Internationaler Austausch - Von Hamburg bis New York

© Jara Al-Ali

Mit Unterstützung der Universitätsgesellschaft Münster und weiterer Förderer konnte auch in 2025  der  Austausch mit der Columbia Law School in New York und der Refugee Law Clinic der Universität Hamburg erfolgreich durchgeführt werden. Das Projekt bringt Studierende der drei Institutionen zusammen und verbindet wissenschaftliches Arbeiten mit konkretem Einsatz  für die Rechte von Geflüchteten.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Nora Markard arbeiteten die Studierenden an Forschungsprojek­ten, die NGOs im Bereich Migrations- und Menschenrechte unmittelbar zugutekommen. Die Münsteraner Studierenden reisten im März zunächst für die erste Projektphase eine Woche nach Hamburg und waren anschließend für eine Woche an der Columbia Law School in New York zu Gast. In diesen zwei intensiven Projektphasen arbeiteten die Studierenden in gemischten Teams zusammen, besuchten Fachvorträge zum internationalen Migrationsrecht, erhielten Ein­blicke in die Arbeit universitärer Legal Clinics und hatten die Möglichkeit das Campusleben einer Ivy-League-Universität kennen zu lernen.

Während der Projektphase in New York kooperierten die Studierenden mit der Menschenrechts­organisation Human Rights First. In kleinen Gruppen forschten sie zu aktuellen asyl- und flücht­lingsrechtlichen Fragestellungen, deren Ergebnisse direkt in die juristische Praxis der Orga­nisation einflossen.  Den Abschluss bildete eine Präsentation der Forschungsergebnisse, bei der Human Rights First die fachliche Tiefe der Arbeiten lobte und besonders hervorhob, wie hilf­reich diese Unterstützung für ihre juristische Praxis sei.

Ein besonderes Highlight war zudem der persönliche Austausch mit Migrationsanwält*innen und Wissenschaftler*innen, die den Studierenden eindrückliche Einblicke in ihre Arbeit unter zuneh­mend herausfordernden politischen Rahmenbedingungen gaben.

Paula Küppers, Teilnehmerin des Projekts, fasst ihre Erfahrung so zusammen:

„Mich hat beeindruckt, wie engagiert sich die Studierenden, Migrationsanwältinnen und Ak­tivistinnen, die wir kennenlernen durften, gegen die Einschüchterungstaktiken der Trump-Administration einsetzen. Die Forschungsarbeit für Human Rights First war deshalb nicht nur rechtlich spannend, sondern hat mir durch ihre hohe praktische Relevanz einen ganz neuen Blick auf Legal Research eröffnet.“


Insgesamt fördert der erfolgreiche Austausch mit der Columbia Law School und der Universität Hamburg die internationale Vernetzung der Universität Münster und zeigt, wie praxisnahe Lehre und Forschung hier bereits im Studium miteinander verbunden werden können.

© Jara Al-Ali