Wie wird deutscher Kolonialismus heute in Ausstellungen dargestellt? Welche Geschichten werden erzählt, welche bleiben unsichtbar? Das Haus der Niederlande widmet sich diesen Fragen mit einer Kunstinstallation „De Parade“ zum Völkermord an den Herero und Nama im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika. Mit drei Expert*innen aus der Museumswelt – Barbara Rommé, Stadtmuseum Münster – und der Geschichtswissenschaft – Johannes Jansen und Sarah Albiez-Wieck, Universität Münster – diskutieren wir, wie deutscher Kolonialismus präsentiert wird und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Auch die koloniale Vergangenheit Lateinamerikas und der Niederlande werden Gegenstand der Debatte. Zu den Details
Truus Wijsmuller war eine gewöhnliche Frau, bis sie sich für das Leben tausender jüdischer Kinder einsetzte. Kurz vor und während des Zweiten Weltkriegs rettete sie tausenden jüdischen Kinder vor der nationalsozialistischen Verfolgung – mit Entschlossenheit, Mut und Menschlichkeit. Die Dokumentation „die Kinder von Truus“ (im Original: de kinderen van Truus) erzählt die fast vergessene Geschichte dieser außergewöhnlichen Frau. An diesem Abend zeigen wir ausgewählte Ausschnitte aus dem Film und möchten mithilfe dieser Sequenzen gemeinsam einigen wichtigen Fragen nachgehen. Zu den Details
Was kann eine einzelne Person in schwierigen Zeiten bewirken?
Filmvorführung und Gespräch mit Regisseurin:
Truus Wijsmuller war keine berühmte Politikerin oder Soldatin – sie war einfach eine mutige Frau in gefährlichen Zeiten, die während des Zweiten Weltkriegs über 10.000 jüdische Kinder vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten rettete. Oft riskierte sie dabei ihr eigenes Leben. Ihre Lebensgeschichte schenkt auch heute noch Mut und zeigt, wie viel ein einzelner Mensch bewirken kann.
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Stefan Hertmans ist belgische Dichter, Dramatiker und Romancier und gilt als einer der wichtigsten niederländischsprachigen Autoren der Gegenwart. Während der Lesung in der Stadtbücherei in Münster gehen wir mit Stefan Hertmans ins Gespräch und diskutieren die spannendsten Aspekte seines neuen Roman Dius, der das Leben des Dozenten Anton beleuchtet. Zu den Details
VERSCHOBEN AUF HEBRST/WINTER 2026
Am 25. Juni um 19:00 Uhr laden das INP und das ZNS zu einem besonderen Abend über Selbstbestimmung, Lebensende und gesellschaftlichen Umgang mit Sterbehilfe ein. Zu den Details
Was ist das Geheimnis von Freundschaft? Wie entsteht sie, was macht sie stark? Warum sind Freundschaften manchmal wichtiger als Familie? Diesen Fragen geht die Autorin und Niederlandekorrespondentin Kerstin Schweighöfer in ihrem neuen Buch „Freundschaft – eine andere Form der Liebe“ nach. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Autorin, die sich auch beruflich mit den vielseitigen gesellschaftlichen Themen der Niederlande auseinandersetzt, über die Entstehung ihres Buches sprechen und ausgewählte Passagen vorlesen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch. Zu den Details
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