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„Die Sprache der Gaben“

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Mit dem Austausch von Staatsgeschenken zwischen Russland und Europa befasst sich eine Tagung im Moskauer Kreml-Museum, die der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster im Oktober zusammen mit russischen Einrichtungen veranstaltet. Cluster-Sprecher und Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff erläutert im Interview, was es mit dem jahrhundertelangen, internationalen Gabentausch auf sich hatte und warum uns diese kulturelle Praxis heute noch angeht.

Journalisten können sich bei Interesse an sendefähigen O-Tönen an das Zentrum für Wissenschaftskommunikation unter der Telefonnummer +49 251/83-23376 oder per E-Mail an  religionundpolitik@uni-muenster.de wenden.

Warum hält der Exzellenzcluster ausgerechnet in der Rüstkammer des Kreml-Museums eine Konferenz über „Die Sprache der Gaben“ ab? Was hatte es mit dem Austausch von Staatsgeschenken auf sich?

Die Tagung untersucht historische Beziehungen zwischen Russland und Europa. Was geht uns das heute an?

Gab es Regeln für das Schenken, damit die Staatsbeziehungen gelangen?

Mussten die Geschenke möglichst teuer sein?

War der Gabentausch ein rein innerweltliches Phänomen?