Historischer Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf

Erste interaktive Karte freigeschaltet

Seit Anfang des Jahres wird am Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) ein neues Atlasprojekt erarbeitet, das den Kreis Warendorf an der Schwelle zur Moderne in den Jahren zwischen 1850 und 1930 zum Gegenstand hat. Das Vorhaben will die Geschichte der Gemeinden und Städte im Bereich des heutigen Kreises in diesem Zeitabschnitt sowohl in gedruckter Form als auch mittels einer ergänzenden Internetpräsentation kartographisch darstellen. Eine erste interaktive Karte zur historischen Verwaltungsstruktur der Region ist jetzt online gestellt.

Weitere geschichtliche Themen werden sukzessive folgen, die mittels zuschaltbaren „Layern“ angezeigt werden können.

Die Ergebnisse des Atlasprojektes richten sich vor allem an heimat- und regionalgeschichtlich Interessierte, aber auch an Verwaltungsbehörden, die immer wieder mit historischen Anfragen zu tun haben. Sinnvoll können die Karten zudem im Unterricht der Schulen im Kreis Warendorf genutzt und eingesetzt werden.

Zur Karte

Forschungsbericht 2019 und Auswahlbibliographie 2019 online verfügbar

Forschungsbericht 2019 Cover
© IStG

Der neue Forschungsbericht des IStG für das Jahr 2019 bietet einen Überblick über Publikationen, Veranstaltungen sowie die wissenschaftliche Arbeit des Instituts und seiner Mitarbeiter im vergangenen Jahr. Ab sofort ist der Forschungsbericht hier zum Download bereit. Im Archiv unserer Homepage finden Sie auch die Forschungsberichte der vergangenen Jahre.
Ebenfalls fertiggestellt ist die jährlich vom Institut herausgegebene "Auswahlbibliographie von Neuerscheinungen zur Städtegeschichte". Hierfür wurden 1846 Einträge zusammengestellt, die, nach einzelnen Themengebieten geordnet, einen Überblick über die städtegeschichtlichen Neuerscheinungen des Jahres 2019 sowie einige Nachträge bieten.
Die Bibliographie kann auf der Homepage unter der Rubrik "Wissenschaftsservice/Bibliographie/Aktuelle städtegeschichtliche Literatur" eingesehen und heruntergeladen werden. Dort befinden sich auch weitere Jahrgänge der Auswahbibliographie.

IStG und Corona-Virus

Ab einschließlich Donnerstag, 19.3.2020, bleibt das Institut für vergleichende Städtegeschichte ebenso wie alle anderen Gebäude der WWU für die Öffentlichkeit geschlossen.

Telefonisch oder per Mail sind unsere Mitarbeiter weiterhin erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute!

Neuerscheinung - Historischer Atlas westfälischer Städte Bd. 13: Horstmar

2020 Karton Horstmar
© IStG/HiKo

Band 13 des "Historischen Atlas westfälischer Städte" liegt nun gedruckt vor. Das Werk umfasst ein 40-seitiges Textheft mit zahlreichen Karten und historischen Abbildungen sowie – neben dem gängigen Kanon von Kataster, Topographischen Karten verschiedener Zeitschnitte und einer modernen Stadtkarte – 5 weitere thematische Tafeln, u.a. zum Amt Horstmar, zum fürstbischöflichen Besitz in der Hovesaat sowie zur Sozialtopographie der Stadt um 1805/1828.

Das von der gleichnamigen Burg geprägte Horstmar war bis zur Zerstörung der Burg im 17. Jahrhundert bevorzugter Aufenthaltsort der Münsteraner Fürstbischöfe und Sitz der Verwaltung des Amtes Horstmar. Seit dem 19. Jh. entwickelte sich die bis heute von den Burgmannssitzen geprägte Stadt zu einem bedeutenden Standort der Textilindustrie.

Bibliographische Angaben
Peter Ilisch, Horstmar (Historischer Atlas westfälischer Städte, Band 13), hg. v. d. Historischen Kommission für Westfalen und d. Institut für vergleichende Städtegeschichte durch Thomas Tippach, Ardey-Verlag Münster 2020.

