Archiv für den Tag: 31. Jan. 2011

Jetzt geht’s los: Access Points werden installiert

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Individueller Lärmschutz kann schön sein; muß nicht, aber kann…

Schneller als erwartet legt das ZIV und die von ihm beauftragte Firma Telba los: Bereits ab Morgen werden in der Bibliothek neue Access Points für das WLAN installiert. Zentrale Studienbeitragsmittel machen es möglich. Die dafür notwendigen Wand- und Deckendurchbrüche werden einiges an Geräuschbelastung erzeugen, aber es ist ja für einen guten Zweck! Lärmintensive Arbeiten sollen hauptsächlich in den frühen Morgenstunden erledigt werden.

Verbindungsabbrüche beim WLAN werden damit wohl hoffentlich endgültig der Vergangenheit angehören. Angesichts meiner schlechten Erfahrung mit der Länge von Bauarbeiten werde ich diesmal aber keine Prognosen angeben, wie lange es dauert…

Nachtrag: Doch eine Prognose: Telba sagt, Dienstag, den 8.2., wären sie fertig.

Datenbank des Monats: Atlas der Krebsinzidenz und Krebsmortalität

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Atlas der Krebsinzidenz und Krebsmortalität der Gesellschaft der Epidemiologischen Krebsregister in Deutschland

Der GEKID-Atlas stellt Krebsneuerkrankungen (Inzidenz) bzw. die Krebssterblichkeit (Mortalität) auf Ebene von Bundesländern für 25 ausgewählte Tumorarten bzw. -gruppen und Krebs insgesamt dar. Es werden altersstandardisierte Raten und absolute Erkrankungszahlen gezeigt. Als Bezugspunkt für diese länderspezifischen Zahlen und Raten wird eine aktuelle Hochrechnung für Deutschland vergleichend dargestellt. Flash Player 10 oder höher muss installiert sein.

Web-Publikationen: Universität Münster in Deutschland auf dem 2. Platz

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Im „Webometric ranking of world universities„, für das Publikationsleistungen in besonderem Hinblick auf Open Access Veröffentlichungen ausgewertet wurden, belegt Münster in Deutschland einen sehr guten 6. Platz, hinter Leipzig, HU Berlin, Bonn, FU Berlin, Hamburg. Unter den 4.000 gerankten Universitäten weltweit kommt die Uni Münster auf einen hervorragenden 140. Platz. Damit gehört sie zur Premier League der weltweit besten 212 Universitäten. Dort kletterte sie sich innerhalb nur einen Jahres vom 189. auf den 140. Platz. Damit zählt Münster zu den Aufsteigern des Jahres – keine andere deutsche Universität konnte sich in diesem Zeitraum so fulminant verbessern.

In der Bewertung der universitären Archive (Repositories/Methode) belegt das Münsteraner Archiv MIAMI unter 200 Universitäten weltweit sogar den 41. Platz und deutschlandweit den 5. Platz, diesmal hinter der HU Berlin, Heidelberg, Göttingen und Stuttgart.

Insgesamt belegt die Universität Münster damit einen hervorragenden 2. Platz und muß sich in Deutschland nur der Humboldt-Universität Berlin geschlagen geben.

Die vier gewerteten Kriterien sind in beiden Rankings identisch. Sie umfassen die Zahl der Webseiten (gemessen mit Google, Yahoo, Live Search und Exalead), die Visibility (unique external links received, gemessen mit Yahoo Search, Live Search und Exalead), die angereicherten Dateien wie z.B. Adobe Acrobat, Adobe PostScript, Word und Powerpoint (gemessen mit Google, Yahoo Search, Live Search und Exalead) sowie die Zahl der Paper und Citations (gemessen mit Google Scholar) nach folgender Gewichtung:

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Neues Urheberrecht: Kabinett stellt Studenten und Forschern ein Bein

Nach der Universitätsbibliothek Würzburg hat nun auch die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf“ auf die gravierenden Folgen für Forschende und Studierende durch die Einschränkung des Dokumentlieferdienstes hingewiesen:

Die am 22. März 2006 durch die Bundesregierung verabschiedete zweite Urheberrechtsanpassung sieht eine massive Einschränkung der Nutzung wissenschaftlicher Information vor. Deutschland droht jetzt über das Urheberrecht ein bildungs- und wissenschaftsfeindliches Land zu werden.

Ausgerechnet im Bereich der wissenschaftlichen Bildung müsse dann ‚auf die gute, alte Papierkopie‘ zurückgegriffen werden – und das Bundesministerium für Justiz (BMJ) feiere dies als Akt der „Modernisierung“.

Die Zweigbibliothek Medizin (ZB Med) protestiert ebenfalls und ausdrücklich gegen diese Politik, die verhindern würde, dass ihren Benutzern weiterhin schnell und kostenlos Artikel via subito geliefert werden könnten.

Was können Sie als Benutzer der ZB Med konkret tun? Schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten, unterschreiben Sie die Göttinger Erklärung für ein faires Urheberrecht und publizieren Sie in Open Access-Zeitschriften.

