„Kirche, Synagoge und Moschee im Dorf lassen“

Grünen-Politiker Volker Beck spricht am Exzellenzcluster über Religionspolitik

Pressemitteilung des Exzellenzclusters vom 12. Juni 2014

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Volker Beck

© Angelika Kohlmeier

Der Grünen-Politiker Volker Beck spricht kommende Woche am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster über aktuelle Fragen der Religionspolitik. Der öffentliche Vortrag am 18. Juni trägt den Titel „Kirche, Synagoge und Moschee im Dorf lassen – Für eine Religionspolitik des Respekts und der Freiheit“. Beck will sich darin über die Zukunft des Religionsverfassungsrechts äußern. Der religionspolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag will insbesondere erörtern, ob das althergebrachte Staatskirchenrecht noch eine taugliche Grundlage des Verhältnisses von Staat und Kirche, Politik und Religion darstellt.

„Minarettverbot, Kruzifixstreit, Tanzverbote – die Stellung der Religionen und ihrer Gemeinschaften in der Gesellschaft, die Rechte von Atheisten und Gläubigen unterschiedlicher Provenienz werden immer häufiger Gegenstand gesellschaftlicher Auseinandersetzungen“, sagte der Politiker im Vorfeld. Einen besonderen Blick will er in Münster auf die Religionsfreiheit werfen. Sie soll nach seinen Worten Ausgangspunkt für eine demokratische Religionspolitik in einer pluralistischen Gesellschaft sein.

Die Veranstaltung des Exzellenzclusters findet im Audimax des Englischen Seminars in der Johannisstraße 12-20 statt und beginnt um 18:15 Uhr. Eingeladen haben die katholische Theologin und Sozialethikerin Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins vom Exzellenzcluster und Kirchenrechtler Prof. Dr. Thomas Schüller von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. (han/vvm)