Online-Veranstaltung - via Zoom

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte im Sommersemester 2021

Freitagskolloquium SoSe 2021Freitagskolloquium SoSe 2021
IStG Freitags-Kolloquium Sommersemester 2021
© IStG

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte findet im Sommersemester 2021 im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion statt.
Das Meeting-Kennwort kann bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail erfragt werden und ist für alle Vorträge der Reihe gültig.

Neuerscheinung – Städteforschung Band A 102

Cover Städteforschung Band A 102 Pulverfass
© Böhlau

Im Januar 2021 ist der neue Band A 102 der Reihe „Städteforschung“ zum Thema Waffenbesitz und Waffenkontrolle in der alteuropäischen Stadt erschienen.

Das Spannungsverhältnis von Waffenbesitz und dem bürgerlichen Selbstverständnis steht im Zentrum der vor allem frühneuzeitlich ausgerichteten Beiträge. Neben dem Bürgerrecht, das verpflichtend Waffenbesitz einforderte, werden auch die Strategien des bürgerlichen Waffenerwerbs beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Orte der Waffen in der Stadt: Bürgerliche Schießstätten, Zeughäuser und Pulvertürme waren in vielen Städten anzutreffen. Die Waffen in den Händen der Bürger führten aber auch zu Problemen, die sich wiederum in Gerichtsakten niederschlugen. Verschiedene Bewohnergruppen in der Stadt werden zudem nach ihrem Verhältnis zum Waffenbesitz vorgestellt: Kleriker und Juden hatten, anders als dies die Normen vorsahen, vielfachen Umgang mit Waffen.

Bibliographische Angaben:
Werner Freitag/Martin Scheutz (Hg.), Ein bürgerliches Pulverfass? Waffenbesitz und Waffenkontrolle in der alteuropäischen Stadt (Reihe Städteforschung A 102), Wien/Köln/Weimar 2021.

IStG auf Instagram

Collage einiger Instagram-Einträge
© IStG

1.185 Abonnenten. Mit dieser Zahl startet der Instagram-Account des IStG in sein zweites Jahr.

Seit dem 31. März 2020 ist das Institut mit großer Resonanz auf Instagram vertreten. Neben der #zehntagezehnbilder Challenge, zu der das IStG vom @buddenbrockhaus herausgefordert wurde, wurde ein eigenes kleines #freitagsquiz gestartet. Hierüber konnten einige spannende Bestände der Postkarten- und der Siegelabgusssamlung aus dem Archiv gezeigt werden. Zudem werden auf dem IStG-Kanal die Neuerscheinungen der verschiedenen Schriftenreihen vorgestellt, Tagungen angekündigt und das Freitagskolloquium beworben. Außerdem werden zeitweise auch Einblicke in den Institutsalltag gegeben.

Institut und Bibliothek über Ostern geschlossen

Über die Osterfeiertage bleiben das IStG und die Institutsbibliothek geschlossen. Ab Dienstag, dem 06.04.2021 sind die Türen wieder für Besucher geöffnet.

Haben Sie frühlingshafte Ostertage und bleiben Sie gesund!

Forschungsbericht 2020 und Auswahlbibliographie 2020 online verfügbar

Forschungsbericht 2020 Cover
© IStG

Der neue Forschungsbericht des IStG für das Jahr 2020 bietet einen Überblick über Publikationen, Veranstaltungen sowie die wissenschaftliche Arbeit des Instituts und seiner Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Ab sofort ist der Forschungsbericht hier zum Download bereit. Im Archiv unserer Homepage finden Sie auch die Forschungsberichte der vergangenen Jahre.
Ebenfalls fertiggestellt ist die jährlich vom Institut herausgegebene "Auswahlbibliographie von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte". Hierfür wurden 2282 Einträge zusammengestellt, die, nach einzelnen Themengebieten geordnet, einen Überblick über die städtegeschichtlichen Neuerscheinungen des Jahres 2020 sowie einige Nachträge bieten.
Die Bibliographie kann auf der Homepage unter der Rubrik "Wissenschaftsservice/Bibliographie/Aktuelle städtegeschichtliche Literatur" eingesehen und heruntergeladen werden. Dort befinden sich auch weitere Jahrgänge der Auswahlbibliographie.

Ausschreibung des Wiener Preises für Stadtgeschichtsforschung 2021

Die Stadt Wien hat am 31. Mai 2010 aus Anlass der Pensionierung von Archivdirektor ao. Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll den "Wiener Preis für Stadtgeschichtsforschung" eingerichtet, der erstmals im Jahr 2011 verliehen wurde. Der Preis wird im Wege des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung vergeben und ist über eine Förderung durch die Kulturabteilung der Stadt Wien mit 5.000 Euro dotiert.

