Aktuelles

Corona-bedingte Anpassung des Zeitfenstermodells

Nach einem Bedarfs-Check im Sommersemester 2020 konnte das Zeitfenstermodell ab dem Praxissemester-Durchgang Februar 2022 angepasst werden. Auch das jüngst abgestimmte Modell für den PS-Durchgang September 2022 konnte sowohl hinsichtlich der Bedarfe als auch zur weiteren Reduktion von "Überschneidungsfallen" noch einmal optimiert werden. Für die frühzeitge Planung finden Sie beide Modelle für 2022 im Aufklapper "Das Modell und Benutzungshinweise".

 

Corona-Virus
© Pixabay

 

 

Da aufgrund der Corona-Pandemie die Termine für die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/21 verändert wurden, ist es notwendig geworden, auch die Termine für das Zeitfenster-/Studientagmodell des Praxissemester-Durchgangs 02/2021 entsprechend anzupassen.

Unter dem Aufklapper "Das Modell und Benutzungshinweise" finden Sie das aktuelle Modell "Corona-Anpassung.

Publikation

Download des Nexus Impulsheft
© HRK-nexus

Gemeinsam mit dem HRK-Projekt nexus Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern und dem Netzwerk Überschneidungsfreies Studieren an Hochschulen konnte ein HRK-nexus Impulsheft gestaltet werden, was nun veröffentlicht wurde. Es steht auf der Website des HRK-Projekts nexus zum Download zur Verfügung und kann dort auch als Printausgabe bestellt werden.

Zeitfenstermodell zum Praxissemester

Haus mit bunten Fenstern, die die Zeitfenster symbolisieren sollen
© pixabay

Die Studierenden im Praxissemester belegen gemäß Praxissemester-Ordnung drei Begleitseminare, die Praxisbezogenen Studien, jeweils eines in ihren beiden studierten Fächern sowie ein weiteres in den Bildungswissenschaften.

Bei der Vielzahl der angebotenen Praxisbezogenen Studien für –  in Vollauslastung – rund 800 Studierende je Semester bleiben zeitliche Überschneidungen zwischen den Praxisbezogenen Studien nicht aus.
Dies bringt Studierende in eine schwierige Situation, wenn die verpflichtenden Veranstaltungen nicht überschneidungsfrei studierbar sind. Auch für die Fächer bedeutet es im Vorfeld einen hohen Planungsaufwand, wenn sie mit zahlreichen bilateralen Absprachen oder nach Veröffentlichung der Veranstaltungen in LSF einen hohen Verwaltungsaufwand und Zeitverzögerungen im gesamten Planungsprozess haben.

Um eine Überschneidungsfreiheit systematisch, effektiv und mit geringem Aufwand zu gewährleisten, sprachen zunächst die Steuergruppe Praxissemester sowie des Weiteren der ZfL-Rat in seiner Sitzung am 29.01.2015 die Empfehlung aus ein Planungsmodell einzuführen („Zeitfenstermodell“). Dieses wurde im Sommersemester 2015 in Abstimmung mit den Fächern entwickelt und wird seit Oktober 2015 als Grundlage für die Veranstaltungsplanung im Praxissemester genutzt.

  • Grundlagen der Modellierung

    Ziel ist es, eine möglichst geringe Überschneidung von Lehrveranstaltungen zum Praxissemester zu erreichen. Dafür ist es notwendig, folgende grundlegende Planungsparameter zu berücksichtigen:  

    • Studierendenstatistik nach gewählten Fächerverbindungen (Auswertung auf der Basis der Studierendenzahlen von vier Immatrikulationszeitpunkten)
    • Einschätzungen zum konkret benötigten Lehrveranstaltungsangebot
    • Fachspezifische Planungsparameter

    Damit werden sowohl statistische Daten als auch die Selbsteinschätzungen der Fächer berücksichtigt, sodass das Modell die Anforderungen an eine grundsätzliche Standardisierung über die Fächer hinweg und an eine fachbezogene Individualisierung gleichermaßen erfüllt.

    Auf der Basis dieser Informationen wurden den Fächern bzw. Fächergruppen (vgl. Aufklapper Das Modell und Benutzungshinweise) bestimmte Zeiten zugewiesen, deren Einhaltung zu einem für die Studierenden zeitlich disjunkten Lehrangebot führt. Fächer mit einem anzahlmäßig großen Umfang des Lehrangebots erhalten dabei Zeiten zur flexiblen Nutzung; Fächer mit einem einfachen Lehrangebot erhalten besonders geschützte, d.h. zur ausschließlich durch diese Fächer zu nutzenden Zeiten.

