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Sprechstunde im Wintersemester n. V. per Mail.

 
  • Habilitation

    "Der Pfarrer bei Gottfried Arnold - Gottfried Arnold als Pfarrer"

    Die Untersuchung rückt den bedeutenden Pietisten Gottfried Arnold (1666-1714), der von der Forschung vor allem als Kirchenhistoriker, Dichter und radikaler Separatist wahrgenommen worden ist, als Pastoraltheologen und Pfarrer in den Blick. Dabei werden seine Überlegungen zur geistlichen Konstitution des Pfarrers ebenso berücksichtigt wie seine pastorale Praxis, v.a. seine Predigten, Sakramententheologie, Seelsorge und Katechetik.

    (abgeschlossen im Februar 2021)

  • Projekt "Theologie und Theater"

    Informationen finden Sie hier.

  • Publikationen und Vorträge (Auswahl)

    Monographien

    1. Die Macht der Sünde im Römerbrief. Eine Untersuchung vor dem Hintergrund antiker Argumentationstheorie und -praxis (BHTh 189), Tübingen 2019.
    2. Der Pfarrer bei Gottfried Arnold – Gottfried Arnold als Pfarrer. Eine Untersuchung seiner Pastoraltheologie, seines Predigt- und Sakramentsverständnisses (BHTh 203), Tübingen 2023.
    3. Auslegungsgeschichte. Hermeneutische, methodologische und historische Studien zur Rezeption des Neuen Testaments in der Reformation und in der Zeit der Konfessionalisierung, 419 S. (eingereicht - in Begutachtung).

