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Bibliotheks-iPads: 200ter Ausleiher

Die ZB Med konnte heute den 200. Ausleiher eines iPads begrüssen! David Schwarzmeier ist Medizinstudent im 9. Semester (Foto) und hat bei seinen Kommilitionen beobachtet, wie sie in Vorlesungen mit dem iPad die Skripte bearbeiten und annotieren. Er möchte gerne einmal ausprobieren, ob dies auch für ihn einen möglichen Weg darstellen könnte, die Vorlesungsinhalte mitzuverfolgen.

Ein bisschen wundert er sich allerdings darüber, dass es erst 200 Ausleiher sein sollen und nicht wesentlich mehr. Immerhin läuft die iPad-Ausleihe ja schon seit dem 17. August 2010 und ist damit eine der ältesten iPad-Angebote für Studierende weltweit. Eine kurze Rechnung zeigt: 94 Wochen Projektzeit, davon 38 Wochen drei iPads je 1 Woche und 56 Wochen drei bis zehn iPads je 2 Wochen ausleihbar. Berücksichtigt man noch Verlängerungen und die Überziehung der Leihfrist kommt man auf eine Auslastung von über 80%. Sehr viel mehr Ausleiher wären also gar nicht möglich gewesen in den knapp zwei Jahren.

Die iPad-Ausleihe der ZB Med wurde inzwischen in einer Umfrage sehr positiv evaluiert. Die Ausleihe von iPads ist kein Randservice, sondern trifft auf einen großen Bedarf und eine noch größere Zufriedenheit. 92% aller Antwortenden wünschen sich, dass ihre Vorlesungen auf den iPads zur Verfügung stehen sollten. Über die Hälfte arbeitete mit Vorlesungsskripten und -Folien auf dem iPad. Dies scheint sich zunehmend als effizienter Weg etabliert zu haben, um Vorlesungsinhalte zeitnah aufzuarbeiten.

Diese Bedürfnisse hat die Bibliothek antizipiert und beim Dekanat bereits im März einen Antrag auf Qualitätsverbesserungsmittel gestellt, um in Zukunft iPads für ein ganzes Semester ausleihen zu können.

David Schwarzmeier findet dies eine ganz hervorragende Idee…

Umfrage: Nutzung von Bibliotheks-iPads

Seit August verleiht die Zweigbibliothek Medizin iPads an Wissenschaftler, Mitarbeiter des Uniklinikums und Studenten der Medizin. Vom 26. April bis 10. Mai 2012 wurden die (bis dahin) 116 studentischen Ausleiher in einer Online-Umfrage (PDF) bei SurveyMonkey nach ihrer Nutzung befragt. Die Ergebnisse finden Sie im Folgenden.

Rücklauf: Von den 116 per Email angeschriebenen Personen antworteten 75, eine Email war falsch, so dass sich eine Rücklaufquote von 75/115 = 65% ergab. Dies ist zum einen sicherlich der Auslobung von drei Büchergutscheinen geschuldet, zum anderen der persönlichen Ansprache, da die Ausleiher namentlich angeschrieben wurden.

Von den 75 Antwortenden befanden sich 28 in den vorklinischen Semestern 1-4 und 39 in den klinischen Semestern 1-8. Fünf Personen gaben ihre Semesterzahl nicht an, drei weitere waren keine Medizinstudenten.

Benutzungszweck: Wie die untere Abbildung zeigt, benutzten 79% der Antwortenden den iPad primär zur Informationssuche im Internet und 69% zum Büffeln von Prüfungsfragen mit diversen MC-Tools. Über die Hälfte arbeitete mit Vorlesungsskripten und -Folien auf dem iPad, einige gaben an, dies auch während der Vorlesung zu tun. Auch der nächste Punkt war dem Lernen gewidmet, 42% benutzten das iPad zum „Sonstigen Lernen“. Wir kommen später darauf zu sprechen, welche der 350 vorinstallierten Apps hier auf besondere Liebe stiessen.


(Abbildung 1: Benutzungszweck, Klicken zum Vergrössern)

Dass iPads auch personalisiert benutzt werden können, zeigt sich im nächsthäufigsten Benutzungszweck: 36% benutzten Mail, Kalender oder Kontakte auf den iPads, diese können einfach mit dem heimischen PC oder dem eigenen Google-Konto synchronisiert werden und verwandeln den iPad so in eine individualisierte Kommunikationszentrale.

