Chemie im Alltag: Waschen – überraschend wissenschaftlich!
Beim Girls’ Day am Institut für Didaktik der Chemie der Universität Münster erforschten 21 Schülerinnen, wie Waschmittel wirklich funktionieren.Unter dem Motto „Chemie im Alltag“ stand das Thema „Waschmittel als Hightech-Produkt“ im Mittelpunkt.
Nach der Begrüßung und dem Anziehen der Schutzkleidung startete der Tag mit einem Vortrag von Prof. Dr. Simone Kröger. Sie erklärte die Wirkweise von Waschmitteln anschaulich – unterstützt durch 3D-Modelle. Anschließend führte eine Institutsführung durch die Räume der Chemiedidaktik, bevor die Schülerinnen in einem Stationslauf selbst forschen durften.
Im Labor wurde zunächst die Wasserhärte des Leitungswassers bestimmt und danach wurden Tenside, Wasserenthärter, Bleichmittel und Enzyme nach wissenschaftlichen Methoden untersucht. Mithilfe einer UV-Lampe wurden optische Aufheller sichtbar und es wurde klar, warum bestimmte Waschmittel für bunte Kleidung ungeeignet sind. Zwischen den Stationen konnten die Teilnehmerinnen eigene Seifen gestalten, diese individuell einfärben, mit Duftstoffen versehen und anschließend mit nach Hause nehmen.
Gespräche mit der Professorin und der Doktorandin gaben Einblicke in Studium und Forschung. In der Mittagspause in der Mensa tauschten sich die Mädchen weiter aus. Ein besonderes Highlight zum Abschluss war die Herstellung von Eis mit flüssigem Stickstoff. Währenddessen reflektierten die Teilnehmerinnen ihre Eindrücke in einer Feedbackrunde, häufig begleitet von der Erkenntnis: „Chemie steckt ja überall.“
Alle erhielten eine Teilnahmeurkunde und eine Goodie-Bag mit Erinnerungen. Der Girls’ Day zeigte, wie vielseitig und alltagsnah Chemie ist, und gab den Mädchen neue Impulse für ihre Zukunft.
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