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Münster (upm)

Auszeichnung für Professor Gerhard Erker

Chemische Gesellschaft Japans ernennt Chemiker zum Ehrenmitglied
Prof. Dr. Gerhard Erker<address>© privat</address>
Prof. Dr. Gerhard Erker
© privat

Die Chemische Gesellschaft Japans ("The Chemical Society of Japan", CSJ) hat Prof. Dr. Gerhard Erker vom Organisch-Chemischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. Damit würdigte die japanische Fachgesellschaft die herausragenden Leistungen des Münsteraners auf dem Gebiet der Chemie. Gerhard Erker war von 1990 bis 2015 einer der Direktoren des Organisch-Chemischen Instituts der WWU und ist seitdem dort Seniorprofessor. Er war zudem der deutsche Sprecher des ersten japanisch-deutschen internationalen Graduiertenkollegs (IRTG Münster-Nagoya, Laufzeit 2005 bis 2014).

Die Ehrenmitgliedschaft wurde im Rahmen einer Feierstunde in Tokyo durch den Präsidenten der CSJ, Professor Hisashi Yamamoto, verliehen. Die CSJ hat nun 15 Ehrenmitglieder aus dem Ausland, davon zwei aus Deutschland.

Prof. Dr. Gerhard Erker – zur Person

Gerhard Erker wurde wiederholt mit hohen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet. Für seine Verdienste um die wissenschaftliche deutsch-japanische Zusammenarbeit erhielt er gemeinsam mit Kazuyuki Tatsumi, dem japanischen Sprecher des IRTG Münster-Nagoya, im Jahr 2011 den Eugen-und-Ilse-Seibold-Preis von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der münstersche Chemiker ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Akademien, darunter der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Gerhard Erker wurde besonders durch seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Organometall-Chemie und Katalyse sowie der Chemie "frustrierter Lewispaare" bekannt.

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