Wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen

Gastbeitrag des Byzantinisten Grünbart zum „March for Science“

Prof. Dr. Michael Grünbart
Prof. Dr. Michael Grünbart
© WWU/Benedikt Weischer

Zum „March for Science“ am Samstag in Münster beschreiben Mitglieder der Exzellenzcluster der WWU anhand ihrer Forschungsprojekte, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in den Geistes- und Naturwissenschaften entstehen. Der Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranschaulicht in seinem Gastbeitrag „Eine wissenschaftliche Spurensuche“ für die Website der WWU, wie er mittelalterliche Goldmünzen mit den Mitteln der Numismatik untersucht. Er führt aus, wie er anhand solcher Quellen neue Erkenntnisse über die Geldgeschichte und Herrschaftsverhältnisse im Mittelalter gewann. Professor Grünbart forscht am Exzellenzcluster im Projekt B2-8 „Moses und David: Ambige Typologien für Patriarchen und Kaiser in Byzanz“.

In weiteren Beiträgen kommen die Philosophin Dr. Eva-Maria Jung vom Zentrum für Wissenschaftstheorie der WWU und der Biologe Prof. Dr. Stefan Luschnig vom Exzellenzcluster „Cells in Motion“ der WWU zu Wort. Eva-Maria Jung ordnet im Interview die Gefahren ein, die von Wissenschaftsskeptikern ausgehen. Stefan Luschnig berichtet über jahrelange Forschungen über ein Protein, das drei Zellen verbindet. (dak/vvm)

„March for Science“ in Münster am 22. April

Beim „March for Science“ am Samstag, 22. April, gehen weltweit besorgte Wissenschaftler und Bürger auf die Straße: Sie demonstrieren dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse – und nicht Meinungen und „alternative Fakten“ – die Grundlage gesellschaftlicher Debatten bilden. Auch in Münster findet auf Initiative des AStA ein „March for Science“ statt. Das Rektorat der WWU unterstützt die Veranstaltung, die um 15.00 Uhr auf dem Domplatz beginnt und gegen 16.30 Uhr auf dem Schlossplatz endet. Rektor Johannes Wessels wird auf dem Domplatz sprechen. (upm/dak)