Archiv für den Tag: 22. Aug. 2012

Neue Online-Bücher von Springer im August


Alle in der Universität Münster zugänglichen Springer e-Books finden Sie hier für Medizin, für die Biomedizin u. Life Sciences und für die Chemie u. Materialwissenschaften. Im OPAC, dem Buchkatalog der Universitätsbibliothek, kann man gezielt nach Online-Büchern suchen. Die Bibliothek hat die Lehrbücher unter den obigen Titeln der Liste aller Online-Lehrbücher hinzugefügt. Zugänglich sind diese Bücher nur im Hochschulnetz der Universität.

Neues Fachgebiet in UpToDate: Chirurgie

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Wie berichtet, stand das Fachgebiet „Surgery“ bei der klinischen Enzyklopädie UpToDate kurz vor der Implementierung. UpToDate meldet nun die gelungene Fertigstellung dieses Fachgebietes:

UpToDate® is excited to launch General Surgery as a new specialty. In order to keep you informed about important changes to UpToDate, we will conduct periodic online seminars going forward. These will allow you to learn about new product features or specialties, so that you can keep your staff informed and get the most out of your subscription to UpToDate.

Damit deckt UpToDate nun 19 Fachgebiete ab: Adult Primary Care, Allergy, Cardiovascular Medicine, Critical Care, Dermatology, Diabetes, Emergency Medicine, Endocrinology, Family Medicine, Gastroenterology, Gynecology, Hematology, Hepatology, Hospital Medicine, Hypertension, Immunology, Infectious Diseases, Internal Medicine, Nephrology, Neurology, Obstetrics, Oncology, Pediatrics, Psychiatry, Pulmonology, Rheumatology, Sleep Medicine, Surgery, Women’s Health. Darüber hinaus stellt UpToDate Drug und Patient Information sowie Calculators (Konversionstabellen und Umrechnungstools) zur Verfügung.

Aus diesem Anlass finden zwei Online-Seminare statt:

Topic: Live clinical case study and in-depth overview of General Surgery
Date: Tuesday, November 29
Time: To accommodate different time zones, two separate sessions will be conducted.
Presenter: General Surgery Deputy Editor Dr. Susan Pories
Duration: 30 minutes

Please register for either time listed below:

10:30 a.m. EST Click here to register.
8:00 p.m. EST Click here to register.

Foto: Keen Public Library at Flickr

Schwarzer Briefkasten lädt zu Anregungen und Wünschen ein

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Seit 2009 sammelte die Bibliothek Ihr Lob, Ihre Anregungen, Wünsche und Kritik auf einem Schwarzen Brett im Bistro. Auf einer speziellen Wiki-Seite wurden diese festgehalten und die von der Bibliothek eingeleiteten Maßnahmen beschrieben. Unser Ziel war es dabei, Ihre Wünsche möglichst zu erfüllen, eine Lösung für die geschilderte Problematik zu finden oder zu erklären, wenn es keine Lösung geben sollte.

Das Schwarze Brett (das weiß war) wurde nun durch einen Briefkasten ersetzt, der schwarz ist und der rechts neben der Auskunft im Durchgang zum Wintergarten hängt.

Bitte schreiben Sie Ihre Wünsche und Anregungen auf und werfen Sie diese dort ein. Wir werden dann Ihre Anregung und unsere Antwort wie gewohnt im Wiki veröffentlichen. Wenn Sie darüber hinaus eine persönliche Antwort von uns haben wollen, geben Sie bitte Ihren Namen und/oder Emailadresse an.

Wir hoffen, dass der Schwarze Kasten ebensogut angenommen wird wie das Schwarze Brett.

iPad-Ausleihe: Idee zieht Kreise

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Den Sobotta oder Prometheus-Lernkarten auf iPads auszuleihen – diese Idee liegt wohl in der Luft. Nach der Centralen Medischen Bibliotheek Groningen interessiert sich nun auch die Fachbibliothek Medizin der Universität Duisburg-Essen für das Münsteraner Pilotprojekt. So wurde die ZB Med heute von zwei Kolleginnen aus Essen besucht. Frau Wibker und Frau Dr. Lopez erkundigten sich bei Dr. Obst ausführlich nach Art und Weise der iPad-Ausleihe, der installierten Apps und ihrer Nutzung. Besonders aufmerksam verfolgten sie den Schilderungen über die positiven Erfahrungen des Fachbereichs mit iPads, sei es das Studienhospital, die Dermatologie oder die Kieferorthopädie. Zum Schluß des zweistündigen Treffens kam das Gespräch auf den Vorzeigeservice RAPIDOC, den die Duisburg-Essener gerne kopieren würden, um Artikel auch an ihrer Universität schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen zu können.


