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Münster (upm/nor)

Prof. Regina Jucks wird neue Prorektorin für Studium und Lehre

Hochschulwahlversammlung wählt Nachfolgerin von Dr. Marianne Ravenstein / Amtsantritt am 1.3.2018
Der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Georg Peters (l.), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und der Vorsitzende der Fíndungskommission, Prof. Dr. Wulff Plinke, beglückwünschten Prof. Dr. Regina Jucks zur Wahl als Prorektorin für Studium und Lehre.<address>© WWU - Peter Leßmann</address>
Der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Georg Peters (l.), Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels (2.v.l.) und der Vorsitzende der Fíndungskommission, Prof. Dr. Wulff Plinke, beglückwünschten Prof. Dr. Regina Jucks zur Wahl als Prorektorin für Studium und Lehre.
© WWU - Peter Leßmann

Die Psychologin und Leiterin des Zentrums für Hochschullehre (ZHL) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Regina Jucks, wird zum 1. März 2018 neue Prorektorin für Studium und Lehre. Die Mitglieder der Hochschulwahlversammlung stimmten dem Vorschlag von Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels am Donnerstag (23.11.) zu. Sie wird damit Nachfolgerin von Dr. Marianne Ravenstein, die dieses Amt seit 2006 innehat.

"Regina Jucks ist für dieses Amt hervorragend geeignet", betonte Johannes Wessels. "Sie engagiert sich seit vielen Jahren in Fragen und Angelegenheiten in der Lehre, beispielsweise im Zentrum für Hochschullehre und als Mitinitiatorin von ,ZHL.digital' beim Aufbau von neuen Studienformaten. Ich bin mir sicher: Wir haben eine ideale Kandidatin gefunden." Regina Jucks unterstrich, dass drei Themen in ihrer Arbeit im Vordergrund stehen: die fortschreitende Digitalisierung der Hochschulen, das Prinzip des forschenden Lernens und eine optimale Vorbereitung der Studierenden auf die Arbeitswelt. So werde beispielsweise der Anteil digitaler Lehrformate in der Lehre schon in naher Zukunft steigen. "Studierende an Forschung heranzuführen", ergänzte sie, "ihnen frühzeitig im Studium die Gelegenheit zu geben, daran teilzuhaben, wie in der jeweiligen Wissenschaft Erkenntnis entsteht und auch verworfen wird, ist eine wichtige Säule einer aktivierenden Lehre."

Regina Jucks wird, wie die anderen Prorektorinnen und Prorektoren auch, ihre neue Aufgabe im Nebenamt ausüben. Der Rektor hatte zunächst der Findungskommission seinen Vorschlag unterbreitet, die einstimmig zustimmte. Auch in der Hochschulwahlversammlung, die zur einen Hälfte aus allen Mitgliedern des Senats und zur anderen Hälfte aus allen Mitgliedern des WWU-Hochschulrats bestand, fiel die Wahl bei zwei Enthaltungen eindeutig aus. Stimmberechtigt waren nur die 23 gewählten Senats-Mitglieder sowie die fünf externen Mitglieder des Hochschulrats. Die Amtszeit von Regina Jucks ist an die Amtszeit des Rektors gebunden.

Im März nächsten Jahres endet somit die Amtszeit von Marianne Ravenstein, die nach ihrem Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten München und Münster zahlreiche Ämter an der WWU innehatte. Von 2001 bis 2012 war sie als Akademische Direktorin am Institut für Kommunikationswissenschaft tätig, zusätzlich nahm sie unter anderem in den Jahren 2001 bis 2006 das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahr. "Marianne Ravenstein war über Jahrzehnte hinweg eines der buchstäblich prägenden Gesichter der WWU", unterstrich Johannes Wessels. "Mit ihrem herausragenden Einsatz und ihrer außergewöhnlichen Fachkenntnis hat sie Maßstäbe gesetzt und die WWU entscheidend mit vorangebracht - wir alle sind ihr zu großem Dank verpflichtet."

Regina Jucks - zur Person:

Regina Jucks akademische Karriere ist eng mit der Universität Münster verbunden. Nach ihrem Psychologie-Studium an der WWU (1991 - 1997) arbeitete sie zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Psychologie. In den Jahren 2008 bis 2009 wurde sie als Professorin für Pädagogische Psychologie an die Universität Frankfurt berufen, bevor sie im Oktober 2009 einem Ruf als Professorin für Sozialpsychologische Grundlagen von Erziehung und Unterricht im Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung (IPBE) folgte. Zu ihren Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten zählen computergestütztes Lernen, Lernen durch Schreiben und Wissenskommunikation.

 

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