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Dieser Kurs ist als eine Einführung in die chinesische Sprache konzipiert. Er zielt auf den Erwerb von Grundkenntnissen bei allgemeinsprachlich-interkultureller Ausrichtung. Sowohl mündliche Kommunikation als auch häufig verwendete Schriftzeichen (Lesen und Schreiben) werden geübt.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Vor dem Hintergrund der radikalen Absage an die traditionelle Regelpoetik soll das innovative Potential der Genieästhetik analysiert werden. Die neue Dramaturgie der Emotionen und des „Interesses“ hatte erhebliche Konsequenzen für die Transposition der Dramen in die Bühnenpraxis. Bei der Interpretation der Schauspiele sind neben dramaturgischen Aspekten insbesondere sozialkritische Dimensionen zu berücksichtigen. Die sich gegen etablierte Autoritäten und Normen richtende und sich mit der Autonomie des Subjekts auseinandersetzende Ästhetik der Revolte hat sozialutopische Perspektiven aufgezeigt, die zu diskutieren sind. Das Seminar ist als Einführung in zentrale Themen und Motive des Sturm und Drang sowie in die Theatertheorie, Dramen- und Bühnenästhetik der Epoche konzipiert. Nach vier Seminarsitzungen (11.04., 18.04., 25.04., 02.05.2024) werden sechs Seminar­sitzun­gen an zwei Tagen (03.05.2024, 14.30–19.30 Uhr, und 04.05.2024, 09.00–14.00 Uhr) als Blockseminar stattfinden. – Text­grund­lage: J. M. R. Lenz, Anmerkungen übers Theater; J. M. R Lenz, Die Soldaten; J. W. Goethe, Götz von Berlichingen; F. M. Klinger, Sturm und Drang; H. L. Wagner, Die Kindermörderin; F. Schiller, Die Räuber (alle Texte bei Reclam). Zur Einführung: Handbuch Sturm und Drang. Hg. von Matthias Luserke. Berlin, Boston 2017 (Online verfügbar); Ulrich Karthaus, Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. München 32016; Matthias Luserke, Sturm und Drang. Autoren – Texte – The­men. Stuttgart 1997. – The­men­ für obligatorische Kurz­referate können Seminar­teil­neh­merinnen und -teil­nehmer be­reits in den Sprech­stun­den der vorlesungs­freien Zeit erhalten.

 

Beginn: 11.04.2024

 

Semestersprechstunde: 11.04.2024, 18.04.2024, 25.04.2024, 02.05.2024, jeweils 17.45 – 18.15 und 19.45 – 20.00 Uhr, 27.06.2024, 11.07.2024, Raum 147, jeweils 17.00 Uhr, Raum: 147

 

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit: 22.02.2024, 14.03.2024, jeweils 16.30 – 17.00 Uhr, Raum: 147

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Over the last decades, the sites from which postcolonial cultural articulations emerge and the sites at which they are received have undergone profound transformation. Given the ‘spatial turn’, human transactions and cultural representations no longer can be understood as firmly rooted in or clearly demarcated by a territorial logic. Postcolonial translocation is a diverse phenomenon that refers not only to processes (incl. the transfer of people, cultural products, and ideas) but also designates a new type of location (a translocation) of fractured and variously connected spaces. As a concept, it exceeds a simple change of location or dislocation and significantly both, points of departure and destination, can remain unspecified.


The seminar will first engage with some theorisations of translocation and related phenomena. In the second part of the seminar we will focus on the analysis of selected literary texts which, one way or another, produce, represent, and/or respond to translocation. The seminar explores the ways in which postcolonial translocation allows us to focus on aspects of texts and contexts which are otherwise difficult to formalise and analyse.

Reading: Before the beginning of the summer term, students are required to finish reading the texts listed here. They will be discussed in the following sequence: (1) Kwame Kwei-Armah; (2) Peter Carey; (3) Adania Shibli.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Das Seminar richtet sich an Studierende der Lehrämter im Masterstudium im Modul ULI (Unterricht als Lehr-, Lern- und Interaktionsprozess) und an Studierenden im Master of Arts Erziehungswissenschaft. Fokussiert werden theoretische Ansätze/Überlegungen sowie empirische Befunde der Allgemeinen Didaktik und Schul- und Unterrichtsforschung zu den KMK-Kompetenzfeldern der Lehrer*innenbildung: Unterrichten, Erziehen, Beraten, Beurteilen und Innovieren. Weiterhin berücksichtig werden aktuelle Herausforderungen von Schule und Unterricht wie Digitalisierung, Inklusion und Kooperation.

