Exhibitions in the orangery 2026

© BG Münster

01. Mai bis  17. Mai

Ausstellung  1.5. - 17.5.2026, täglich geöffnet 11 - 17 Uhr

Vernissage Samstag, 1.5.2026, 15 Uhr

Jutta Biesemann und Anne Thoss (beide Kleve) starten gemeinsam die Ausstellungsserie im Jahr 2026.

© J. Biesemann

Jutta Biesemann zeigt zwei Schwerpunkte ihres Schaffens: Stillleben und Fotografien von Installationen, die sie am Meer und anderswo gemacht hat.

In ihren Stillleben faszinieren sie Dinge des Alltags. Eine Zitrone, ein Granatapfel, Spargel, ein alter Lippenstift…. Die Dinge begegnen ihr in der eigenen Küche, im Supermarkt, auf Flohmärkten und in Second Hand - Läden. Jutta Biesemann isoliert die Gegenstände aus ihrer üblichen Umgebung und kombiniert sie in neuen, unvertrauten Arrangements. Gegenstände vergangener Zeiten haben dabei ihren besonderen Charme. Sie verweisen über sich hinaus.

© A. Thoss

Anne Thoss beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit den Spuren, die die Menschheit in Gesellschaft und Natur hinterlässt. In Form von Assemblagen und Fotocollagen, meist eingegossen in Epoxidharz, schaffen die Werke einen Raum der Reflexion über Erinnerung, Verantwortung und die Vergänglichkeit des Lebens. 

Wie auf einer kleinen Theaterbühne beobachten wir Szenen, die aus einer Kombination von Fotografie, Malerei und kleinen Dingen besteht, die geschichtet und übereinander gelegt werden. Eine Schatzkiste, in der man Erinnerungsstücke und Geheimnisse aufbewahrt.

23. Mai bis 07. Juni

© R. Wilken

12 Mitglieder der AK-Münster e. V. und ausstellende Gäste freuen sich darauf neue Arbeiten aus unterschiedlichen Gewerken in der Orangerie zu präsentieren. 

 

Es wird vielseiteig! Schmuck, Holzskulpturen, Fotografie, Druckgrafiken, Keramik und moderne Mobilés finden in der Orangerie zusammen. Es sind Produkte mit eigener Geschichte für Menschen die das Besondere suchen,- gefertigt von professionellen HandwererInnen, DesignerInnen und KünstlerInnen die handwerkliche Techniken bewahren und zeitgemäß weiterentwickeln.  Die Exponate können erworben werden. 

 

© R. Wilken

Arbeitsgemeinschaft HANDWERK KUNST DESIGN Münster e. V. 

 

 AK-Muenster.de

13. Juni bis 28. Juni

© D. Volkmer / H. Langner

 

 

 

 

Dietmar Volkmer (Kunst-Spirale), Malerei

Hugo Langner, Skulpturen

Ausstellung  13.06. bis 28.06.2026, täglich geöffnet 11 - 17 Uhr

© D. Volkmer / H. Langner

Der Künstler Dietmar Volkmer (Nottuln, Münsterland) zeigt eine Auswahl seines künstlerischen Schaffens der letzten 40 Jahre. Viele seiner Ölbilder im Format 1,00 x 1,00 Meter wirken durch eine Strahlkraft, Farbigkeit und Dynamik.

Der Künstler Hugo Langner (Lienen, Tecklenburger Land) präsentiert einige seiner Skulpturen. Die oft mit Holz (Schichten) entstandenen Werke entstehen aus innerer Kraft, oft zu aktuellen kulturellen und menschlichen Hintergründen.

Diese Kunst zeigt somit eine sich bedingende spannende Gegenseitigkeit, die durch Feedback belebt wird.

www.kunst-spirale.de

www.langnersart.de

04. Juli bis 19. Juli

ANIMALIA – SCHÖNHEIT DER EVOLUTION

Jörg Haberland zeigt Skulpturen aus Stein

Ausstellung 05. Juli bis 19. Juli 2026, täglich geöffnet 11 - 18 Uhr

Vernissage Samstag 04. Juli 2026, 15 Uhr

© J. Haberland

Die Liebe zur Natur durchzieht das Leben und die Biografie von Jörg Haberland. Fernab urbaner Reizüberflutung, in und mit der Natur aufgewachsen, war er schon früh fasziniert von der Schönheit, die er in seinen Entdeckungen in Flora und Fauna fand.

Von Beruf wissenschaftlicher Biologe, überträgt er seine Leidenschaft für alles Organische, Lebendige auch auf sein künstlerisches Schaffen. Die Evolution als Leitschnur künstlerischer Aussage im Werk Jörg Haberlands, an der entlang die Bewohner des Urmeeres bis zum modernen Menschen, der im Anthropozän die Bühne betritt, ihre Ausformung haben.

Schon Sokrates forderte die Bildhauer auf „die Bewegungen der Seele (des Menschen) wiederzugeben.“ Der Gedanke, dass auch Tiere eine solche haben, bestimmt das Werk des Bildhauers.