Wie zwischen Tür und Angel zu hören ist, sind Studenten keine Lernmaschinen, sondern erholen sich zwischendurch auch gerne einmal mit Computer-Spielen. Immerhin 31% gaben an, Spiele, Filme oder Musik auf den Bibliotheks-iPads benutzt zu haben.

29% lasen auf den iPads Online-Bücher und jeder vierte suchte Literatur. Wie mittlerweile bekannt, taugt der iPad nicht unbedingt zum Schreiben von Texten oder Excel-Tabellen, nicht verwunderlich landete dieser Zweck mit 7% auf dem letzten Platz.

Die drei auffälligsten Unterschiede zwischen Vorklinikern und Klinikern in den Benutzungszwecken ist zum einen, dass Studenten in der Klinik das iPad doppelt so häufig als Multimediamaschine benutzten wie ihre jüngeren Kommilitonen (41% vs. 21%). Zum anderen machten sie wesentlich häufiger Gebrauch von Vorlesungsskripten (64% vs. 43%) und suchten dreieinhalb-mal intensiver nach Literatur (38% vs. 11%). Hier könnte eine Nutzung durch Doktoranden oder innerhalb von POL-Plockpraktika die Ursache sein.

Benutzte Anwendungen: Die mit Abstand am häufigsten benutzte Anwendung auf den iPads war das medizinische Prüfungstool Thieme examen online. 54% gaben an, es sehr oft oder oft zu nutzen, insgesamt benutzten es 71% aller Ausleiher wenigstens einmal. Die von der Bibliothek angebotenen Online-Bücher (und hier insbesondere die Online-Lehrbücher) kommen mit 68% knapp dahinter auf Platz zwei.


(Abbildung 2: Benutzte Anwendungen, Klicken zum Vergrössern)

Die beiden Apps auf den folgenden Plätzen dienten ebenfalls dem Lernen: Das Volltextbuch Sobotta Anatomie (57%) und die Prometheus-Lernkarten der Anatomie (55%). Office-Programme belegten mit 52% Rang 5, was verwundert angesichts ihres schlechten Abschneidens in Frage 1 (s.o.). Die Verwunderung wird noch größer, wenn man sich die sehr of/oft-Nutzung anschaut: Hier belegen sie sogar den dritten Platz vor den beiden Anatomieprogrammen. Meine erste Vermutung ist, dass auch die Nutzung von PDF unter Office-Programme subsummiert wurde. Online-Bücher werden zu 99% als PDF genutzt, PDF ist damit das am meisten genutzte Fileformat auf Tablet-Computern, wie auch die gute Nutzung des PDF-Programms GoodReader zeigt.

Neben den Online-Büchern der Verlage Thieme, Elsevier und Springer (die von der Bibliothek gekauft und angeboten werden), greift die Hälfte der iPad-Nutzer offensichtlich auch gerne auf weitere Online-Bücher zurück. Welcher Art die Provenienz dieser Online-Bücher ist, kann nur vermutet werden. Frei im Internet verfügbare Bücher? Online-Bücher weiterer Verlage?

Auf Platz 7 und 8 folgen wieder Tools zum Kreuzen von Prüfungsfragen, diesmal jedoch kein Onlinetool wie Thieme examen online, sondern mit MediSript (49%) und iPhysikum (38%) zwei Apps, die auf den iPads vorinstalliert waren und die Offline-Benutzung erlauben (dazu später mehr). Damit dienen fünf der wichtigsten acht benutzen Anwendungen der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung.

Es folgen UpToDate, eine klinische Reviewsdatenbank, Herold Innere Medizin, eine vorinstallierte, offline zu nutzende Buch-App, und Arzneimitteldatenbanken wie die Rote Liste auf dem letzten Platz.

Benutzungsorte: Die ausgeliehenen iPads werden hauptsächlich zu Hause benutzt (84% sehr oft/oft): Sage und schreibe 96% haben das Bibliotheks-iPad wenigstens einmal zu Hause benutzt. Unterwegs (51% sehr oft/oft) und in der Bibliothek (32% sehr oft/oft) sind ebenfalls beliebte Nutzungsorte, während das „Café“ demgegenüber doch ziemlich abfällt (11% sehr oft/oft). Bibliothek und Café können als gelegentliche Nutzungsorte bezeichnet werden, da hier die ab und zu/selten-Nutzung deutlich überwiegt.


