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Erfolgreiche Trainer-Ausbildung


Vergangene Woche hat der Hochschulsport die jährlich stattfindende Breitensport-Trainer-Ausbildung durchgeführt. Im Rahmen der Ausbildung werden die Absolventen in Theorie- und Praxiseinheiten dazu qualifiziert, Gruppen anzuleiten. In diesem Jahr musste die Teilnehmeranzahl von normalerweise 50 Personen auf 32 beschränkt werden und es galt, einige Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Dennoch sind die Leiterinnen der Fortbildung, Sarah Bertels und Janette Lindner, zufrieden mit dem Verlauf.

Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt und setzte sich aus Studierenden, Übungsleitenden und externen sportbegeisterten Personen zusammen. Die meisten Teilnehmenden absolvierten die Ausbildung mit der Motivation, zukünftig beim Hochschulsport als Übungsleiter bzw. Übungsleiterin tätig zu werden.
Von Freitag bis Sonntag fand zunächst ein Theorieblock statt. Dort wurden sportwissenschaftliche und didaktische Grundlagen vermittelt. Zu den Themen zählten unter anderem Kommunikation im Sport, Anatomie, Haftungsfragen, Sicherheit und sexualisierte Gewalt. Kurze Sporteinheiten sorgten für aktive Pausen.

Die restliche Woche setze sich aus verschiedenen Praxiseinheiten zusammen. Am Montag konnten sich die Teilnehmenden zunächst für einen der Schwerpunkte Ballsport und Spiele, Individualsport oder Fitness und Gesundheit entscheiden. Von Dienstag bis Donnerstag hatten sie anschließend die Möglichkeit, verschiedene Vertiefungen wie Rückenfitness, Entspannung oder Krafttraining ohne Geräte zu wählen. Gefordert war die Teilnahme an drei Vertiefungen. „Die Gruppe war hochmotiviert und die meisten Teilnehmenden wollten tendenziell immer noch mehr machen.“, berichtet Sarah Bertels. „Das ist normalerweise kein Problem. Da die Personenanzahl in den einzelnen Spezifizierungen allerdings auf 15 beschränkt war, konnten wir in diesem Jahr leider nicht allen Wünschen gerecht werden“, ergänzt sie.

Um die Trainerlizenz zu erhalten, mussten die angehenden Übungsleiterinnen und Übungsleiter am Freitag eine Abschlussprüfung absolvieren, die alle erfolgreich bestanden. Weitere Bedingungen waren ein selbstgeplantes Stundenkonzept und die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs.

Das Feedback der Teilnehmenden war, trotz der verschärften Abstands- und Hygieneregelungen, durchweg positiv: „Ich fand ich die Woche sehr lehrreich. Ich habe viel für meine Kurse mitgenommen, aber auch andere Sportarten kennengelernt und mein Interesse dahingehend erweitert. Insbesondere der starke Praxisbezug hat mir gut gefallen“, berichtet eine Teilnehmerin.

Auch Sarah Bertels ist zufrieden mit dem Verlauf der Ausbildung: „Die Gruppendynamik war super. Es herrschte ein sehr respektvoller Umgang und es hat viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Übungsleiterinnen und Übungsleiter gewonnen.“