Fachübergreifende Merkmale der Unterrichtsqualität können auf diese Weise konkretisiert werden, um so ein besseres Verständnis zu schaffen und die Reflexion allgemeiner Qualitätsdimensionen von Unterricht und Schule zu ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit aktuellen, empirischen Beiträgen der unterschiedlichen Diskurse kann auch die Ausgangslage für die Bewertung von fremden Unterrichts und die Reflexion der eigenen Unterrichtstätigkeit im Praxissemester, dem Referendariat und darüber hinaus in der beruflichen Praxis sein. Voraussetzung für Teilnahme ist die Bereitschaft zur regelmäßigen Teilnahme und Mitarbeit im Seminar sowie zur vorbereitenden Lektüre zu den jeweiligen Sitzungen.

 

 

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Dieser Kurs wird für Studierende der Allgemeinen Studien angeboten und zielt auf die Festigung der in „Arabisch ohne Vorkenntnisse“ geübten Fertigkeiten. Im Mittelpunkt steht das Ausbilden von kommunikativer Kompetenz. Darüber hinaus werden Kenntnisse von Alphabet und Schrift und Grundlagen der Grammatik vermittelt. Der Anteil des Präsenzstudiums beträgt insgesamt 52 Ustd. Außerdem ist eine Vor- und Nachbereitung der Kursstunden erforderlich.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Bitte beachten Sie: Die erste Seminarsitzung findet aufgrund eines Forschungsaufenthaltes in den USA erst am 17.04.2024 (2. Semesterwoche) statt!

„Ausgehungert, angeschrien und beschimpft” (Deutschlandfunk), „Missbrauch im Sport: Wir haben akuten Handlungsbedarf” (Stern), „Psychische Gewalt ist im Sport ein weit verbreitetes Phänomen” (Rheinische Post) – so liest man immer mehr Titel in aktuellen Medien. Im Seminar wollen wir das Thema Gewalt im Sport aus einer pädagogischen Perspektive in den Blick nehmen. Was ist Gewalt in pädagogischen Beziehungen im Sport? Wie können wir wissenschaftlich erfassen, wie verbreitet Gewalt im Sport ist? Welche Befunde liegen bislang vor? Und wie kann der organisierte Sport ein sicheres Umfeld werden? Diesen und weiteren Fragen werden wir im Seminar nachgehen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Dieser Kurs bietet einen allgemeinen Überblick der kulturellen und ethnischen Vielfalt Babyloniens während des 1. Jt. v. Chr., des Age of Empires. Der Kurs bietet zudem eine Einführung in verschiedene Konzepte der Globalisierungstheorie und der Lokalismusforschung und reflektiert die Wahrnehmung von Identität im Laufe der Geschichte Altvorderasiens. Der Kurs VMb.2 "Akkadische Texte zur Multikulturalität in Babylonien im 1. Jt. v. Chr." bietet eine thematische Vertiefung, jedoch können beide Kurse auch unabhängig belegt werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 50 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Geschlechterneutrale, geschlechtersensible oder auch queerpädagogische Zielperspektiven finden sich mittlerweile in zahlreichen Leitlinien pädagogischer Institutionen. Die Bildungsgrundsätze NRW für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertagesbetreuung und Schulen im Primarbereich geben vor: „Eine geschlechterbewusste Pädagogik unterstützt Kinder dabei, einengende Geschlechterbilder zu erweitern, unterschiedlichen Interessen neugierig nachzugehen und vielfältige, geschlechterunabhängige Kompetenzen zu erwerben.” Aber was genau bedeutet es eigentlich, im pädagogischen Handeln ‚sensibel‘ für Geschlecht zu sein? Welche Bedeutung hat Geschlecht für Bildungsprozesse—und umgekehrt? Ist geschlechtliche Unterscheidung (noch) relevant? Kann die Kategorie Geschlecht überhaupt ‚übersehen‘ werden?