Weitere Informationen:

Bibliotheksumfrage zu Öffnungszeiten

Die Erweiterung der Öffnungszeiten an Sonntagen führte zu einem Besucherzuwachs von 32%. Um die Öffnungszeiten nun noch besser an die Bedürfnisse der Benutzer anpassen zu können, führt die Bibliothek eine kleine Online-Umfrage durch. Nach Beantwortung aller Fragen werden Ihnen die Ergebnisse der Umfrage direkt angezeigt.

Die Umfrage ist unter folgendem Link zu finden: http://medbib.klinikum.uni-muenster.de/open/umfrage_oeffnung2006.pdf.

Wiley-Zeitschriften 2006 wieder zugreifbar

Der Zugang zu den Wiley-Zeitschriften ist nun wieder einschließlich der aktuellen Hefte freigeschaltet.

Die Fehlermeldung war: 2006 erschienene Artikel von Wiley-Zeitschriften sind zur Zeit nicht zugreifbar, der Verlag hat die Behebung der Probleme für spätestens den 6. Februar angekündigt.

Update: Die Zugriffsprobleme scheinen sich jetzt nur noch auf die Märzausgaben zu beziehen.

Aufgrund von Lizenzänderungen und internen Kommunikationsproblemen kann es trotz weiterlaufender und bezahlter Abonnements zu Beginn 2006 (und insbesondere nach dem 31.1.) vorkommen, dass manche Online-Zeitschriften NICHT freigeschaltet sind. Dies trotz positiver Anzeige in EZB oder Zeitschriftenverzeichnis.

Melden Sie uns solche Störungen bitte umgehend (Email: wurm@uni-muenster.de, Telefon: 58553). Wir versuchen, den Fehler so schnell wie möglich zu beheben.

Liste der betroffenen Wiley-Titel:

Rückkehr des Stammzellforschers Hans Schöler

Vorschau auf die nächste Leonardo-Sendung am 1. April 2004

Forscherparadies Deutschland? Landesregierung von NRW feiert die Rückkehr des Stammzellforschers Hans Schöler.

Am 1. April wird der Stammzellforscher Hans Schöler die Leitung des Max-Planck-Instituts für Vaskuläre Biologie in Münster übernehmen. Der Wissenschaftler gibt dafür seine Professur an der University of Pennsylvenia in den USA auf. Stellt sich die Frage, ob der Forschungsstandort Deutschland doch attraktiver ist als oft behauptet.

Leonardo hören Sie montags bis freitags von 16.05 Uhr bis 17.00 Uhr auf WDR 5. Die Sendung wird ab 22.05 Uhr wiederholt. Besuchen Sie Leonardo auch im Internet unter wdr5.de. Die aktuelle Programmplanung, praxisnahe Hörer-Informationen und Manuskripte zu vielen Beiträgen sind nur einen Mausklick entfernt. Über den Button Live-Stream können Sie WDR 5 auch hören, weltweit von jedem Internet-Anschluss aus. Wie Sie WDR 5 über Antenne, Kabel oder Satellit empfangen, erfahren Sie unter: www.wdr.de/frequenz.

Die einmillionste Benutzerin in der Zweigbibliothek Medizin

Am 31. August 2000 war es endlich soweit: 6 Jahre, 9 Monate und 16 Tage nach der Eröffnung konnte die Zweigbibliothek Medizin den Benutzer Nr. 1.000.000 verzeichnen. Die ‘Jubiläumsbenutzerin’ Frau Beate Strackerjan ist im 6. Semester der MTA-Schule der Medizinischen Einrichtungen und befindet sich zur Zeit mitten in den Examensprüfungen. Nachdem diese – hoffentlich – bestanden sind, wird sie zum Wintersemester ein Biotechnologie-Studium in Münster aufnehmen. Die Stellenleiterin der ZB Med, Frau Conermann, überreichte ihr eine Flasche Sekt und einen Blumenstrauß. Die Zweigbibliothek Medizin wünscht ihr für die restlichen Examensprüfungen und das beginnende Studium viel Erfolg – der Sekt steht jedenfalls schon bereit…

Seit der Eröffnung im November 1993 wird die Zweigbibliothek Medizin jedes Jahr stärker genutzt als im Vorjahr. Die Steigerungsraten betrugen bis zu 15%. Der Anstieg hat sich mittlerweile deutlich abgeschwächt, auch wenn die Sonntagsbenutzung immer noch zweistellige Steigerunsgraten verzeichnet. Dafür sind mehrere Entwicklungen verantwortlich: Zum einen werden von der Bibliothek verstärkt Bücher und Zeitschriften in elektronischer Form über das Hochschulnetz angeboten. Die Kunden müssen nicht mehr in die Bibliothek kommen, um diese und weitere Dienstleistungen nutzen zu können.

Zum anderen scheint die Bibliothek nach sechs Jahren des starken Wachstums ihre Akzeptanz mit den vorhandenen Mitteln nicht weiter steigern zu können. So wirken z.B. Kapazität und Qualität der Arbeitsplätze mittlerweile limitierend auf die Benutzung. Bei der Gründung der Bibliothek wurde von einer geringeren Benutzerzahl ausgegangen und dementsprechend weniger Arbeitsplätze eingeplant. Um mit dem Zuwachs Schritt halten zu können, ist für 2001 eine Erweiterung der Arbeitsplatzkapazitäten geplant.