(Abbildung 3: Benutzungsorte, Klicken zum Vergrössern)

Beurteilungen: Fast alle Antwortenden vertraten (deutlich) den Standpunkt, dass die Ausleihe von iPads eine hervorragende Idee der Bibliothek war (96%) und dass alle Vorlesungen auf den iPads zur Verfügung stehen sollten (92%). Drei Viertel meinten, dass die Anwendungen auf den iPads auch ohne Internetanschluß funktionieren sollten – ein verständlicher Wunsch, da viele der begehrtesten Inhalte ohne WLAN nicht zugänglich sind (wie z.B. Thieme examen online). Obwohl vier der Geräte es theoretisch erlauben würden, mit einer Sim-Karte auch unterwegs online zu gehen, wurde diese Funktionalität bis jetzt nicht nachgefragt.


(Abbildung 4: Beurteilungen, Klicken zum Vergrössern)

Sechs von zehn Studenten votierten für eine Verlängerung der Ausleihe von jetzt 2 Wochen auf ein ganzes Semester. Die Vorteile einer solchen Regelung liegen auf der Hand: Man könnte sich intensiver mit den Apps und Inhalten beschäftigen, es würde sich lohnen das iPad personalisieren, man könnte länger für die Prüfungen lernen und hätte die Garantie, dass die benötigten Online-Bücher und Prüfungstools einem in der gesamten Vorbereitungszeit zur Verfügung stehen würden.

59% befürworteten, dass genügend iPads für jeden (interessierten) Studenten zur Verfügung stehen sollten, und ebensoviele meinten, dass Vorlesungen nicht nur als Manuskript sondern auch als Video (59%) auf den iPads zugänglich sein sollten. Ob als Medienarchiv oder live als Stream wurde nicht abgefragt.

37% würden gerne auch Tablet-Computer anderer Hersteller ausleihen, 27% planen sich selber ein iPad zu kaufen oder haben es bereits getan.

Immerhin für jeden Siebten stellt das iPad einen vollkommenen Ersatz für gedruckte Lehrbücher dar und acht Prozent meinen gar, dass E-Books (auf dem iPad) die gedruckten Lehrbücher eines Tages ersetzen werden. Während sich Studenten der Vorklinik und Klinik bei allen übrigen Fragen nicht signifikant unterscheiden, sind hier die Unterschiede unübersehbar: In den ersten vier Semestern sind die Studenten deutlich zaghafter, was die neuen Medien angeht: Nur etwa jeder Dreissigste (3.6%) stimmt dem Übergang von gedruckten zu elektronischen Lehrbüchern zu, dagegen denken doppelt soviele aus den höheren Semestern (7,7%), dass E-Books die gedruckten Lehrbücher bald ersetzen werden. Jeder Fünfte (20,5%) könnte mit dem iPad sogar komplett auf gedruckte Lehrbücher verzichten.

In einer der nächsten Blogposts wird die Auswertung der Umfrage mit einer Untersuchung der Unterschiede von Studenten und Wissenschaftlern bzgl. ihrer iPad-Nutzung fortgesetzt.

NRW-weite Umfrage unter Bibliotheksnutzern

10min

Die Universitäts- und Landesbibliothek bittet um Teilnahme an einer Nutzerbefragung, die auch die Zweigbibliothek Medizin betrifft:

Weil uns die Meinung derer, die unsere Angebote in Anspruch nehmen, besonders wichtig ist, bitten wir Sie als Nutzerin und Nutzer unserer Bibliothek um Stellungnahmen in einem Online-Fragebogen, den Sie bequem über das Internet ausfüllen können. Für die knapp 20 Fragen werden Sie etwa 10 Minuten brauchen. Leichter und schneller geht’s nicht. Aber die Mühe wird auch Ihnen selbst zugute kommen – durch einen besseren und maßgeschneiderten Service für Sie in der Zukunft.

Die Umfrage ist auch für Nicht-Bibliotheksnutzer!

Eine ULB für viele Menschen!