Auf der Basis ausführlicher sozial- und erziehungswissenchaftlicher Lektüren werden vorrangig verschiedene Theorieperspektiven auf Bildung, Erziehung und Geschlecht erschlossen die obigen und weitere Fragen im Licht dieser diskutiert.

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Was bedeutet Datenschutz und woher kommt das Recht auf informationelle Selbstbestimmung? Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten werden anschaulich dargestellt, ebenso wird deren verfassungsrechtlicher Hintergrund erläutert. Angesprochen werden überblicksartig die Voraussetzungen für die Verarbeitung personenbezogener Daten und die Rechte des Betroffenen.

Neben der Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen zum Recht auf Datenschutz bzw. Recht auf informationelle Selbstbestimmung sollen die Teilnehmer*innen für datenschutzrechtliche Fragestellungen sensibilisiert werden. Wo wird Datenschutzrecht im Alltag relevant, was sind meine Rechte und welche Pflichten können ggf. auf mich zukommen? Die Teilnehmer*innen dieser Einführung lernen die wichtigsten gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz und ihren Hintergrund im Überblick kennen. Nach der Teilnahme an dieser Einführung besitzen die Teilnehmer*innen ein Problembewusstsein für Fragen des Schutzes personenbezogener Daten und sind in der Lage datenschutzrelevante Sachverhalte zu erkennen.

Referent: N.N.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Im April 1919 gründete Walter Gropius das „Staatliche Bauhaus Weimar” als progressive Ausbildungsstätte. Schon 1925 zwang der Wahlsieg der Nationalsozialisten in Thüringen das Bauhaus zum Umzug nach Dessau, wo es bis 1932 bestand. Nach einer kurzen Phase in Berlin wurde es 1933 endgültig geschlossen. Trotz seines kurzen Bestehens von nur 14 Jahren wurde das Bauhaus zum Inbegriff moderner Gestaltung und gilt als eine der einflussreichsten Schulen für Architektur, Kunst und Design im 20. Jahrhundert.

Ein Grund hierfür liegt in dem neuartigen Konzept der Schule, welche eine Synthese aus Kunstgewerbeschule, Bauhochschule und Kunsthochschule sein sollte. Die Grenzen zwischen den einzelnen Kunstgattungen sollten dadurch aufgehoben und Kunst, Handwerk und Technik miteinander versöhnt werden, sodass schlussendlich ein modernes „Gesamtkunstwerk” entstehen konnte. Verbunden mit dieser Reformidee waren neue pädagogische Konzepte, die im Kontrast zu den Methoden der traditionellen akademischen Ausbildung standen.

Zur Umsetzung seines Vorhabens holte Gropius eine ganze Reihe junger Avantgarde-Künstler als Lehrer an seine Schule, die heute zu den bekanntesten Vertretern der Moderne zählen, darunter Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer oder Marcel Breuer. Einen einheitlichen Stil hat das Bauhaus indes nie vertreten. Von den zahlreichen Protagonisten des Bauhauses wurden teils ganz unterschiedliche Ziele verfolgt, in verschiedenen Phasen kam es mehrfach zu Richtungswechseln und Akzentverschiebungen.

Im Proseminar sollen die Entwicklungslinien des Bauhauses nachvollzogen und – in Auswahl – bedeutende am Bauhaus tätig gewesene Künstler sowie im Kontext des Bauhauses entstandene Werke unterschiedlicher Gattungen besprochen werden.

Voraussetzungen für den Erwerb von Leistungspunkten: Regelmäßige, aktive Teilnahme, Übernahme eines Referats und schriftliche Ausarbeitung (Hausarbeit).

Hinweise zur Anmeldung: Verbindliche Anmeldung im HIS-LSF bis zum 31.03.2024. Maximale Teilnehmerzahl: 15.

Beginn: Mi., 17.04.2024, 14-16 Uhr (c.t.), Domplatz 23, Raum: DPL 112

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl; Anmeldung erforderlich!

