Kategoriearchiv: Tablets & Smartphone

ZB Med verleiht neben iPads nun auch Google Nexus und Kindle

Wie bekannt, verleiht die Zweigbibliothek Medizin zur Unterstützung der Informationsversorgung der Medizinischen Fakultät seit 2 1/2 Jahren iPads.

Im letzten Jahr hat Apple als Anbieter von bemerkenswerten Tablets Konkurrenz bekommen. Unsere aufmerksamen Nutzer haben uns das ein oder anderemal auf Konkurrenzprodukte hingewiesen, insbesondere mit dem Betriebssystem Android. Die ZB Med hat keine Mühen und Kosten gescheut, diesen Bedürfnissen nachzukommen. Neben den iPads können Sie ab sofort auch ein Google Nexus 7 und ein Kindle Fire HD ausleihen. Die aktuelle Liste der von uns verliehenen Geräte ist damit auf folgende Exmeplare angewachsen:

– 9 iPad 1 (mit und ohne UMTS)
– 1 iPad 2 (mit UMTS)
– 1 Google Nexus 7
– 1 Kindle Fire HD

Bitte benutzen Sie zur Reservierung eines dieser Geräte das iPad-Ausleiheformular auf unserer Homepage:

Für das Google Nexus 7 und das Kindle Fire HD wird kein Support angeboten und keine Apps.

Mobile Nutzung von UpToDate

Frage:
Als Angehöriger der medizinischen Fakultät würde ich gerne die UpToDate-App nutzen. Ist dies mit der Universitätslizenz möglich? Um die App nutzen zu können muss man einen entsprechenden Nutzernamen und Password angeben.

Antwort:
Unsere Lizenz erlaubt den Zugriff auf uptodate.com über das Hochschulnetz.

Für einen mobilen Zugang via Android-, iPhone- oder Windows-App braucht man zur Zeit eine individuelle UpToDate-Lizenz.

UpToDate arbeitet jedoch bereits an einem Mappingverfahren für die Authentifierung, um Universitätsangehörigen den Zugang per App zu ermöglichen. Bis dahin benutzen Sie bitte die mobile Internetversion von Uptodate, auf die Sie automatisch geleitet werden, wenn Sie UpToDate.com mit einem Smartphone aufrufen.

UKM mobil: Klinikum mit Webseite für Smartphones

Wie die UKM-Pressestelle am 29.11. meldete verfügt das UKM nun auch über eine mobile Webseite, die einen „verbesserten Service für Smartphone-Nutzer“ darstellt.

„Wer mit einem Smartphone die Seiten des UKM (Universitätsklinikum Münster) ansteuert, landet ab sofort auf der mobilen Version der Webseite: Hier sind mit einem Klick alle Kliniken und Zentren des UKM mit Kontaktdaten und Ansprechpartnern zu erreichen. Mit diesem verbesserten Service möchte das UKM seinen Patientinnen und Patienten einen direkten Zugang zu den Kliniken des UKM auch über das Smartphone ermöglichen. Der direkte Link zur mobilen Version lautet http://mobile.ukmuenster.de.

Die Einführung der mobilen Übersichtsseiten ist nur ein erster Schritt, weitere Funktionen sind bereits in Planung. Für weitergehende Informationen ist die gesamte reguläre Webseite des UKM über einen Link auf der mobilen Seite aber auch weiterhin von mobilen Endgeräten aus ansteuerbar.


Unter https://www.uni-muenster.de/ZBMed/m/ ist die Zweigbibliothek Medizin bereits seit 3,5 Jahren mit einer mobilen Webseite online. Dort finden Sie zahlreiche Services wie z.B. den Buchkatalog, Rapidoc, Impact Faktoren oder die Literaturverwaltung RefWorks.

Die mobile Seite der Universitätsbibliothek finden Sie übrigens unter http://www.ulb.uni-muenster.de/m/.

iPad mini auf dem Hochschultag

Beim diesjähringen Hochschultag wird die ZB Med unter dem Titel „Die Benutzung des iPad in der Medizin“ die Benutzung von Tablets in der medizinischen Lehre und Krankenversorgung demonstrieren und Vor- und Nachteile darstellen.