Wie kaum eine andere Einrichtung in der WWU sind wir gefragt als Serviceeinrichtung für Studierende und Wissenschaftler. In Spitzenzeiten kommen allein in die Zentralbibliothek täglich rund 7.000 Menschen, die Bücher ausleihen, Informationen und Literatur recherchieren oder allein und in Gruppen arbeiten. Aber auch diejenigen, die nicht kommen, nutzen unsere Dienstleistungen mit stetig steigender Tendenz – sei es vom Arbeitsplatz oder von zuhause aus. Wie gut sind wir? und vor allem: Wo müssen wir besser werden?, diese Fragen stellen wir uns daher als Universitäts- und Landesbibliothek Münster (und als Zweigbibliothek Medizin) bereits seit vielen Jahren immer wieder.

20 Fragen für das Angebot der Zukunft

Die Fragen basieren auf einer großen Nutzerbefragung, die wir bereits im Jahr 2006 durchgeführt haben. (Wie auch vor fünf Jahren wird die Befragung zeitgleich in allen Universitätsbibliotheken in NRW durchgeführt.) Seither hat sich einiges verändert, und der Fragenkatalog wurde dem jetzigen Angebot angepasst. Dieses Vorgehen erlaubt uns einen Vergleich der Ergebnisse über einen längeren Zeitraum. So können wir auch langfristige Entwicklungen und Tendenzen erkennen; gerade wenn wir unseren statistischen Daten, die wir laufend erheben, in die Analyse mit einbeziehen. Für Bibliotheken ist die langfristige Perspektive ein Muss. Denn oft stellen wir schon Jahre zuvor die Weichen für ein Angebot, dass bereitstehen muss, bevor Sie es brauchen.

www.bibliotheksbefragung.de/muenster

Vielen Dank! Ihre Zweigbibliothek Medizin.

Wochend‘ und Sonnenschein … und dann mit dir in die Bib allein

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Wie die obige Grafik zeigt, wächst die Benutzung der Bibliothek am Wochenende überproportional stark an. Während die Gesamtbesucherzahl eher stagniert, nutzen immer mehr Studierende die großzügigen Öffnungszeiten der Bibliothek am Wochenende. Wahrscheinlich hat keine andere Bibliothek im Münster so lange auf. Benutzte in den 90ern nur jeder 15. die Bibliothek am Wochenende, so ist es mittlerweile jeder Sechste!

Getreu der Devise „Investiere in einen wachsenden Markt“ hat die ZB Med darum zur Zeit einen Antrag auf Studienbeiträge laufen, um diese positive Entwicklung weiter nach Kräften zu unterstützen. Beflügelt fühlen wir uns auch durch eine kürzliche Umfrage, die den Bedarf nach erweiterten Öffnungszeiten am Wochenende deutlich unterstrich: Knapp die Hälfte der Antwortenden befürworteten eine Öffnung um 8 Uhr Morgens. Ein großes Bekenntnis zum Lernen und Arbeiten in der Bibliothek, das angesichts der ungewöhnlichen Zeit ein erstaunliches Maß an Erfolgswillen und Disziplin zeigt – Respekt!

Wenn auch nicht jeder Studierende direkt gleich am Sonntag Morgen um 8 Uhr in der Bibliothek stehen wird, so bemühen wir uns doch gerne, es zumindest möglich zu machen. Wir würden gerne mit einer Verlängerung dazu beizutragen, dass Sie dann lernen können, wenn es Ihnen paßt. Wir hoffen, dass die Kommission für die Vergabe von Studienbeiträgen dies ähnlich sieht und die Mittel für die dafür notwendigen studentischen Hilfskräfte zur Verfügung stellen wird.

Neue Umfrage: Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?

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Mit der Frage „Was zieht Sie in die Zweigbibliothek Medizin?“ oder „Wieso kommen Sie eigentlich gerade in unsere Bibliothek?“ wollen wir in der neuen Umfrage herausfinden, was die ZB Med attraktiv macht in ihren Augen. Vielleicht können wir uns ja in den von Ihnen genannten Punkten noch verbessern. Auf jeden Fall können wir etwas lernen durch Ihre Antworten. Die neue Umfrage finden Sie im Blog in der Navigationsleiste ganz links.

