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Ein Mann steht im Labor (im weißen Kittel; Anschnitt des Bildes auf Brusthöhe). Er ist etwas unscharf zu erkennen. Im Vordergrund scharf ist ein Glaskolben mit einzelligen Grünalgen, den er hochhält und betrachtet.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Forschungsteam gewinnt neue Einblicke in die Steuerung der Photosynthese

Ein Team um Prof. Dr. Michael Hippler und Dr. Felix Buchert vom Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen hat bei einzelligen Grünalgen einen molekularen Rückkopplungs-Mechanismus an der Schnittstelle zwischen den beiden Photosystemen I und II entdeckt.

Auf dem Foto sind der Titel des Gastbeitrags und Holger Thünemann zu sehen.<address>© Uni MS - Kalle Kröger</address>
© Uni MS - Kalle Kröger

40 Jahre nach dem Historikerstreit: Wie Deutschland mit der NS-Vergangenheit umgehen sollte

„Vergangenheit, die nicht vergehen will“: So lautete der Titel eines Beitrags von Ernst Nolte vom 6. Juni 1986 in der FAZ. Damit löste der Historiker vor 40 Jahren den Historikerstreit aus. Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft ihre Vergangenheit erinnert, spielt auch heute eine zentrale Rolle. Prof. Dr. Holger Thünemann vom Institut für Didaktik der Geschichte ordnet die historischen Kontroversen ein.

Veranstaltungen

Das Bild zeigt einen grünen Laubwald.<address>© stock.adobe.com - Art L</address>
© stock.adobe.com - Art L

Aktuelle Studie: Europas Wälder stehen unter hohem Druck

Eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Münster zeigt: Die Reaktionen europäischer Wälder auf den Klimawandel werden immer komplexer. Ob Wälder langfristig als Kohlenstoffspeicher funktionieren, hängt demnach vom Zusammenspiel verschiedener Faktoren wie Dürre, Erwärmung, Kohlendioxid-Anstieg und Stickstoffeintrag ab.

Veranstaltungsplakat: Im Hintergrund ist das münstersche Schloss bei Nacht zu erkennen. Der Himmel ist schwarz. Über dem Schloss ist ein Komet als glühender Feuerball zu erkennen. Auf dem Plakat links steht &quot;Das Schloss rockt&quot; (in roter Schrift), darunter und daneben (in weißer Schrift): &quot;Fr., 12. Juni 2026, 17-22 Uhr, Eintritt frei, Schlossplatz 2, 48149 Münster; Imperial Age, Motel Transylvania, Ghosts of Atlantis und Fairytale<address>© Das Schloss rockt</address>
© Das Schloss rockt

„Das Schloss rockt“ am 12. Juni

An der Universität Münster heißt es wieder „Das Schloss rockt“. Das Open-Air-Konzert findet von 17 bis 22 Uhr vor dem Schloss statt, der Eintritt ist frei. Es spielen: Imperial Age, Motel Transylvania, Ghosts of Atlantis und Fairytale.

Auf dem Foto ist das Gebäude des Fußballmuseums in Dortmund zu sehen.<address>© DFM/Angerer</address>
© DFM/Angerer

Beispiel Fußball-WM: Wie Sport und Politik miteinander verbunden sind

Sport und Politik sind eng verwoben. Auf einer öffentlichen Tagung thematisieren Experten am 10. Juni im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund am Beispiel der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft die Wechselwirkungen zwischen großen Sportereignissen und der Politik. Wer dabei sein will, kann sich ab sofort anmelden.

<address>© MUIMUN</address>
© MUIMUN

20 Jahre studentische Diplomatie

Die Studierendeninitiative „Münster University International Model United Nations (MUIMUN)“ feiert ihr 20-jähriges Bestehen mit einer Jubiläums-Konferenz. Bei dem Planspiel der Vereinten Nationen diskutieren die Teilnehmer vom 4. bis 7. Juni weltpolitische Themen. In diesem Jahr geht es um Zusammenhalt in Krisenzeiten. Erstmals debattieren auch Jugendliche in einem „Junior-Komitee“ mit.

Das Foto zeigt den Mathematikdidaktiker Professor Doktor Gilbert Greefrath. Er spricht in ein Mikrofon<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Podcast: Gilbert Greefrath über das Image und den Wert von Mathematik

Grundsätzlich könne jeder einen Zugang zur Mathematik finden - meint der Didaktiker Prof. Dr. Gilbert Greefrath. Das Fach habe vor allem ein Imageproblem. Dabei biete es weit mehr als das Lösen abstrakter Gleichungen, betont er in der neuen Folge des „Umdenken“-Podcasts.