Hier gibt es mit den 7-Zoll-Tablets und insbesondere dem iPad mini einige interessante neue Entwicklungen. Wir könnten uns z.B. vorstellen, dass Kliniker gerne ein Gerät dabei hätten, das leichter als das iPad ist und in ihre Kitteltasche passt. Das iPad mini ist hier eine überaus interessante Alternative, da alle gängigen Apps dank seiner iPad2-Auflösung von 1024 x 768 auch auf ihm laufen sollten.

Beim Hochschultag besteht die Gelegenheit, neben dem iPad2 und dem iPad3 auch das iPad mini (von Bense haben wir rechtzeitig eins bekommen), sowie die Android-Tablets Google Nexus 7 und Kindle Fire HD auszuprobieren und auf Herz und Nieren zu testen.


Foto: Vergleich verschiedener 7“-Tablets mit dem iPad (c) ZB Med

Datum: Donnerstag, 8. Nov. 2012, 10:00 Uhr
Ort: Sitzungszimmer der ZB Medizin im 1.OG, Zugang über den Personaleingang
Service: Es gibt Kaffee und Gebäck

Schnäppchen: Sobotta Atlas der Anatomie für 8,99€

Elsevier hat die bekannte Sobotta App „Atlas der Anatomie, 23. Auflage“ aktualisiert und für das Retina-Display optimiert. Jetzt enthält die App auch alle Kapitel (sie mussten vorher einzeln heruntergeladen werden) und schwillt damit auf 667MB an. Die schlechte Nachricht: Ebenso schwoll der Preis um 10 Euro auf 69,99 Euro an. Die gute Nachricht: Für kurze Zeit ist die neue Sobotta App für EUR 8,99 statt EUR 69,99 zu erhalten.

Aus der Beschreibung des Anbieters (caps removed):

Die hervorragende Bildqualität mit dem hohen Zoomfaktor (optimiert für das Retina-Display) ermöglicht ein gezieltes und konzentriertes Lernen von anatomischen Strukturen – diese werden entweder als Beschriftung angezeigt oder durch Pins markiert. Auswahl nach Körperregionen oder eine gezielte Suche nach anatomischen Strukturen. Die Sobotta App basiert auf der 23. Auflage des Atlas und enthält alle Abbildungen aus den 12 Kapiteln der 3 Bände „Allgemeine Anatomie und Bewegungsapparat“, „Innere Organe“ und „Kopf, Hals und Neuroanatomie“. Deutsch/Latein, Englisch/Latein und Englisch/Englisch.

Fazit: Die App hat eine grundlegende und sinnvolle Überarbeitung bekommen, einige Schwachstellen wurden ausgemerzt, neue kamen hinzu (alle Texte der gedruckten Ausgabe fehlen). Die medialen Fähigkeiten des iPad werden im Gegensatz zur flat-PDF-Vorgängerversion gut ausgenutzt. Mit dem Trainingsmodul wird mit der Prometheus-App von Thieme (die übrigens auch just heute eine Aktualisierung erfuhr) gleichgezogen.

iPad mini: Good News for Medical Users

Palmdoc Blogger Dr. Alan Teh hat sich seine Gedanken zum neuen iPad mini gemacht, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

This is good news for medical users as this device is certainly more pocketable than the ten inch iPad and can easily fit in a labcoat pocket. In terms of size, it is still big enough to read journal articles in pdf format, ebooks and more. You can run the same iPad medical apps that you wish as they will scale nicely on the smaller display. If you have carried around an iPad for a day, the weight will get noticeable and the lighter iPad mini will be more welcome in this respect. I previously would have recommended an iPod touch to medical students but after October 23, that recommendation has changed to an iPad mini!

Auch wir denken, dass – im Gegensatz zu Studenten und Forschern – die Kliniker gerne ein Gerät dabei hätten, das leichter als das iPad ist und in ihre Kitteltasche passt. Dank der iPad2-Auflösung sollten alle gängigen Apps auch auf dem iPad mini laufen. Die ZB Med hat ein Gerät bestellt und wird es – zusammen mit den Konkurrenz-7-Inch-Tablets Google Nexus 7 und Kindle Fire HD – allen interessierten Medizinern gerne vorstellen.

