Arbeitskreis quantitative Religionsforschung

Ziel des Arbeitskreises ist es, der Zersplitterung der quantitativ arbeitenden Religionsforschung in Deutschland entgegenzuwirken. Der Arbeitskreis bietet den vielfach isoliert voneinander arbeitenden quantitativ orientierten Religionsforschern ein gemeinsames, interdisziplinäres Forum und veranstaltet Workshops.

Tagungen

  • 2019: „Religion und Vorurteil“

    • Termin: 5. und 6- Dezember 2019
    • Ort: Leipzig
    • Veranstalter: Universität Leipzig

    Call for Papers | Programm

  • 2018: „Big Data in der Religionsforschung: Theoretische und methodische Herausforderungen der 'digitalen Wende'"

    • Termin: 9. und 10. November 2018
    • Ort: Bamberg
    • Veranstalter: Otto-Friedrich-Universität Bamberg

    Call for Papers | Programm

    Im Zuge des sogenannten Digital Turn werden bestehende Konventionen, Repertoires und Annahmen der empirischen Sozialforschung durch Big Data in Frage gestellt. Aber nicht nur das: Durch den digitalen Wandel verändert sich auch der Gegenstandsbereich der Religionsforschung: Für die Gläubigen verändern sich die Möglichkeiten an religiösen Angeboten partizipieren (z.B. Online-Gottesdienste) sowie über religiöse Erfahrungen und religiöses Denken zu kommunizieren. Für religiöse Gruppen ergeben sich zudem neue Chancen der Mobilisierung, Rekrutierung und Verkündigung der religiösen Botschaft, z.B. über Social Media. Insofern steht die quantitative Religionsforschung vor verschiedenen neuen Herausforderungen.

  • 2017: „Religion und Identität(en) - Wirkungsweise, Interaktion und Messbarkeit“

    • Termin: 27. und 28. Oktober 2017
    • Ort: Düsseldorf
    • Veranstalter: GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

    Call for Papers | Programm

    Der achte Workshop des Arbeitskreises quantitative Religionsforschung widmet sich dem Thema Religion und Identität(en). Sowohl Religiosität als auch Identität sind mehrdimensionale Phänomene, was zu einer großen Bandbreite an möglichen Fragestellungen zu diesem Thema führt: Identität(en) dienen als Orientierungshilfen in einer sich differenzierenden Umwelt der Moderne. Sie helfen individuelle Selbstbilder zu kreieren und strukturieren damit die soziale, politische und ökonomische In- und Exklusion von Akteuren. Identitäten generieren aber auch Erwartungsstrukturen – gerichtet sowohl an den Akteur selbst, als auch an seine Umwelt. Je nach Kombination und Interaktion von Identitäten können sich diese ergänzen oder miteinander konkurrieren. Auch auf Kollektivebene können Identitäten dazu beitragen, Gesellschaft zu integrieren oder soziale Grenzziehung auslösen.

Tagungsarchiv

  • Tagungen 2010 - 2016

    2016: „Zur Messung und Erfassung von Religion – Empirische und konzeptionelle Aspekte“

    • Termin: 28. und 29. Oktober 2016
    • Ort: Hamburg
    • Veranstalter: Helmut-Schmidt-Universität

    Call for Papers


    2015: „Leerstellen der Religionsforschung – Versuche einer Identifikation und Füllung“

    • Termin: 30. und 31. Oktober 2015
    • Ort: Hannover
    • Veranstalter: Sozialwissenschaftliches Institut der EKD

    Programm


    2014: „Konfessionslosigkeit und Nicht-Religiosität“

    • Termin: 17. und 18. Oktober 2014
    • Ort: Würzburg
    • Veranstalter: Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Programm


    2013: „Religion und Moral“

    • Termin: 25. und 26. Oktober 2013
    • Ort: Düsseldorf
    • Veranstalter: SFF-Projekt „Glaube, Werte und Grenzfragen“ und Institut für Sozialwissenschaften, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Kooperation mit Fachbereich G (Soziologie), Bergische Universität Wuppertal

    Programm


    2012: „Religion und Sozialisation“

    • Termin: 26. und 27. Oktober 2012
    • Ort: Leipzig
    • Veranstalter: Theologische Fakultät der Universität Leipzig

    Programm


    2011: „International vergleichende Perspektiven der Religionsforschung“

    • Termin: 16. und 17. September 2011
    • Ort: Köln
    • Veranstalter: GESIS

    Programm


    2010: „Religiöser Pluralismus im Fokus quantitativer Religionsforschung“

    Programm