FB 07: Teilnahme am Annual Meeting der Society of Biological Psychiatry (SOBP), New York City, USA
Geförderte: Kira Elisa Flinkenflügel
Fachbereich, Studienrichtung: FB 07, Promotion Psychologie
Dank der Unterstützung durch den Santander Mobilitätsfonds hatte ich die Möglichkeit, am Annual Meeting der Society of Biological Psychiatry (SOBP) 2026 in New York City teilzunehmen. Die diesjährige Konferenz stand unter dem Leitthema „Building Better Brains: From Synapses to Societies“ und brachte Forschende aus unterschiedlichsten Bereichen der biologischen Psychiatrie und Neurowissenschaften zusammen. Für mich bot die Tagung eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen in der internationalen Forschung kennenzulernen und mich mit Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Ländern auszutauschen.
Im Rahmen der Poster-Session präsentierte ich meine eigene Forschung mit dem Titel „White Matter Microstructural Correlates of Neuroticism in Major Depression: A Longitudinal Diffusion Tensor Imaging Study“. Der Austausch mit anderen Forschenden war dabei besonders bereichernd, da ich hilfreiche Rückmeldungen zu methodischen Fragestellungen und möglichen weiterführenden Analysen erhalten habe. Insbesondere Gespräche über longitudinale Ansätze in der Verarbeitung von Diffusions-Tensor-Bildgebungsdaten sowie über Strategien zur Datenharmonisierung über mehrere Forschungsstandorte hinweg gaben mir neue Impulse für meine weitere Arbeit. Darüber hinaus entstanden im Austausch mit internationalen Wissenschaftler*innen erste Ideen und Kontakte für mögliche Lab Visits im Ausland, die ich im kommenden Jahr gerne weiterverfolgen möchte.
Besonders interessant waren für mich außerdem die Sessions „Oral Session II: Biomarkers and Brain-Based Interventions in Mood, Cognition, and Neurodegeneration“ sowie „Oral Session IV: Brain–Body Mechanisms Underlying Stress, Mood and Suicide Risk“. Die vorgestellten Arbeiten verdeutlichten eindrucksvoll, wie eng neurobiologische, psychologische und körperliche Prozesse miteinander verknüpft sind und welche Bedeutung moderne Biomarker-Ansätze für die zukünftige Forschung und klinische Anwendung haben können.
Auch die zahlreichen Poster-Sessions boten spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Neben den wissenschaftlichen Inhalten waren vor allem die persönlichen Gespräche mit anderen Forschenden sehr wertvoll. Der Austausch mit Wissenschaftler*innen wie Rebecca Cooper, Thomas Kraynak und Katharina Göke eröffnete neue Perspektiven auf meine eigene Forschung und regte interessante Diskussionen zu methodischen und inhaltlichen Fragestellungen an.
Rückblickend war die Teilnahme am SOBP Annual Meeting 2026 eine äußerst bereichernde Erfahrung. Neben der Möglichkeit, meine Forschung in einem internationalen Kontext zu präsentieren, konnte ich zahlreiche neue Eindrücke und Ideen für zukünftige Projekte mitnehmen. Für die Unterstützung durch den Santander Mobilitätsfonds, die mir diese Teilnahme ermöglicht hat, bin ich sehr dankbar.