Jonathan Wille
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Prof. Dr. Tal Ilan (Berlin), Jüdische und christliche Philologie, die Frauen zum Schweigen bringt – Die Königin und die Apostelin

Franz-Delitzsch-Vorlesung, Montag, 26.11.2018, 18 Uhr c.t., Hörsaal H4, Hörsaalgebäude der WWU, Schlossplatz 46
Tal Ilan
© WWU

Die Franz-Delitzsch-Vorlesung des Institutum Judaicum Delitzschianum an der WWU Münster wird in diesem Jahr von der bekannten Berliner Judaistin Prof. Dr. Tal Ilan gehalten. Sie beschäftigt sich mit Überlieferungsprozessen, in deren Verlauf Texte, in denen Frauen auftauchen oder selber sprechen, editiert und verändert wurden. Durch das Aufdecken früherer Textversionen wird erkennbar, in welche Richtung und weshalb die Darstellung der Wirklichkeit von Frauen verändert wurde. Dabei zeigen die Beispiele der Maria Magdalena in den Evangelien und der Königin Schelamzion (Salome Alexandra) in der rabbinischen Literatur an, wie universal solche Prozesse sind, die Frauen zum Schweigen bringen.
Prof. Dr. Tal Ilan ist eine israelische Historikerin und Judaistin. Sie wurde an der Hebräischen Universität in Jerusalem promoviert. Seit 2003 lehrt sie als Professorin am Institut für Judaistik an der Freien Universität Berlin. Schwerpunkte der Arbeit Tal Ilans sind Geschichte und Philologie des antiken Judentums, insbesondere die Reintegration von Frauen in die antike jüdische Geschichte. Sie ist Herausgeberin eines feministischen Kommentars zum Babylonischen Talmud. In diesem Sommer wurde sie mit einer Festschrift geehrt (Sources and Interpretation in Ancient Judaism: Studies for Tal Ilan at Sixty, hg. v. Meron Piotrkowski, Geoffrey Herman und Saskia Dönitz, AJEC 104, Leiden 2018).
Herzliche Einladung!
Prof. Dr. Lutz Doering
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
FB 01 – Evangelisch-theologische Fakultät
Institutum Judaicum Delitzschianum
Wilmergasse 1
D-48143 Münster

Sekretariat:
Frau Maria Arnhold

Tel. +49 (0)251-83 22561
Fax +49 (0)251-83 22565
Email: arnhold@uni-muenster.de

Kirsten Henkel
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Night of the Profs 2018

Mein Prof ist ein DJ

Wieder einmal übernehmen 23 Professoren, Doktoren und Dozenten der WWU und FH Münster für eine Nacht die Turntables in sieben Clubs am Hawerkamp!

So haben Sie die Dozenten noch nie erlebt:
Sie spielen ihre eigene Musik, bringen die Clubs zum beben und spenden ihre imaginären DJ-Gagen zusammen mit Teilen der Eintrittsgelder für einen guten Zweck.

Sie kaufen sich zunächst ein Ticket für den Club mit dem Prof, den Sie als DJ erleben möchten. Von 22.30 - 0.00 Uhr haben Sie dann garantierten Zugang zu diesem Club. Ab 0.00 Uhr kommen Sie dann mit Ihrem Bändchen in alle teilnehmenden sieben Clubs.
Weitere Informationen zur Veranstaltung.

Kirsten Henkel
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Observantenkonzert 28.10.2018

Kammerchor 2017
© Beinert

Das erste Konzert der Reihe "Observantenkonzert" im Wintersemester
gestaltet der Kammerchor der Universität Münster am Sonntag, dem
28.10.2018, in der Ev. Universitätskirche in der Schlaunstraße.
Unter dem Motto "Was zum Frieden dient" erklingen Motetten aus
4 Jahrhunderten von John Blow, Friedrich Kiel, Felix Mendelssohn
Bartholdy, György Orban u.a..