1966 hielt T.W. Adorno im Hessischen Rundfunk den Vortrag „Erziehung nach Auschwitz”, der die vielzitierte Forderung enthält, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung” (Adorno 1966/1971: 88), die das Selbstverständnis von Generationen von Pädagog*innen nach 1968 prägte. In den folgenden Jahrzehnten und bis heute werden die pädagogischen Überlegungen zum Umgang mit und der Aufarbeitung von NS-Geschichte aus dieser Forderung abgeleitet und entsprechende Erziehungsprogramme (bspw. Friedens,- Demokratie,-und Menschenrechtserziehung) begründet.

Aktuelle empirische Studien legen nahe, dass das Interesse und Geschichtsbedürfnis auch der 4. Generation zwar vorhanden ist, gleichzeitig aber auch (zurecht) ein gewisses Unbehagen mit der zu einer moralischen Formel erstarrten deutschen Erinnerungskultur in- und außerhalb von Schule besteht, die wiederum mit dem Ableben der Zeitzeug:innen, dem erstarkenden Rechtspopulismus, der Internationalisierung des Holocaust und einer postkolonialen Kritik auch noch vor ganz anderen sozio-kulturellen und politischen Herausforderungen steht.

Von den Ausgangstexten Adornos aus den 1960er Jahren ausgehend werden wir Entwicklungslinien der erziehungswissenschaftlichen Auseinandersetzungen um die Grundfiguren der „Erziehung nach Auschwitz” (Mündigkeit, Autonomie, Selbstreflexion, Dialektik der Aufklärung) rekonstruieren und diskutieren, ob man überhaupt aus Geschichte lernen kann, was ‚diese Geschichte‘ mit ‚uns‘ zu tun hat und welche Aktualisierungen hilfreich sein könnten, um dem Unbehagen der Erinnerungskultur und dem „Schmerz der Anderen” (Wiedemann 2023) zu begegnen.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Das medienpraktische Seminar wird von Fiona Weber-Steinhaus M. A. durchgeführt, Redakteurin beim ZEIT Magazin Online.

Journalismus lebt nicht nur von sauberer Recherche, sondern auch gut erzählten Geschichten. Denn: Was bringt eine sauber recherchierte Neuigkeit, wenn diese so dermaßen kompliziert verhackstückt erklärt wird, dass man sie nicht gar nicht lesen mag?

Um eine gute Geschichte sauber zu recherchieren braucht man also ein paar Kniffe: Wie findet man ein gutes Thema? Wie recherchiert man es so, dass alle Fakten stimmen? Und welche Tricks gibt es, um es spannend und anschaulich aufzuschreiben? In diesem Seminar lernen Sie, was Magazinjournalismus ausmacht: sauber recherchieren und anschaulich schreiben. 

Sie werden an den Blockterminen - und zwischendurch - wie eine Redaktion zusammenarbeiten. Sie werden als ReporterInnen mit interessanten Menschen reden, in der Stadt recherchieren, Probleme aufdecken und Texte verfassen. Wir diskutieren und redigieren die Ergebnisse, streiten über die beste Überschrift und suchen Bilder aus. Ziel ist es, gemeinsam ein Magazin zu produzieren. Am Ende hat dann jeder und jede eine erste Arbeitsprobe in der Hand.

 Willkommen sind auch Studierende, die eine Karriere in der PR anstreben. Wer Öffentlichkeitsarbeit für einen Verband oder ein Unternehmen macht, muss ebenfalls recherchieren und schreiben können. Deswegen unbedingt mitbringen: Diskussionsfreude und Lust aufs Machen!

Literaturempfehlungen:

Schneider, Wolf (2010): Deutsch für junge Profis. Wie man gut und lebendig schreibt. 2. Auflage, Rowohlt. Berlin.



Voraussetzung:

Ganz allgemein: Freude an Texten

Eine Reportage / Report zum ersten Blockseminar mitbringen, die man interessant/bewegend/super geschrieben fand, gerne auch älter.

Bitte in den zwei Wochen vor dem ersten Blocktermin das Dossier der ZEIT lesen, das Zeit Magazin und die Zeit am Wochenende (zeit.de/we).