Die erste Gelegenheit dafür dürfte der Hochschultag sein (von Bense haben wir ein iPad mini rechtzeitig bekommen), an dem die ZB Med unter dem Titel „iPad in der Medizin“ die Benutzung von Tablets in der medizinischen Lehre und Krankenversorgung demonstriert und Vor- und Nachteile darstellen wird. Apps und iPads können von den Teilnehmern vor Ort selber getestet werden.

The iPad mini seems to be an even better device for students than the original iPad.

Datum: 8. Nov. 2012, 10:00 Uhr
Ort: Sitzungszimmer der ZB Medizin im 1.OG, Zugang über den Personaleingang.

Buchkatalog jetzt auch ‚mobil‘

Der Buchkatalog der Universität bietet ab sofort auch eine ‚mobile‘ Oberfläche. Wenn Sie den Katalog unter http://www.ulb.uni-muenster.de/katalog mit mobilen Endgeräten wie einem Smartphone oder einem Tablet-PCs (das iPad sieht gottseidank die Desktop-Version) starten, wird Ihnen die Smartphone-Sicht automatisch angezeigt. Sie müssen sich also keine separate Adresse für die „Handy-Version“ merken, siehe unten:


Suchergebnis im Katalog

Im Buchkatalog stehen Ihnen die gleichen Optionen zur Verfügung wie in der Desktop-Version, d.h. Kontoübersicht, Verlängerungen, Vormerkungen, etc.

Optionen im Katalog

Vormerkungen
Bitte vergessen Sie nicht, vor der Recherche die Aktuelle Ausleih-Zweigstelle auf „ZB Medizin“ zu setzen, da sonst entliehene Medien aus unserem Bestand nicht vorgemerkt werden können.


Einstellung „Aktuelle Ausleih-Zweigstelle“ ändern

1. iPad-Tag der Universität: Das Tablet in Forschung und Lehre

Wie jetzt auch das Dekanat berichtete, findet am Donnerstag, den 6. September, im Foyer des Schlosses ein Informationstag zu dem Thema statt: Das iPad in Forschung und Lehre: Info-Tag zu Chancen, Risiken und Nebenwirkungen.

Er wird vom Institut für Medizinische Informatik, dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Kardiologie und der Zweigbibliothek Medizin ausgerichtet.

Das Programm finden Sie hier (Ankündigungsflyer).

Den Tag können Sie unter dem hashtag #iPadWWU auf Twitter verfolgen.

Dipl.-Inf.-Wirt. Fleur Fritz vom Institut für Medizinische Informatik organisiert mit weiteren Kollegen den Aktionstag. Wer Fragen zum Programm hat oder sich anmelden möchte, kann sie kontaktieren: Telefon: 0251-83-55265, Mail: Fleur.Fritz@uni-muenster.de.

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Alle Lehrbücher ausgeliehen? QR-Codes führen zum E-Book

Haben Sie sich in den letzten Tagen auch schon über die seltsamen Beschriftungen an den Regalen unserer Lehrbuchsammlung gewundert?

Schritt für Schritt werden alle gedruckten Lehrbücher, die auch als E-Book vorhanden sind, mit einem so genannten QR-Code versehen.

Der QR-Code (englisch Quick Response) ist ein zweidimensionaler Code, der dazu benutzt werden kann, Informationen wie z.B. eine Webadresse zu speichern. Diese Adresse kann dann mit einem Smartphone o.ä. ausgelesen werden – ohne es mühsam eintippen zu müssen. Mittlerweile kann man den QR-Code auf vielen Plakatwänden, Produktverpackungen und in Zeitungen sehen. Die ULB Münster benutzt QR-Codes für ihre Audio-Tour (und demnächst im Buchkatalog), die Bundesbahn einen ähnlichen Code für ihre Online-Fahrscheine.


QR-Code für das Springer-Lehrbuch
Grundlagen der Mikrobiologie

Der QR-Code weist Sie daraufhin, dass zu dem gedruckten Lehrbuch ein Online-Pendant existiert, das die Bibliothek lizensiert hat. Wenn ein Lehrbuch vergriffen ist, können Sie wenigstens schnell das entsprechende Online-Lehrbuch finden. Dazu fotografieren Sie einfach den QR-Code mit einer App ab, die QR-Codes lesen kann.

