Freitags-Kolloquium am 4. Dezember 2020

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus.

Am 4. Dezember spricht Dr. Ansgar Schanbacher, Göttingen zum Thema:
Zwischen Hochwasser, Stürmen und tollwütigen Hunden. Naturgefahren in der frühneuzeitlichen Stadt im deutsch-niederländischen Vergleich


Frühneuzeitliche Städte mussten sich nicht nur mit Kriegen, inneren Unruhen und Wirtschaftskrisen auseinander setzen, auch die Natur konnte für die städtischen Obrigkeiten und die Einwohnerschaft zu einer Herausforderung werden. Am Beispiel der Städte Braunschweig, Würzburg und Utrecht im späten 17. und 18. Jahrhundert wird dargestellt, wie nahe und ferne Naturgefahren wahrgenommen wurden, inwiefern sie überhaupt rein natürliche Phänomene waren und wie unterschiedliche Akteure – von Gelehrten und Monarchen bis zum einfachen Handwerken – darauf reagierten. Das Themenspektrum reicht dabei vom Großen zum Kleinen und umfasst die religiöse oder naturwissenschaftliche Bewältigung von Stürmen, aber auch den alltäglichen Umgang mit tollwütigen Hunden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t.teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Pressekonferenz: Deutscher Historischer Städteatlas 6 - Mühlhausen/Th.

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Pressekonferenz Städteatlas Mühlhausen/Th.
© Stadtarchiv Mühlhausen

Am 16.11.2020 wurde der neuerschienene sechste Band des Deutschen Historischen Städteatlas: Mühlhausen/Th. bei einer hybriden Pressekonferenz in Münster und Mühlhausen vorgestellt. Neben Prof. Werner Freitag und Dr. Daniel Stracke, die stellvertretend für das Autoren- und Herausgeber-Team die Bedeutung historischer Städteatlanten und insbesondere die Situation in Mühlhausen skizzierten, waren auch Dr. Angelika Lampen und Dr. Thomas Tippach digital aus Münster zugeschaltet.
In Mühlhausen stellten Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und Dr. Helge Wittmann, Leiter des Stadtarchivs Mühlhausen und Co-Autor, den Atlas vor.

Bibliographische Angaben
Antje Schloms/Daniel Stracke/Helge Wittmann: Mühlhausen/Th. – Deutscher Historischer Städteatlas Nr. 6, hg. v. Peter Johanek/Jürgen Lafrenz/Thomas Tippach am Institut für vergleichende Städtegeschichte in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mühlhausen/Th., Münster (Ardey-Verlag) 2020, 39,90 €.
Kartographie: Tobias Kniep

Artikel in der Thüringer Allgemeinen vom 17.11.2020 (pdf)

Vortrag entfällt!

Freitags-Kolloquium am 20. November 2020

Der Vortrag von PD Dr. Ralf Dorn, Wiesbaden „Von Ebenezer Howard zu Jane Jacobs. Die städtebaulichen Leitbilder des hannoverschen Stadtplaners Rudolf Hillebrecht“ fällt am 20. November leider aus.

Der nächste Vortrag wird am 4. Dezember per Zoom stattfinden. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Digitaler Studientag: Stadtgeschichte des iberischen Mittelalters – Forschungsstand und Perspektiven

Programm
Teil der Stadtmauer von Ávila
Teil der Stadtmauer von Ávila
© Frank Engel

Digitaler Studientag: Stadtgeschichte des iberischen Mittelalters – Forschungsstand und Perspektiven
Digital colloquium: Urban history of the Iberian Middle Ages – current state of research and perspectives / Coloquio digital: Historia urbana de la Península Ibérica en la Edad Media – estado actual de la investigación y perspectivas


10. Dezember 2020, Videokonferenz


Organisatoren: Thomas Czerner & Frank Engel
(Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn – Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte
(Prof. Dr. Manfred Groten)
und dem
Institut für vergleichende Städtegeschichte Münster

zum Programm

Nachruf auf Paul-Günter Schulte

Paul-Günter Schulte
(1944 – 2020)