Prüfungsleistungen:

engagierte und intensive Mitarbeit, auch zwischen den Blockterminen
- praktische Übungen
Produktion eines Abschlussmagazins

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 30 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Das Seminar richtet sich an BA-Studierende, die im Rahmen ihres Lehramtsstudiums ein Eignungs- und Orientierungspraktikum in der Schule absolvieren. Grundlegende Konzepte und Fertigkeiten zur erfolgreichen Durchführung der schulpraktischen Phase werden im Seminar vermittelt. Dabei stehen folgende Aspekte des Schul- und Lehreralltags im Mittelpunkt:

  • Handlungs- und Kompetenzfelder von Lehrkräften,
  • Planung und Gestaltung von Unterricht,
  • aktuelle Herausforderungen von Schule und Unterricht,
  • Berufswahlmotive und Berufswahlreflexion sowie Eignungsabklärung und Eignungsreflexion,
  • Hospitation und Unterrichtsbeobachtungen,
  • Reflexion der Praxisphase und Urteilsbildung (TPR).

Des Weiteren ist die Anbahnung der Fähigkeit einer theoriegeleiteten Praxisreflexion ein Ziel des Seminars, um auf der Grundlage des Praktikums neue Perspektiven auf den Lehrerberuf und Unterricht zu gewinnen.

Das Seminar richtet sich ausschließlich an Studierende, die die Praxisphase des EOP noch nicht absolviert haben. Eine nachbereitende Belegung des Seminars im Zuge einer Anerkennung ist nicht möglich.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 30 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Das Seminar richtet sich an BA-Studierende, die im Rahmen ihres Lehramtsstudiums ein Eignungs- und Orientierungspraktikum in der Schule absolvieren. Grundlegende Konzepte und Fertigkeiten zur erfolgreichen Durchführung der schulpraktischen Phase werden im Seminar vermittelt. Dabei stehen folgende Aspekte des Schul- und Lehreralltags im Mittelpunkt:

  • Handlungs- und Kompetenzfelder von Lehrkräften,
  • Planung und Gestaltung von Unterricht,
  • aktuelle Herausforderungen von Schule und Unterricht,
  • Berufswahlmotive und Berufswahlreflexion sowie Eignungsabklärung und Eignungsreflexion,
  • Hospitation und Unterrichtsbeobachtungen,
  • Reflexion der Praxisphase und Urteilsbildung (TPR).

Des Weiteren ist die Anbahnung der Fähigkeit einer theoriegeleiteten Praxisreflexion ein Ziel des Seminars, um auf der Grundlage des Praktikums neue Perspektiven auf den Lehrerberuf und Unterricht zu gewinnen.

Das Seminar richtet sich ausschließlich an Studierende, die die Praxisphase des EOP noch nicht absolviert haben. Eine nachbereitende Belegung des Seminars im Zuge einer Anerkennung ist nicht möglich.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Auf 35 Studierende begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich!

Die Veranstaltung kann im Bedarfsfall auch für das Modul ELS genutzt werden. Bitte wenden Sie sich für die Onlinestellung der genannten und von Ihnen zu belegenden Module in den Bildungswissenschaften an Frau Averesch (christiane.averesch@uni-muenster.de).

Bitte beachten! Diese Veranstaltung kann nicht außercurricular belegt werden. Die Teilnahme an der ersten, konstituierenden Sitzungwird erwartet! Ein Nachrücken in die Veranstaltung ist ausschließlich über einen Platz auf der Warteliste oder über eine Härtefallregelung möglich.

Das Seminar beleuchtet aus vielfältigen Perspektiven Aspekte der Schul- und Unterrichtsorganisation, der Professionalisierung und Professionalität von Lehrkräften sowie der Sozialisation in schulischen Kontexten. Aktuelle Problemstellen im deutschen Schulsystem dienen als Anker, um zum einen Bezüge zur erziehungswissenschaftlichen Forschung und zum anderen zur Mikroebene des Unterrichts herzustellen.

