Digital Cleanup Week 2026

© Uni Münster

16. -20. März 2026

Im Rahmen des Digital Cleanup Day 2026 am 21. März räumen auch wir unserer digitale Umgebung auf. Eine gut organisierte digitale Umgebung ermöglicht nicht nur Energie- und Emissionseinsparungen, sie trägt auch zu einem angenehmeren Arbeitsumfeld und mehr Produktivität bei. Wir laden alle Beschäftigten und Studierenden ein, sich zu beteiligen und bieten begleitende Veranstaltungen an. Machen Sie mit bei der digitalen Aufräumaktion!

 


Warum digital aufräumen?

  • Hilft, unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden und CO2-Emissionen zu verringern
  • Erhöht die Speicher- und Serverkapazitäten
  • Verlängert die Lebensdauer von Geräten
  • Verringert Sicherheitsrisiken bei der Datenspeicherung
  • Erleichtert den Arbeitsalltag und vereinfacht das Teilen und Finden von Informationen
  • Was kann ich tun?

    Wir alle kennen unsere digitale Arbeitsumgebung am besten. Identifizieren Sie daher selbst, wo Sie mit dem Aufräumen starten möchten. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie Ihre persönliche Digital Cleanup Week strukturieren können.

    Tag 1: Sortieren Sie Ihr E-Mail-Postfach. Identifizieren und löschen Sie nicht mehr benötigte E-Mails. Um abschließend die Auswirkung der Bereinigung messen zu können,  wählen Sie in den Outlokkeinstellungen „Datei“, dann „Tools“, damit der belegte Speicherplatz angezeigt wird. Notieren Sie die Größe vor und nach der Bereinigung. Tipp: Denken Sie daran, den Ordner „Gelöschte Elemente“ anschließend zu leeren. 

    Tag 2: Reduzieren Sie Ihren belegten Speicher bei Sciebo. Die Hochschulcloud Sciebo ist für den einfachen und sicheren Datenaustausch gemacht. Oft bleiben Dateien dort lange liegen – auch wenn sie nicht mehr benötigt werden. Identifizieren Sie diese Dateien und geben Sie so Speicherkapazität frei! Tipp: Nützliche Informationen zur Datensicherung bietet das CIT für Beschäftigte in einem E-Learning an.

    Tag 3: Sortieren und Archivieren Sie Dateien auf dem Netzlaufwerk. Löschen Sie anschließend nicht mehr benötigte Dateien, wie Versionsverläufe, Duplikate etc. Räumen Sie auch den Download-Ordner auf.

    Tag 4: Verwenden Sie schon ein Passwort-Manager-Tool? Richten Sie ein Passwortmanagement ein, anstatt diese in ungesicherten Notizen und E-Mails zu hinterlegen. Tipp: Für Beschäftigte bietet das CIT ein E-Learning für die sichere Verwaltung von Passwörtern an.

    Tag 5: Führen Sie neue Routinen ein und nehmen Sie sich immer wieder Zeit dafür, Ihre digitale Umgebung aufzuräumen. Tipps dafür finden Sie weiter unten auf dieser Seite!

  • Worauf muss beim Löschen von Daten geachtet werden?

    Beim Löschen und Archivieren von Daten sind im öffentlichen Dienst bestimmte Regelungen zu beachten. Hinweise zur Aufbewahrung, Archivierung und Vernichtung von Schriftgut finden Sie unter §16 der Geschäftsordnung. Auch digitales Schriftgut wird in bestimmten Fällen durch das Universitätsarchiv archiviert. Wenden Sie sich bei Fragen vor dem endgültigen Löschen von Dateien daher gerne an das Universitätsarchiv.

    Seit Mai 2020 steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Münster der Dienst datasafe zur Verfügung. datasafe ermöglicht es, Forschungsdaten, die in Forschungsprojekten mit Beteiligung unserer Hochschule angefallen sind, einfach, sicher und kostenlos für zehn Jahre auf Servern der Uni Münster zu archivieren. Mehr dazu finden Sie hier.

  • Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche

    Montag, 16.03.2026
    12:00 - 12:30 Uhr, Nachhaltige Digitalisierung & digitale Souveränität

    Dr. Anne Mollen, Institut für Kommunikationswissenschaft
    Link zur Videokonferenz
    Ohne digitale Souveränität gibt es keine nachhaltige Digitalisierung. Die großen Technologieunternehmen betrachten Nachhaltigkeit nicht als Weg zu einer sozial, ökonomisch und ökologisch gerechten Zukunft für alle – sondern vor allem als ein neues Geschäftsfeld für ihre datenbasierten Produkte. Initiativen wie Open‑Source‑Software, die digitale Allmende und dezentrale Plattformen wie das Fediverse zeigen, dass eine nachhaltige Digitalisierung nur dann möglich ist, wenn sie auf digitaler Souveränität aufbaut.

    Dienstag. 17.03.2026
    10:00 Uhr, Führung im Rechenzentrum (in deutscher Sprache)

    Julian Jeggle, CIT Abteilung 6 - Systeme
    zur Anmeldung, nur für Beschäftigte!
    Die Abteilung Systeme des CIT betreibt Server- und Speicher-Systeme einschließlich der Serverräume als zentrale Infrastruktur der Universität Münster. Bei der Führung bekommen Sie einen Einblick, wo unsere Daten gespeichert und verarbeitet werden und welcher Energieaufwand durch die Nutzung und den Betrieb dieser Infrastruktur entsteht.

    12:00 - 12:30 Uhr, Mindsnack Datenschutz

    Nina Meyer-Pachur und Sophie-Charlotte Rydzik, Stabsstelle Datenschutz
    Interner Link zur Videokonferenz
    Im Rahmen dieses Mindsnacks erläutern die Kolleginnen der Stabsstelle Datenschutz, warum ein Digital Clean-Up auch ein Thema für den Datenschutz ist. Es geht u.a. um die Fragen, welche Daten gelöscht werden dürfen (oder sogar gelöscht werden müssen) und zu welchem Zeitpunkt sie gelöscht werden sollten. Neben dem theoretischen Hintergrund gibt es praktische Tipps für den (Büro-)Alltag.

    Mittwoch, 18.03.2026
    12:00-12:30 Uhr, Für mehr digitale Selbstbestimmung: Lehre technopolitisch mitgestalten

    Nate Wessalowsk, Institut für Kommunikationswissenschaft
    Link zur Videokonferenz
     

    Donnerstag, 19.03.2026
    10:00 Uhr, Führung im Rechenzentrum (in englischer Sprache) 

    Elio Balestrieri, CIT Abteilung 6 - Systeme
    zur Anmeldung, nur für Beschäftigte!
    Die Abteilung Systeme des CIT betreibt Server- und Speicher-Systeme einschließlich der Serverräume als zentrale Infrastruktur der Universität Münster. Bei der Führung bekommen Sie einen Einblick, wo unsere Daten gespeichert und verarbeitet werden und welcher Energieaufwand durch die Nutzung und den Betrieb dieser Infrastruktur entsteht.

    12:00 - 12:30 Uhr, KI unterstütztes Energiemanagement an der Universität Münster

    Dr. Oliver Kamps, Institut für Theoretische Physik
    Link zur Videokonferenz
    Das Center for Data Science and Complexity (CDSC) setzt gemeinsam mit dem Energiemanagement und der Stabsstelle Nachhaltigkeit der Universität ein Projekt zum KI-unterstützten Energiemanagement um. Die Universität Münster dient mit ihrer außergewöhnlich umfangreichen Energie- und Betriebsdatenbasis als ideales Reallabor, in dem ein Digital Twin entsteht, der automatisierte Anomalieerkennung, prädiktive Modelle und wetteradaptive Betriebsoptimierung ermöglicht. Das vorgestellte Projekt hat das Ziel, ein integriertes, KI-basiertes Energiemanagementsystem, das den Betrieb eines heterogenen Gebäudeportfolios ressourcenschonend optimiert, zu entwickeln.

    Freitag, 20.03.2026
    12:00 - 12:30,  Nachhaltigkeit und die digitale Transformation

    Nico Schäfer, Leiter Stabsstelle Nachhaltigkeit
    Link zur Videokonferenz
    Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) spielen in unserem Berufsleben und Alltag eine immer größere Rolle. Beides bietet Potenziale, um nachhaltiger zu werden, birgt jedoch auch Risiken für Mensch und Umwelt, die sorgfältig berücksichtigt werden müssen. In einem kurzen Impuls werden diese Fragen beleuchtet und können anschließend diskutiert werden.

    Im Anschluss beenden wir die Aktionswoche mit einem virtuellen Check-Out, der Ihnen die Gelegenheit zu Austausch und Feedback zur Digital Cleanup Week 2026 gibt.