Sie sollten bei den Apps unbedingt darauf achten, dass Sie nicht automatisch zur codierten Webseite weitergeleitet werden, sondern die Adresse vorher zur Kontrolle checken können. Hintergrund: Kriminelle benutzen QR-Codes, die auf schädliche Webseiten verweisen, um Ihr Smartphone zu manipulieren.

Die folgenden beliebten QR-Code-Apps für Apple-iOS sind kostenfrei und können auf Adressencheck eingestellt werden:

  1. QR Code Scanner
  2. Scan
  3. ScanLife Barcode Reader
  4. QR Reader for iPhone
  5. i-nigma

Diese Programme sind im Google Play-Store auch für Android zu finden.

Die ULB empfiehlt Qrafter, Norton Snap, Barcodes Scanner (ZXing), NeoReader und für Android-Geräte noch zusätzlich: QR Droid und QuickMark.

Bibliotheks-iPads: 200ter Ausleiher

Die ZB Med konnte heute den 200. Ausleiher eines iPads begrüssen! David Schwarzmeier ist Medizinstudent im 9. Semester (Foto) und hat bei seinen Kommilitionen beobachtet, wie sie in Vorlesungen mit dem iPad die Skripte bearbeiten und annotieren. Er möchte gerne einmal ausprobieren, ob dies auch für ihn einen möglichen Weg darstellen könnte, die Vorlesungsinhalte mitzuverfolgen.

Ein bisschen wundert er sich allerdings darüber, dass es erst 200 Ausleiher sein sollen und nicht wesentlich mehr. Immerhin läuft die iPad-Ausleihe ja schon seit dem 17. August 2010 und ist damit eine der ältesten iPad-Angebote für Studierende weltweit. Eine kurze Rechnung zeigt: 94 Wochen Projektzeit, davon 38 Wochen drei iPads je 1 Woche und 56 Wochen drei bis zehn iPads je 2 Wochen ausleihbar. Berücksichtigt man noch Verlängerungen und die Überziehung der Leihfrist kommt man auf eine Auslastung von über 80%. Sehr viel mehr Ausleiher wären also gar nicht möglich gewesen in den knapp zwei Jahren.

Die iPad-Ausleihe der ZB Med wurde inzwischen in einer Umfrage sehr positiv evaluiert. Die Ausleihe von iPads ist kein Randservice, sondern trifft auf einen großen Bedarf und eine noch größere Zufriedenheit. 92% aller Antwortenden wünschen sich, dass ihre Vorlesungen auf den iPads zur Verfügung stehen sollten. Über die Hälfte arbeitete mit Vorlesungsskripten und -Folien auf dem iPad. Dies scheint sich zunehmend als effizienter Weg etabliert zu haben, um Vorlesungsinhalte zeitnah aufzuarbeiten.

Diese Bedürfnisse hat die Bibliothek antizipiert und beim Dekanat bereits im März einen Antrag auf Qualitätsverbesserungsmittel gestellt, um in Zukunft iPads für ein ganzes Semester ausleihen zu können.

David Schwarzmeier findet dies eine ganz hervorragende Idee…

Klinikleitfäden-App: Gutscheine für Notarzt-Leitfaden

Seit kurzem hat der Elsevier-Urban & Fischer-Verlag seine Buchserie Klinikleitfäden auch als App für iPhone und Android zur Verfügung gestellt.

Bei den Klinikleitfäden handelt es sich um praxisnahe und alltagerprobte Reference Works, die unter Berücksichtigung der aktuellen Leitlinien erstellt werden – also eine ideale Informationsquelle für das schnelle Nachschlagen unterwegs.

Die App kann gratis heruntergeladen werden und enthält Testkapitel aus 11 Fachgebieten. Sie wurde zunächst für das iPhone/Android programmiert, soll aber bald auch für das iPad zur Verfügung stehen. Die iPhone-Version ist bereits sehr ausgereift und läßt kaum Wünsche offen, was für das iPad höchsten Lesegenuß und damit eine echte Alternative zum gedruckten Buch verspricht: Der gesamte Index aller – gekauften – Titel ist durchsuchbar, Notizen können hinzugefügt, Favoriten gespeichert und besuchte Kapitel wieder aufgerufen werden.