Die drei Blocktage sind jeweils einer der zentralen Thematiken gewidmet und sind durch einen anregenden methodischen Wechsel gestaltet, um die Thematiken multiperspektivisch wahrnehmen zu können. Eine proaktive Auseinandersetzung mit den Grundlagentexten wird erwartet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Hinweis: Dieses Seminar vertieft die Inhalte aus dem Seminar Resilienz I. Grundkenntnisse der Resilienzforschung sind daher für den Besuch des Seminars eine Voraussetzung. Zu wissen, was Resilienz ist, welche Inhalte sich hinter diesem Begriff verbergen und worum im Wesentlichen geht, heißt jedoch noch nicht, dass diese Kraft für jede/n einfach anzuwenden ist. Was braucht es tatsächlich, um mit dem Konzept Resilienz ganz persönlich gut umgehen zu können und die Kernbotschaften im eigenen Leben nachhaltig zu verankern? Das Seminar baut hier auf den Grundlagen des Seminars „Resilienz I“ auf und vertieft das Wissen auf der Basis von Anwendungen, anhand von Beispielen, Programmen und Übungen auf dem Portfolio der aktuellen Resilienzforschung und – Literatur. Dabei wird nicht nur die Frage nach den individuellen Bewältigungsstrategien und -ressourcen thematisiert, sondern insbesondere auch im Kontext der gesellschaftlichen Sicht auf das Alter(n) von Menschen diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Revolution von 1848/49 ist ein zentraler Meilenstein der deutschen Demokratiegeschichte. Hier wie auch in anderen Fällen neigt die Revolutionsgeschichte dazu, als Nationalgeschichte verstanden und erzählt zu werden. Die Entstehung neuer Nationalstaaten infolge von Revolutionen und Aufständen im 19. Jahrhundert ist ein vielfach beschriebenes Phänomen, das sich im allgemeinen Geschichtsbild verfestigt hat. Dabei haben Revolutionen stets lokale Ursprünge und regionale Ausprägungen, die oftmals unsichtbar bleiben. Im Rahmen der Übung wird am Beispiel der preußischen Provinz Westfalen der Fokus von den revolutionären Zentren auf die revolutionshistorische Peripherie verschoben. Sie nimmt die Ereignisse und Akteur:innen der Revolution in Westfalen in den Blick und fragt nach Verflechtungen zwischen regionaler und nationaler Ebene.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Veranstaltung diskutiert aktuelle Forschungsthemen und gibt den Doktoranden und Doktorandinnen sowie Habilitanden Gelegenheit, Teile ihrer Arbeit vorzustellen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Vorbesprechung findet am 12.04.2024 um 16.30 Uhr im SP 8 241 statt.

Zum Modul gehören Frühexkursionen am 15.04, 22.04., 29.04. und 06.05.2024 von 5:00 bis 8:30 Uhr in Münster und Umgebung.

Der Block (11.05. - 19.05.2024) findet in Gülpe statt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Studierenden lernen die Entwicklung theoriengeleiteter Problemdiagnose als zentralen Ansatz zur Optimierung von Teamarbeit in Organisationen kennen, und wenden selbständig entwickelte Modelle und Heuristiken auf konkrete Fallbeispiele an. Diese Kombination aus theoretischer Verankerung und praktischer Lösungsorientierung vergrößert den Handlungsspielraum für die Begleitung und Unterstützung von Teams in der Praxis.

Dabei wird in Anlehnung an das Phasenmodell der Gruppenarbeit (Hertel & Scholl, 2006) der gesamte Teamarbeitsprozess von der Zusammenstellung von Arbeitsteams über das Management der Teamarbeit bis zur Beendigung von Teams (bspw. bei befristeten Projekten) behandelt. Die Studierenden lernen zudem differenziert einzuschätzen, unter welchen organisationalen Bedingungen welche Form von Teamarbeit effizient ist, wie Teams zusammengestellt werden sollten, und wie Strategien zur Optimierung von Teamarbeit entwickelt werden.