Bis zum 10. Mai 2021 können Veröffentlichungen, Dissertationen sowie Habilitationsschriften aus dem Gebiet der vergleichenden Stadtgeschichtsforschung des europäischen Raumes in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Publikationen sollten in den Jahren 2019 bis 2020 (gegebenenfalls auch noch 2021) erschienen sein. Beizufügen sind ein Lebenslauf sowie ein Verzeichnis der bisher publizierten Arbeiten der Autorin oder des Autors.

Arbeiten, die im Jahr vor der Preisvergabe für den Preis der Stiftung "Pro civitate Austriae" (www.stadtgeschichtsforschung.at) eingereicht wurden, können bei der Preisvergabe des Wiener Preises für Stadtgeschichtsforschung nicht berücksichtigt werden.

Die eingereichten Arbeiten sind nach Möglichkeit (auch) in elektronischer Form zu übermitteln. Beizufügen sind ein Lebenslauf sowie ein Verzeichnis der bisher publizierten Arbeiten der Autorin/des Autors.

    Institut für österreichische Geschichtsforschung
    z. H. Ao. Prof. Martin Scheutz
    Universitätsring 1, 1010 Wien
    E-Mail: martin.scheutz@univie.ac.at

Die Entscheidung über die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine Jury und wird den Einreicher/inne/n im Sommer 2021 bekannt gegeben werden.

Nach der Entscheidung der Jury werden sämtliche in Buchform eingereichten Arbeiten der Bibliothek des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung übergeben, um damit für die Forschung zur Verfügung zu stehen.

Neuerscheinung - Historischer Atlas westfälischer Städte Bd. 14: Dorsten

2021 Karton Dorsten Cover2021 Karton Dorsten Cover
© IStG

Im Dezember 2020 erschien mit „Dorsten“ der 14. Band des "Historischen Atlas Westfälischer Städte" verfasst von Hartmut Klein. Zur Onlinepräsentation des Bandes laden wir Sie am 5. März um 11 Uhr herzlich ein unter: www.dorsten.de/youtube.

In seinem 60-seitigen Textheft und mit 15 lose eingelegten Karten wird nicht nur die ältere Geschichte dieser Stadt an der Lippe behandelt, auch die Industriegeschichte seit dem 19. Jahrhundert, der Wiederaufbau nach 1945 und die gegenwärtige Struktur werden hier ausführlich dargestellt.

Am Freitag, 5. März, kommen um 11 Uhr der Bürgermeister Tobias Stockhoff, Stadtarchivar Martin Köcher, der Vorsitzende des Vereins für Orts- und Heimatkunde Dr. Josef Ulfkotte und die Vorsitzende der Historischen Kommission für Westfalen Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup per Video-Konferenz mit dem Autor Hartmut Klein zusammen. Weitere am Atlas Beteiligte werden zugeschaltet sein. Die Presse ist zu diesem Termin eingeladen und kann im Anschluss an die Vorstellung Fragen stellen. Die Präsentation wird live ins Internet übertragen und ist auf dem YouTube-Kanal der Stadt Dorsten zu verfolgen (www.dorsten.de/youtube). Dort wird die Veranstaltung auch später noch zu sehen sein.

Bibliographische Angaben
Hartmut Klein, Dorsten (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 14), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2020.

Online-Veranstaltung - Anmeldung bis 8. März 2021

Frühjahrstagung 2021

Die nächste Frühjahrstagung des IStG findet am 15. und 16. März 2021 statt und wird von Dr. Andrea Pühringer (Grünberg) und Prof. Dr. Martin Scheutz (Wien) ausgerichtet zum Thema:

Kurstädte in der Neuzeit. Vermeintliche Idylle, wachsende Urbanität und demonstrativer Konsum

Kurstädte als „Minderstädte“ standen lange im Schatten der Stadtgeschichtsforschung: zu klein, zu idyllisch, zu wenig bedeutsam bzw. in ihrer Bedeutsamkeit flackernd, weil den Moden und Konjunkturen der Zeit unterworfen. – Ausgehend von der Tatsache, dass das Phänomen Kurstadt mittlerweile durch zahlreiche interdisziplinäre Publikationen erschlossen ist, aber diese Publikationen meist nur von wissenschaftlichen Teilöffentlichkeiten wahrgenommen werden, stellt die Frühjahrstagung des Instituts für vergleichende Städtegeschichte 2021 das Phänomen „Kurstadt“ in den Mittelpunkt des Interesses.