    Aufsätze

    1. Der Logos Gottes und das neue Lied. Die theologische Aneignung der Musik durch Clemens von Alexandria (Zeitschrift für Theologie und Kirche 115 [2018], 27–46).
    2. „...das sie Christen und Christus eyn herr bleyben sollen“ – Fürsten- und Untertanenperspektive in Luthers Obrigkeitsschrift und Erasmus’ Querela Pacis (Luther Jahrbuch 86 [2019], 52–86).
    3. Galilei und Trient – Die Auseinandersetzung um Galileis Schrifthermeneutik (1614–1616) aus „tridentinischer Perspektive“ (Zeitschrift für Theologie und Kirche 116 [2019], 46–76).
    4. Geht Paulus mit den Römern spazieren? Zu Luthers und Melanchthons Auslegung der Adam-Christus-Gegenüberstellung (Röm 5,12–21) und ihrer exegetischen Tragweite (Luther Jahrbuch 87 [2020], 59–86).
    5. Von Jerusalem nach Trient. Der Streit um die Interpretation des Apostelkonzils (Apg 15) in der Reformation und im konfessionellen Zeitalter und das Problem der Klarheit der Heiligen Schrift (in: Claritas Scripturae? Schrifthermeneutik aus evangelischer Sicht, hg. von Christina Costanza, Martin Keßler und Andreas Ohlemacher, Leipzig 2020, 121–166).
    6. Church History as Decay. Gottfried Arnold’s Historiography as Refutation (in: Claiming History in Religious Conflicts [Bibliotheca Helvetica Romana 39], hg. von Katharina Heyden und Adrian Brändli, Basel 2021, 145–164).
    7. Meister der Heterotopie? Interkonfessionell gespiegelte Argumentationsfiguren bei Gottfried Arnold (1666–1714) (Pietismus und Neuzeit 45 [2021], 181–199).
    8. „Solus Spiritus“? Luthers Rede vom Heiligen Geist in De servo arbitrio zwischen Abgrenzungsargumentation und Unterscheidungslehre (Luther Jahrbuch 88 [2021], 69–112).
    9. Vom Nutzen der Kirchengeschichte für die Predigt. Homiletische Erwägungen ausgehend von predigtgeschichtlichen Beobachtungen (in: Predigt als Bibelauslegung. Praktische Hermeneutik in interdisziplinären Perspektiven, hg. von Johannes Greifenstein, Tübingen 2022, 157–186).
    10. „Dixit Dominus“. Profil und Diffusionen lutherischer Psalmenhermeneutik ausgehend von auslegungsgeschichtlichen Beobachtungen zu Psalm 110 (in: Kritische Schriftgelehrsamkeit in priesterlichen und prophetischen Diskursen. FS R. Achenbach, hg. von Lars Maskow und Jonathan Robker, Wiesbaden 2022, 503–520).
    11. „Haec mysteria pulchrum est considerare.“. Protestantische Inanspruchnahmen mystischer Sprache (Zeitschrift für Theologie und Kirche 119 [2022], 264–292).
    12. Zwischen rechtfertigungstheologischen Grundsatzerwägungen und sprachasketischen Pirouetten. Reformatorische Variationen zum „verbum otiosum“ (Mt 12,36f) (Theologische Literaturzeitung 147, Nr. 11 [2022], 1003–1016).
    13. Positionierungsstrategien in höfischen Taufpredigten des 17. Jahrhunderts (in: Öffentliche Positionierungspraktiken. Kirche in einer pluralen Gesellschaft, hg. von Michael Roth und Ursula Roth, angenommen – erscheint 2024).
    14. Erlaubt, versenkt, vermessen. Gottfried Arnolds Frauenbild, exemplarisch rekonstruiert an seinen Geschichtswerken, pastoraltheologischen Traktaten und Postillenpredigten (in: Verstaubt, verdrängt, vergessen? „Frau“ und „Geschlecht“ in der Kirchengeschichte, hg. von Benedikt Bauer und Jennifer Mettner, angenommen – erscheint 2024).
    15. Die „Summe“ und die „Peristasen“. Beobachtungen zur vergleichenden Auslegung paulinischer und johanneischer Texte bei Erasmus, Bullinger und Hemmingsen (in: Johannes im Kontext. Tagungsband zum Colloquium Iohanneum 2020–2022 [WUNT], hg. von Patrick Bahl, Christina Hoegen-Rohls, Nadine Ueberschaer und Uta Poplutz, angenommen – erscheint 2024).
    16. Art. Paraclete, Christianity, Reformation Era and Modern Europe (Encyclopedia of the Bible and Its Reception, angenommen – erscheint 2024)
    17. Pietismus (in: Neologie Handbuch, hg. von Albrecht Beutel, angenommen – erscheint 2024).
    18. Kritische Bibelwissenschaft (in: Neologie Handbuch, hg. von Albrecht Beutel, angenommen – erscheint 2024).
    19. Pastoraltheologie (in: Neologie Handbuch, hg. von Albrecht Beutel, angenommen – erscheint 2024).
    20. Der Mensch als Thema und Adressat theologischer Reflexions- und Kommunikationsprozesse in der lutherischen Orthodoxie (Kerygma und Dogma) (angenommen - erscheint 2024).
    21. „Der auch im Wasser Wege … schaffet“. Werk- und predigtgeschichtliche Beobachtungen zu Textbezug, Krisenverständnis und Öffentlichkeitsanspruch in Arnolds „Sündfluth“-Predigt von 1709 (eingereicht bei Pietismus und Neuzeit).

    Herausgeberschaft

    1. Johannes und Paulus. Tagungsband zum Colloquium Iohanneum 2020-2022 (WUNT II), zusammen mit Nadine Ueberschaer, Christina Hoegen-Rohls und Uta Poplutz, erscheint 2024).

    Rezensionen

    1. „Zaunstöck, Holger, Müller-Bahlke, Thomas u. Claus Veltmann (Hg.): Die Welt verändern. August Hermann Francke – Ein Lebenswerk um 1700, Wiesbaden 2013.“ (Theologische Literaturzeitung [2014], Nr. 11,1338–1340).
    2. „Obst, Helmut: August Hermann Francke und sein Werk, Wiesbaden 2013.“ (Theologische Literaturzeitung [2014], Nr. 11,1338–1340).
    3. „Freudenberg, Matthias u.a. (Hg.): Geschichte und Wirkung des Heidelberger Katechismus. Vorträge der 9. Internationalen Emder Tagung zur Geschichte des reformierten Protestantismus“ (Theologische Literaturzeitung [2015], Nr. 6,651f).
    4. „Orde, Klaus v. (Hg.): Pietas et eruditio. Pietistische Texte zum Theologiestudium.“ (Theologische Literaturzeitung [2017], Nr. 10,1068-1070).
    5. „Freist, Dagmar: Glaube – Liebe – Zwietracht. Religiös-konfessionell gemischte Ehen in der Frühen Neuzeit.“ (Theologische Literaturzeitung [2018], Nr. 5,506-508).
    6. „Rivinius, Karl Josef: Giordano Bruno, Leo XIII. und Römische Frage. Münster 2018.“ (Theologische Literaturzeitung [2020]), Nr. 9,833-835).
    7. „Ryu, Seongmin: Dulcissimae Carmina Ecclesiae. Theologie und Exegese des Psalmenkommentars Melanchthons.“ (Theologische Literaturzeitung [2021]), Nr. 6,578-580).