Neuerscheinung - Atlas "Horstmar"

Einladungskarte Horstmar 004 Klein
© IStG

Am 10. März 2020, um 18 Uhr, findet die Präsentation des "Historischen Atlas westfälischer Städte. Bd. 13: Horstmar" im Kaminraum des Borchorster Hofs (Südring 2, 48612 Horstmar) statt.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aufgrund der aktuellen Corona-Virus Situation musste die Stadtverwaltung Horstmar die Veranstaltung leider kurzfristig absagen.
Ein Ersatztermin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Konferenz und Workshop verschoben!

Workshop _savethedata 2020 Cancelled
© IStG

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Rektorates der Westfälischen Wilhelms-Universität werden die Konferenz "Historical Ontology of Urban Spaces: State of the Art" (in Kooperation mit dem Project HOUSe in Warschau) am 10./11. März 2020 und der Workshop "Save the Data! Building a Common Infrastructure for Sustainability and Re-use of Historic Towns Atlas Project Geodata as a Basis for Future Research" am 11.-13. März 2020 verschoben.

Die neuen Termine werden so bald wie möglich bekannt gegeben.


In accordance with guidelines set out by the University of Münster Rectorate, the conference "Historical Ontology of Urban Spaces: State of the Art" (in cooperation with the HOUSe project in Warsaw) on 10-11 March 2020 and the workshop "Save the Data! Building a Common Infrastructure for Sustainability and Re-use of Historic Towns Atlas Project Geodata as a Basis for Future Research" on 11-13 March 2020 are being postponed.

New dates for the events will be published asap.

Institut und Bibliothek am 28.2.2020 geschlossen


Am Freitag, 28. Februar, wird der Innenstadtbereich um den Domplatz wegen möglicher Blindgängerfunde aus dem 2. Weltkrieg und deren Entschärfung evakuiert. Um Lehrende, Studierende und Beschäftigte bestmöglich zu schützen, hat die WWU sich dafür entschieden, einen Evakuierungsradius von 500 Metern um den Fundort am Domplatz zu ziehen und sämtliche Universitätsgebäude innerhalb dieser Zone zu schließen.
Auch das IStG liegt innerhalb dieser Evakuierungszone. Aus diesem Grund müssen Institut und Institutsbibliothek am 28. Februar ausnahmsweise geschlossen bleiben.
Wir bitten, etwaige Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Preisauslobung der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“

Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ den Preis scheinbar unscheinbar. Mit einem Preisgeld von € 10.000,– ist er einer der höchstdotierten Preise in der deutschen Denkmallandschaft. Das Besondere an dem Preis ist zudem, dass er ausdrücklich wegweisende Nutzungs- und Vermittlungskonzepte für ein Denkmal prämiert.
Sie besitzen ein historisches kleines Bürgerhaus und haben eine innovative Strategie entwickelt, um es zu erhalten? Vielleicht dient es jetzt als Café, Begegnungsstätte, außerschulischer Lernort, Museums- oder Heimathaus, oder Sie haben die Instandsetzung zum Anlass für historische Forschungen genommen?
Bis zum 15. März 2020 können Sie sich – als Privatperson, Verein oder Bürgerinitiative – um den Preis scheinbar unscheinbar bewerben. Die Preisverleihung erfolgt am 17. Mai 2020 im Rahmen des Internationalen Museumstages im LWL-Freilichtmuseum Detmold.
Prämiert werden herausragende Konzepte in den Bereichen Grundlagenforschung, Dokumentation und Vermittlung, mit denen die Bedeutung der „Buden“, „Gademe“, „Kotten“, „Speicher“ oder „Häusgen“ in der Öffentlichkeit sichtbar gemacht wird. Denn obwohl diese Kleinbauten einen wesentlichen Teil des historischen Baubestandes ausmachen und wichtige Zeugen der Alltagskultur unserer Vorfahren darstellen, sind sie trotz
Denkmalschutz vielfach von Abriss, Verfall und undokumentiertem Verschwinden bedroht. Dieser Entwicklung will die Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ mit dem Preis scheinbar unscheinbar entgegenwirken.

