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25 Jahre ICBF in Münster

Sechs Expertenstandpunkte über die Förderung individueller Potenziale

Die Anfänge der Begabungsforschung an der Universität Münster reichen bis in die 1990er-Jahre zurück. Inzwischen hat sich das Internationale Centrum für Begabungsforschung mit seinen Partneruniversitäten Nijmegen (Niederlande) und Osnabrück zu einer international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung entwickelt.

Mit einem Festakt feiert das ICBF am 20. Februar 2026 sein 25-jähriges Jubiläum. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Schloss der Universität Münster. Am Samstag, dem 21. Februar werden im Fürstenberghaus (Domplatz 20–22) zahlreiche Workshops und Austauschformate angeboten. 

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Forschungsdialog

Rückblick: KI als Zäsur?

Am Donnerstag, dem 15. Januar 2026, fand am Fachbereich 06 der Forschungsdialog „KI als Zäsur? Implikationen algorithmischer Wissensproduktion für Wissenschaft und Gesellschaft“ statt. Moderiert von Prof. Dr. Sebastian Wachs diskutierten Prof. Dr. Benedikt Heuckmann, Prof. Dr. Jakob Jünger und David Bardiau, was die scheinbar unaufhaltsame Ausbreitung von KI für Gesellschaft, Forschung und Lehre bedeutet.

Benedikt Heuckmann zeigte aus Sicht der Biologiedidaktik, wie KI vormals aufwendige Prozesse praktisch über Nacht beschleunigt hat: etwa wenn algorithmische Mustererkennung dazu eingesetzt wird, um das Wohlbefinden von Tieren in Ställen über die Analyse von Tiergeräuschen einzuschätzen oder das Blühstadium von Pflanzen zu bestimmen.

Jakob Jünger spannte den historischen Bogen von „Karl Klammer“ und der Rechtschreibkorrektur in Word bis zurück ins 3. Jahrtausend v. Chr., als Informationen bei den Sumerern bereits systematisch in dauerhafte Medien eingeschrieben und damit kommunikative Prozesse automatisiert wurden.

David Bardiau schließlich machte aus der Sicht eines Sozialwissenschaftlers und Programmierers deutlich, dass KI das Potenzial hat, den Menschen schrittweise zu ersetzen und gerade in der Programmierung „links und rechts“ zu überholen.

Zusammenfassend hat der Forschungsdialog die fachübergreifenden Herausforderungen für Studium und Lehre verdeutlicht und insbesondere gezeigt, dass es nach wie vor an einheitlichen Regelungen und Kriterien fehlt, um die durch und mit KI generierten Leistungen zu bewerten. Diesem Thema will sich der Fachbereich 06 als Nächstes widmen.

Nicht-Annahme unterdrückter Telefonnummern

Wichtiger Hinweis: Zum Schutz der Mitarbeiter*innen werden im FB 06 Anrufe mit unterdrückter Rufnummer nicht angenommen. Sollte es aus technischen Gründen für Sie nicht möglich sein, Ihre Nummer zu übermitteln, nehmen Sie bitte im Vorfeld per E-Mail Kontakt mit der*dem gewünschten Gesprächspartner*in auf.