Was kommt nach dem Ende?

Philologin über postapokalyptische Visionen in der Populärkultur

dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr, Hörsaal F2, Fürstenberghaus am Domplatz 20-22

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Dr. Maren Conrad

© Annika Loewe

Über postapokalyptische Visionen in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts spricht Philologin Dr. Maren Conrad von der Uni Münster am Dienstag, 2. Dezember, in der öffentlichen Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“ des Exzellenzclusters. Darin will sie darlegen, wie sich die Erzählung vom „letzten Menschen“ nach dem vermeintlichen Weltuntergang in Literatur, Filmen und Computerspielen seit den 1950er Jahren etabliert und in den letzten Jahren einen Höhepunkt erlebt hat. Der Vortrag „Nach dem Ende – Postapokalyptische Visionen in Literatur, Film und Computerspiel des 21. Jahrhunderts“ ist ab 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22 zu hören.

In der Ringvorlesung, die das Habilitandenkolleg des Forschungsverbunds organisiert,  kommen Vertreter verschiedener Fächer zu Wort: Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft, Germanistik, Philosophie, Archäologie, Ägyptologie und Musikwissenschaft. Die Reihe widmet sich der Geschichte apokalyptischen und utopischen Denkens von der Antike bis heute und untersucht, wie religiöse und politische Elemente in Zukunftsvisionen verwoben sind. Die Themen der Vorträge reichen von prophetischen Texten aus dem antiken Ägypten über geschichtsphilosophische Zukunftsentwürfe und Richard Wagners „Kunstwerk der Zukunft“ bis zum utopischen Frauenbild spanischer Faschistinnen. Auch Kino-Erzählungen wie „Avatar“ und „Cloud Atlas“ werden unter die Lupe genommen. (han)


Ringvorlesung „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“
Wintersemester 2014/2015
dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr
Hörsaal F2 im Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
48143 Münster