„Religion und Politik“

Exzellenzcluster an der Universität Münster

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“, der 2007 eingerichtet wurde, untersucht noch bis 2027 das komplexe Verhältnis von Religion und Politik quer durch die Epochen und Kulturen. Im Zentrum des Interesses der rund 150 Forschenden aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen stehen Europa und der Mittelmeerraum sowie deren Verflechtungen mit Vorderasien, Afrika, Nord- und Lateinamerika. Der Forschungsverbund ist der bundesweit größte dieser Art und unter den Exzellenzclustern in Deutschland der einzige zum Thema Religion. Seit seiner Gründung bearbeitet der Exzellenzcluster eine Vielzahl an historischen und gegenwartsbezogenen Themen von aktueller Relevanz. weiterlesen

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© epd Bild/Daniela Wagner/exc

Wie klar ist die Bibel? – öffentlicher Abendvortrag mit Historiker Volker Leppin

Die reformatorische Bewegung des 16. Jahrhunderts etablierte mit dem Prinzip „Sola Scriptura“ (Allein die Schrift) einen radikalen Anspruch: Die Bibel sollte die alleinige und eindeutige Quelle für das sein, was im Christentum verbindlich ist. Doch trägt dieser Anspruch tatsächlich? Wie klar ist die Bibel? Über diese Frage und die daraus entstandenen reformatorischen Konflikte spricht der Historiker Volker Leppin von der Yale University am 22.6. am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Weiterlesen

Bebilderte News
© EXC/Florian Moritz, Universität Basel

Alfred Bodenheimer ist neuer Hans-Blumenberg-Professor

Alfred Bodenheimer, Leiter des Zentrums für Jüdische Studien an der Universität Basel, ist Hans-Blumenberg-Professor 2026 am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster. Der Professor für Jüdische Literatur- und Religionsgeschichte spricht am Dienstag, 16. Juni 2026, am Forschungsverbund über die Rechtfertigung heutigen jüdischen Handelns durch historische und zum Teil biblische Ereignisse oder Verhaltensmodelle. Der Abendvortrag trägt den Titel „Vorwärts in die Vergangenheit. Jüdische Selbstdefinitionen der Gegenwart im Klammergriff historischer Analogien“. Weiterlesen

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© exc/L. Kerl/N. Stichweh

„Wir betreten zum Teil völliges Neuland“

Das Forschungsprojekt „Neues aus China? – Wissensquellen, Wissensaneignung und Wissenstransfer von Missionaren in China im 19./20. Jahrhundert“ am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ widmet sich der zentralen Fragestellung, zu welchem Zweck und in welchem Kontext christliche Missionare im genannten Zeitraum vor Ort ein sogenanntes „Chinawissen“ gewannen.  Sinologin und Projektleiterin Kerstin Storm sowie die Promovierende Lisa Kerl berichten von ihrer Arbeit mit den Quellen und den Erkenntnissen, wie Wissen an Einzelne, Gruppen oder Institutionen transnational transferiert wurde.
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