Bisherige Forschungen und Publikationen weisen kaum vergleichende Dimensionen auf, befassen sich vorzugsweise mit kunsthistorisch-architektonischen bzw. denkmalpflegerischen und medizingeschichtlich-balneologischen Themen oder nehmen meist nur das elitäre Kurpublikum bzw. berühmte Persönlichkeiten in den Blick. Demgegenüber soll die Tagung ein viel weiter gefasstes Themenspektrum bieten. Nicht nur eine vergleichende Perspektive der Kurorte ist angedacht, sondern auch die Vielschichtigkeit dieser mitunter mondänen Orte soll beleuchtet werden. Mit von Bedeutung ist dabei auch die Widersprüchlichkeit der Kurstadt im Spannungsfeld von ländlicher Idylle und städtischer Moderne bzw. im Spannungsfeld von Entsagung und Überfluss: Kneippkuren versus nächtliche gesellschaftliche Betriebsamkeit, Trinkkur und Diäten versus übermäßigem Alkohol- und/oder Zuckergenuss, reiche Industrielle und bitterarme Stadtbewohner trafen in diesem Städtetypus aufeinander. Ein „Experimentierfeld der urbanen Moderne“ zeichnete sich ab, aber eben nicht nur! Kurorte waren auch Orte der politischen Auseinandersetzung, des entstehenden Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit. Diese vielfältigen, kontrastreichen Aspekte erscheinen prägend für Kurstädte. Allerdings stellt sich die Frage, ob sich diese „Gegensätzlichkeiten“ nicht auch gegenseitig bedingten, insofern als ein idyllischer Zufluchtsort vor den Unbilden der Moderne entsprechend adäquate Annehmlichkeiten bieten musste, um überhaupt Erholung zu ermöglichen.

Die Tagung wird als Online-Veranstaltung über die ZOOM-Plattform der Universität Münster durchgeführt.
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 8. März 2021 an istg@uni-muenster.de.
Entsprechende Informationen zum Ablauf werden Ihnen rechtzeitig mitgeteilt.
Tagungsprogramm Kurstädte in der Neuzeit

Starke Schneefälle in NRW

Während die Bibliothek aufgrund der starken Schneefälle am 07./08 Februar 2021 zunächst geschlossen bleiben musste, freuen wir uns nun, mitteilen zu können, dass die Bestände nun wieder zu den regulären Öffnungszeiten und unter Beachtung der Massnahmen zum Infektionsschutz genutzt werden können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Freitags-Kolloquium am 12. Februar 2021

Den letzten Vortrag im „Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte“ im Wintersemester 2020/2021 am kommenden Freitag, 12.02.2021 gestalten Kristin Steiner und Daniel te Vrugt, Münster. Sie sprechen zum Thema:

Kleinstadt, Industrie und Öffentlichkeit: Hörde und Stadtlohn um 1900

Die Industrialisierung machte im 19. Jahrhundert auch vor westfälischen Kleinstädten nicht Halt.
Während in Hörde im Ruhrgebiet die Montanindustrie die Entstehung und den Ausbau zentraler Institutionen der Daseinsvorsorge begünstigte, die in der massenmedialen Öffentlichkeit verhandelt wurden, wurde im westmünsterländischen Stadtlohn die Textilindustrie zum ,Motor' der wirtschaftlichen Entwicklung und prägte den Ort auch abseits der Fabriken. Welche unterschiedlichen Wege schlugen die beide Orten dabei ein und wie bildeten sie dabei jeweils ein eigenes städtisches Profil aus?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t. teilzunehmen.

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Freitags-Kolloquium am 5. Februar 2021

Der Vortrag von Dr. Alexander Krünes, Gotha "Mehr als eine herzogliche Residenz - 1250 Jahre Gothaer Stadtgeschichte“ findet am kommenden Freitag, 5. Februar um 16 Uhr c.t. statt (Nachholtermin vom 15. Januar).