Informationen zur Preisauslobung und Teilnahme finden Sie hier

Weitere Informationen zur Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ und den bisherigen Preisträgern erhalten Sie auf
www.stiftung-kleines-buergerhaus.de.

Freitags-Kolloquium am 24.01.2020

Den letzten Vortrag im Freitags-Kolloquium im Wintersemester 2019/2020 hält am 24. Januar 2020 Johanna Müser M. A. (Gießen) zum Thema:
Basel und die Eidgenossenschaft. Städtische Bedrohungsszenarien und ihre Bewältigung in einem System kollektiver Sicherheit (1501-1656)
Die Alte Eidgenossenschaft als Bündnissystem auf Basis des Landfriedens betrachtete die Herstellung von Sicherheit als kollektive Aufgabe. Der Vortrag geht den Fragen nach, welche Ereignisse in der Stadt Basel durch die städtische Obrigkeit und die Eidgenossenschaft als Sicherheitsbedrohung wahrgenommen wurden und welchen Stellenwert Sicherheit als Argument und Wert in der politischen Kommunikation zwischen den Eidgenossen einnahm. Die Wahrnehmung von Sicherheit und Bedrohung wird dabei als Produkt politischer Aushandlungsprozesse verstanden.
Alle Interessierten sind herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Interaktive Karte zu den Jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe freigeschaltet

Interaktiv Juedische Gemeinden
© IStG

In den Jahren 2008 bis 2016 wurde am Institut für vergleichende Städtegeschichte in Kooperation mit der Historischen Kommission für Westfalen das vierbändige „Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe“ erarbeitet. Das gedruckte Werk bietet einen fundierten Überblick über die Geschichte und das Wirken der Juden in den heutigen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster.

Pünktlich zum Jahresende sind nun die Forschungsergebnisse digital aufbereitet worden und können in einer interaktiven Karte abgerufen werden. Dabei wurden die Informationen der den Einzelbänden beiliegenden Karten in eine gesamt-westfälische Verbreitungskarte übertragen. Per Mauseover sind zu den einzelnen Orten Informationen zum frühesten überlieferten Nachweis jüdischen Lebens, die Anzahl der Juden im 19. und 20. Jahrhundert, die erhaltenen Kultusstätten sowie der Beleg im Handbuch abrufbar.

zur interaktiven Karte

Öffnungszeiten Weihnachten und Jahreswechsel - Frohe Weihnachten!

Weihnachten Institut 2019Weihnachten Institut 2019
© Thomas Kaling

Das Institut und die Bibliothek sind vom 23. Dezember 2019 bis zum 1. Januar 2020 geschlossen. Ab dem 2. Januar können Sie die Bibliothek wieder zu den normalen Semesteröffnungszeiten nutzen. Wir wünschen allen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr!

Freitags-Kolloquium am 6.12.2019

Im Freitags-Kolloquium am 6. Dezember spricht PD Dr. Christoph Volkmar vom Stadtarchiv Magdeburg über das Projekt

Magdeburger Spuren. Virtuelle Rekonstruktion des verlorenen Stadtarchivs.

Magdeburg bestand bereits mehr als 800 Jahre, als die Stadt am 10. Mai 1631 ihre dunkelste Stunde erlebte. Die vollständige Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg brachte nicht nur tausendfachen Tod, sondern nahm der Stadt auch ihre Geschichte. Der vollständige Verlust des mittelalterlich-frühneuzeitlichen Archivs, das im Rathaus verbrannte, war eine kulturelle Katastrophe ohne Beispiel. Seither leidet Magdeburg unter schwerstem Gedächtnisverlust. Das Projekt „Magdeburger Spuren“ will dieser Amnesie mit den modernen Möglichkeiten der Digital Humanities entgegenwirken, um die facettenreiche Vergangenheit der Stadt wiederzuentdecken.