    Das Modell wächst mit:
    Zur weiteren Optimierung des Zeitfenstermodells wird der Kommunikationsprozess zwischen dem ZfL und den Fächern der Lehramtsstudiengänge regelhaft zu ausgewiesenen Zeitpunkten so fortgeführt, dass Anpassungen für die künftige Planung vorgenommen werden können. Hinsichtlich des Modellteils für die Studientage weitet sich die Kommunikation und Abstimmung auf die Bezirksregierung mit Blick auf die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) aus.

    Außerdem erfolgt immer dann eine Modifikation des Modells, wenn auf veränderte äußere Rahmenbedingungen, wie z.B. eine Erweiterung der zulässigen Fächerverbindung oder des Studienangebots durch neue Studienfächer, reagiert werden muss.

    Ein Revisionsplan systematisiert die unterschiedlichen Anlässe, Fristen und Instrumente für die Qualitätssicherung und damit Optimierung des Modells.

     

     

  • Vorteile des Modells

    Durch Prüfung der Studierendenstatistik in den einzelnen Fächerverbindungen der vergangenen Erstimmatrikulationen konnte das Überschneidungsrisiko bestimmt werden. Ein hohes Risiko besteht darin, dass in häufig in Kombination studierten Fächern umso mehr Studierende von etwaigen terminlichen Überschneidungen betroffen sind. Durch eine datenbasierte Einteilung der Fächer in Gruppen (vgl. Aufklapper Das Modell und Benutzungshinweise) mit möglichst geringen Überschneidungsrisiko konnte eine Überschneidungsminimierung von im Durchschnitt 96% (fachspezifische Unterschiede von mindestens 91% bis zu 100%) erzielt werden.

  • Das Modell und Benutzungshinweise

    Um nicht jedem Fach eine eigene Zeit zuweisen zu müssen, werden die Fächer, die nicht miteinander studiert werden oder werden können, in Gruppen eingeteilt. Die Fächer jeder Gruppe teilen sich somit die zugewiesenen Zeiten. Mögliche verbliebene Überschneidungen zwischen Fächern innerhalb einer Gruppe, die sich aufgrund der zahlreichen zulässigen Fächerverbindungen dennoch ergeben könnten, werden durch besondere Zeiten („Geschützte Zeiten“) verhindert, die insbesondere den Fächern mit einfachem Lehrangebot zugeteilt werden.

     

    Gruppeneinteilung Zeitfenstermodell 2.0 ab WS 2018/19
    Gruppeneinteilung Zeitfenstermodell 2.0 ab WS 2018/19; BilWiss und BK erhalten eigene Zeiten
    © ZfL

    Das Zeitfenstermodell 2.0, das seit Einführung der Praxissemester-Ordnung 2018 besteht, ist grundsätzlich auf Dauer, d.h. zeit- und terminunabhängig angelegt, um den Aufwand für semesterweise Anpassungen oder Aktualisierungen möglichst gering halten zu können.

    Darüber hinaus aber wird eine semester- und durchgangsabhängige Darstellungsform erstellt, die die einzelnen Praxissemesterwochen sowie konkrete Termindaten aufweist. Zudem sind ausführliche Erläuterungen und Planungshilfen enthalten. So können Sie planungssicher mit dem Modell arbeiten.

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang September 2023

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang Februar 2023

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang September 2022

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang an Februar 2022 (Stand: 07.07.2021)

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang ab September 2021

     

    Zeitfenstermodell Praxissemester-Durchgang Februar 2021_CORONA

    HINWEIS: Das Zeitfenstermodell für den PS-Durchgang 02/2021 wurde aufgrund der Corona-bedingten Verlegung der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2020/2021 überarbeitet. Betroffen ist vor allem der Zeitraum für die Studientage, beginnend mit dem Studienblock der Bildungswissenschaften.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Support

    Sie …
    … haben Fragen bzgl. der Anwendung des Modells?
    … benötigen Unterstützung bei der Nutzung der angeboten Zeiten?
    … suchen nach individuellen Lösungen?

    Wir …
    … unterstützen beim Finden zusätzlicher Lösungen.
    … geben Anleitung zur Nutzung des Modells.
    … beraten bei kurzfristigen Terminverschiebungen.

    Das Zeitfenstermodell entlastet Sie davon, nach geeigneten Terminen für Ihre Veranstaltungen im Praxissemester, die Praxisbezogenen Studien zu suchen, in denen die Studierenden keine Überschneidungen mit den Praxisbezogenen Studien ihrer anderen beiden Fächer erleben. Nicht immer aber gelingt dies hundertprozentig, und nicht immer entsprechen die zugewiesenen Zeitslots den Wünschen der Fächer. Je größer ein Fach ist und je mehr Veranstaltungen es anbietet, desto mehr Planungsaufwand besteht. Und wenn die Gruppe der Lehrenden sehr heterogen ist, sind auch umso mehr individuelle Bedarfslagen zu berücksichtigen.

