Aktuelles

Corona-bedingte Anpassung des Zeitfenstermodells
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Da aufgrund der Corona-Pandemie die Termine für die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 verändert wurden, ist es notwendig geworden, auch die Termine für das Zeitfenster-/Studientagmodell des Praxissemester-Durchgangs 02/2021 entsprechend anzupassen.

Unter dem Aufklapper "Das Modell und Benutzungshinweise" finden Sie das aktuelle Modell "Corona-Anpassung.

Publikation

© HRK-nexus

Gemeinsam mit dem HRK-Projekt nexus Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern und dem Netzwerk Überschneidungsfreies Studieren an Hochschulen konnte ein HRK-nexus Impulsheft gestaltet werden, was nun veröffentlicht wurde. Es steht auf der Website des HRK-Projekts nexus zum Download zur Verfügung und kann dort auch als Printausgabe bestellt werden.

Zeitfenster-Modell zum Praxissemester

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Die Studierenden im Praxissemester belegen gemäß Praxissemester-Ordnung drei Projektseminare, jeweils eines in ihren beiden studierten Fächern sowie ein weiteres in den Bildungswissenschaften.

Bei der Vielzahl der angebotenen Projektseminare für –  in Vollauslastung – rund 800 Studierende je Semester bleiben zeitliche Überschneidungen zwischen den Projektseminaren nicht aus.
Dies bringt Studierende in eine schwierige Situation, wenn die verpflichtenden Veranstaltungen nicht überschneidungsfrei studierbar sind. Auch für die Fächer bedeutet es im Vorfeld einen hohen Planungsaufwand, wenn sie mit zahlreichen bilateralen Absprachen oder nach Veröffentlichung der Veranstaltungen in LSF einen hohen Verwaltungsaufwand und Zeitverzögerungen im gesamten Planungsprozess haben.

Um eine Überschneidungsfreiheit systematisch, effektiv und mit geringem Aufwand zu gewährleisten, sprachen zunächst die Steuergruppe Praxissemester sowie des Weiteren der ZfL-Rat in seiner Sitzung am 29.01.2015 die Empfehlung aus ein Planungsmodell einzuführen („Zeitfenster-Modell“). Dieses wurde im Sommersemester 2015 in Abstimmung mit den Fächern entwickelt und wird seit Oktober 2015 als Grundlage für die Projektseminarplanung genutzt.

  • Grundlagen der Modellierung

    Ziel ist es, eine möglichst geringe Überschneidung von Lehrveranstaltungen zum Praxissemester zu erreichen. Dafür ist es notwendig, folgende grundlegende Planungsparameter zu berücksichtigen:  

    • Studierendenstatistik nach gewählten Fächerverbindungen (Auswertung auf der Basis der Studierendenzahlen von vier Immatrikulationszeitpunkten)
    • Einschätzungen zum konkret benötigten Lehrveranstaltungsangebot
    • Fachspezifische Planungsparameter

    Damit werden sowohl statistische Daten als auch die Selbsteinschätzungen der Fächerberücksichtigt, so dass das Modell die Anforderungen an eine grundsätzliche Standardisierung über Fächer hinweg und an eine fachbezogene Individualisierung gleichermaßen erfüllt.

    Auf der Basis dieser Informationen wurden den Fächern bzw. Fächergruppen Zeiten zugewiesen, deren Einhaltung ein für die Studierenden zeitlich disjunktes Lehrangebot zur Folge hat. Dabei gibt es regelhafte Gruppenzeiten („Regelzeiten“), für einzelne Fächer besonders ausgewiesene Zeiten („Geschützte Zeiten“) sowie „Ergänzungszeiten“, in denen parallele Wahlveranstaltungen unter Beachtung bestimmtere Vorgaben platziert werden können. Diese Ergänzungszeiten bilden in Kombination eine neue Regelzeit.  

    Das Modell ist dynamisch:
    Zur weiteren Optimierung des Modells wird der Kommunikationsprozess zwischen dem ZfL und den Fächern der Lehramtsstudiengänge regelhaft zu ausgewiesenen Zeitpunkten so fortgeführt, dass Anpassungen für die künftige Planung vorgenommen werden können.