In der Nacht zum 8.11.2020 ist der pensionierte Krefelder Stadtarchivar Paul-Günter Schulte im Alter von 76 Jahren verstorben. Mit Gründung des Instituts 1970 übernahm er die erste Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters, bevor er 1974 als Wissenschaftlicher Assistent in die Abteilung für Westfälische Landesgeschichte der WWU wechselte. Daran schloss sich 1977 seine Ausbildung als Archivar in Marburg, das Archiv in Viersen (ab 1979) und schließlich ab 1988 die Leitung des Krefelder Archivs an. In den schwierigen Anfangsjahren des Städteinstituts kümmerte er sich um die beiden Bände des Bayrischen Städtebuchs und so um den Abschluss der ersten Bearbeitung des Deutschen Städtebuchs. Unvergessen sollten aber ebenso seine weiterführenden Ideen bei der Konzeption des Deutschen und Westfälischen Städteatlas sein, die er bis zum Antritt des Archivdienstes redaktionell betreute.
Wilfried Ehbrecht

Nachruf auf Ehrenmitglied Prof. Dr. Karl Heinrich Kaufhold

Karl Heinrich Kaufhold
(1932 – 2020)

Am 16. Juli 2020 ist kurz vor seinem 88. Geburtstag Karl Heinrich Kaufhold gestorben, der dem Kuratorium für vergleichende Städtegeschichte über lange Zeit hin eng verbunden gewesen ist.
Karl Heinrich Kaufhold wurde am 16. Juli 1932 in Hildesheim als Sohn eines Kunstschmieds geboren. Diese Herkunft aus dem städtischen Handwerk hat sicherlich zur Ausbildung seiner späteren wissenschaftlichen Interessen entscheidend beigetragen. Allerdings verlief der Weg in die akademische Laufbahn nicht geradlinig. Er trat nach dem Abitur zunächst in den städtischen Verwaltungsdienst in Hildesheim ein und stieg dort bis zum Stadtoberinspektor auf. 1960 jedoch begann er ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Hannover, das er 1964 an der Universität Göttingen fortsetzte.
Dort legte er 1965 das Examen zum Diplomvolkswirt ab und wurde anschließend wissenschaftlicher Assistent bei Wilhelm Abel, einem der bedeutendsten deutschen Wirtschaftshistoriker seiner Zeit, dem vor allem die Agrargeschichte entscheidende Impulse verdankt. Bei ihm wurde Kaufhold 1968 mit einer Arbeit zur Gewerbegeschichte Hildesheims im 18. Jahrhundert zum Dr. rer. pol. promoviert und 1973 habilitierte er sich mit der Schrift "Das Gewerbe in Preußen im 18. Jahrhundert" Anschließend vertrat er 1973/74 den Lehrstuhl Wilhelm Abels, auf den er 1974 berufen wurde und den er bis zu seiner Emeritierung 1999 innehatte.
... zum vollständigen Nachruf von Prof. Peter Johanek

Nachruf auf Prof. Dr. Rolf Kießling

Rolf Kießling
(1941 – 2020)

Mit Rolf Kießling ist am 22. Juni 2020 im Alter von 78 Jahren einer der profiliertesten deutschen Landeshistoriker gestorben. In Augsburg am 25. Juli 1941 geboren, studierte er in München und Erlangen die klassische Fächerkombination Geschichte, Germanistik und Geographie. Im Jahr 1966 legte er das Staatsexamen für das höhere Lehramt ab, war anschließend im Schuldienst tätig und wurde 1969 bei Karl Bosl mit der Arbeit "Bürgerliche Gesellschaft und Kirche im spätmittelalterlichen Augsburg" zum Dr. phil. promoviert. Er wählte damit ein Themenfeld, das in jener Zeit in den Mittelpunkt des Interesses der Stadtgeschichtsforschung und der mittelalterlichen Sozialgeschichte zu rücken begann. Der Stadtgeschichte ist er fortan treu geblieben und ebenso der Kirchengeschichte seiner Geburtsstadt.
... zum vollständigen Nachruf von Prof. Peter Johanek

Neuerscheinung: Deutscher Historischer Städteatlas 6 - Mühlhausen/Th.