    Dies kann ein zentrales und hochgradig schematisiertes Instrument leider nicht leisten. Zwar wird das Zeitfenstermodell regelmäßig evaluiert, optimiert und an sich verändernde äußere Rahmenbedingungen angepasst, aber dennoch ist manchmal ein persönlicher Support gefragt, der sich auf Ihre Interessen als Lehrende einstellt, ohne die vorrangigen Interessen der Studierenden aus dem Blick zu verlieren.

    Das Modell bietet viele individuelle Lösungsmöglichkeiten: Der persönliche Support durch das Zeitfensterteam im ZfL hilft Ihnen dabei.

    Wir nehmen uns für Sie Zeit!
    Kontaktieren Sie uns gerne - Sie erreichen uns unter zeitfenster.zfl@uni-muenster.de .

    Simone Mattstedt
    Abteilung Praxisphasen
    Hammer Str. 95
    48153 Münster
    Zimmer 205
    Tel.: +49 251 83-32519

  • Zeitfensterkoordinator*innen nach Fächern

    Zeitfenster-Koordinator*innen sind an der Weiterentwicklung des Zeitfenstermodells zum überschneidungsfreien Studieren der Lehrveranstaltungen im Praxissemester beteiligt und setzen die Vorgaben des Zeitfenstermodells in den Lehrveranstaltungen ihres Faches um. Sie sind auch Ansprechpersonen für Studierende bei Fragen zu Überschneidungen von Lehrveranstaltungen.

    Stand: 14.01.2019

    Markus Bohlmann (Philosophie)
    Dirk Eikmeyer (Mathematik)
    Hanane El Boussadanai (Islam. Religionslehre)
    Dr. Marion Golenia (Sport)
    Patrick Gollub (Bildungswissenschaften)
    Stephanie Guballa (Berufliche Fachrichtungen)
    Jan-Bernd Haas (Chemie)
    Dr. Georg Harbig (Musik)
    Prof. Dr. Stefan Heusler (Physik)
    Stefan Hölscher, Wiebke Lammert  (Kunst)
    Dr. Erhard Holze (Evang. Religionslehre)
    Dr. Guido Hunze (Kath. Religionslehre)
    Dr. Karl-Philipp Kamps (Deutsch)
    Prof. Dr. Corinna Koch (Romanistik)
    Prof. Dr. Frauke Matz (Englisch)
    Janina Pawelzik (Sachunterricht)
    Dr. Susanne Pinkernell-Kreidt, Dr. Bente Lucht (Griechisch/Latein)
    Dr. Marie-Louise Poschen, Sven Kohnen (Niederländisch)
    Diana Püplichhuysen (Sozialwissenschaften)
    Prof. Dr. Jörn Schützenmeister, Robin Reder (Pädagogik)
    Dr. Maria Sieverdingbeck (Biologie)
    Prof. Dr. Marco Thomas (Informatik)
    Dr. Christian Winklhöfer (Geschichte)
    Dr. Katja Wrenger (Geographie)

  • Evaluation

    Das Zeitfenster-Modell wurde zwischen Oktober 2016 und Juli 2017 durch das ZfL erstmals evaluiert. Ziel der Evaluation war es zu ermitteln, inwiefern eine überschneidungsfreie Planung von Praxissemester-Begleitveranstaltungen durch das Zeitfenster-Modell ermöglicht und ein Beitrag zur Studierbarkeit des Moduls „Praxissemester“ geleistet wird. Dafür wurden die Modulbeauftragten und Lehrenden für das Praxissemester sowie die Studierenden zweier Praxissemester-Kohorten zu folgenden Fragestellungen befragt:

    •  Wie gut funktioniert die Implementierung des Zeitfenster-Modells?
    •  In welchem Maße wird die Studierbarkeit der Begleitveranstaltungen zum Praxissemester durch eine Planung gemäß des Zeitfenster-Modells gewährleistet?

    Die Zusammenfassung der Evaluationsergebnisse steht zum internen Download (mit WWU Mitarbeiter-Kennung) bereit:

    Evaluation des Zeitfenster-Modells für das Praxissemester – Zusammenfassung des Abschlussberichts (PDF)

    Wenn Sie Detailinformationen zur Evaluation wünschen, wenden Sie sich bitte an:

    Corinna Schopphoff
    Abteilung Praxisphasen – Evaluation und Qualitätssicherung
    Hammer Str. 95
    48153 Münster
    Zimmer 211
    Tel.: +49 251 83-32515
    corinna.schopphoff@uni-muenster.de