BACCARA – Spitzenforschung und -ausbildung am Puls der Zeit
Die Internationale Forschungsschule für Batterie-Chemie, Charakterisierung, Analyse, Recycling und Anwendung (BACCARA) stellt sich einer der zentralen Herausforderungen unserer Zeit: der Entwicklung leistungsfähiger, nachhaltiger und sicherer Energiespeicher.
Gegründet am 1. Juli 2020 als gemeinsame Initiative des MEET Batterieforschungszentrums und des Fachbereichs Chemie und Pharmazie der Universität Münster, verfolgt BACCARA das Ziel, neue Maßstäbe in Forschung und Ausbildung zu setzen und die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Batterietechnologie auszubilden.
Gemeinsam mit starken Partnern – dem Helmholtz-Institut Münster des Forschungszentrums Jülich sowie der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB – bildet BACCARA ein interdisziplinäres Netzwerk, das exzellente Forschung und praxisnahe Ausbildung vereint.


Leidenschaft für Forschung & Bildung
Das Forschungsprogramm ist breit und zukunftsorientiert angelegt: Es reicht von der Material- und Batteriezellforschung über Elektrochemie, molekulare Chemie und Katalyse bis hin zu Lebenszyklusanalyse und Recycling. Ergänzt wird dieses Spektrum durch theoretische Chemie sowie den Einsatz moderner Informationstechnologien wie Datenanalyse, Simulation und maschinelles Lernen.
In BACCARA profitieren Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler von der gebündelten Expertise eines starken interdisziplinären Netzwerks: Über 20 Professorinnen und Professoren sowie Leitungen von Nachwuchsforschungsgruppen aus den Fachbereichen Chemie und Pharmazie, dem MEET Batterieforschungszentrum, dem Helmholtz-Institut Münster und weiteren Bereichen der Universität Münster gestalten gemeinsam das Forschungs- und Ausbildungsprogramm.
In der ersten Förderphase (2020–2025) wurden insgesamt 45 Promotionsstellen geschaffen, verteilt auf drei Kohorten mit jeweils 15 Doktorandinnen und Doktoranden. Diese Phase wurde vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 9,5 Millionen Euro gefördert.
Auch in der zweiten Förderperiode (2025–2030) wird BACCARA umfassend unterstützt: Mit einem Gesamtvolumen von über 10 Millionen Euro tragen das Land Nordrhein-Westfalen – vertreten durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft –, die Universität Münster sowie die Volkswagen-Tochter PowerCo maßgeblich zur Weiterentwicklung bei.
Im Rahmen von BACCARA 2.0 werden erneut herausragende Talente in einem hochkompetitiven Auswahlverfahren rekrutiert. Insgesamt 51 Nachwuchsforschende profitieren von einem breit aufgestellten Qualifizierungsprogramm, das neben exzellenter wissenschaftlicher Ausbildung auch Kompetenzen in wissenschaftlicher Kommunikation sowie vielfältige berufsrelevante Schlüsselqualifikationen vermittelt.