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Buch des Monats - Februar 2019

The Immigrant Scene: Ethnic Amusements in New York, 1880–1920

von Sabine Haenni
© University of Minnesota Press

Explores the relationship between immigrant and national culture

Yiddish melodramas about the tribulations of immigration. German plays about alpine tourism. Italian vaudeville performances. Rubbernecking tours of Chinatown. In the New York City of the late nineteenth and early twentieth centuries, these seemingly disparate leisure activities played similar roles: mediating the vast cultural, demographic, and social changes that were sweeping the nation’s largest city.

In The Immigrant Scene, Sabine Haenni reveals how theaters in New York created ethnic entertainment that shaped the culture of the United States in the early twentieth century. Considering the relationship between leisure and mass culture, The Immigrant Scene develops a new picture of the metropolis in which the movement of people, objects, and images on-screen and in the street helped residents negotiate the complexities of modern times.

In analyzing how communities engaged with immigrant theaters and the nascent film culture in New York City, Haenni traces the ways in which performance and cinema provided virtual mobility—ways of navigating the socially complex metropolis—and influenced national ideas of immigration, culture, and diversity in surprising and lasting ways

Sabine Haenni is associate professor in the Department of Theatre, Film, and Dance and in the American Studies Program at Cornell University.

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Arbeitsstelle für Deutsch-Amerikanische Bildungsgeschichte


Die Arbeitsstelle für Deutsch-Amerikanische Bildungsgeschichte wurde im Januar 2014 am Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eingerichtet. Zum ersten Mal existiert seither an einem deutschen erziehungswissenschaftlichen Universitätsinstitut ein international ausgerichtetes Zentrum zur Erforschung transatlantischer Bildungsprozesse – von ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Erforscht und in der universitären Lehre vermittelt werden die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen deutschen und amerikanischen Pädagogen, Schulgründern und Bildungspolitikern vom Kolonialzeitalter bis ins 21. Jahrhundert.

Die gesamte Forschungs-, Lehr- und Informationstätigkeit der Arbeitsstelle basiert dabei auf der Grundannahme, dass sich die deutschen und amerikanischen Bildungssysteme seit der Frühen Neuzeit im Rahmen einer gegenseitigen Beeinflussung kontinuierlich und im fruchtbaren Wettbewerb bis zu ihrer heutigen Gestalt fortentwickelt haben. Beide Bildungssysteme profitieren deshalb vom Wissen um die gemeinsame Bildungsgeschichte, deren genaue Kenntnis erst ins Bewusstsein rückt, dass es trotz mancher Differenzen im Detail eine transatlantische Wertegemeinschaft auch mit Blick auf gemeinsame Bildungsideale gibt.

Die gegenwärtigen Bildungsideale der USA und der Bundesrepublik Deutschland sind nach dem Selbstverständnis beider Nationen und ihrer Verfassungen ganz wesentlich den im Zeitalter der Aufklärung geschaffenen politischen Grundlagen verpflichtet: Mündigkeit des Bürgers, religiöse Toleranz, individuelle Freiheitsrechte und eine jedem Menschen zugängliche Allgemeinbildung als Zeichen seiner Würde. Diese Werte wurden als bereits in der Schule zu vermittelnde Ziele moderner Bildung erstmals im 18. Jahrhundert formuliert. Sie prägen auch den Geist der bis heute gültigen US-Verfassung von 1787/88 sowie das mit amerikanischer Unterstützung in den Jahren 1948 und 1949 erarbeitete deutsche Grundgesetz. In Forschung und Lehre befassen sich die Mitarbeiter der Arbeitsstelle daher vornehmlich, wenn auch keineswegs ausschließlich, mit der Frühgeschichte und Grundlegung des deutsch-amerikanischen Kulturaustauschs im Bildungswesen, also mit der deutsch-amerikanischen Bildungsgeschichte der Aufklärung.

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