3-D-Labor
Fotos


Modernste Technik erlaubt es den Besucher*innen, in vergangene Welten einzutauchen.© Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus 
Wenn die Digitalisate im Rechner erstellt wurden, können die Originale, die auf Ausgrabungen gefunden werden, im jeweiligen Land verbleiben.© Archäokogisches Museum/bn 
Der Handscanner wird vor allem auf Ausgrabungen genutzt.© Archäologisches Museum/bn 
Aus den Digitalisaten (virtuellen Objekten) können über den 3-D-Drucker reale Objekte erstellt werden.© Archäologisches Museum/bn 
Die VR-Station zu den Ausgrabungen in Doliche vermittelt einen Überblick über die Fundsituationen im Zusammenhang.© Archäologisches Museum/Yannick Oberhaus
Im 3-D-Labor am Archäologischen Museum können Objekte der Sammlung dreidimensional erfasst werden, um unter anderem im Sinne des Kulturgüterschutzes digitale Zwillinge zu erstellen und zu archivieren. Mit zwei Laserscannern und dem "Structure-from-motion-Verfahren“ können Objekte im Museum und aus den Ausgrabungen der Universität digitalisiert werden. Der handgeführte Scanner kommt auf Ausgrabungen in der Fundbearbeitung direkt vor Ort zum Einsatz. So verbleiben zwar die Originale in den jeweiligen Herkunftsländern, aber die Digitalisate stehen weltweit zur Verfügung.
Das 3-D-Labor wird vermehrt in der Lehre eingesetzt, um die Studierenden im Umgang mit den Geräten zu schulen und darüber hinaus zusätzliche Kompetenzen im Bereich der Digital Humanities zu vermitteln. Neben Schulungen an den Scannern werden Seminare und Übungen in den Bereichen der 3D-Modellierung und -Visualisierung angeboten. Das 3-D-Labor dient so auch als Ort für Experimente, wo nicht nur best-practice-Verfahren weiterentwickelt werden, sondern auch neue Wege beschritten werden können, wenn beispielsweise mit den 3-D-Druckern experimentiert wird. Darüber hinaus können neue Forschungsfragen in den einzelnen Disziplinen generiert werden, die dreidimensionale Digitalisate mit IT-Anwendungen verbinden.
Im Museum selbst kommen mittlerweile drei unterschiedliche VR-Station zum Einsatz, die den Besucher*innen die Möglichkeit bieten, digitale Rekonstruktionen oder die Ausgrabung in Doliche virtuell zu begehen.