Zur Verbesserung der Informationsversorgung der Medizinischen Einrichtungen leiht die ZB Med mehrere iPads aus, die mit über 100 Apps bestückt sind. Eine Beschreibung der Apps steht sowohl alphabetisch als auch nach Fachgebieten geordnet zur Verfügung. Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben, dann abonnieren Sie unseren App-Feed, der auf alle neuen medizinischen iPad-Apps hinweist (und nicht nur auf die hier besprochenen).

iPads können bei Dr. Obst reserviert werden.

Lunch & Learn ein voller Erfolg

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Der Schulungsraum der Bibliothek platzte aus allen Nähten, als Herr Khalali von Wolters Kluwer Health, einem der größten Medizinverlage der Welt (und Herausgeber von UpToDate), den englischen Referenten Mike Smith vorstellte, der zugleich auch Herausgeber des einmaligen interaktiven Anatomieprogrammes Primal Pictures ist. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert von den Fähigkeiten des Produktes, z.B. auch die allerkleinsten Muskel- und Nervenansätze darzustellen. Obwohl die Schulung auf 2 Stunden verlängert wurde, waren kaum alle Module und Anwendungsmöglichkeiten von Primal Pictures zu begutachten. Erfolgreich war auch das Konzept der Bibliothek, Schulungen mit einem Imbiß zu verbinden.

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Am Rande waren jederzeit persönliche Gespräche mit dem Referenten möglich.

Die Anschaffung von Primal Pictures aus Studienbeiträgen ist abgelehnt worden. Ev. wird erstmal nur das zahnmedizinische Modul gekauft.

Primal Pictures („The most complete, detailed and accurate 3D model of human anatomy“) von der gleichnamigen Firma (zwei Wochen lang noch als Trial zugreifbar) enthält detaillierte interaktive 3-D-Modelle der gesamten menschlichen Anatomie. Neben computeranimierten Modellen sind auch MRI-Abbildungen (Magnetic Resonance Imaging) verfügbar. Multiple-Choice-Tests zur Überprüfung des eigenen Wissens sind in der Datenbank integriert.

Demonstrationsfilme können Sie sich hier ansehen:
Interaktive funktionale Anatomie Demonstration
Head and Neck Demonstration
Dentistry

Primal Pictures wird von 600 Hochschulen und 1/2 Mio. Studenten weltweit benutzt.

Rapidoc: Bestellung von Artikeln aus Zeitschriften der ZB Med

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RAPIDOC – Ein neuer Service für die Bediensteten und Doktoranden der Medizinischen Fakultät

Ab sofort können Sie auch Artikel von Zeitschriften bestellen, die in Münster vorhanden sind – egal ob in der Zweigbibliothek Medizin oder in einer Institutsbibliothek. Die ZB Med liefert Ihnen diese Artikel per E-Mail.

Sie brauchen sich also keine Gedanken mehr darum zu machen, wo eine Zeitschrift steht und wo ein Artikel zu bekommen ist: Mit dem neuen Rapidoc-Formular teilen Sie uns einfach mit, welchen Artikel Sie benötigen – wir kümmern uns darum, wo dieser Artikel zu bekommen ist, besorgen ihn und leiten ihn an Sie weiter. Dieser kostenfreie Service ist nur für die Bediensteten und Doktoranden der Medizinischen Fakultät.

Wie können Sie an Rapidoc teilnehmen? Registrierte Subito-Nutzer sind automatisch freigeschaltet und können sofort mit der Bestellung loslegen. Neue Interessenten müssen sich einmalig registrieren (-> Anmeldung) und freischalten lassen.

Vorgehensweise:
Sie bestellen den Artikel mit einem Formular direkt bei uns (-> Bestellung), wir kümmern uns darum, wo der Artikel zu finden ist – Ausnahme sind die Online-Zeitschriften, die Sie bitte weiterhin direkt aufsuchen (aber selbst wenn Sie versehentlich eine online-verfügbare Zeitschrift bestellen, ist das nicht weiter schlimm: Wir machen Sie einfach auf Ihren Fehler aufmerksam, es fallen keine unnötigen Kosten an).

