Über uns

Im Sonderforschungsbereich 1450 „Darstellung organspezifischer Entzündung durch multiskalige Bildgebung“, kurz SFB „inSight“, befassen wir uns mit der Frage, welche zellulären Vorgänge in unterschiedlichen Organen für den Verlauf einer Entzündung entscheidend sind. Hierzu entwickeln wir eine spezifische Bildgebungsmethodik: Wir integrieren verschiedene Bildgebungstechnologien in unsere Untersuchungen und entwickeln innovative Strategien für die Markierung von Zellen und für die Auswertung von Bilddaten, um Informationen von der einzelnen Zelle bis zum gesamten Organismus und von der Maus zum Menschen zusammenbringen zu können. Wir erwarten, durch diesen ganzheitlichen Blick Zusammenhänge zwischen zellulären Entzündungsmechanismen und der Funktion von Organen erkennen zu können. Die Bedeutung der biomedizinischen Bildgebung in unserem Forschungsvorhaben spiegelt sich auch im Namen wider: Das Wortspiel „inSight“ beinhaltet einerseits, dass wir etwas sichtbar machen, es vor Augen haben (englisch „to keep something in sight“), und andererseits, dass wir dadurch neue Einblicke erhalten und Erkenntnisse gewinnen (englisch „to gain insight“).

Wir sind Mediziner, Biochemiker, Chemiker, Physiker, Mathematiker und Informatiker aus mehr als 30 Arbeitsgruppen. Teil unseres Teams sind auch zahlreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der verschiedenen Fachgebiete, die in unseren interdisziplinären Projekten forschen und in unserem integrierten Graduiertenkolleg ein gemeinsames Trainingsprogramm durchlaufen. Unser Verbund besteht seit Januar 2021 und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit mehr als zehn Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert.

© CRC inSight

Organisation

Verschiedene Gremien, Kommissionen und ein Team in Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation tragen dazu bei, die Arbeit unseres Sonderforschungsbereichs zu gestalten. Sprecher unseres Verbundes ist der Nuklearmediziner Prof. Dr. Michael Schäfers, stellvertretender Sprecher ist der Biochemiker Prof. Dr. Friedemann Kiefer.