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Münster (upm/ja)

Neues aus der Forschung auf der CeBIT

Wirtschaftsinformatiker der Universität Münster zeigen ihre Projekte vom 14. bis 18. März in Hannover
Das Logo des "CrowdStrom"-Projekts<address>© WWU - ERCIS</address>
Das Logo des "CrowdStrom"-Projekts
© WWU - ERCIS

Die weltweit größte Computermesse CeBIT – vom 14. bis 18. März in Hannover – streckt regelmäßig ihre Fühler auch in die Wissenschaft aus. Von der Universität Münster aus machen sich in diesem Jahr in erster Linie Wirtschaftsinformatiker auf den Weg nach Niedersachsen, um ihre innovativen Projekte in der Öffentlichkeit vorzustellen. Anzutreffen sind die Wissenschaftler in Halle 6, Stand C30/D29. Dort präsentieren sich auch das NRW-Wissenschaftsministerium sowie das Wirtschaftsministerium.

Gezeigt werden mehrere Forschungsprojekte des ERCIS (European Research Center for Information Systems). Dabei handelt es sich um ein von Münster aus gesteuertes internationales Netzwerk von Wissenschaftlern, die gemeinsam im Bereich der Anwendungssystem- und Organisationsgestaltung forschen. Zum Beispiel sind diese Vorhaben auf der CeBIT mit dabei:

"CrowdStrom" – der Nachbar als Tankstelle
Wirtschaftsinformatiker forschen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt zur Elektromobilität, um kleine Ladestellen für Elektroautos durch private Kleinanbieter zu ermöglichen. Um die bisherigen Ergebnisse des Projektes auf der CeBIT zu veranschaulichen, haben sich die Forscher an der Spielzeugkiste bedient: Ein "Bobbycar" wurde so modifiziert, dass man es an eine Ladesäule anschließen und einen Ladevorgang simulieren kann. Im Inneren der Ladesäule versteckt sich ein Softwareportal zur Abwicklung des notwendigen Informationsaustauschs – der Prototyp des CrowdStrom-Projekts.

"EOL-IS" - eCar-Batterien weiterverwenden
Eine unausgereifte Batterietechnologie ist das kritischste Hindernis für die Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland. Die Güte von so genannten eCar-Batterien nimmt nach etwa zehn Jahren so stark ab, dass sie nicht mehr effektiv zum Antrieb von Elektroautos eingesetzt werden können. Ihre Speicherkapazität reicht jedoch noch aus, um sie rund zehn weitere Jahre anderweitig zu verwenden, zum Beispiel in Windkraftanlagen oder in Gabelstaplern. In naher Zukunft ist mit einem großen Aufkommen an eCar-Batterien zu rechnen, die für solche Weiterverwendungsszenarien infrage kommen. Ziel des Projektes EOL-IS ist es, Dienstleistungen so zu entwickeln, dass es für jede einzelne Batterie eine optimale Weiterverwendung gibt.
 

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