Die Leitung liegt in den Händen von Prof. Ellen Beinert, die das
Programm mit Orgelwerken von Siegfried Würzburger und Michael Isaacson ergänzt.

Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Karten zu
10/erm.8/Studierende 3 € sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Kirsten Henkel
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Feierliches Promotionsjubiläum im Rahmen der Studienabschlussfeier

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© Krause

Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Studienabschlussfeier der Evangelischen Theologie wird die Evangelisch-Theologische Fakultät am kommenden Sonntag, 21. Oktober 2018, erstmals auch Absolventen ehren, die vor 50 Jahren, 1968, ihr Theologiestudium mit einer Promotion erfolgreich abgeschlossen haben. Drei Jubilare haben ihr Kommen zugesagt, einer davon hält sogar die Predigt im Gottesdienst in der Evangelischen Universitätskirche.

Die drei Jubilare haben mit ihrer Doktorarbeit ein erfolgreiches Berufsleben begonnen.
Dr. Rolf-Walter Becker leitete von 1982 bis 1992 das Predigerseminar der Evangelischen Kirche von Westfalen in Soest und war danach mit dem Schwerpuntk „Spiritualität im Alltag“ im Ökumenedezernat der EKvW tätig.

Dr. Reinhard Frieling war 1981 bis 1999 Direktor des Evangelischen Bundes und Leiter des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim. Er hat an allen Vollversammlungen des Ökumenischen Rats der Kirchen zwischen 1968 und 2006 teilgenommen und gilt als Ökumeneexperte.
Prof. Dr. Johannes Lähnemann wechselte nach seiner Promotion im Neuen Testament in die Praktische Theologie/Religionspädagogik und folgte 1981 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik der Universität Erlangen-Nürnberg. Ihm ist in seiner Arbeit v.a. an der Friedenserziehung gelegen.

Neben den Jubilaren freut sich die Evangelisch-Theologische Fakultät über Studienabschlüsse aller Qualifikationsstufen, vom Master of Education und Magister Theologiae über Promotionen bis hin zu einer Habilitation. Außerdem werden Förder- und Anerkennungspreise für besonders gelungene Arbeiten verliehen.

Der Gottesdienst mit anschließendem Empfang findet um 10:30 Uhr in der Evangelischen Universitätskirche an der Schlaunstraße (ehem. Observantenkirche) statt.

Kirsten Henkel
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Internationale Tagung

Gemeinwohl und Schalom – Begriffe, Metaphern und Bilder der Befriedung in der Bibel
Internationale Tagung des GKM und des Institut Catholique de Paris


Die Tagung nimmt zwei Forschungsschwerpunkte in den Blick. Am ICP in Paris befassen sich Kollegen mit der Frage, in welcher Weise die christliche Tradition auch in der Moderne Beiträge zum Gemeinwohl der Gesellschaft liefert. In Münster finden im Jubiläumsjahr des Westfälischen Friedens und des Endes des Ersten Weltkrieges zahlreiche Tagungen zum Thema „Frieden“ statt.

Unzweifelhaft haben viele der normativen Grundlagen christlicher Sozialethik biblische Wurzeln. Anliegen des Arbeitstreffens von Exegetinnen und Exegeten des ICP und des GKM ist es, diese herauszuarbeiten. Das Nomen Schalom wird zwar gemeinhin mit „Friede“ übersetzt, es umfasst aber das gesamte Spektrum an sozialer Sicherheit und allgemeiner Wohlfahrt. In der griechischen Bibel wird es darum mit Eirene und mit Soteria wiedergegeben. Untersucht werden Interdependenzen zwischen beidem.Die Frage nach Möglichkeiten der Herstellung und Bewahrung des Friedens, nach Strategien, leitenden Ideen und Bildern, Verfahren und Rechtsordnungen zur Sicherung von Frieden und Gemeinwohl haben Menschen auch zu biblischer Zeit bewegt. Die Tagung fragt danach, wie und auf welche Weise biblische Traditionen bei der Entwicklung gegenwärtiger politischer und interreligiöser Friedensdiskurse fruchtbar gemacht werden können.

