FB 06: Teilnahme an der Kurdish Studies Conference, London, Vereinigtes Königreich

Geförderte: Hevidar Isik
Fachbereich, Studienrichtung: FB 06, Promotion Soziologie

Mit dem Santander Mobilitätsfonds konnte ich in diesem Jahr an der Kurdish Studies Conference teilnehmen, die an der London School of Economics and Political Science in London stattfand.

Die Kurdish Studies Conference hat sich erst in den vergangenen Jahren etabliert, parallel zu dem sehr dynamischen, aber noch vergleichsweise jungen Forschungsfeld der Kurdish Studies. Auf dieser Konferenz kommen Forschende aus aller Welt zusammen, um sich über politische, soziale, religiöse und gesellschaftliche Dynamiken kurdischen Lebens weltweit auszutauschen.

Da die größte kurdische Diaspora weltweit in Deutschland lebt, war die Teilnahme für mich als deutsche Forscherin von besonderer Bedeutung. Die Konferenz bot mir die Möglichkeit, internationale Wissenschaftlerinnen und Expertinnen kennenzulernen, ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte zu verstehen und einen umfassenden Überblick über den derzeitigen Forschungsstand, neue theoretische Konzepte und aktuelle Trends im Feld zu gewinnen.

Ich konnte nicht nur mein wissenschaftliches Netzwerk erweitern und wertvolle Kontakte knüpfen, sondern auch wichtige Impulse für meine Dissertation mitnehmen. Durch den Austausch mit Forschenden, die seit vielen Jahren in diesem Bereich arbeiten, habe ich ein deutlich klareres Verständnis dafür gewonnen, welche Konzepte und Phänomene derzeit in Kurdish Studies besonders relevant sind und wie ich diese gezielt in meine Doktorarbeit integrieren kann.

Darüber hinaus habe ich Kontakte zu Wissenschaftlerinnen geknüpft, mit denen ich mich künftig insbesondere zu Themen der kurdischen Gender Studies austauschen werde. Gemeinsam mit einer Forscherin, die ich auf der Konferenz kennengelernt habe, werde ich außerdem in unserem Podcast „The Public Scholar“, der auf Streaming-Plattformen wie Spotify verfügbar ist, ausführlicher über die Konferenz und zentrale Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld sprechen.