Friedensethik in islamisch-philosophischer Perspektive“ in Marburg

Vortrag | 27. April 2026 | Historischen Rathaussaal Marburg

Am 27. April 2026 hielt Jun.-Prof.in Dr. Asmaa El Maaroufi im Historischen Rathaussaal Marburg einen Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Konflikte in Gegenwart und Zukunft“ des Zentrums für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg. Unter dem Titel „Frieden als ethische Praxis: Islamisch-philosophische Perspektiven“ entwickelte sie eine islamisch-philosophische Perspektive auf Frieden als ethische Praxis, die sowohl klassische theologische Konzepte als auch gegenwärtige muslimische Diskurse einbezieht.