Zu sehen ist Prof. Dr. Silvia Schultermandl vor einem Bücherregal in ihrem Büro.<address>© Uni MS - Brigitte Heeke</address>
© Uni MS - Brigitte Heeke

„Wir untersuchen alle ,typisch amerikanischen‘ Phänomene“

Kulturelle, gesellschaftliche, künstlerische und viele weitere Facetten fließen in die Forschungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien (DGfA) ein. Vom 28. bis 30. Mai tagt die DGfA in Münster. Prof. Dr. Silvia Schultermandl vom Englischen Seminar erläutert im Interview, warum sich der kulturwissenschaftliche Blick über den Atlantik gerade jetzt lohnt.

Auf dem Foto ist Grzegorz Rossoliński-Liebe zu sehen.<address>© Leszek Holf</address>
© Leszek Holf

Öffentliche Veranstaltung über die Täterschaft von Nichtdeutschen in der NS-Zeit

Während des Zweiten Weltkriegs bildeten polnische Bürgermeister eine zentrale Beamtengruppe im Verwaltungsapparat des „Generalgouvernements“. Auf der Grundlage von Archivrecherchen stellt Grzegorz Rossoliński-Liebe ausgewählte polnische Bürgermeister vor. Sein Buch „Polnische Bürgermeister und der Holocaust“ steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung am 2. Juni um 18 Uhr.

Das Bild zeigt eine Grafik in den Farben Weiß, Rot und Grau. Neben geometrichen Formen ist unter anderem der Schriftzug „Falling Walls Lab Münster, Germany“ auf dem Bild zu sehen.<address>© Falling Walls</address>
© Falling Walls

Das „Falling Walls Lab Münster“ geht in die zweite Runde

Nach der Premiere im vergangenen Jahr richtet die Universität Münster auch 2026 ein „Falling Walls Lab“ aus. Nach erfolgreicher Bewerbung können Nachwuchstalente ihre Idee, Forschung oder Initiative am 11. September im REACH – Euregio Start-up Center präsentieren – und im Falle eines Sieges Anfang November zum internationalen Finale, dem „Falling Walls Science Summit“, nach Berlin reisen.

Das Motto des letzten „March for Science“ lautete „Wissenschaft für Demokratie und Gerechtigkeit“.<address>© Uni MS - Linus Peikenkamp</address>
© Uni MS - Linus Peikenkamp

Universität ruft zum „March for Science“ am 29. Mai auf

Wissenschaft braucht eine starke Stimme – und viele, die sie tragen! Unter dem Motto „Wissenschaft und Sicherheit” ruft die Universität Münster in diesem Jahr zum „March for Science” auf. Am 29. Mai ziehen Universitätsangehörige, Studierende sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam vom Schloss über den Domplatz bis zur Stubengasse.

Johannes Wessels<address>© Uni MS - Christoph Steinweg</address>
© Uni MS - Christoph Steinweg

Johannes Wessels wird Präsident der Universität Göttingen

Der Rektor der Universität Münster, Prof. Dr. Johannes Wessels, wird neuer Präsident der Universität Göttingen. Senat und Stiftungsausschuss stimmten am 20. Mai einstimmig für den 64-jährigen Physiker, der seit 2016 an der Spitze der Universität Münster steht. Seine sechsjährige Amtszeit in Göttingen soll voraussichtlich gegen Ende des Jahres beginnen.

Eine kleine Gruppe von vier Personen steht in einem Labor. Alle tragen weiße Kittel.<address>© Uni MS - Peter Leßmann</address>
© Uni MS - Peter Leßmann

Projekt „BATTERY PIONEERS“ erhält DAAD-Förderung

Die Uni Münster hat eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Höhe von rund 700.000 Euro für das Projekt „BATTERY PIONEERS” eingeworben. Ziel ist es, hochqualifizierte internationale Promovierende für die Batterieforschung am Standort Münster zu gewinnen, den Frauenanteil zu erhöhen und nachhaltige Strukturen für Rekrutierung, Integration und Karriereentwicklung aufzubauen. Der Programmauftakt aller geförderten Projekte findet am heutigen Dienstag (19. Mai) statt.

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