Was kann ich tun?
Wir alle kennen unsere digitale Arbeitsumgebung am besten. Identifizieren Sie daher selbst, wo Sie mit dem Aufräumen starten möchten. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Ihre persönliche Digital Cleanup Week strukturieren können.
Tag 1: Sortieren Sie Ihr E-Mail-Postfach. Identifizieren und löschen Sie nicht mehr benötigte E-Mails. Um abschließend die Auswirkung der Bereinigung messen zu können, wählen Sie in den Outlookeinstellungen „Datei“, dann „Tools“, damit der belegte Speicherplatz angezeigt wird. Notieren Sie die Größe vor und nach der Bereinigung. Tipp: Denken Sie daran, den Ordner „Gelöschte Elemente“ anschließend zu leeren.
Bestellen Sie Newsletter ab, die nicht mehr gewünscht werden und sowieso nicht gelesen werden: Am Ende jedes Newsletters gibt es einen Link „Abbestellen“.
Tag 2: Reduzieren Sie Ihren belegten Speicher bei Sciebo. Die Hochschulcloud Sciebo ist für den einfachen und sicheren Datenaustausch gemacht. Oft bleiben Dateien dort lange liegen – auch wenn sie nicht mehr benötigt werden. Identifizieren Sie diese Dateien und geben Sie so Speicherkapazität frei! Tipp: Nützliche Informationen zur Datensicherung bietet das CIT für Beschäftigte in einem E-Learning an.
Tag 3: Sortieren und Archivieren Sie Dateien auf dem Netzlaufwerk. Löschen Sie anschließend nicht mehr benötigte Dateien, wie Versionsverläufe, Duplikate etc. Räumen Sie auch den Download-Ordner auf.
Tag 4: Verwenden Sie schon ein Passwort-Manager-Tool? Richten Sie ein Passwortmanagement ein, anstatt diese in ungesicherten Notizen und E-Mails zu hinterlegen. Tipp: Für Beschäftigte bietet das CIT ein E-Learning für die sichere Verwaltung von Passwörtern an.
Tag 5: Sie arbeiten mit Imperia oder anderen Content-Management-Systemen (CMS)? Dann löschen Sie nicht mehr benötigte Dateien aus dem Media-Asset-Management (MAM) des CMS. Hinweise zur (vollständigen) Löschung von Dateien aus dem Media-Asset-Management des zentralen Content-Management-System (CMS) "Imperia" finden Sie im Online-Handbuch.
Hinweis: Achten Sie unabhängig vom eingesetzten Content-Management-System darauf, grundsätzlich nur Medien zu verwenden, deren Nutzungs- und ggf. Persönlichkeitsrechte eindeutig geklärt sind. Gehen Sie davon aus, dass spezialisierte Kanzleien mit modernen Tools auch Inhalte in öffentlich zugänglichen PDFs (z. B. eingebettete Bilder) finden können. Prüfen Sie deshalb regelmäßig Ihre Online-Veröffentlichungen, insbesondere ältere Beiträge: Lizenzen können zeitlich befristet sein – im Zweifel löschen oder ersetzen Sie die Medien. Wenn Sie wegen eines Dokuments/Mediums eine Abmahnung erhalten und Inhalte entfernen müssen, löschen Sie diese konsequent und vollständig, sodass keine Kopien, Downloads oder andere Zugriffswege zu Folgeverstößen führen.