BACCARA – Spitzenforschung und -ausbildung am Puls der Zeit

Mit dem Ziel, Standards in Forschung und Bildung zu setzen, wurde die Internationale Forschungsschule für Batterie-Chemie, Charakterisierung, Analyse, Recycling und Anwendung (BACCARA) am 1. Juli 2020 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) ins Leben gerufen. Gründungspartner von BACCARA sind das MEET Batterieforschungszentrum, der Fachbereich Chemie und Pharmazie der WWU Münster und das Helmholtz-Institut Münster, eine Außenstelle des Forschungszentrums Jülich.

 

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Leidenschaft für Forschung & Bildung

Das umfassende Forschungsprogramm beinhaltet Materialforschung, (makro-)molekulare Chemie, Elektrochemie, die Katalyse-, Batteriezellforschung für Energiespeicher sowie Lebenszyklusanalysen und Recycling. Weiteren Mehrwert bietet die theoretische Chemie unter Einbeziehung moderner Informationstechnologien inklusive Datenanalysen, Simulationen und Maschinenlernen, Künstlicher Intelligenz und der Vernetzung von Mensch und Maschine. So bereitet das Forschungsprogramm beispielsweise gezielt auf Belange der Industrie 4.0 vor. Eine Besonderheit der internationalen Forschungsschule ist die synergetische Kombination von Grundlagen- und angewandter Forschung, um junge Wissenschaftler*innen in einzigartiger Weise und auf höchstem Niveau auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vorzubereiten.

In BACCARA profitieren junge Forschungstalente vom geballten Wissen renommierter Forscher*innen: Mehr als 20 Professor*innen sowie Leitende von Nachwuchsforschungsgruppen aus den Fachbereichen Chemie und Pharmazie, dem MEET Batterieforschungszentrum, dem Helmholtz-Institut Münster sowie weiteren Fachbereichen der WWU beteiligen sich am Forschungs- und Ausbildungsprogramm von BACCARA.

Die Internationale Forschungsschule ist offen für Chemiker*innen wie auch Materialwissenschaftler*innen aller Schwerpunkte. Geplant sind drei Kohorten mit jeweils 15 Doktorand*innen. Dank des breiten didaktischen Portfolios werden die insgesamt 45 jungen Forscherpersönlichkeiten, die über ein hochkompetitives Auswahlverfahren gewonnen werden, nicht nur auf höchstem Niveau in Wissenschaft und Forschung ausgebildet, sondern auch in der wissenschaftlichen Kommunikation und in berufsfördernden Qualifikationen.

Das Land NRW fördert die Internationale Forschungsschule BACCARA mit 9,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.