Dieser Service hat eine ganze Reihe von Vorteilen, die den erhöhten Arbeitsaufwand auf Seiten der Bibliothek mehr als wettmachen:

  • Wir liefern Artikel aus Zeitschriften, die bei uns stehen.
  • Sie müssen nicht mehr in die Bibliothek kommen, Kopierkosten und Laufwege entfallen.
  • Die Bibliothek kann die Artikel preiswerter besorgen als Sie.
  • Sie müssen Ihre Bestellungen nicht mehr aufwändig überprüfen (außer Online-Bestände).
  • Versehentliche Bestellungen von Zeitschriften, die online vorhanden sind, werden vermieden, das spart Zeit und Geld.
  • Es fallen keine Mahnungen bei Fehlbestellungen mehr an.
  • Zu guter Letzt können wir schnellere Bestellmöglichkeiten nutzen.


Für Studenten und sonstige Bibliotheksbenutzer ändert sich nichts: Sie können über die Online-Fernleihe weiterhin Bücher und Aufsätze für 1,50 Euro bestellen – wenn diese in Münster nicht vorhanden sind.

Studienbeiträge ermöglichen Verlängerung der Öffnungszeiten

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Eine gute Nachricht: In diesen Tagen ging der Bibliothek endlich die feste Zusage zu, Öffnungszeiten aus Studienbeiträgen erweitern zu können. Die seit Ende November bereits vorläufig bis 24 Uhr verlängerten Öffnungszeiten können nun über das gesamte Jahr 2010 beibehalten werden! Zwischen Antragstellung im April 2009 und Zuweisung der entsprechenden Mittel lag damit fast ein Jahr. Nur wenige Medizinbibliotheken in Deutschland verfügen über ähnlich hervorragende Öffnungszeiten (wir kennen nur eine Abteilungsbibliothek der Uni Bonn). Zwischen 22 und 24 Uhr wird die Bibliothek nun von einem Wachdienst des UKM beaufsichtigt, deshalb können in diesem Zeitraum auch keine Bücher ausgeliehen oder zurückgenonmen werden.

Die Akzeptanz für diese Maßnahme ist groß; so haben sich in einer Umfrage 60% für die Verlängerung der Öffnungszeit auf 24 Uhr ausgesprochen. Und unsere Nutzungszahlen zeigen auch ein eindeutiges Bild: Seit Beginn der Verlängerung haben bereits über 1.000 Benutzer die ausgeweiteten Öffnungszeiten genutzt.

Angesichts dieser Zahlen wollen wir jetzt bei der Kommission für die Vergabe von Studienbeiträgen frühzeitig einen Antrag für 2011 stellen, damit die Verlängerung der Öffnungszeiten nahtlos weiterlaufen kann.

Fotonachweis: Venture – photocase.de

PubMed mit neuem Interface

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Wie Sie vielleicht schon gemerkt haben, hat die National Library of Medicine, Dept. National Center of Biotechnology Information (NCBI), die Suchoberfläche von PubMed überarbeitet und ihr seit Ende Okt. 2009 ein neues Design verliehen. Hier einige der Neuerungen:

  • Die bisherigen Reiter (Limits, Preview/Index, History, Clipboard, Details) sind abgeschafft worden. Diese Funktionen wurden in die „Advanced Search“ integriert.
  • Auch die Anzeigeformate (Display formats) sind überarbeitet und auf 7 reduziert worden. Möchten Sie jetzt das Anzeigeformat der Treffer verändern, nutzen Sie bitte das neue Menü „Display Settings“ (links oberhalb der „Results“=Treffer). Im Anzeigeformat „Abstract“ werden Ihnen bereits im Rahmen der Trefferliste auch die jeweiligen Links zum Volltext mit angezeigt. Sie befinden sich direkt unterhalb der einzelnen Treffer.
  • Mit Hilfe des „Send to“ Menüs (rechts von den „Display Settings“) können markierte Treffer u.a. im „Clipboard“ abgelegt, in den MyNCBI-Collections abgespeichert oder auch als Mail verschickt werden.
  • Unter „Filter your results“ (ganz rechts) bekommen Sie angezeigt:
    • bei wieviel Treffern es sich um „Reviews“, „Clinical Trails“ oder „Full Texts“ handelt
    • wieviel deutschsprachige Treffer ermittelt wurden
    • wieviel Treffer mit einem Link zum Volltext (Button „Volltext bereitgestellt durch zb med münster“, für den Bereich der Universität Münster gültig) versehen worden sind

Bitte beachten Sie, dass möglicherweise auch Artikel, obwohl sie nicht mit dem entsprechenden Button versehen sind, doch im Uninetz online zugänglich sind bzw. die entsprechende Zeitschrift in Bibliotheken der Universität Münster als Druckausgabe vorliegt. Hier finden Sie weitere Informationen über die neue Suchoberfläche von PubMed.