Mehr als eine herzogliche Residenz. 1250 Jahre Gothaer Stadtgeschichte
Gotha gehört seit dem Mittelalter in politischer, ökonomischer und kultureller Hinsicht zu den bedeutendsten Städten Thüringens. Wie andernorts in Thüringen fehlt es aber auch in Gotha an einer aktuellen stadtgeschichtlichen Gesamtdarstellung, die die Entwicklung eines bürgerlichen Gemeinwesens, ausgerichtet an neueren sozial-, wirtschafts-, gesellschafts- und umweltgeschichtlichen Themen, aber auch Bezug nehmend auf relevante Fragestellungen zur politischen Geschichte, in einem angemessenen Umfang dokumentiert – und zwar vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dieses Defizit soll bis 2025, wenn Gotha das 1250-jährige Jubiläum seiner urkundlichen Ersterwähnung begeht, behoben werden. Trotz der Bedeutung Gothas als zentrale Residenzstadt des Thüringer Raums soll der Fokus der neuen Darstellung aber weniger auf dem Hof, sondern vorrangig auf den kommunalen bzw. stadtbürgerlichen Entwicklungen liegen. Ohne die selbstverständlich fortwährend bestehenden politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Wechselwirkungen zwischen Residenz und Stadt außer Acht zu lassen, wird beabsichtigt, die Eigenständigkeit sowie Autonomiebestrebungen und Kontinuitätslinien des städtischen Bürgertums nachzuzeichnen. Da Gotha als „Mittelzentrum“ in höchstem Maße mit der die Stadt umgebenden Region verbunden war, sollen zudem die Beziehungen mit den unmittelbar angrenzenden Territorien des lange Zeit stark zersplitterten Thüringer Raums stets mit berücksichtigt und rekonstruiert werden. Der Vortrag gibt Einblick in die Umsetzung dieses Vorhabens.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t. teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Freitags-Kolloquium am 29. Januar 2021 entfällt

Freitags-Kolloquium am 29. Januar 2021 entfällt

Der Vortrag von Dr. Benedikt Brunner, Mainz "Den Tod ins Leben ziehen. Vergleichende Perspektiven auf den protestantischen Umgang mit dem Tod in urbanen Kontexten (Nürnberg, Basel, London, Boston), c. 1580-1750." kann krankheitsbedingt leider nicht stattfinden.

Freitags-Kolloquium am 29. Januar 2021

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus. Am kommenden Freitag spricht Dr. Benedikt Brunner aus Mainz zum Thema
Den Tod ins Leben ziehen. Vergleichende Perspektiven auf den protestantischen Umgang mit dem Tod in urbanen Kontexten (Nürnberg, Basel, London, Boston), c. 1580-1750.

Wie stirbt es sich "richtig"? Dieser Frage geht das Projekt Benedikt Brunners mit dem Titel "Den Tod ins Leben ziehen. Vergleichende Perspektiven auf den protestantischen Umgang mit dem Tod, ca. 1580-1750" nach. Im Mittelpunkt stehen dabei Funeralschriften aus vier städtischen Kommunikationsräumen mit unterschiedlicher konfessionskultureller Prägung: Nürnberg, Basel, London und Boston.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t. teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail  oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Frohe Weihnachten!

Weihnachten Institut 2020Weihnachten Institut 2020
© Thomas Kaling

Wir wünschen allen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!

Auswirkungen des "Lockdowns" auf den Bibliotheksbetrieb

Nutzung der Arbeitsplätze nicht möglich

Aufgrund des wegen der Corona-Pandemie verhängten "Lockdowns" dürfen die Arbeitsplätze der Bibliothek zunächst bis zum 10. Januar 2021 nicht genutzt werden. Bitte erledigen Sie Ihr Anliegen möglichst zügig und beachten Sie Maskenpflicht und Abstandsregeln - besonders auch im Bereich des Kopierers.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund!

Bibliotheksschließung über Weihnachten und Neujahr

Bibliothek vom 21.12.2020 bis zum 01.01.2021 geschlossen

Die Bibliothek des IStG schließt ihre Türen zwischen dem 21. Dezember 2020 und dem 01. Januar 2021. Ab dem 04. Januar 2021 können die Bestände wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten genutzt werden.
Allen NutzerInnen wünschen wir trotz coronabedingter Einschränkungen fröhliche Weihnachtstage und einen guten Jahreswechsel.

Freitags-Kolloquium am 18. Dezember 2020

Am Freitag, 18. Dezember spricht Dr. Lena Krull (Münster) zum Thema:

Inszenierung der Region in der Stadt. „Trachtenfeste“ in Münster und Straßburg um 1900

„Trachtenfeste“ waren um 1900 ein beliebtes Medium der sich formierenden Heimat- und Trachtenbewegung. Sie folgten dem Narrativ vom drohenden Verlust der überkommenen „Volkskultur“ und wollten die Menschen auf dem Land dazu animieren, ihre vermeintlich hergebrachte „Tracht“ ebenso wie ihre Lebensweise beizubehalten. Der Vortrag untersucht die Feste in Münster 1909 und in Straßburg 1907, die beide in einem städtisch-musealen Kontext stattfanden, und fragt danach, auf welche Weise Konzeptionen der Regionen Westfalen und Elsass in den Festen inszeniert wurden.