Spannung, Ruhe, Leben - dies alles sammelt sich in der vom Künstler bearbeiteten Gestalt unter der mit unter seidig-geglätteten Oberfläche des harten Werkstoffes „Stein“. Jeden Körper in seiner Komposition aus Haltung und Bewegung so darzustellen, dass sein inneres Leben zum Vorschein tritt, darin liegen Anspruch und Schönheit der Arbeiten von Jörg Haberland.                                                                                                                                                                                                                    Helga J. Wienhausen

www.joerg-haberland.com

25. Juli bis 09. August

15. August bis 30. August

05. September bis 20. September

03. Oktober bis 18. Oktober

Don´t forget to add what cannot be seen

Barbara Howe            Ruth Kallmeyer          Inga Leugers

Die Arbeiten der drei Künstlerinnen sprechen nicht durch ihre Eindeutigkeit, sondern durch das, was sie offenlassen.

© B. Howe

Barbara Howe bearbeitet mit Cutter und Schere Bildsplitter und Papierfragmente, löst sie aus ihrem ursprünglichen Kontext und erzählt Geschichten, erschafft Atmosphären und eröffnet neue Perspektiven. Schicht für Schicht entstehen auf Holzblöcken Collagen, die in einem letzten Schritt mit Epoxidharz versiegelt werden. So erhalten sie Glanz und Tiefe und laden den Betrachter ein, die Geschichten weiterzudenken.

Barbara Howe *1962

Architektin, Weiterbildung in diversen künstlerischen Techniken,
seit 2019 Ausstellungen
 

 

© R. Kallmeyer

Ruth Kallmeyer gestaltet in ihren Bildern mit Linie und Farbe die Umgebung neu. Sie sucht die Motive ihrer Bilder sowohl in der Stadt als auch in der Landschaft. Ihre Liebe gilt der Pleinairmalerei. Doch auch Küchenutensilien – von Teebeuteln bis zu Spülbürsten und Plastikflaschen – finden Eingang in ihre Werke. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit Aquarellfarben.

Ruth Kallmeyer *1962

berufsbegleitende Malausbildung in Düsseldorf, seit 2008 Ausstellungen

 

© I. Leugers

Inga Leugers hat einen Blick für die Ästhetik des urbanen Raums und der Natur, die sie mit Zeichenstift und Kamera einfängt. Beim Urban Sketching fasziniert die Künstlerin besonders das spontane Erfassen der Szenerie, die sich während des Malprozesses vor Ort stetig verändert. Beim Fotografieren dagegen ist ihr Blick auf die unterschiedlichen Strukturen in der Natur gerichtet, mit denen sie versucht, der Bildkomposition/dem Bild einen besonderen (visuellen) Rhythmus zu geben.

Inga Leugers *1975

Mitglied der Ateliergemeinschaft Hoppengarten, seit 2015 Ausstellungen in Münster und Umgebung

24. Oktober bis 01. November

B E G E G N U N G EN   2

lautet die zweite gemeinsame Ausstellung der Künstlerin Anne Horstmann (Malerei) und des Künstlers Stefan Feldmann (Skulptur), die in der Zeit vom

24.10. - 01.11.2026  in der Orangerie des Botanischen Gartens in Münster zu sehen ist.

© A. Horstmann

Die in Münster geborene und beheimatete Künstlerin Anne Horstmann arbeitet vorrangig mit Acryl, Graphit und Tusche auf Leinwand. In ihren Arbeiten hält sie persönliche Eindrücke und Stimmungen fest, die sie meist in BEGEGNUNGEN mit Natur und Mensch, aber auch durch Musikstücke inspiriert, gewonnen hat. Eine expressive Farbgebung, dynamische Kompositionen und gestische Linien - mal energiegeladen, mal suchend und zerbrechlich, sowie leichte, transparente Farbschichtungen, erzeugen eine lebendige, fast musikalische Bildsprache.

Anne Horstmann studierte in den 90er Jahren Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Münster und Kunst auf Lehramt an der Kunstakademie Münster. Heute unterrichtet sie Kinder einer Grundschule in Kunst und Englisch. Seit 2015 präsentiert sie ihre Arbeiten in regelmäßigen Ausstellungen der Öffentlichkeit.

www.annehorstmann.de

 

Stefan Feldmann, ebenfalls gebürtig aus Münster kommend, lebt in der Nähe von Billerbeck in den Baumbergen. Seit einigen Jahren arbeitet er mit Holz in seinem Atelier auf dem Künstlerhof Brocks in Dülmen. In jedem Stück Holz liegt Form, Farbe und Ausdruck verborgen. Glatt, rau, glänzend oder matt.... dies freizulegen und zu gestalten, manchmal mit Farbe, Beize oder anderen Materialien ist ein immer wieder spannender Prozess und birgt ein endloses Potential. Die Freiheit im Werk etwas zu sehen, zu erkennen....bleibt Freiheit.

© S. Feldmann