Update 10. Februar 2011: Die Ergebnisse finden Sie hier:

– hier gibt’s die Bücher, die ich brauche (66%, 54 Votes)
– Mitarbeiter sind auch ganz nett (52%, 43 Votes)
– in der Bib kann ich am besten lernen (52%, 43 Votes)
– hier lernen auch andere, das motiviert (49%, 40 Votes)
– hier sind die Leute, die ich kenne (27%, 22 Votes)
– komme nur schnell vorbei, um ein paar Bücher auszuleihen (21%, 17 Votes)
– ist einfach in der Nähe (12%, 10 Votes)
– hier sind alle anderen auch (11%, 9 Votes)
– gehe gern ins Bistro: Kaffee trinken, Brötchen essen (9%, 7 Votes)
– oder einfach im Internet rumsurfen (6%, 5 Votes)
– eben mal am Rondell Emails und StudiVZ checken (5%, 4 Votes)
– noch keinen besseren Platz gefunden (5%, 4 Votes)
– ist einfach gemütlicher als anderswo (2%, 2 Votes)
– gut zum Abhängen (0%, 0 Votes)

Foto: CC by Sifter, Flickr

Gewinner der Jubiläumsumfrage

Ergebnis der Jubiläumsumfrage:

Die vielen Rückmeldungen haben uns angenehm überrascht. Sechs Beiträge wurden als Kommentar in diesem Weblog geschrieben, weitere 16 Beiträge als Email. An dieser Stelle möchte ich allen Einsendern meinen herzlichen Dank für die Beiträge aussprechen! Alle 22 Einreichungen unterstreichen beispielhaft und gekonnt den Wert der Bibliothek, was uns die Entscheidung nicht gerade leicht machte. Von der Jury ausgewählt wurden schließlich sieben Beiträge. Zwei weitere Darstellungen erhielten Sonderpreise. Im Folgenden werden die Beiträge nur in Auszügen zitiert (bis auf den 1.Platz), im nächsten Heft der Bibliothekszeitung med wird ein längerer Bericht erscheinen.

1. Platz: Paul-Henryk Hadrossekdsc_0002b.JPG
„Der Mikrokosmos Bibliothek stellt eine wundervolle Möglichkeit dar, mich für eine ausgewählte Zeit am Tag voll auf mein Studium zu konzentrieren. Dabei sitze ich inmitten einer Ansammlung von helfendem Wissen, in Form von Schriften und Personen. So gelingt es mir mit eigentlich jedem Problem, welches sich in und um meinem Studium ergibt, fertig zu werden und das auf eine persönlichere, direktere und kommunikativere Art und Weise als über das Internet oder das Telefon. Was bleibt für die Zeit in meinem zweiten und doch richtigen Zuhause ist das entspannende Gefühl viel geschafft zu haben und die Möglichkeit einfach abzuschalten. Die Bibliothek ermöglicht mir also ein erfolgreiches Studium, ein ausgeglichenes Leben und vielleicht ist sie ja sogar der Grundstein für eine Karriere…“

2.-4. Platz: Andreas Henschel
„Mein Glückserlebnis mit der ZBMED hatte ich, als ich endlich einmal über die ZBMED-Seite auf PubMed klickte und dort ihre gelben Buttons entdeckte, die einen direkt zum Artikel führen.“

2.-4. Platz: Gunther S. Joos
„Gerade in den Anfängen meiner Zeit in Münster ist mir aufgefallen, dass das Personal sehr freundlich und entgegenkommend ist und oftmals ein paar nette Worte liefert, wenn man mal wieder haufenweise Bücher ausleiht. Diese Freundlichkeit hat den Prüfungsstress, wenn auch nicht ganz genommen, dann aber wenigstens gemindert.“

2.-4. Platz: Dr. Volkhard Riedel
„Mit Geburt der ZBMed brach eine neue Ära an. Das Leben eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters wurde freundlicher. So wurde es fast zum Ritual: Auf dem Heimweg schnell noch bei der ZBMed hereinschauen.“

5.-7. Platz: Gerrit Frommeyer
„Die ZBMed hat meine Physikumsvorbereitung ganz erheblich positiv beeinflusst. Die Ablenkung, die an anderen Orten oft den Lernerfolg verhindern kann, ist hier nur minimal. Außerdem findet man sämtliche Lernmittel in den Regalen (bzw durch die Ebooks und das Internet mit „einem Click“). “

