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© WWU/Erk Wibberg

Medizinische Fakultät erhält Förderung für forschende Ärztinnen und Ärzte

Ein Team um den Sprecher unseres SFBs, Prof. Dr. Michael Schäfers, hat bei der DFG eine Förderung für das Clinician-Scientist-Programm „CareerS“ eingeworben. Damit baut unsere Universität ihr Karriereprogramm für Mediziner aus, die sowohl klinisch arbeiten als auch forschen möchten. Unser SFB ist daran sehr aktiv beteiligt und unterstützt Clinician Scientists auf ihrem wichtigen und herausfordernden Karriereweg.

CRC inSight / CiM
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© WWU/Erk Wibberg

Beruf: Ärztin und Wissenschaftlerin

Die Medizinerin Nadine Heiden bildet sich zur Fachärztin weiter und ist gleichzeitig in der Forschung aktiv. „Ich wollte schon immer beides“, sagt sie – und von einer engen Verbindung können Forschung und Krankenversorgung nur profitieren. Doch die doppelte Qualifizierung ist fordernd. Nadine Heiden gibt Einblicke, wie dieser Schritt für sie funktioniert.

SFB inSight
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© WWU/Erk Wibberg

TV-Beitrag: Bakterien im Körper sichtbar machen

In der Sendung „Planet Wissen“ der Fernsehsender WDR, SWR und ARD-alpha haben die Chemiedoktorandin Felicitas Landau und der Nuklearmediziner Prof. Michael Schäfers Einblicke in ihre Forschung gegeben. Als Teil eines interdisziplinären Teams arbeiten sie daran, Bakterien bildgebend darzustellen. Der Beitrag (ab Minute 7:46) ist Teil einer Reportage über die Stadt und die Uni Münster und bis Anfang 2027 in der Mediathek zu finden.

CiM
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„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“
© WWU/Doris Niederhoff

„Du musst selbst davon überzeugt sein, dass du gleichwertig bist“

Dr. Noelia Alonso Gonzalez ist seit Kurzem Professorin für Makrophagenbiologie an der WWU. Ihr Karrieresprungbrett war ein Programm des Forschungsnetzwerks „Cells in Motion“, das darauf zielte, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Im Video spricht die Forscherin und Mutter über ihren Karriereweg, internationale Mobilität und Gleichberechtigung.

mfm
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PET/MRT-Bildgebung mit dem FAPI-Radiotracer bei BrustkrebsPET/MRT-Bildgebung mit dem FAPI-Radiotracer bei Brustkrebs
© WWU/Peter Leßmann

PET/MRT-Bildgebung mit dem FAPI-Radiotracer bei Brustkrebs

Ein Team um den SFB-Projektleiter und Nuklearmediziner Dr. Philipp Backhaus untersuchte Brustkrebs-Patientinnen erstmals systematisch mit einem Radiotracer, der an das Fibroblasten-Aktivierungs-Protein bindet. Insbesondere kleine Krebsläsionen konnten dadurch neu erkannt werden, und in Kombination mit MRT nahm die neue PET-Bildgebung bei drei von 19 Patientinnen Einfluss auf die weitere Behandlung. Die in „Radiology“ veröffentlichte Studie wurde von der Medizinischen Fakultät als „Paper of the Month“ ausgezeichnet.

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„Wir brauchen eine Entmystifizierung des KI-Begriffs“„Wir brauchen eine Entmystifizierung des KI-Begriffs“
© WWU/Sophie Pieper

„Wir brauchen eine Entmystifizierung des KI-Begriffs“

Der Informatiker Prof. Dr. Benjamin Risse spricht im WWU-Podcast über künstliche Intelligenz. Großes Potenzial sieht er bei Anwendungen in der medizinischen Diagnostik: „Hier werden wir sicher in den kommenden Jahren noch einige Überraschungen erleben.“ Den Begriff Künstliche Intelligenz hält er für problematisch. „Besser wäre es, von ‚Mustererkennung‘ zu sprechen. Die Erwartungshaltung ist in diesem Fall eine völlig andere“, sagt er.

SFB inSight / CiM
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Zellmarkierungsmethode aus der Mikroskopie für die PET-Bildgebung umgesetzt

Wissenschaftler um die Biochemikerin Prof. Dr. Andrea Rentmeister und den Nuklearmediziner Prof. Dr. Michael Schäfers haben erstmals mit der sogenannten SNAP-tag-Technologie Zellen radioaktiv und im lebenden Organismus markiert. Die Methode eröffnet die Perspektive, Zellen mit unterschiedlichen Bildgebungsverfahren und in verschiedenen zeitlichen Stadien zu untersuchen. Die Studie ist in „Chemical Communications“ erschienen.

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Interview und Vortrag: Mathematik und medizinische BildgebungInterview und Vortrag: Mathematik und medizinische Bildgebung
© Victoria Liesche

Interview und Vortrag: Mathematik und medizinische Bildgebung

Der Mathematiker Prof. Dr. Benedikt Wirth gibt im Interview Einblicke in mathematische Konzepte, die wichtig für die medizinische Bildgebung sind, und beschreibt aktuelle Forschungsprojekte – darunter zwei Projekte unseres SFBs – an denen er gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Biologie, Medizin, Physik und anderen Disziplinen arbeitet. In einem Online-Vortrag am 24. März 2021 stellt er zugrunde liegende mathematische Erkenntnisse und den Begriff des oder der Inversen vor.

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Video: Doktorand Marco Mauritz forscht zu mathematischen Aspekten der BildgebungVideo: Doktorand Marco Mauritz forscht zu mathematischen Aspekten der Bildgebung
© WWU - Benjamin Leers

Video: Doktorand Marco Mauritz forscht zu mathematischen Aspekten der Bildgebung

In der medizinischen Bildgebung spielen Berechnungen eine wichtige Rolle. Marco Mauritz aus der Arbeitsgruppe von Prof. Benedikt Wirth entwickelt Methoden, um mit der Positronen-Emissions-Tomographie einzelne Zellen im Körper verfolgen zu können. Dies kann dazubeitragen, Immunzelltherapien gegen Krebs zu entwickeln und zu verbessern.

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Neuer Sonderforschungsbereich: Entzündungen mit „multiskaliger Bildgebung“ darstellenNeuer Sonderforschungsbereich: Entzündungen mit „multiskaliger Bildgebung“ darstellen
© WWU/Michael Kuhlmann

Neuer Sonderforschungsbereich: Entzündungen mit „multiskaliger Bildgebung“ darstellen

Der neue Sonderforschungsbereich „inSight“ der WWU erhält von der DFG eine Förderung über rund zehn Millionen Euro. Die Forschenden wollen umfassend verstehen, wie der Körper Entzündungen in unterschiedlichen Organen reguliert, und entwickeln hierzu eine spezifische Bildgebungsmethodik, mit der sich Informationen von der einzelnen Zelle bis zum gesamten Organismus zusammenbringen lassen.