Angehörige der Uni Münster können sich das Buch Notarzt-Leitfaden, 6. Auflage 2010, von Hintzenstern, Ulrich von (Hrsg.), 784 Seiten, kostenfrei in der Klinikleitfäden-App herunterladen. Den Gutschein dafür gibt es bei der ZB Med. Bitte Anfragen per Email mit Namen und Semester an info@zbmed.ms richten.

Einfach in der Klinikleitfäden-App auf „Shop“ gehen, ganz nach unten scrollen und den sechsstelligen Code bei „Gutschein einlösen“ eingeben. Der Download des Notarzt-Leitfaden beginnt dann automatisch. (wenn nicht, einfach Prozedur wiederholen und den Code nochmal eingeben).

Elsevier’s Klinikleitfäden steht in direkter Konkurrenz zu Thieme’s Kittelcoach.

Preisgestaltung

Im Gegensatz zu der Klinikleitfäden-App kostet die Kittelcoach-App 4,99 Euro, wofür man aber die „Checkliste Neurologie“ in der 4. Auflage gratis dazu bekommt.

Wie aus den Kommentaren bei iTunes deutlich wird, ist der Preis für das Buch selber (via In-App-Kauf) ein wichtiges Entscheidungskriterium. Das App-Buch wird – wie vermutet – nur dann gekauft, wenn es preiswerter ist als das gedruckte Pendant, da man sich – so ein viel geäußertes Argument – „bei Preisgleichheit doch direkt das gedruckte Buch kaufen könne“.

Während Elsevier diese Erwartungshaltung zumindest ansatzweise bedient, da die App-Bücher 5 bis 15 Euro günstiger sind als das gedruckte Buch, setzt Thieme auf das Konzept, das App-Buch kostenlos zum Print-Buch mitzuliefern (die umgekehrte Idee, das Print-Buch zum App-Buch kostenlos hinzu zu liefern, ist gescheitert und wurde heute von Thieme eingestellt). Das Geschäftsmodell „gedrucktes Buch“ verspricht in den Augen des traditionsreichen Familienverlags wohl noch immer am meisten Stabilität, Umsatz und Rendite. Auch wenn inzwischen viele Nutzer ein E-Buch aus Praktikabilitätsgründen gegenüber dem Print-Buch bevorzugen würden, wenn es denn nur (etwas) preiswerter wäre!

Interessant bis verwunderlich ist dagegen die iTunes-Erklärung von Thieme, wieso man das App-Buch nicht günstiger als das Print-Buch anbieten könne:

Mal ehrlich – eine Checkliste kostet einfach, was sie immer kostet. Denn der Preis hängt nicht am Format, sondern an den Inhalten – die sorgfältig und aufwändig überlegt, erfasst, aufbereitet und redigiert werden müssen. Dieser Aufwand und diese Sorgfalt werden immer das meiste Geld kosten – egal ob für eine App oder ein Buch oder sonst ein Format. Es kann also keine Checklisten-App für den halben Preis (oder noch weniger) geben.

Kein Satz über den Zwischenhandel (Buchhandlungen oder Apple), Preisbindung oder eingesparte Kosten wie Druck oder Distribution.

Ich bin mal gespannt, welches Geschäftsmodell sich durchsetzen wird und ob die 10-20% Einsparungen, die Elsevier bei App-Büchern anbietet, ausreichen, um einen signifikanten Kundenstamm anzuziehen.

Do, 28.6., 15 Uhr: Webinar für iBooks Author

An morgigen Donnerstag, den 28.6., findet um 15:00 Uhr CEST ein Apple Education Webinar zu iBooks Author and Content Management statt. Sie können sich kostenlos unter obigem Link für dieses Event registrieren.

iBooks Author ist ein freies Desktop Publishing Programm für den Apple Mac. Diese Authoring Software erlaubt die Erstellung von interaktiven, multimedialen, dynamischen Büchern, die iBooks oder Multi-Touch books genannt werden. iBooks können nur auf Apple-Geräten mit der App iBooks 2.0 gelesen werden.