    Außerdem erfolgt immer dann eine Modifikation des Modells, wenn auf veränderte äußere Rahmenbedingungen, wie z.B. eine Erweiterung der zulässigen Fächerverbindung oder des Studienangebots durch neue Studienfächer, reagiert werden muss.

  • Vorteile des Modells

    Durch Prüfung der Studierendenstatistik in den einzelnen Fächerverbindungen der vergangenen Erstimmatrikulationen konnte das Überschneidungsrisiko bestimmt werden. Durch eine datenbasierte Einteilung der Fächer in Gruppen mit möglichst geringen Überschneidungsrisiko konnte in einem ersten Schritt bereits eine Überschneidungsfreiheit von im Durchschnitt 96% (fachspezifische Unterschiede von mindestens 91% bis zu 100%) erzielt werden.

  • Das Modell und Benutzungshinweise

    Um nicht jedem Fach eine eigene Zeit zuweisen zu müssen, werden die Fächer, die nicht miteinander studiert werden oder werden können in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe teilt sich somit die zugewiesenen Zeiten. Mögliche verbliebene Überschneidungen zwischen Fächern innerhalb einer Gruppe, die sich aufgrund der zahlreichen zulässigen Fächerverbindungen dennoch ergeben könnten, werden durch besondere Zeiten („Geschützte Zeiten“) verhindert.

    Gruppeneinteilung Zeitfenstermodell 2.0 ab WS 2018/19; BilWiss und BK erhalten eigene Zeiten
    © ZfL

    Das Zeitfenstermodell 2.0, das seit Einführung der Praxissemester-Ordnung 2018 besteht, ist grundsätzlich auf Dauer, d.h. zeit- und terminunabhängig angelegt, um den Aufwand für semesterweise Anpassungen oder Aktualisierungen möglichst gering halten zu können.

    Darüber hinaus aber erstellen wir eine semester- und durchgangsabhängige Darstellungsform, die die einzelnen Praxissemesterwochen sowie konkrete Termindaten aufweist. Zudem sind ausführliche Erläuterungen und Planungshilfen enthalten. So können Sie planungssicher mit dem Modell arbeiten.

    Praxissemester-Durchgang ab Februar 2021

    HINWEIS: Das Zeitfenstermodell für den PS-Durchgang 02/2021 wurde aufgrund der Corona-bedingten Verlegung der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 überarbeitet. Das aktualisierte Modell finden Sie hier.

    Betroffen ist vor allem der Zeitraum für die Studientage, beginnend mit dem Studienblock der Bildungswissenschaften.

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang Februar 2021_CORONA (PDF)

    Praxissemester-Durchgang September 2020

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang ab September 2020 (PDF)

    Praxissemester-Durchgang Februar 2020

    Zeitfenstermodell 2.0 für Praxissemester-Durchgang 02/2020 (PDF)

  • Support

    Sie …
    … haben Fragen bzgl. der Anwendung des Modells?
    … benötigen Unterstützung bei der Nutzung der angeboten Zeiten?
    … suchen nach individuellen Lösungen?

    Wir …
    … unterstützen beim Finden zusätzlicher Lösungen.
    … geben Anleitung zur Nutzung des Modells.
    … beraten bei kurzfristigen Terminverschiebungen.

    Das Zeitfenster-Modell entlastet Sie davon, nach für die Studierenden geeigneten Terminen für Ihr Projektseminar zu suchen, in denen sie keine Überschneidungen mit den Projektseminaren ihrer anderen beiden Fächer erleben. Nicht immer aber gelingt dies auf Anhieb. Je größer ein Fach ist und je mehr Veranstaltungen es anbietet, desto mehr Flexibilität ist gegeben. Und wenn die Gruppe der Lehrenden sehr heterogen ist, sind auch umso mehr individuelle Bedarfslagen zu berücksichtigen.

    Dies kann ein zentrales und hochgradig schematisiertes Instrument nicht leisten, selbst wenn es regelmäßig evaluiert, optimiert und an sich verändernde äußere Rahmenbedingungen angepasst wird.