Studierende sind herzlich willkommen.

Zeit: 3 bis 5. Oktober 2018
Ort: JO 102, Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters, Johannisstraße 4

Programm

Kirsten Henkel
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Den Sektengeist der Kirchen überwinden

Rückblick auf die Reformierte Sommeruniversität 2018
© Joachim Frank
Kirsten Henkel
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Rückblick auf die Reformierte Sommeruniversität 2018

Exkursion nach Tecklenburg (Burg Tecklenburg)
© Karin Scheimann

An der Evangelisch-Theologischen Fakultät hat vom 19. bis zum 24. August 2018 die diesjährige Reformierte Sommeruniversität viel interessierte Gäste aus Deutschland und den Niederlanden angezogen. Anlässlich des 250. Geburtstags von Friedrich Schleiermacher haben zahlreiche Studierende und höhere Semester aus dem Pfarramt die Theologie des evangelischen Kirchenvaters auf ihre reformierten Traditionen und Eigenheiten hin in den Blick genommen.

Von großem Gewinn waren dabei Vorträge führender Schleiermacherforscherinnen und -forscher, die Themen wie die Unionsbemühungen, das Abendmahlsverständnis und die Erwählungslehre des einflussreichen Predigers und Theologieprofessors klar und nachvollziehbar darstellten.

Dass Schleiermachers Überlegungen und Einsichten nach wie vor von theologischer und kirchenpolitischer Bedeutung sind, konnte unter anderem bei der Exkursion ins reformierte Tecklenburg (s. Foto) erfahren werden.

Weitere Hinweise zur Veranstaltung:
https://www.uni-muenster.de/EvTheol/rt/veranstaltungen/index.html

Kirsten Henkel
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O-Wochen-Plan für das WS 2018/19

O-Wochen-Plan finden Sie hier.

Promotionsdisputationen

Die Evangelisch-Theologische Fakultät lädt zu folgenden Promotionsdisputationen ein:

18.07.2018, 14:00 Uhr, ETH 106b
Frau Andrea Schmolke, „Trauer als Weg der Versöhnung. Die Bedeutung von Spiritualität für Hinterbliebene nach einem Suizid“

18.07.2018, 16:15 Uhr, ETH 106b
Herr Daniel Schumann, „Gelübde im antiken Judentum und frühen Christentum“

18.07.18, 14:00 Uhr, ETH 201
Herr Marco Stallmann, „Johann Jakob Griesbach (1745-1812). Protestantische Dogmatik im populartheologischen Diskurs des 18. Jahrhunderts“

18.07.18, 11:00 Uhr, ETH 204
Frau Heike Stöcklein, „Gemalte Offenbarung. Die Bibel-Illustrationen der Johannes-Apokalypse von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis 1530“

18.07.2018, 16:15 Uhr, ETH 204
Herr Ludwig Coenen, „Studien zur Anthropologie und Religionsphilosophie von Johann Joachim Spalding (1714-1804)“

Klangpracht überwältigend

Münster -

Ein Konzert ganz im Zeichen der Musik an der Leipziger Thomaskirche war am Sonntag in der Observantenkirche zu genießen. Es musizierte voller Verve und Energie die Studentenkantorei der Universität unter der hervorragenden Leitung von Ellen Beinert.
Von Christoph Stutzinger

Montag, 09.07.2018, 18:22 Uhr
Ellen Beinert begeisterte mit ihrem Chor- und Orchesterkonzert in der evangelischen Universitätskirche. Foto: tutzinger

Mit viel Musizierfreude legten die Beteiligten los: Das erste Stück, welches das Konzert durch Wiederholung am Ende einrahmte, war der Eingangschor der Ratswechsel-Kantate BWV 193. Dem sehr gut aufgestellten Chor war die Freude über die herrliche Musik anzusehen und anzuhören. Die „Tore Zions“ öffneten sich triumphal. Das berühmte Air aus Bachs dritter Orchestersuite bildete den vielleicht innigsten Moment des Konzerts. Die Streicher spielten mit großer Dynamik und feiner Nuancierung in den fast französisch wirkenden Verzierungen. Ellen Beinert bezauberte alle, den Chor ebenso wie die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche.