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t. teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Disputatio von Anna Krabbe am 17. Dezember 2020

Die Disputatio von Anna Krabbe zum Thema „Inseln in der evangelischen Stadt? – Religiöse Gemeinschaften in Soest und Herford 1520–1609“ findet am 17. Dezember 2020 statt.

Klöster und Stifte waren mit der Einführung der Reformation in einer Stadt theologisch delegitimiert und – so die langläufige Forschungsmeinung – wurden aufgelöst oder evangelisch. Blieben sie in der konfessionalisierten Stadt bestehen, so nur als von ihrem Umfeld isolierte Inseln. Die Dissertation von Anna Krabbe kann diese Annahmen modifizieren. Sie zeigt, dass die religiösen Gemeinschaften nicht nur weiter existierten, sondern sogar noch sozial und funktional mit der Stadtgesellschaft verbunden blieben. Spätmittelalterliche Aufgaben und Beziehungen wurden adaptiert, Koexistenz statt Exklusion prägte das Verhältnis zueinander.

Alle Interessierten sind eingeladen, an der Zoom-Übertragung der Disputatio ab 10 Uhr c.t. teilzunehmen.
Die Zugangsdaten erfragen Sie bitte per E-Mail  istg@uni-muenster.de.

Freitags-Kolloquium am 4. Dezember 2020

Das Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte wird im digitalen Format per Zoom mit anschließender Diskussion stattfinden und nicht, wie noch auf dem Programm angegeben, im Fürstenberghaus.

Am 4. Dezember spricht Dr. Ansgar Schanbacher, Göttingen zum Thema:
Zwischen Hochwasser, Stürmen und tollwütigen Hunden. Naturgefahren in der frühneuzeitlichen Stadt im deutsch-niederländischen Vergleich


Frühneuzeitliche Städte mussten sich nicht nur mit Kriegen, inneren Unruhen und Wirtschaftskrisen auseinander setzen, auch die Natur konnte für die städtischen Obrigkeiten und die Einwohnerschaft zu einer Herausforderung werden. Am Beispiel der Städte Braunschweig, Würzburg und Utrecht im späten 17. und 18. Jahrhundert wird dargestellt, wie nahe und ferne Naturgefahren wahrgenommen wurden, inwiefern sie überhaupt rein natürliche Phänomene waren und wie unterschiedliche Akteure – von Gelehrten und Monarchen bis zum einfachen Handwerken – darauf reagierten. Das Themenspektrum reicht dabei vom Großen zum Kleinen und umfasst die religiöse oder naturwissenschaftliche Bewältigung von Stürmen, aber auch den alltäglichen Umgang mit tollwütigen Hunden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Zoom-Sitzung um 16 Uhr c.t.teilzunehmen. Das Meeting-Kennwort erfragen Sie bitte bis 14 Uhr am Vortragstag per E-Mail oder telefonisch unter 0251-83 27514.

Pressekonferenz: Deutscher Historischer Städteatlas 6 - Mühlhausen/Th.

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Pressekonferenz Städteatlas Mühlhausen/Th.
© Stadtarchiv Mühlhausen

Am 16.11.2020 wurde der neuerschienene sechste Band des Deutschen Historischen Städteatlas: Mühlhausen/Th. bei einer hybriden Pressekonferenz in Münster und Mühlhausen vorgestellt. Neben Prof. Werner Freitag und Dr. Daniel Stracke, die stellvertretend für das Autoren- und Herausgeber-Team die Bedeutung historischer Städteatlanten und insbesondere die Situation in Mühlhausen skizzierten, waren auch Dr. Angelika Lampen und Dr. Thomas Tippach digital aus Münster zugeschaltet.
In Mühlhausen stellten Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns und Dr. Helge Wittmann, Leiter des Stadtarchivs Mühlhausen und Co-Autor, den Atlas vor.

Bibliographische Angaben
Antje Schloms/Daniel Stracke/Helge Wittmann: Mühlhausen/Th. – Deutscher Historischer Städteatlas Nr. 6, hg. v. Peter Johanek/Jürgen Lafrenz/Thomas Tippach am Institut für vergleichende Städtegeschichte in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mühlhausen/Th., Münster (Ardey-Verlag) 2020, 39,90 €.
Kartographie: Tobias Kniep

Artikel in der Thüringer Allgemeinen vom 17.11.2020 (pdf)

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