    Hier ist persönlicher Support gefragt, der sich auf Ihre Interessen als Lehrende einstellt, ohne die vorrangigen Interessen der Studierenden aus dem Blick zu verlieren. Das Modell bietet viele Lösungen für alle – wo es an die Grenzen individueller Bedarfe gerät, hilft Ihnen der persönliche Support weiter.

    Wir nehmen uns für Sie Zeit!
    Kontaktieren Sie uns gerne - Sie erreichen uns unter zeitfenster.zfl@uni-muenster.de .

    Simone Mattstedt
    Abteilung Praxisphasen
    Hammer Str. 95
    48153 Münster
    Zimmer 205
    Tel.: +49 251 83-32519

  • Zeitfensterkoordinator*innen nach Fächern

    Zeitfenster-Koordinator*innen sind an der Weiterentwicklung des Zeitfenstermodells zum überschneidungsfreien Studieren der Lehrveranstaltungen im Praxissemester beteiligt und setzen die Vorgaben des Zeitfenstermodells in den Lehrveranstaltungen ihres Faches um. Sie sind auch Ansprechpersonen für Studierende bei Fragen zu Überschneidungen von Lehrveranstaltungen.

    Stand: 14.01.2019

    Dirk Eikmeyer (Mathematik)
    Hanane El Boussadanai (Islam. Religionslehre)
    Dr. Marion Golenia (Sport)
    Patrick Gollub (Bildungswissenschaften)
    Stephanie Guballa (Berufliche Fachrichtungen)
    Jan-Bernd Haas (Chemie)
    Dr. Georg Harbig (Musik)
    Prof. Dr. Stefan Heusler (Physik)
    Stefan Hölscher (Kunst)
    Dr. Erhard Holze (Evang. Religionslehre)
    Dr. Guido Hunze (Kath. Religionslehre)
    Dr. Karl-Philipp Kamps (Deutsch)
    Prof. Dr. Frauke Matz (Englisch)
    Dr. Susanne Pinkernell-Kreidt (Griechisch/Latein)
    Dr. Marie-Louise Poschen (Niederländisch)
    Diana Püplichhuysen (Sozialwissenschaften)
    Prof. Dr. Corinna Koch (Romanistik)
    Prof. Dr. Jörn Schützenmeister (Unterrichtsfach Pädagogik)
    Dr. Maria Sieverdingbeck (Biologie)
    Dr. Philipp Richter (Philosophie)
    Prof. Dr. Marco Thomas (Informatik)
    Prof. Dr. Anna Windt (Sachunterricht)
    Dr. Christian Winklhöfer (Geschichte)
    Dr. Katja Wrenger (Geographie)

  • Evaluation

    Das Zeitfenster-Modell wurde zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 durch das ZfL erstmals evaluiert. Ziel der Evaluation war es zu ermitteln, inwiefern eine überschneidungsfreie Planung von Praxissemester-Begleitveranstaltungen durch das Zeitfenster-Modell ermöglicht und ein Beitrag zur Studierbarkeit des Moduls „Praxissemester“ geleistet wird. Dafür wurden die Modulbeauftragten und Lehrenden für das Praxissemester sowie die Studierenden zweier Praxissemester-Kohorten zu folgenden Fragestellungen befragt:

    •  Wie gut funktioniert die Implementierung des Zeitfenster-Modells?
    •  In welchem Maße wird die Studierbarkeit der Begleitveranstaltungen zum Praxissemester durch eine Planung gemäß des Zeitfenster-Modells gewährleistet?

    Die Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse steht zum internen Download (mit WWU Mitarbeiter-Kennung) bereit:

    Evaluation des Zeitfenster-Modells für das Praxissemester – Zusammenfassung des Abschlussberichts (PDF)

    Wenn Sie Detailinformationen zur Evaluation wünschen, wenden Sie sich bitte an:

    Corinna Schopphoff
    Abteilung Praxisphasen – Evaluation und Qualitätssicherung
    Hammer Str. 95
    48153 Münster
    Zimmer 211
    Tel.: +49 251 83-32515
    corinna.schopphoff@uni-muenster.de