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Münster (upm/ja)

Ehrung für Prof. Barbara Aland

Frühere Direktorin des Instituts für Neutestamentliche Textforschung der WWU erhält Bundesverdienstkreuz
Prof. Dr. Barbara Aland nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes<address>© WWU - Privat (Aland)</address>
Prof. Dr. Barbara Aland nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes
© WWU - Privat (Aland)

Ihre wissenschaftliche Leidenschaft galt und gilt der Kirchengeschichte, vor allem der Bibel: Für ihr herausragendes Engagement ist die frühere Direktorin des Instituts für Neutestamentliche Textforschung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Barbara Aland, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden. Sie erhielt die von Bundespräsident Christian Wulff verliehene Auszeichnung kürzlich aus den Händen des Arnsberger Regierungspräsidenten Dr. Gerd Bollermann. Die inzwischen emeritierte Theologie-Professorin und Bibelforscherin lebt in Herdecke.

Barbara Aland (74) leitete das Institut für Neutestamentliche Textforschung (INTF) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät sowie das angeschlossene Bibelmuseum zwischen 1983 und 2004. International bekannt wurde sie unter anderem mit ihrer Arbeit am griechischen Urtext des Neuen Testments. Zusammen mit ihrem Mann, Prof. Dr. Kurt Aland, der das INTF 1959 gegründet hatte, arbeitete sie stetig an Aktualisierungen und Verbesserungen der Handausgaben des griechischen Neuen Testaments, dem sogenannten Nestle-Aland.

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