5.-7. Platz: Christian Röttger
„Neben dem hervorragenden Service besticht die ZBMED durch ein äußerst nettes Personal! Ohne die netten und aufbauenden Worte – gerade in lernintensiven Phasen – wäre ich während meines Studiums bestimmt hier und da verzweifelt. “

5.-7. Platz: Gösta Strohmayer
„Die ZB-Med ist für mich eigentlich der Ort, an dem die verschiedenen Stränge meines Studiums immer zusammenlaufen. Egal, ob es vor nicht allzu langer Zeit die verschiedenen Fächer der Vorklinik waren, oder es jetzt die Fächer der Klinik sind, fast zwangsläufig führen sie einen zu immer neuen Bücherreihen mit neuem Wissen.“

Sonderpreise

Tim C. Berg
„Für mich ist die Antwort im wahrsten Sinne des Wortes Lebensentscheidend. Ich musste im letzten Jahr mehrere Wochen im UKM als Patient ausharren und konnte mir da in der ZBMed reichhaltige Informationen über meine Erkrankung „aus erster Hand“ besorgen.“

Alexander Komm
„… die Mitarbeiter lächeln. Ohne die wäre es sowieso ganz anders. Ausweis vergessen? Kein Ding. Block vergessen? Auch nicht. Geld vergessen? War klar. So spielen sich in unserer „Bib“ neben dem täglichen „Kerngeschäft“ auch all die kleinen Sünden, Freuden und Lieben des Alltags ab. Treffen, Flirten, Reden, Tratschen, Schlüssel verlieren, Kaffee trinken und verschütten, neuen holen und entschuldigen. …“

Öffnung über die Feiertage voller Erfolg

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Die großzügigen Öffnungszeiten „zwischen den Jahren“ waren ein voller Erfolg, die Zweigbibliothek Medizin wurde von über 1.000 Benutzern besucht. Die diesbezügliche Umfrage im Weblog „Aktuelles“ hatte es auch schon angedeutet: 42% sprachen sich für eine Öffnung der Bibliothek zwischen Weihnachten und Neujahr aus, 42% waren nicht dafür und 15% enthielten sich. Insgesamt nahmen 1.087 Benutzer die Möglichkeit war, in der Bibliothek zu arbeiten, Bücher abzugeben, auszuleihen oder zu verlängern, und die sonstigen Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Damit war die Nutzung in den vier Tagen vom 27.-30.12. sogar noch etwas stärker als in der Woche zuvor (20.-23.12.).

Abstimmen: Snackautomat in der Bibliothek?

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Die Bibliothek ist von den Fachschaften Human- und Zahnmedizin nochmal gebeten worden, einen Snackautomaten im Erfrischungsraum aufstellen. Die Bibliothek war bisher etwas vorsichtig, da die UKM-Verwaltung dies an die Aufstellung neuer Kaltgetränke- und Kaffee-Automaten gekoppelt hat. Dadurch würde sich aber Kaffeepreis von 40 auf 70 Cent erhöhen. Die Fachschaft hat uns nun aber Mut gemacht und vorgeschlagen, eine Abstimmung zu starten.

Wenn Sie uns nun ein Votum geben, könnten wir schnell für die Aufstellung dieser zusätzlicher Automaten sorgen. Angebot und Preise sind identisch mit den Automatencafes auf Ebene 4, Zentralklinikum, und in der Zahnmedizin. Der Kaffee soll wesentlich besser sein. Die Umfrage finden Sie rechts oben auf dieser Seite, sie endet am 28. November.

Die Frage lautet:

Möchten Sie einen Schokoriegel/Brötchen-Automaten in der Bibliothek,
auch wenn dadurch der Kaffee (bei besserer Qualität) teurer würde?

 

PS: Es gibt dann auch die Möglichkeit, einen Eisautomaten zu bekommen.

LOTSE Benutzerbefragung 2006

Liebe LOTSE-Nutzer, wir möchten Ihnen die Möglichkeit bieten, aktiv an der Optimierung des LOTSE-Angebots mitzuwirken. Daher führen wir vom 10. April bis zum 08. Mai 2006 eine Benutzerbefragung durch.

Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um unseren Online-Fragebogen zu beantworten! Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich anonym.

Die Losung der Umfrage lautet: lotse2006.
Hier geht’s zum Fragebogen: