



Am CERes unterstützen wir die Initiierung und Begleitung von Peer-Support-Gruppen, in denen sich Forschende in frühen Karrierephasen fachübergreifend vernetzen, Erfahrungen teilen, Herausforderungen besprechen und sich gegenseitig in ihrer Entwicklung stärken. Die Treffen finden je nach Gruppe regelmäßig oder bei Bedarf statt – auf Wunsch begleitet von unseren Beraterinnen, die für eine vertrauensvolle Atmosphäre sorgen und die Gespräche methodisch und moderativ unterstützen können. Das CERes lädt Sie ein, neue Perspektiven zu entdecken, Anregungen mitzunehmen und sich mit Peers in einer ähnlichen Lebensphase zu vernetzen – für mehr Austausch, Motivation und Gemeinschaftsgefühl in Ihrer Qualifizierungsphase.
Peer‑Support-Gruppen ergänzen klassische Mentoringformate auf sinnvolle Weise, da sie Motivation, Selbstvertrauen und allgemeines Wohlbefinden stärken können (z. B. John et al., 2018). Darüber hinaus fördern strukturierte Peer‑Support-Formate Verantwortungsgefühl, Reflexionskompetenz und eine langfristige Auseinandersetzung mit den eigenen wissenschaftlichen Zielen – Faktoren, die langfristig zu größerer Zufriedenheit und beruflicher Weiterentwicklung beitragen (z. B. Dickson et al., 2021). Wenn Forschende auf Augenhöhe zusammenarbeiten, können gegenseitiges Feedback und kollegiale Unterstützung zudem die Produktivität fördern (z. B. Merga & Mason, 2021).
Warum erleben Sie diese Vorteile nicht selbst – indem Sie eine Peer‑Support‑Gruppe mitgründen oder mitgestalten?
Peer-Gruppen bilden sich häufig ganz natürlich im Anschluss an gemeinsam besuchte Veranstaltungen. Um dieses Momentum zu nutzen, unterstützt CERes bei der Organisation eines ersten Treffens, in dem die Teilnehmenden Erwartungen klären, gemeinsame Ziele definieren und eine Gruppenvereinbarung erarbeiten, um die gegenseitige Verpflichtung sicherzustellen. Die Teilnahme an dieser konstituierenden Sitzung ist verpflichtend. Teilnehmende, die bestehenden Gruppen beitreten, verpflichten sich, die vorab geschlossene Gruppenvereinbarung einzuhalten.
Peer-Gruppen können bis zu drei strukturierte Sitzungen mit Begleitung durch CERes-Mitarbeiterinnen wahrnehmen. Anschließend werden die Gruppen befähigt, sich selbstständig weiter zu treffen – entweder in einem strukturierten Format oder in lockerer Runde.