Atlas Muehlhausen CoverAtlas Muehlhausen/Th.
Mühlhausen/Th. - Deutscher Historischer Städteatlas 6
© IStG

Im November 2020 erscheint mit Mühlhausen/Th. der sechste Band des Deutschen Historischen Städteatlas. In dem umfangreich illustriertem Textheft mit zahlreichen Abbildungen und Karten sowie Tafeln mit topographischen und thematischen Karten wird die historische und räumliche Entwicklung der ehemaligen Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen von ihren Anfängen bis heute nachgezeichnet. Der Atlas setzt thematische Akzente auf die archäologischen Befunde, den mittelalterlichen Stadtraum, die industrielle Überformung sowie den Umbau nach 1989 und bietet damit Stadtgeschichte auf dem neuesten Forschungsstand.

Aus gegebenem Anlass musste die geplante Präsentation des Städteatlas in Mühlhausen abgesagt werden. Sie wird nachgeholt werden, sobald die Situation es erlaubt.

Bibliographische Angaben
Antje Schloms/Daniel Stracke/Helge Wittmann: Mühlhausen/Th. – Deutscher Historischer Städteatlas Nr. 6, hg. v. Peter Johanek/Jürgen Lafrenz/Thomas Tippach am Institut für vergleichende Städtegeschichte in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mühlhausen/Th., Münster (Ardey-Verlag) 2020, 39,90 €.
Kartographie: Tobias Kniep


Freitags-Kolloquium am 6. November 2020

im digitalem Format!
Programm Freitags-Kolloquium WiSe 2020/2021
Programm Freitags-Kolloquium WiSe 2020/2021
© IStG

Nachdem das Freitags-Kolloquium im Sommersemester aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, startet das Wintersemester nun auch in digitaler Form.

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird daher erstmalig im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus.

Den Auftakt macht am kommenden Freitag, 6. November Jessica Back (Halle) zum Thema: 
Das älteste sogenannte Ratsprotokollbuch der Stadt Soest als Zeugnis administrativer Schriftlichkeit im Spätmittelalter

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t. teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch.



Digitaler Studientag: Stadtgeschichte des iberischen Mittelalters – Forschungsstand und Perspektiven

Ankündigung und Call for Papers
Teil der Stadtmauer von Ávila
Teil der Stadtmauer von Ávila
© Frank Engel

Digitaler Studientag: Stadtgeschichte des iberischen Mittelalters – Forschungsstand und Perspektiven
Digital colloquium: Urban history of the Iberian Middle Ages – current state of research and perspectives / Coloquio digital: Historia urbana de la Península Ibérica en la Edad Media – estado actual de la investigación y perspectivas


10. Dezember 2020, Videokonferenz


Organisatoren: Thomas Czerner & Frank Engel
(Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn – Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit und Rheinische Landesgeschichte
(Prof. Dr. Manfred Groten)
und dem
Institut für vergleichende Städtegeschichte Münster


zum Call for Papers auf H/Soz/Kult

Erschienen! – Band 2 der Stadtgeschichte Geseke

Geseke Geschichte Einer Westfaelischen Stadt Band 2
© Ria Hänisch

Drei Jahre nach dem Jubiläum „800 Jahre Geseke“ und der damit verbundenen Veröffentlichung des ersten Bandes der Stadtgeschichte Geseke ist nun auch Band 2 auf dem Markt, der die Gesamtdarstellung zur Geseker Vergangenheit abschließt.
Herausgegeben wurde auch der zweite Teil von dem Paderborner Historiker Dr. Detlef Grothmann und der Stadtarchivarin Evelyn Richter M.A. Die Stadt- und Kunsthistorikerin Ria Hänisch M.A. vom IStG hat mit ihrem umfangreichen Beitrag „Veränderungen des Geseker Stadtbildes im Spiegel historischer Quellen“ (Seite 209–250) ebenfalls einen wertvollen Beitrag zur Entstehung des Werks geleistet.