Open Access Woche. Donnerstag: „Der Blickwinkel des Forschers“

banner_openaccessweek-2009donn Martin Fenner ist Onkologe an der Medizinischen Hochschule Hannover und sehr interessiert an Open Access und sonstigen Themen des wissenschaftlichen Publikationswesens. In seinem Weblog Gobbledygook schrieb er anläßlich der Open Access Woche den Beitrag: Open Access Week: a researcher’s perspective. Martin Fenner erlaubte uns freundlicherweise, ausführlich aus diesen Beitrag zu zitieren.

Open Access can’t be looked at from many different angles, including the researcher, the science library, the institution, the funding organization, the journal, the science journalist, and the general public. Most arguments for or against Open Access depend on that angle. As a researcher, I am most interested in whether Open Access will make my work easier.

1. Open Access aus der Perspektive des Forschers als Leser.

Access
As a researcher in a German university I am privileged to have institutional access to most journal articles that I need for my work. I use the program Papers as my main reference manager. Papers allows me to order my currently 1715 references (and PDFs of fulltext paper to most of them) by journal. Among the 20 journals with the most papers in my library, my institution doesn’t have access to three of them:

* Cell (don’t ask)
* Lancet Oncology
* Nature Reviews Clinical Oncology

Obviously three important journals for someone doing clinical cancer research. I could ask my institution to start subscribing to these journals, start a personal subscription (I had a personal subscription to Nature Clinical Practice Oncology for two years before it was renamed to Nature Reviews Clinical Oncology) which would set me back 150-200 € per journal, or I could pay for an individual article (either through my library or directly from the journal). All this requires extra time and money, worth only if I think a paper/journal is really important.

PLoS Medicine is the only open access journal among the 20 most popular journals in my Papers library (The BMJ has free access to its research articles and is the 24th most popular). Unfortunately there are only a few Open Access journals publishing papers that are relevant to my work.

As many others I do work from home in the evening or on the weekend, or while travelling. I am lucky that I can access my university network through VPN and therefore can get fulltext access to journal articles (one of the most important VPN uses for me). But some researchers might not be so lucky, or spend precious extra time setting up and using VPN.

Researchers that work in a poorer country, or for a smaller university or small biotech startup will have much larger problems. Medical doctors in community hospitals or private practice may not have easy access to any of the relevant journals, and they might depend on reprints given to them by colleagues or representatives from drug companies.

Sharing
If several people work on a research project, they also want to share the relevant literature in the field. Most subscription-based journals retain the copyright to the paper and don’t allow storing in a retrieval system or transmitting of papers without permission. This could mean that you can’t email the PDF of a paper to a colleague even if you are the author or his institution also has a subscription. And this could also mean that you can’t use a reference manager such as Refworks or Mendeley to not only share references with your lab colleagues, but also the fulltext PDF files. Strictly following the copyright can make something as common as a journal club a complicated affair.

Permissions
As most subscription-based journals retain the copyright to the paper, you have to ask for permissions when reusing tables or figures. Most often this is the case when giving a lecture on a topic. For longer lectures this could mean a large number of required permissions, and the permissions might be granted just for a single occasion. Journals might not care much about using a single figure in a departmental seminar, but it definitely becomes an issue when the lecture is distributed electronically, e.g. as free OpenCourseWare publication of teaching material. Some journals provide Powerpoint slides for the tables and figures and explicitly permit the educational noncommercial use. In my experience most researchers aren’t aware that they are using copyrighted material in their slides, and I rarely see the required copyright attributions.

Added services
This category has great potential, but is currently not yet that relevant in my daily work. Open Access to fulltext articles allows things that aren’t possible or much more complicated with subscription-based access. This includes fulltext searches (to find information not in the title, abstract or keywords), semantically enhanced articles, and article-level metrics (recently introduced by PLoS).

Summary
Researchers at large research institutions often have institutional access to most relevant papers. They are often not aware of the restrictions imposed upon them by the copyright of papers retained by most subscription-based journals. Open Access papers not only are freely accessible, but allow the uncomplicated redistribution and reuse for research and teaching, as well as innovative ways to find interesting research.

Lesen Sie bitte auch die Fortsetzung unter dem Titel: Open Access Week: a researcher’s perspective part II.

Aktuelle Ausgabe der Cochrane Library mit Reviews zur Diagnose

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Das 3. Quartalsupdate der Cochrane Library ist erfolgt.

Die Release Notes für diese Ausgabe (aber nicht die Volltexte!) finden Sie bei Wiley Interscience. Die Datenbank enthält nun 5.821 Reviews bzw. Protocols (Cochrane Database of Systematic Reviews), 10.894 Abstract Reviews (Database of Abstracts of Reviews of Effects) und 586.829 Controlled Trials (Cochrane Central Register of Controlled Trials). Die „Cochrane Database of Systematic Reviews“ erhielt 2008 erstmals einen Impact Factor von 5,182, was die Library zur zwölftbesten Zeitschrift in der Kategorie Medicine, General & Internal machte.