Alle Interessierten sind herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Zusätzliche Informationen zum Projekt des Stadtarchivs Magdeburg finden sie hier

Institut für vergleichende Städtegeschichte bietet Kooperationsveranstaltung mit dem Kreisarchiv Warendorf an

Kreisarchiv WarendorfKreisarchiv Warendorf
© Kreis Warendorf

Am 1. Januar 2020 startet ein neues Forschungsprojekt am IStG: Der „Historische Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf und der Stadt Münster im 19. und 20. Jahrhundert“. In Verbindung damit findet im Wintersemester 2019/2020 auch ein Praxis-Seminar „Die Ämter und Städte der Altkreise Beckum und Warendorf im 19. Jahrhundert“ statt, das von Prof. Dr. Werner Freitag und Dr. Christof Spannhoff, dem Projektbearbeiter, betreut wird. Mit im Boot ist auch Dr. Knut Langewand, Leiter des Kreisarchivs Warendorf, denn die Studierenden sollen in der Veranstaltung auch den Umgang mit Verwaltungsschriftgut des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erlernen. Dazu ist allerdings der Weg ins Archiv unumgänglich. Hier erfahren die Teilnehmer des Seminars etwas über Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft um 1900. Das Seminar soll vermitteln, wie sich der wirtschaftliche und soziale Wandel für die Städte und Landgemeinden der Altkreise vollzog und die preußische Verwaltung vor Ort funktionierte. Aus dieser Beschäftigung sollen später auch Bachelor- oder Masterarbeit entstehen, die wieder in das Forschungsprojekt eingehen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Tagungsbericht "Westfälische Kleinstädte um 1900" veröffentlicht

Tagung Bueren Hiko 2019
© HiKo

Am 4. und 5. Oktober fand in Büren die Herbsttagung der Historischen Kommission für Westfalen, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte zum Thema „Westfälische Kleinstädte um 1900. Typologische Vielfalt, Daseinsvorsorge und urbanes Selbstverständnis“ statt. Sebastian Schröder (IStG / WWU) hat hierzu einen ausführlichen Tagungsbericht geschrieben, der auf den Seiten von H-Soz-Kult einzusehen ist.

Sebastian Schröder erhält den Mindener Geschichtspreis

Schroder Und RednerSchroder Und Redner
Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Werner Freitag, Sebastian Schröder, Peter Kock, Ulrike Grannemann
© Lena Krull

Der Historiker Sebastian Schröder M.A. vom Institut für vergleichende Städtegeschichte an der WWU Münster wurde am 19.11.2019 mit dem Geschichtspreis des Mindener Geschichtsvereins ausgezeichnet. Er erhält den Preis für seine Masterarbeit „Die Lübbecker Mark. Die Organisation städtischer Markenherrschaft im Minden-Ravensberger Land (1570–1800)“, die im Jahr 2018 als Band 29 der Reihe „Westfalen in der Vormoderne“ beim Münsteraner Aschendorff-Verlag veröffentlicht wurde. In seinem Werk untersucht Schröder Verfahren und Medien städtischer Herrschaftsausübung der westfälischen Kleinstadt Lübbecke im Fürstentum Minden und greift damit ein empfindliches Desiderat der historischen Forschung auf. Gleichzeitig zeigt er dabei die gesellschaftliche, soziale und sozioökonomische Bedeutung vormoderner Markennutzung auf. Der Geschichtspreis wird alle drei Jahre verliehen für „herausragende wissenschaftliche Forschungen zur Geschichte aller Epochen auf dem Gebiet des ehemaligen Fürstentums Minden bzw. des heutigen Kreises Minden-Lübbecke“.
Zurzeit promoviert Sebastian Schröder über die preußischen Steuerreformen und die Entstehung der „Akzisestädte“ im preußischen Westfalen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das IStG gratuliert ihm herzlich zu der erhaltenen Auszeichnung!

Freitags-Kolloquium am 22.11.2019

Im Freitags-Kolloquium am 22. November spricht Dr. Niels Petersen aus Göttingen zum Thema:

Zwischen Stadt und Land: Gestalt und Nutzen vorstädtischer Gartenanlagen (14.-16. Jh.)