    Vorträge

    1. Paul Gerhardt (Einzelvortrag: Evangelisches Forum, Münster, 02.11.2016).
    2. Die Klage des Friedens: ein Plädoyer des Erasmus von Rotterdam (Einzelvortrag: Evangelisches Forum, Münster, 30.10.2017).
    3. Apg 1,1–14 als metabasis? Beobachtungen zur Form und Pragmatik von Apg 1,1–14 (Tagung: VIII. Colloquium Iohanneum, Zürich, 09.02.2019).
    4. Meister der Heterotopie? Zu interkonfessionell gespiegelten Argumentationsfiguren bei Gottfried Arnold (1666–1714) (Ökumenischer Arbeitskreis der Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der evangelisch- und der katholisch-theologischen Fakultät Münster, Münster 05.06.2019).
    5. Von Jerusalem nach Trient – die Auslegung von Apg 15 in der Reformation und im konfessionellen Zeitalter (Tagung: 5. Symposion der VELKD für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler: Claritas scripturae? Schrifthermeneutik aus evangelischer Sicht, Pullach, 11.09.2019).
    6. Gottfried Arnold’s (1666-1714) Historiography as Refutation (Tagung: Claiming History in Religious Conflicts, Rom, 24.–25.10.2019).
    7. Vom Nutzen der Kirchengeschichte für die Predigt – homiletische Überlegungen zum Ort der Kirchengeschichte im Prozess der Predigterschließung anhand predigtgeschichtlicher Beobachtungen bei Martin Luther, Johann Gerhard und Gottfried Arnold (Tagung: Predigt als Bibelauslegung – Praktische Hermeneutik in theoretischen Perspektiven, München, 22.–23.11.2019).
    8. Johanneische Christusnähe und paulinische Christusferne? Predigtgeschichtliche Streifzüge durch das 16. und 17. Jahrhundert (Symposion: Christusnähe. Paulus und Johannes im Gespräch. Zum 60. Geburtstag von Christina Hoegen-Rohls, Evangelisch-Theologische Fakultät, Münster, 13.12.2019).
    9. Old Perspectives on Luke. Annäherungen an das Lukasbild in Reformationszeit und konfessionellem Zeitalter ausgehend von auslegungsgeschichtlichen Beobachtungen zu Apg 1,1-14 (Habilitationsvortrag, Münster, 10.02.2020).
    10. Der Evangelist und der Apostel. Vorüberlegungen zu einer historisch-komparatistischen Studie (Tagung: X. Colloquium Iohanneum, Münster, 12.02.2021).
    11. Vor der Synode. Kirchen und Gemeindekonzepte in der Reformation und zu Beginn des konfessionellen Zeitalters (Vortragsreihe: Vom Emder Zeughaus in die Göttinger HörsaalKirche, Evangelisch-Reformierte Gemeinde, Göttingen, 19.–25.07.2021).
    12. Karl Barths historisches Verständnis des Pietismus ausgehend von seiner Geschichte der Protestantischen Theologie (Tagung: Karl Barth als Theologiegeschichtler, Siegen, 22.–24.09.2022).
    13. Christliches Menschenbild im Übergang von der Reformation zur Moderne (Tagung des TKAB: „Was ist der Mensch?“, Speyer, 22.2.–24.2.2023).
    14. Auslegungsgeschichte. Werkgeschichtliche und methodologische Perspektiven auf Gerhard Ebelings Habilitationsvorlesung (Tagung: Kirchengeschichte. Selbstverständnis, Zukunft und Herkunft einer akademischen Disziplin – Junge Perspektiven, Greifswald, 6.–10.03.2023).