In der aktuellen Ausgabe enthält die Cochrane Library erstmals Reviews zur Diagnose

Bisher fokussierten sich systematische Übersichtarbeiten der Cochrane Collaboration (Cochrane Reviews) auf therapeutische Interventionen aus den verschiedensten Bereichen der Medizin. Mittlerweile stehen in der Cochrane Library über 3700 vollständige Reviews und knapp 2000 Protokolle für systematische Übersichtsarbeiten zu Fragestellungen aus dem Bereich Therapie zur Verfügung. Systematische Übersichtsarbeiten zu diagnostischen Fragestellungen waren bisher nicht in der Cochrane Library vertreten. Dieser enorm wichtige, sehr umfassende und methodisch anspruchsvolle Bereich ist nun von der Cochrane Collaboration in ihre Arbeit integriert worden. Seit dem 01.11.2007 ist es möglich, auch Titel für systematische Übersichtsarbeiten zur Genauigkeit diagnostischer Tests bei den einzelnen Review Gruppen der Cochrane Collaboration zu registrieren. In der aktuellen Version der Cochrane Library (3/2009) findet sich das erste abgeschlossene diagnostische Review zur „Galactomannanmessung zur Diagnose einer invasiven Aspergillose bei immunkomprimierten Patienten“ sowie sieben weitere Protokolle. Hierunter finden sich so wichtige Fragestellungen wie „Pränatales Screening auf Down-Syndrom“, „Diagnose angeborener Herzfehler bei Neugeborenen mit Down-Syndrom“ oder „Kernspin und Computertomographie zur Erfassung von akuten ischämischen oder hämorrhaghischen Veränderungen bei Patienten mit Schlaganfallssymptomatik“. Mit weiteren Protokollen und auch vollständigen Reviews ist noch in diesem Jahr zu rechnen. [aus dem Cochrane-Rundbrief Nr.16]

Zugang nur über das Universitätsnetz.

Datenbank des Monats: Medical Abbreviations

Die Datenbank Medical Abbreviations and Pharmaceutical Abbreviations Dictionary von MediLexicon International Ltd enthält über 200.000 Abkürzungen und Akronyme mit kurzen Erklärungen aus den Bereichen Medizin, Biotechnologie, Pharmazie und Gesundheitspflege. Aleine zur Abkürzung MD finden sich 200 Definitionen. Die Firma unterhält auch weitere Datenbanken, z.B. von Pharmafirmen, Krankenhäusern oder Medizingesellschaften weltweit.

Buchkatalog: Neue Version

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Die ULB meldet:

Anfang Mai diesen Jahres wurde der ULB-Katalog in neuer Version in Betrieb genommen. Sie haben sich hoffentlich schon an die neue Oberfläche gewöhnt und sicher ist Ihnen die eine oder andere Unzulänglichkeit in der Darstellung aufgefallen. Das mußten wir leider vorübergehend in Kauf nehmen, weil für den zweiten Schritt der Katalogerneuerung umfangreiche organisatorische und technische Umstrukturierungen „hinter den Kulissen“ notwendig waren. Diese Arbeiten sind jetzt weitgehend abgeschlossen.
Was ist jetzt neu?

  • Für jedes Buch gibt es nun eine detaillierte Exemplaranzeige. Alle in den Bibliotheken der WWU verfügbaren Exemplare des Buches werden einzeln und mit Ausleihstatus (ausleihbar, entliehen bis …, nicht ausleihbar) aufgelistet.
  • Der Zugriff auf unsere Online-Ressourcen (E-Zeitschriften, E-Books, Inhaltsverzeichnisse usw.) wird differenzierter dargestellt als bisher.
  • Der Katalog ist aktueller als bisher. Die im nordrhein-westfälischen Gesamtkatalog katalogisierten neuen Medien sind sofort auch im lokalen ULB-Katalog nachgewiesen. Bisher wurden neue Daten wöchentlich geliefert und eingespielt.

An der Optimierung des Katalogs wird auch weiterhin gearbeitet. Wir haben noch einige Wünsche, die nicht sofort umgesetzt werden konnten, aber in nächster Zeit realisiert werden. Viele Vorschläge und Anregungen kamen von Ihnen, also von Nutzern des ULB-Katalogs. Wir sind sehr interessiert, auch jetzt Kritik (positiv wie negativ) von Ihnen zu erfahren.