Historische Stadtansichten zeigen oft Gartengrundstücke, die sich unmittelbar vor den Toren und unterhalb der Mauern erstrecken. Ihre Nutzung vom Spätmittelalter bis in das frühe 17. Jahrhundert hinein war vielfältig und reichte von der Selbstversorgung über den Anbau von Spezialpflanzen bis zur Nutzung als repräsentativer Freizeitort. Anhand verschiedener Beispiele aus dem Reich sollen die Gestalt, die Lage und das Recht der Gärten ebenso diskutiert werden, wie die Personen, die mit ihnen verbunden waren und welche ökonomische Bedeutung diese Gärten als Teil der Stadt besaßen.

Alle Interessierten sind herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Freitags-Kolloquium am 8.11.2019

im Freitags-Kolloquium am 8. November spricht Dr. Luise Czajkowski aus Leipzig zum Thema:

Stadtbücher als Zeugnis spätmittelalterlichen Sprachwandels

Stadtgeschichtliche Quellen sind für die Erforschung der historischen deutschen Sprache, insbesondere für die Erforschung von Sprachwandel sehr bedeutsam. So sind beispielsweise Stadtbücher bereits seit dem 13. Jahrhundert volkssprachlich überliefert und wurden über viele Jahrhunderte hinweg geführt. Sie legen Zeugnis ab über den Wandel der Sprache in einer Stadt oder auch in einer Region. Im Vortrag stehen ostmitteldeutsche Quellen aus der Zeit von 1265 bis 1490 im Mittelpunkt, in denen das Niederdeutsche allmählich von den ostmitteldeutschen Dialekten verdrängt wurde.

Alle Interessierten sind herzlich um 16 Uhr c.t. in das Sitzungszimmer des IStG eingeladen.

Ausschreibung für eine Promotionsstelle an der Christian-Albrechts Universität Kiel

An der Christian-Albrechts Universität Kiel ist eine Promotionsstelle für ein stadtgeschichtliches Thema ausgeschrieben (Urban Agency and Perception / Geschichte des Mittelalters).
Nähere Informationen hierzu können abgerufen werden unter H/SOZ/KULT

Band A 100 der Reihe Städteforschung erschienen

A 100 Materielle KulturA 100 Materielle Kultur
© Böhlau

Der Tagungsband der Frühjahrstagung 2017 "Materielle Kultur der Stadt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit" ist nun als Band A 100 der Reihe Städteforschung erschienen:

Der „material turn“ hat inzwischen auch die Forschung zur Vormoderne erreicht. Im vorliegenden Sammelband untersuchen
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der Geschichte und Kunstgeschichte die materielle Kultur der Stadt.
Dieser neue methodische Ansatz führt zu ganz neuen Ergebnissen in Bezug auf so traditionelle Quellen wie Chroniken, Rödel, Rechnungs- und Eidbücher. Er lenkt das Augenmerk auf Artefakte im Besitz von Bürgern und Rat, seien sie als Objekte erhalten oder nur schriftlich dokumentiert. So werfen die Beiträge ein neues Licht auf Aspekte der städtischen Kultur: Sie untersuchen die Rolle von Harnischen und Totenschilden, fragen nach der Bedeutung von Stoffqualitäten der Kleidung, erörtern Polster, Wandmalereien und Glasfenstern in Ratssälen als Medien der städtischen Kommunikation.

Bibliographische Angaben:
Sabine von Heusinger/Susanne Wittekind (Hg.), Die Materielle Kultur der Stadt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit (Reihe Städteforschung A 100, Wien/Köln/Weimar 2019.

Lehrveranstaltung von Dr. Karsten Igel

Die Übung von Dr. Karsten Igel „Bäuerliches Wirtschaften im spätmittelalterlichen Westfalen im Spiegel der Gertrudenberger Überlieferung“ (Fr., 12-14 Uhr) beginnt am 25. Oktober 2019.

Weitere Meldungen

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