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Lokalzeit: Die Suche nach neuen Verhütungsmitteln – Steht die Pille für den Mann kurz vor dem Durchbruch?

Im März 2026 stand die aktuelle Forschung am Center for Soft Nanoscience (SoN) im Rampenlicht: Ein Team des WDR besuchte das SoN, um sich vor Ort über neueste Ansätze zur Erforschung der Spermienbeweglichkeit zu informieren.
Mithilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie (Cryo-EM) können biologische Strukturen bis auf atomare Ebene sichtbar gemacht werden. Diese Methode nutzt die Arbeitsgruppe von Christos Gatsogiannis am SoN unter anderem in Zusammenarbeit mit Timo Strünker vom Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie, um die Entwicklung neuer Verhütungsstrategien voranzutreiben.

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Millionenförderung für Erforschung neuer Verhütungsmethoden

Ionenkanäle in Spermien als mögliche Gamechanger

Seit nunmehr 66 Jahren sind es ausschließlich Frauen, die Präparate zur Empfängnisverhütung einnehmen – die „Pille“. Ein Pendant für den Mann gibt es nicht. Nun will der Forschungsverbund Contraception.MS neue Ansätze für nicht hormonelle Verhütungsmethoden für beide Geschlechter untersuchen. Dafür stellt das Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) drei Millionen Euro bereit. Mit der Förderzusage erläutert das Expertenteam aus Münster und Hamburg die Schwerpunkte der Arbeit.

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Karthik Subramaniam Kalyankumar
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Biologische Nanomaschinen im Detail: Forschende der WWU Münster nehmen peroxisomale Prozesse unter die Lupe, September 2023

Jede Anlage hat ihr eigenes Entsorgungssystem. Die Zellorganellen, sogenannte Peroxisomen, entsorgen unter anderem giftige Stoffe und Fette im menschlichen Körper und verhindern so schwere Erkrankungen. Die Proteingruppe "Pex" (Peroxisomen, Biogenesefaktoren) sorgt dafür, dass diese "Detox-Einheiten" richtig funktionieren – und ein Forscherteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster um Prof. Christos Gatsogiannis hat nun erstmals auf atomarer Ebene gezeigt, wie diese hochkomplexen Prozesse ablaufen. Möglich wurde die Erfolgsgeschichte, die nun mit der Veröffentlichung der Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications gewürdigt wurde, durch das neue Hightech-Mikroskop der Universität.

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Biologische Nanomaschinen im Detail: Forschende der WWU Münster nehmen peroxisomale Prozesse unter die Lupe, September 2023

Schwarze Witwen sind die einzigen in Europa vorkommenden Spinnen, deren Gift auch für Menschen gefährlich ist. Grund dafür ist das Neurotoxin α-Latrotoxin, das bei Menschen schwere Muskelkrämpfe auslösen kann, indem es für die unkontrollierte Ausschüttung von Neurotransmittern sorgt. Dafür bildet ein Komplex des Toxins einen Kanal in der Membran
von Nervenzellen.


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Bei einem Eröffnungssymposium mit rund 150 Gästen ist im Center for Soft Nanoscience (SoN) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) am 19. April (Mittwoch) ein technisch herausragendes Hochleistungs-Kryoelektronenmikroskop („Kryo-EM“) offiziell eingeweiht worden. Das Gerät ist weltweit eines der leistungsstärksten seiner Art und wird unter der Leitung von Prof. Dr. Christos Gatsogiannis künftig von rund 20 Arbeitsgruppen sowie Forschungsverbünden aus den Disziplinen Medizin, Biologie und Chemie genutzt. Es soll dazu beitragen, dass die Universität Münster auch international ihre führende Rolle in der multiskaligen Bildgebung beibehält und ausbaut.

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