Kulturkampf als Geschlechterkampf?

Historiker Prof. Dr. Manuel Borutta spricht in der Ringvorlesung über eine Feminisierung der Religion im 19. Jahrhundert

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Prof. Dr. Manuel Borutta

© privat

Über eine Feminisierung der Religion und eine „Entkirchlichung der Männer“ im 19. Jahrhundert spricht der Historiker Prof. Dr. Manuel Borutta am Dienstag in der Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“. Der öffentliche Vortrag mit dem Titel „Kulturkampf als Geschlechterkampf`?“ beginnt um 18.15 Uhr im Hörsaal F2 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22.

In seinem Vortrag spricht Prof. Borutta darüber, wie Liberale der Kirche damals ein weibliches Geschlecht zugeschrieben hätten, um sie aus der öffentlichen, politischen Sphäre heraus zu drängen. Der Referent lehrt am Historischen Institut der Universität Bochum.

Die Ringvorlesung des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ befasst sich im Wintersemester 2011/2012 unter dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie“ mit dem Verhältnis von Religion und Geschlecht. Aus der Sicht verschiedener Fächer und Epochen geht sie der Frage nach, wie Religionen die Geschlechterordnung beeinflussten. Zu Wort kommen Historiker, Soziologen, Theologen, Juristen, Ethnologen und Literaturwissenschaftler. (han)


Ringvorlesung „,Als Mann und Frau schuf er sie.‘ Religion und Geschlecht“

Wintersemester 2011/2012
dienstags 18.15 bis 19.45 Uhr
Hörsaal F2 im Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
48143 Münster