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So wie viele ukrainische Universitäten zerstört oder beschädigt wurden (hier ein Hörsaal der Nationalen Universität Charkiw), so hat die Wissenschaft
durch den Krieg als Ganzes Schaden genommen – in der Ukraine, Russland und darüber hinaus.<address>© picture alliance / Anadolu | Stringer</address>
© picture alliance / Anadolu | Stringer

Wissenschaft unter Beschuss

Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs arbeitet die ukrainische Wissenschaft unter extremen Bedingungen weiter. Zerstörte Hochschulen, Flucht und massive Kürzungen prägen den Alltag. Auch an der Universität Münster sind die Folgen spürbar: Geflüchtete Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich hier mit Krieg, Erinnerung und Migration, während bestehende internationale Kooperationen neu bewertet werden müssen.

Porträt von Prof. Dr. Robert Hein<address>© Uni MS – Fabian Winter</address>
© Uni MS – Fabian Winter

„Hector Fellow Academy“ zeichnet Chemiker aus

Die „Hector Fellow Academy“ hat Prof. Dr. Robert Hein vom Fachbereich Chemie und Pharmazie mit dem „Research Career Development Award“ ausgezeichnet. Damit ist eine fünfjährige Mitgliedschaft in der Akademie, die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine Plattform zum Austausch bietet, verbunden.

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Diesen Versuchsaufbau nutzten die Chemiker zur Synthese von Hausan. Das blaue Licht aus der Lampe (links im Bild) aktiviert den Photokatalysator (Mitte, im Reaktionsgefäß), der die Reaktion ermöglicht. Rechts im Bild ist symbolisch die Struktur eines Hausans mit zwei Seitenketten zu erkennen.<address>© AK Glorius</address>
© AK Glorius

Neue Methode zur Herstellung von Hausan

Ein Team um Prof. Dr. Frank Glorius vom Organisch-Chemischen Institut hat eine photokatalytische Methode entwickelt, um hochwertige kleine Ringmoleküle herzustellen. Die Methode könnte interessant für die Arzneimittelentwicklung sein.

Symbolbild/Illustration: Natrium-Ionen-Batterie<address>© Alexander Limbach - stock.adobe.com</address>
© Alexander Limbach - stock.adobe.com

Das Potenzial von Natrium-Ionen-Batterien

Die Natrium-Ionen-Batterie ist in aller Munde: Kostengünstig und gut verfügbar soll sie sein. Gleichzeitig soll sie es ermöglichen, die Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu reduzieren. Doch hält die Technologie, was sie verspricht? Anlässlich des Tags der Batterie bewerten Batterieforscher ihr Potenzial.

Die Schule ist ein wichtiger Lernort: Seit 25 Jahren beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des ICBF mit der Begabungs- und Begabtenförderung.<address>© stock.adobe.com - Daniel Ernst</address>
© stock.adobe.com - Daniel Ernst

Centrum für Begabungsforschung feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Internationale Centrum für Begabungsforschung (ICBF) der Universität Münster feiert am 20. und 21. Februar mit einem Festakt und einem Symposium sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass schildern sechs Experten, wie individuelle Förderung am besten gelingen kann.

Falschfarbenbild des Mondes, aufgenommen durch drei Farbfilter im Rahmen der NASA-Mission Clementine.<address>© NASA</address>
© NASA

Universität Münster ist an neuer europäischer Mondsonde beteiligt

Mehr als 20 Jahre nach der letzten europäischen Mondmission ist die Universität Münster an einem neuen Mondorbiter der ESA beteiligt. Als Teil der sogenannten Twardowski-Mission arbeitet ein Team des Instituts für Planetologie daran, die Beobachtung von Gesteinen und Mineralien auf der Mondoberfläche zu optimieren. 2029 soll die Mission zum Mond starten.

Das Foto zeigt den Evolutionsbiologen Professor Doktor Joachim Kurtz. Er sitzt vor einem Mikrofon.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Podcast zum Darwin-Tag: Steuern wir auf ein drastisches Aussterbe-Ereignis zu?

Anlässlich des „Darwin-Tags“ am 12. Februar fordert der Evolutionsbiologe Prof. Dr. Joachim Kurtz im „Umdenken“-Podcast eine schnelle und entschlossene Antwort der Gesellschaft auf den Klimawandel und den Verlust von Biodiversität. Die Menschheit müsse vor allem deutlich weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) ausstoßen und Lebensräume schonen.

Heeremann’sche Hof<address>© Peter Leßmann</address>
© Peter Leßmann

Neues „Zentrum für Modellforschung“ lädt ein

Zur Eröffnung des neuen „Zentrums für Modellforschung“ (ZfM) lädt der Fachbereich Philologie am 12. Februar (Donnerstag) alle Interessierten in den Heeremann’schen Hof ein. Zu den Zielen des ZfM gehört es, den Dialog zwischen verschiedenen Disziplinen zu fördern. Darüber hinaus unterstützt es fächerübergreifende Modellforschungsprojekte und Publikationen.

Drei Töpfe mit Maiskeimlingen nebeneinander. Gezeigt wird das Wachstum von Maiskeimlingen in kochsalzhaltiger Erde im Vergleich; links der Wildtyp, rechts zwei Töpfe mit Pflanzen, bei denen der neu entdeckte Signalweg nicht funktioniert.<address>© Changyun Liu – AG Kudla</address>
© Changyun Liu – AG Kudla

Forschungsteam entdeckt neuen Mechanismus der Salztoleranz

Ein chinesisch-deutsches Forschungsteam, darunter Prof. Dr. Jörg Kudla vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen, hat gezeigt: Salzstress aktiviert bei Mais einen Signalweg, der die sogenannte Autophagie in Pflanzenzellen verstärkt.

Titelseite der wissen|leben Nr. 1, 4. Februar 2026<address>© Uni MS</address>
© Uni MS

Februar-Ausgabe der Unizeitung wissen|leben

Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine haben Forschung, Lehre und internationale Kooperationen nachhaltig verändert. Translationale Forschung bringt Ergebnisse aus dem Labor direkt zu den Menschen – und zurück. Doktorandin Berit Schlüter berichtet von ihrer Forschung am Südpol. Dies und mehr lesen Sie in der neuen Ausgabe der Unizeitung wissen|leben.

Zu sehen sind die Studentin Shaya Eldar (links) und der Student Elnur Misirli vor dem Portal der Musikhochschule.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

Serie „Von der Uni in die Welt“: Musik verbindet die Welt

An der Musikhochschule haben rund 60 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger einen ausländischen Pass. Drei Studierende aus Aserbaidschan, Israel und Armenien berichten in der Serie „Von der Uni in die Welt“, warum international zu denken in ihrem Fach keine Sensation, sondern der Normalzustand ist.

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