Neue antimikrobielle Peptide in Ameisengiften entdeckt

Gemeinsame Publikation der Universitäten Halle, Berlin, Tübingen und Münster beschreibt erstmalig Formicitoxine als antimykotische Bestandteile von Ameisengiften und ziert das Cover der renommierten Fachzeitschrift Science Advances
Im Rahmen eines Kooperationsprojektes u.a. der Universitäten Halle, Berlin, Tübingen und Münster wurden antimikrobielle Peptide (Formicitoxine) aus Ameisen der Unterfamilie Formicinae erstmalig isoliert und ihre Bioaktivitäten untersucht. Im Arbeitskreis von PD Dr. Fabian Herrmann am Institut für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie wurden dabei mehrere Formicitoxine rasterkraftmikroskopisch bezüglich ihrer antimykotischen Aktivität charakterisiert. Diese neuen antimikrobiellen Naturstoffe könnten in Zukunft die zielgerichtete Entwicklung neuer Arzneimittel gegen Pilzinfektionen ermöglichen.
Link zur Publikation bei Science Advances: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aed4078

