Herzlich willkommen!
© WWU - Jan Lehmann

Interessiert an unserem interdisziplinären Zertifikat Nordamerikastudien? Hier klicken.

Eingegangene Bücher

Forschungsbibliothek zur Deutsch-Amerikanischen Bildungsgeschichte

© ADAB

We work systematically and continuously on expansion and improvement of our reseach library for German-American Educational History. If you have any book recommendations, do not hesitate to contact us Email.

FEA / DD 9900 G171
Oberdorf, Andreas: Demetrius Augustinus von Gallitzin. Bildungspionier zwischen Münster und Pennsylvania 1770-1840. Paderborn 2020.

FEA / NK 4600 L827
Loewen, James W.: Lies across America. What our history sites get wrong. New York [et al.] 2000.

FEA / NN 7500 C 572
Cillerai, Chiara: Voices of cosmopolitanism in early American writing and culture. Cham 2017.

FEA / NU 8100 S529
Shapiro, Adam R.: Trying Biology. The Scopes trial, textbooks, and the antievolution movement in American schools. Chicago/London 2015.

FEA / NQ 6970 S384
Schubert, Maria: "We shall overcome". Die DDR und die amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Paderborn 2018.

Arbeitsstelle für Deutsch-Amerikanische Bildungsgeschichte


Die Arbeitsstelle für Deutsch-Amerikanische Bildungsgeschichte wurde im Januar 2014 am Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eingerichtet. Zum ersten Mal existiert seither an einem deutschen erziehungswissenschaftlichen Universitätsinstitut ein international ausgerichtetes Zentrum zur Erforschung transatlantischer Bildungsprozesse – von ihren Anfängen im 17. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Erforscht und in der universitären Lehre vermittelt werden die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen deutschen und amerikanischen Pädagogen, Schulgründern und Bildungspolitikern vom Kolonialzeitalter bis ins 21. Jahrhundert.

Die gesamte Forschungs-, Lehr- und Informationstätigkeit der Arbeitsstelle basiert dabei auf der Grundannahme, dass sich die deutschen und amerikanischen Bildungssysteme seit der Frühen Neuzeit im Rahmen einer gegenseitigen Beeinflussung kontinuierlich und im fruchtbaren Wettbewerb bis zu ihrer heutigen Gestalt fortentwickelt haben. Beide Bildungssysteme profitieren deshalb vom Wissen um die gemeinsame Bildungsgeschichte, deren genaue Kenntnis erst ins Bewusstsein rückt, dass es trotz mancher Differenzen im Detail eine transatlantische Wertegemeinschaft auch mit Blick auf gemeinsame Bildungsideale gibt.

Die gegenwärtigen Bildungsideale der USA und der Bundesrepublik Deutschland sind nach dem Selbstverständnis beider Nationen und ihrer Verfassungen ganz wesentlich den im Zeitalter der Aufklärung geschaffenen politischen Grundlagen verpflichtet: Mündigkeit des Bürgers, religiöse Toleranz, individuelle Freiheitsrechte und eine jedem Menschen zugängliche Allgemeinbildung als Zeichen seiner Würde. Diese Werte wurden als bereits in der Schule zu vermittelnde Ziele moderner Bildung erstmals im 18. Jahrhundert formuliert. Sie prägen auch den Geist der bis heute gültigen US-Verfassung von 1787/88 sowie das mit amerikanischer Unterstützung in den Jahren 1948 und 1949 erarbeitete deutsche Grundgesetz. In Forschung und Lehre befassen sich die Mitarbeiter der Arbeitsstelle daher vornehmlich, wenn auch keineswegs ausschließlich, mit der Frühgeschichte und Grundlegung des deutsch-amerikanischen Kulturaustauschs im Bildungswesen, also mit der deutsch-amerikanischen Bildungsgeschichte der Aufklärung.

© Twitter Inc.