Detlef Grothmann / Evelyn Richter (Hgg.): Geseke. Geschichte einer westfälischen Stadt, Band II
Münster: Aschendorff Verlag, 2020
ISBN 978-3-402-13241-8

Detlef Grothmann / Evelyn Richter (Hgg.): Geseke. Geschichte einer westfälischen Stadt, Band I
Ndr. 1. Auflage
Münster: Aschendorff Verlag, 2017
ISBN 978-3-402-13199-2

INFO Kontakt:
Evelyn Richter Stadt Geseke, Stadtarchiv Geseke An der Abtei 1 59590 Geseke Tel.: 02942500793, evelyn.richter@geseke.de
Stadtarchiv Geseke

Öffnungsregelung des Instituts und der Institutsbibliothek ab dem 4. Juni

Das Institut bleibt vorerst weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.
Ab Donnerstag, dem 4. Juni ist die Institutsbibliothek aber zu den normalen Öffnungszeiten wieder zugänglich. Das Einhalten der gängigen Abstands- und Hygieneregeln und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Kontakt zu andern Benutzern oder Mitarbeitern werden vorausgesetzt.

Freitags-Kolloquium verschoben!

Freitagskolloquium Ss 2020 Verschoben
© IStG

Aufgrund der aktuellen Situation ist leider immer noch unklar, ab wann Präsenzveranstaltungen mit externen Gästen wieder stattfinden können. Aus diesem Grund wird das Freitags-Kolloquium im Sommersemester 2020 ausgesetzt und auf das Wintersemester 2020/2021 verschoben. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Neues Projekt am IStG: Sebastian Schröder untersucht „Akzisestädte“ im preußischen Westfalen

Ausschnit aus Akzisekarte
© IStG

Am 1. April 2020 startete das von der DFG geförderte Projekt „Des Königs neue Steuer. Praktiken preußischer Herrschaftsorganisation am Beispiel der westfälischen Akzisestädte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (ca. 1700–1756)“. Das von Prof. Dr. Werner Freitag geleitete Projekt wird von  Sebastian Schröder M. A. bearbeitet, der seit 2014 in verschiedenen Funktionen am IStG tätig ist. In den Blick genommen werden die preußischen Stadt- und Akzisereformen, um Erkenntnisse der neueren Herrschafts- und Verwaltungsgeschichte empirisch und vergleichend fruchtbar zu machen.

Weitere Informationen sind auf der Projekthomepage zu finden.

Hacking Mühlhausen – Digitale Sozialtopographie einer spätmittelalterlichen Stadt: Summer School im Oktober 2020 (mit Exkursion)

+++ ES SIND NOCH PLÄTZE FREI! +++

Module: Übung zur Mittelalterlichen Geschichte (BA/MA), Übung Historische Grundwissenschaften
Dozenten: Colin Arnaud, Daniel Stracke

Die Lehrveranstaltung stellt Fragen nach der Sozialtopographie der Stadt der spätmittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen in Thüringen und verbindet dabei ‚klassische‘ und computergestützte Forschungsmethoden. Die Veranstaltung eröffnet interessierten Studierenden dieses städtegeschichtliche Arbeitsfeld und führt in Grundprobleme der Digital Humanities ein – die Möglichkeiten und Voraussetzungen digitaler Datenanalyse, Datenstrukturierung und vor allem die Benutzung des Geoinformationssystems QGIS.

Wichtiger Hinweis:
Planmäßig startet die Summer School mit einer bezuschussten Exkursion nach Mühlhausen zur Besichtigung des historischen Stadtkerns (zweitgrößtes Flächendenkmal in Thüringen) und der bemerkenswerten Bestände des Stadtarchivs. Die Durchführung der Exkursion ist derzeit aufgrund der mit der Coronakrise verbundenen Einschränkungen nicht gesichert. Die Lehrveranstaltung an sich wird – je nach Bedarf – gegebenenfalls auf entsprechende Online-Formate umgestellt.

Näheres dazu wird so bald wie möglich bekannt gegeben.

Termine 2020

10. Juli Vorbesprechung der Veranstaltung
11. Sept. Vortreffen zur Exkursion
13.-15. Sept. Exkursion nach Mühlhausen
1. Okt. Vortreffen zur Summer School
5.-7. Okt. Summer School

Teilnehmerzahl begrenzt!
Anmeldung per Mail: stracked@uni-muenster.de

Eine gemeinsame Lehrveranstaltung des Historischen Seminars und des Instituts für vergleichende Städtegeschichte.

