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Das Cells in Motion (CiM) Interfaculty Centre vernetzt und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Medizin, Biologie, Chemie, Pharmazie, Mathematik, Informatik und Physik, die gemeinsam an einem großen Thema arbeiten: Sie erforschen, wie sich Zellen in Organismen verhalten. Dafür nutzen und entwickeln sie innovative Methoden der Bildgebung. Unser interfakultärer Verbund ist die tragende Säule des Forschungsschwerpunktes „Zelldynamik, Entzündung und Bildgebung“ der Universität Münster.

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© George Broutzakis

Zelltransporter: Neue Ansatzpunkte gegen Pilzinfektionen entdeckt

Ein Forschungsteam um den Strukturbiologen Prof. Dr. Christos Gatsogiannis hat neue Erkenntnisse über die Funktion eines zellulären Transportproteins gewonnen, das für das Überleben krankheitserregender Pilze von zentraler Bedeutung ist. Die Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die Biologie der Erreger und könnten langfristig die Entwicklung neuer Therapien gegen Pilzinfektionen unterstützen.

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© Uni Münster - Victoria Liesche

Fotostrecke: Unsere Forschung an Bord der MS Wissenschaft

Einblicke in die Forschung zu Vorgängen im Körper gab das Team vom Multiscale Imaging Centre (MIC) der Universität Münster am 4. Juli 2026 an Bord der MS Wissenschaft. Über Bilder von Zellen, Geweben und Organismen tauchten die Besucher*innen mit dem Team in die Welt der Wissenschaft ein. Kinder konnten in einen Laborkittel schlüpfen und spielerisch Arbeiten aus dem Labor nachahmen.

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© Mathis Richter

Unreife Immunzellen zeigen Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt an

Bei einem schweren Herzinfarkt schickt das Knochenmark unreife Immunzellen ins Blut. Ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Söhnlein zeigt: Der Reifegrad der sogenannten neutrophilen Granulozyten verrät das kurzfristige Sterberisiko und lässt sich mit einem einfachen Blutbild bestimmen.

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© UKM Hautklinik Fotoabteilung - Tina Krzeminski

Studie zeigt Neurotransmitter-Kommunikation in Immunzellen erstmals direkt

Ein Forschungsteam um die Dermatologin Prof. Dr. Luise Erpenbeck konnte erstmals in Echtzeit nachweisen, dass körpereigene Abwehrzellen mit Katecholaminen – Botenstoffen wie Dopamin und Adrenalin – über dieselben chemischen Signale kommunizieren wie Nervenzellen. Diese Entdeckung ermöglicht ein neues Verständnis der Regulation des Immunsystems.