Obgleich sich die Meisterschaft Bachs nicht leugnen lässt, war es erfreulich, dass im Programm nun Komponisten aus seinem Umfeld zu Gehör kamen. Johann Friedrich Fasch, der sich zeitgleich mit Bach auf die Stelle des Thomaskantors bewarb, forderte in seiner Kantate „Gehet zu seinen Toren ein“ den Musikern einiges ab: Gerade der Bläsersatz des Eingangschores hat fast Bach’sche Züge. Sopranistin Heike Hallaschka überraschte in der offenbar sehr schweren ersten Arie mit ihren Tempowechseln zwischen ariosen und rezitativischen Abschnitten.

Im Anschluss folgte Bachs Violinkonzert a-moll. Solist Mihai Ionescu musizierte hier ausnehmend schön in der instrumentalen Überleitung zum letzten, titelgebenden Werk des Konzertes; dem „Magnificat“ von Bachs Vorgänger Johann Kuhnau. Die fünf Solisten standen in einigen Sätzen als Favoritchor der Kantorei gegenüber: Die gemeinsame Klangpracht war schier überwältigend.

Besonders Tenor Fritz Steinbacher reüssierte in den beiden langsamen Arien: sein „Et misericordias“ gestaltete er, gut in der Höhe geführt, innig und zart. Auch Enno Kinast glänzte in seinen langen Koloraturen, ohne brachial zu werden.

Es ist überaus ehrenwert, die Vorgänger und Zeitgenossen Bachs immer wieder im Konzertleben zu präsentieren, lassen sich doch zu unrecht vergesse Schätze entdecken.

Das Publikum spendete verdient lang anhaltenden Applaus für alle Musiker. Vor allem der Chor konnte mit seiner sprühenden Ausgelassenheit überzeugen.
Westfälische Nachrichten, 09.07.2018

Universitätsgottesdienst am 01. Juli 2018

Im Rahmen der bewährten Zusammenarbeit zwischen der evangelischen und der römisch-katholischen Universitätsgemeinde Münster findet am Sonntag, 1. Juli 2018, erneut ein "Kanzeltausch" statt.

Der katholische Universitätsprediger, Prof. Dr. Dr. Klaus Müller, wird um 10:30 Uhr in der Evangelischen Universitätskirche (ehem. "Observantenkirche") an der Schlaunstraße die Predigt halten. Die Liturgie leitet der Dekan der Ev.-Theol. Fakultät, Prof. Dr. Hans-Peter Großhans.

Der evangelische Universitätsprediger, Prof. Dr. Traugott Roser, wird um 11:00 Uhr in der Ludgerikirche (Ludgeristraße 40, Münster) die Predigt halten. Die Leitung des Gottesdienstes hat Prof. Dr. Reinhard Feiter.

Reformierte Sommeruniversität

Friedrich Schleiermacher, der reformierte Theologe

Die internationale Reformierte Sommeruniversität 2018 (19.-24.08.) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster steht unter dem Titel „Friedrich Schleiermacher, der reformierte Theologe“.

Anlässlich des 250. Geburtstags von F.D.E. Schleiermacher werden Schriften und Abhandlungen aus dem privaten Leben und dem wissenschaftlichen Œuvre des Predigers,  Professors und Kirchenmannes mit Blick auf seine reformiert geprägte Frömmigkeit thematisiert.

