| Internationaler Forschungsaufenthalt: Prof. Dr. Hakan Mert zu Gast in Münster
Internationaler Forschungsaufenthalt: Prof. Dr. Hakan Mert zu Gast in Münster
© İbrahım Hakan Mert

Im Juni und Juli 2026 forscht Prof. Dr. Hakan Mert als Fellow des Internationalisierungsfonds der Universität Münster an der Forschungsstelle Asia Minor im Seminar für Alte Geschichte.

Hakan Mert ist Professor für Klassische Archäologie an der Universität Bursa und ein ausgewiesener Experte für die Archäologie und Geschichte des antiken östlichen Mittelmeerraums. Seit 2018 leitet er die Ausgrabungen in Priene. Während seines Forschungsaufenthalts in Münster untersucht er die Umstände der Neugründung Prienes sowie die religiöse Entwicklung der Stadt. Zugleich dient der Aufenthalt dem weiteren Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Forschungsstelle Asia Minor und der Universität Bursa.

| Eröffnung der Fotoausstellung "Abenteuer Kommagene" (Juni - September 2025)
Eröffnung der Fotoausstellung "Abenteuer Kommagene" (Juni - September 2025)
© Forschungsstelle Asia Minor
© Forschungsstelle Asia Minor

Die Fotoausstellung "Abenteuer Kommagene" wird am 17. Juni 2025 um 18 Uhr im Altenberger Hof in Odenthal eröffnet. Die Ausstellung präsentiert Bilder der Ausgrabungen unter Prof. Dr. Friedrich Karl Dörner ebenso wie Aufnahmen der aktuellen archäologischen Arbeiten in der Region. Sie wird bis September 2025 zu sehen sein. 

| Vortrag von Aleksandra Kubiak-Schneider in der Forschungsstelle
Vortrag von Aleksandra Kubiak-Schneider in der Forschungsstelle
© Forschungsstelle Asia Minor

Am 22.05 um 16 Uhr c.t. spricht Aleksandra Kubiak-Schneider (University of Wrocław) in der Forschungsstelle Asia Minor zum Thema „Epigraphic Culture of Commagene“:

The principal aim of the project „Epigraphic Cultures of the Eastern Mediterranean in Antiquity” lead by K. Nawotka (Wrocław) is to identify the prevailing trends in chronological distribution of ancient inscriptions. Within this project is studied the epigraphic culture of Commagene which is counted among the cities and provinces of Asia Minor. For this stage of research on the epigraphic culture, 485 inscriptions were collected from different corpora and publications. This talk will present the chronological diffusion of the epigraphic material as well as the diversification of types of inscriptions. This presentation will focus on the evolution and peculiarities of the epigraphic culture presented by the published material. By the means of the quantitative and qualitative methods applied to the epigraphic data, it will give a preliminary output to understand the development of a habit of setting the inscriptions in the public spaces, languages of epigraphic expressions and reflection of political systems as well as religions.

| Prof. Dr. Klaus Zimmermann als Experte bei WDR Zeitzeichen
Prof. Dr. Klaus Zimmermann als Experte bei WDR Zeitzeichen
© WDR Zeitzeichen Podcast

Prof. Dr. Klaus Zimmermann von der Forschungsstelle war am 10.03.2025 zu Gast im WDR Geschichts-Podcast "Zeitzeichen" und sprach dort über den Ersten Punischen Krieg. Unter anderem wurde beantwortet, was zu den Konflikten führte und wie Rom durch die Kriege zu einer Weltmacht aufstieg. Die Folge finden Sie hier: WDR Zeitzeichen.

| Prof. Dr. Miguel John Versluys (Universität Leiden) erhält Humboldt-Forschungspreis
Prof. Dr. Miguel John Versluys (Universität Leiden) erhält Humboldt-Forschungspreis
Gastgeber Prof. Dr. Engelbert Winter (Universität Münster, Forschungsstelle Asia Minor), Prof. Dr. Miguel John Versluys, Prof. Dr. Tamar Hodos (University of Sydney, Direktorin des Australian Archaeological Institute at Athens) und Prof. Dr. Hans Beck (Universität Münster).
© Forschungsstelle Asia Minor

Ende des letzten Jahres wurde der renommierte klassische Archäologe Prof. Dr. Miguel John Versluys von der Alexander von Humboldt Stiftung mit dem Humboldt-Forschungspreis geehrt. Im Rahmen der Förderung ist Prof. Verslyus unter anderem Gast der Universität Münster und der Forschungsstelle Asia Minor. Im Rahmen der Preisverleihung hielt er am 22. Oktober einen Vortrag zum Thema „Change in Afro-Eurasia in the final centuries before the common era and the idea of a global (object) revolution“ in Münster. Die Zusammenarbeit zwischen Prof. Versluys und der Forschungsstelle Asia Minor beginnt jedoch nicht mit dem Forschungsaufenthalt, sondern besteht bereits durch die langjährige Forschung in der Kommagene, Kontakt über das Doliche Urban Excavation Projekt und einem regen Austausch zwischen Prof. Versluys und Wissenschaftler*Innen der Forschungsstelle Asia Minor, allen voran Prof. Dr. Michael Blömer und Prof. Dr. Engelbert Winter.
Für weitere Informationen besuchen Sie den Artikel der Universität Leiden zu diesem Thema: Strengthening European research networks: Archaeologist Miguel John Versluys honored with prestigious Humboldt Research Award – Leiden University.
Dr. Miguel John Versluys ist Professor für Klassische und Mediterrane Archäologie an der Universität Leiden in den Niederlanden. Seine Forschung ist spezialisiert auf kulturelle Austausch- und Globalisierungsprozesse im Mittelmeerraum der griechisch-römischen Antike sowie die Rolle des römischen Ägyptens und den damit verbundenen transkulturellen Dynamiken.
Die Forschungsstelle Asia Minor freut sich Prof. Versluys in den kommenden Monaten in Münster begrüßen zu dürfen.