







17.–19. September 2026 | CJD Tagungs- und Gästehaus Bonn
Wie wachsen Kinder und Jugendliche heute religiös auf – in einer vielfältigen, zunehmend digital geprägten Gesellschaft? Die erste kooperative Konferenz der deutschsprachigen wissenschaftlichen Religionspädagogiken bringt unterschiedliche religiöse und konfessionelle Perspektiven zusammen und fragt, wie religiöse Identitäten entstehen, sich verändern und religionspädagogische Praxis prägen.




5.–6. November 2026, Universität Münster
Die Erforschung von Gottesbildern von Kindern und Jugendlichen gehört seit über einem Jahrhundert zu den zentralen Themen der empirischen Religionspädagogik. Während sich ein Großteil der bisherigen Studien auf christliche Kontexte konzentriert, rücken erst seit einigen Jahren auch orthodoxe, muslimische und jüdische Perspektiven stärker in den Blick.
Vor dem Hintergrund religiöser Pluralität stellt sich heute mit neuer Dringlichkeit die Frage, wie Gottesvorstellungen interreligiös vergleichend beschrieben werden können, wie junge Menschen die Gottesbilder anderer wahrnehmen und welche Konsequenzen sich daraus für interreligiöses Lernen, Friedensbildung und wechselseitigen Respekt ergeben. Die Tagung möchte den aktuellen Forschungsstand bündeln, interreligiöse Anschlussmöglichkeiten ausloten und neue Perspektiven für Forschung und religionspädagogische Praxis entwickeln.
Organisation: Fahimah Ulfat, Reinhold Boschki, Friedrich Schweitzer
Die Vernissage stellt ein Kunstprojekt vor, das sich mit zwei zentralen Diskriminierungsformen der Gegenwart auseinandersetzt und diese in ihrer gesellschaftlichen Relevanz sichtbar macht: Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus. Beide prägen aktuelle gesellschaftliche Debatten, sind jedoch in ihren historischen Entstehungskontexten, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Dynamiken unterschiedlich gelagert. Zugleich stehen sie in Wechselwirkung zueinander und weisen trotz ihrer Unterschiede strukturelle Gemeinsamkeiten in Mechanismen der Ausgrenzung und Diskriminierung auf.
Die Ausstellung zeigt Porträts von Menschen, die von Antisemitismus oder antimuslimischem Rassismus betroffen sind, sowie von Personen, die sich öffentlich gegen diese Formen der Diskriminierung engagieren. Begleitende Texte geben Einblick in persönliche Erfahrungen, Perspektiven und Beweggründe der Porträtierten.
So werden unterschiedliche Formen von Ausgrenzung sichtbar und zugleich Menschen in den Mittelpunkt gerückt, die Haltung zeigen und sich für ein respektvolles gesellschaftliches Miteinander einsetzen.
Die Vernissage lädt dazu ein, sich aktiv mit Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzudenken, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein gemeinsames Zeichen gegen jede Form von Diskriminierung zu setzen.
Organisation: Johannes Sabel und Fahimah Ulfat