Die akademische Studienwoche, die insbesondere für Studierende, aber auch für ältere Semester konzipiert ist, veranstaltet das Seminar für Reformierte Theologie der WWU Münster gemeinsam mit der Theologischen Universiteit Apeldoorn und der Johannes a Lasco Bibliothek Emden. So kommen aus verschiedenen Nationen und Fachbereichen Theologinnen und Theologen mit ausgewiesenen Kenntnissen und Forschungsschwerpunkten auf dem Gebiet der reformierten Theologie sowie der Schleiermacherforschung zusammen. Im Anschluss an ihre Vorträge werden die entsprechenden Quellentexte in Arbeitsgruppen gemeinsam interpretiert und diskutiert.

Studierende können bei Teilnahme 2 ECTS erhalten.

Näheres finden Sie hier.

Preacher Slam in der Unikirche

© Neumann

Vor einem Gemeindepublikum von ca. 8o Studierenden, Lehrenden und weiteren Gästen fand in der Evangelischen Universitätskirche am Sonntag, den 17. Juni 2018 der erste Preacher Slam der Evangelisch-Theologischen Fakultät statt. Eingeführt und moderiert von Prof. Dr. Christina Hoegen-Rohls, wurden in zwei Wettbewerbsrunden sechs poetisch-theatralische Kurzpredigten zu 1 Joh 1,5-2,6 vorgetragen, aus denen als Sieger der Studierende Lukas Kinzer hervorging. Gelauscht wurde den Predigten mit intensiver Aufmerksamkeit, applaudiert wurde ihnen mit größter Wertschätzung und Begeisterung. Alle waren sich einig: Es war nicht leicht, sich zwischen den sehr persönlichen, kreativen und sprachgewaltigen Predigten zu entscheiden. Und: Der Preacher Slam soll unbedingt fortgesetzt werden!

Dr. Michael Cover als Humboldt Research Fellow zu Gast (2018–19) bei Professor Doering am IJD

© Michael Cover

Von Ende Juni 2018 bis Juni 2019 ist Dr. Michael Cover von der Marquette University in Milwaukee, Wisconsin (USA), als Humboldt Research Fellow zu Gast bei Prof. Dr. Lutz Doering am Institutum Judaicum Delitzschianum der Ev.-Theol. Fakultät. Dr. Cover wird unter anderem an einem Kommentar zu Philon von Alexandrien, De mutatione nominum, und einer Monographie zum 1. Korintherbrief arbeiten. Wir heißen ihn und seine Familie in Münster herzlich willkommen!

Hier folgt eine kurze Selbstvorstellung von Dr. Cover:

Dr. Michael Cover is Assistant Professor of Judaism and Christianity in Antiquity at Marquette University in Milwaukee, Wisconsin. He holds a doctoral degree in theology from the University of Notre Dame; studied Greek and Latin Classics at Harvard College (A.B.) and the University of Oxford (M.St.), and theology at Yale Divinity School (M.Div.). His first monograph, Lifting the Veil, a study of Pauline biblical exegesis, appeared in the BZNW series in 2015. He is currently New Testament editor for the journal Biblical Research, and Book Reviews editor for The Studia Philonica Annual.
As a Humboldt Fellow at WWU Münster and the IJD, Dr. Cover will be working toward the completion of two major projects. The first is a new translation and commentary on Philo of Alexandria’s treatise, On the Change of Names, for the Brill Philo of Alexandria Commentary Series. The commentary aims to explicate significant theological, philosophical, and rhetorical elements of the treatise, with a particular focus on Philo’s biblical interpretation and his early Christian reception history (in Greek, Latin, and Armenian writings). The second project is a monograph on 1 Corinthians, provisionally entitled The Divine Comedy at Corinth. This study sets Paul’s letter in dialogue with three texts by Dio Chrysostom, Menander, and Euripides. Dr. Cover is interested in the way Paul’s letters might have been received and composed in light of the Greek dramatic tradition, especially New Comedy.