Historischer Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf

Erste interaktive Karte freigeschaltet

Seit Anfang des Jahres wird am Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) ein neues Atlasprojekt erarbeitet, das den Kreis Warendorf an der Schwelle zur Moderne in den Jahren zwischen 1850 und 1930 zum Gegenstand hat. Das Vorhaben will die Geschichte der Gemeinden und Städte im Bereich des heutigen Kreises in diesem Zeitabschnitt sowohl in gedruckter Form als auch mittels einer ergänzenden Internetpräsentation kartographisch darstellen. Eine erste interaktive Karte zur historischen Verwaltungsstruktur der Region ist jetzt online gestellt.

Weitere geschichtliche Themen werden sukzessive folgen, die mittels zuschaltbaren „Layern“ angezeigt werden können.

Die Ergebnisse des Atlasprojektes richten sich vor allem an heimat- und regionalgeschichtlich Interessierte, aber auch an Verwaltungsbehörden, die immer wieder mit historischen Anfragen zu tun haben. Sinnvoll können die Karten zudem im Unterricht der Schulen im Kreis Warendorf genutzt und eingesetzt werden.

Zur Karte

Forschungsbericht 2019 und Auswahlbibliographie 2019 online verfügbar

Forschungsbericht 2019 Cover
© IStG

Der neue Forschungsbericht des IStG für das Jahr 2019 bietet einen Überblick über Publikationen, Veranstaltungen sowie die wissenschaftliche Arbeit des Instituts und seiner Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Ab sofort ist der Forschungsbericht hier zum Download bereit. Im Archiv unserer Homepage finden Sie auch die Forschungsberichte der vergangenen Jahre.
Ebenfalls fertiggestellt ist die jährlich vom Institut herausgegebene "Auswahlbibliographie von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte". Hierfür wurden 1846 Einträge zusammengestellt, die, nach einzelnen Themengebieten geordnet, einen Überblick über die städtegeschichtlichen Neuerscheinungen des Jahres 2019 sowie einige Nachträge bieten.
Die Bibliographie kann auf der Homepage unter der Rubrik "Wissenschaftsservice/Bibliographie/Aktuelle städtegeschichtliche Literatur" eingesehen und heruntergeladen werden. Dort befinden sich auch weitere Jahrgänge der Auswahbibliographie.

IStG und Corona-Virus

Ab einschließlich Donnerstag, 19.3.2020, bleibt das Institut für vergleichende Städtegeschichte ebenso wie alle anderen Gebäude der WWU für die Öffentlichkeit geschlossen.

Telefonisch oder per Mail sind unsere Mitarbeiter weiterhin erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute!

Neuerscheinung - Historischer Atlas westfälischer Städte Bd. 13: Horstmar

2020 Karton Horstmar
© IStG/HiKo

Band 13 des "Historischen Atlas westfälischer Städte" liegt nun gedruckt vor. Das Werk umfasst ein 40-seitiges Textheft mit zahlreichen Karten und historischen Abbildungen sowie – neben dem gängigen Kanon von Kataster, Topographischen Karten verschiedener Zeitschnitte und einer modernen Stadtkarte – 5 weitere thematische Tafeln, u.a. zum Amt Horstmar, zum fürstbischöflichen Besitz in der Hovesaat sowie zur Sozialtopographie der Stadt um 1805/1828.

Das von der gleichnamigen Burg geprägte Horstmar war bis zur Zerstörung der Burg im 17. Jahrhundert bevorzugter Aufenthaltsort der Münsteraner Fürstbischöfe und Sitz der Verwaltung des Amtes Horstmar. Seit dem 19. Jh. entwickelte sich die bis heute von den Burgmannssitzen geprägte Stadt zu einem bedeutenden Standort der Textilindustrie.

Bibliographische Angaben
Peter Ilisch, Horstmar (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 13), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2020.

Neuerscheinung - Atlas "Horstmar"

Einladungskarte Horstmar 004 Klein
© IStG

Am 10. März 2020, um 18 Uhr, findet die Präsentation des "Historischen Atlas westfälischer Städte. Bd. 13: Horstmar" im Kaminraum des Borchorster Hofs (Südring 2, 48612 Horstmar) statt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aufgrund der aktuellen Corona-Virus Situation musste die Stadtverwaltung Horstmar die Veranstaltung leider kurzfristig absagen.
Ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Weitere Meldungen

Weitere Meldungen des IStG finden Sie in unserem Archiv.