Rektorat zeichnet Autoren der besten Dissertationen aus

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© WWU - Peter Leßmann

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist für die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) eine zentrale strategische Aufgabe. Die Vergabe der Dissertationspreise für exzellente Promotionen gehört an der WWU traditionell dazu. Sechs Absolventinnen und Absolventen erhielten dieses Jahr den Dissertationspreis als Anerkennung für außergewöhnliche Doktorarbeiten. Ihnen zu Ehren lud das WWU-Rektorat am 1. Dezember zu einem Empfang in die Aula im münsterschen Schloss ein. Der Preis ist mit jeweils 7.500 Euro dotiert und dient der Förderung von Forschungsarbeiten der Preisträger.

Mit Dissertationspreisen wurden gewürdigt der Theologe Matthias Schleiff, der ein teleologisches Argument für die Existenz eines Schöpfers der Welt entwickelte und die Rechtwissenschaftlerin Anne Gläßner für eine Arbeit über psychologische Erkenntnisse zum menschlichen Entscheidungsverhalten bei der Gesetzgebung. Darüber hinaus ging der Preis an den Wirtschaftswissenschaftler Maximilian Holtgrave, der die Partnerschaften zwischen Firmen und Lieferanten analysierte, den Mediziner Jonas Franz für ein Verfahren zur automatisierten Vermessung der Zelloberfläche, die Historikerin Annika Barbara Rupflin, die ihre Arbeit über die umkämpften Menschenrechte in Argentinien verfasste sowie an den Geowissenschaftler Gerrit Budde für eine Arbeit über die frühe Entwicklung unseres Sonnensystems.

Die Preisträger und ihre Arbeiten im Einzelnen:

Matthias Schleiff (Evangelisch-Theologische Fakultät)
Thema: "Schöpfung, Zufall oder viele Universen? Ein teleologisches Argument aus der Feinabstimmung der Naturkonstanten"
Betreuer: Prof. Dr. Dr. Michael Beintker

Wenn die Naturkonstanten, die die Gestalt unseres Universums bestimmen, nur minimal andere Werte angenommen hätten, hätte sich nie bewusstes Leben darin entwickeln können - Physiker sprechen in diesem Zusammenhang vom Phänomen der „Feinabstimmung“. In seiner Arbeit entwickelt Matthias Schleiff daraus ein teleologisches Argument für die Existenz eines Schöpfers. Teleologische Argumente gehören zu den sogenannten klassischen Gottesbeweisen. Sie schließen von der Ordnung in der Welt auf einen ersten Ordner. Wie aber steht es um die Chancen eines solchen Arguments unter den Bedingungen naturwissenschaftlichen Denkens? Die Arbeit kommt zu einem positiven Ergebnis: Da Naturwissenschaften Ordnungen immer genauer beschreiben, machen sie das teleologische Argument – anders als manche erwarten – grundsätzlich nicht schlechter, sondern besser. Das lässt sich auch am Phänomen der Feinabstimmung zeigen: Die Arbeit wägt verschiedene Hypothesen zu seiner Erklärung ab und sieht als beste Hypothese die Annahme einer zielgerichteten Schöpfung. Mit den Einsichten moderner Naturwissenschaft gewinnt so ein altes Gottesargument neue Beweiskraft.

Sarah Neumann
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Forschungsprojekte Studierender - mach mit!

Beachten Sie die unter https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/wwu/safir/richtlinie_forschungsprojekte_studierender.pdf zu findende Forschungsrichtlinien.
Infofolie Studiprojekte Geistesgesellschaftswissenschaften
© WWU
Marcel Schmidt
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Martin Greschat zum Gedenken

Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster trauert um ihren Honorarprofessor für Kirchengeschichte mit dem Schwerpunkt Kirchliche Zeitgeschichte Prof. Dr. theol. Martin Greschat, der am 3. November 2017 im Alter von 83 Jahren verstorben ist.
Greschat

Prof. Dr. em. Günter Klein verstorben

Die Evangelisch-Theologische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität trauert um Professor em. Dr. Günter Klein, der am 27. Dezember 2015 in Münster verstarb.