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Der Online-Kurs lässt sich bequem von zu Hause aus absolvieren und bietet engagierten Studierenden und Praktikern – auch außerhalb des juristischen Bereiches – die Möglichkeit, Kenntnisse auf dem Gebiet des Patentrechts zu erlangen. Die erfolgreiche Teilnahme an dieser kostenlosen Zusatzausbildung wird neben 2 Credit Points mit dem Erhalt eines Zertifikats belohnt. In übersichtlichen und nutzerfreundlichen Menüs haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich anhand bereitgestellter Skripte über patentrechtliche Grundlagen und spezifische Regelungen, Verfahren und Verwertungsmöglichkeiten aus den Bereichen „Wirtschaft“ und „Wissenschaft“ zu informieren. Das erlangte Wissen wird nach jeder Lerneinheit abgefragt, bevor der nächste Abschnitt beginnt. Schließlich wird der Lernerfolg in einem Abschlusstest überprüft. Der IP-Führerschein bietet die Möglichkeit, auf komfortablem Weg eine Zusatzqualifikation zu erlangen, die nicht nur in der juristischen Arbeitswelt von hohem Wert sein kann.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Da die Frage nach dem urheberrechtlichen Schutz eigener oder fremder Werke quasi jeden angeht, möchten wir mit dieser Veranstaltung Studierende, Wissenschaftler*innen und Beschäftigte aus allen Fachbereichen ansprechen. Die Veranstaltung stellt die rechtlichen Grundlagen des Urheberrechts anschaulich und praxisnah dar und vermittelt Informationen über urheberrechtlichen Schutz von geistigem Eigentum, deren Nutzen und Kosten, Chancen und Risiken.

Im Einzelnen werden folgende Fragenkomplexe rund um das Urheberrecht behandelt:

  • Was sind die Funktionen des Urheberrechtes?
  • Was ist geschützt? (Werkbergriff, Konkrete Beispiele anhand von Internetcontent)
  • Wer ist geschützt? (Urheberbegriff, Abgrenzung zum Miturheber und zum verbundenen Werk, Urheber im Arbeitsverhältnis)
  • Was ist Inhalt des Urheberrechtes? (Anerkennung der Urheberschaft, körperliche und unkörperliche Verwertungsrechte etc.)
  • Welche Schranken gibt es? (Besprechung von Privatkopierfreiheit und Zitatfreiheit).
  • Wann ist mein Urheberrecht verletzt und wie kann ich gegen Verletzungen Dritter vorgehen?
  • Wie kann ich meine Werke „zu Geld machen”? (Verwertungsgesellschaften etc.)

Referent: N.N.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Diese Veranstaltung richtet sich im Rahmen des DaZ-Moduls in erster Linie an Lehramtsstudent:innen in den MEd- und HRSGe-Studiengängen Philosophie/Praktische Philosophie bzw. Praktische Philosophie.

Philosophieunterricht fordert Lernende sprachlich heraus. Das ist kein Zufall. Denn Philosophie und Philosophieren selbst sind in vielfältige sprachliche Schwierigkeiten verwickelt.

         In mindestens drei Hinsichten fordert die akademische Philosophie sprachlich heraus. Sie hat Sprache zum Gegenstand, insofern sie philosophische Probleme sprachlicher Zeichen, sprachlicher Bedeutung, sprachlichen Handelns und Verstehens erforscht. Sie verfährt nach sprachlichen Methoden, insofern sie sich sprachanalytisch und hermeneutisch anleiten lässt. Nicht zuletzt verfolgt sie ein sprachliches Ziel, insofern sie auf die Klärung von philosophischen Problemen, Lösungen und Argumenten aus ist.

        Ebenso beim Philosophieren: Sei es als Gespräch mit sich selbst oder miteinander, wir philosophieren mittels Sprache (meistens oder ausschließlich, das darf offenbleiben). Der philosophische Fachdiskurs findet als sogenannte „zerdehnte Kommunikation” überwiegend schriftlich statt, über räumliche, kulturelle und zeitliche Grenzen hinweg. In diesen Diskurs einzutreten erfordert zahlreiche sprachliche und fachliche Kompetenzen, nicht nur beim Lesen von Fachtexten, sondern auch beim Schreiben.  Denn so widersinnig es auch scheint: Der Versuch, philosophische Probleme, Lösungen und Argumente klar zu formulieren, schlägt sich oft in sprachlich komplexen Texten nieder.

      Demgegenüber erfordert auch die philosophische Diskussion als direkte Kommunikation, wie sie im Unterricht stattfindet, spezielle sprachliche Fähigkeiten. Lernende brauchen gezielte Übung, um die Diskussionsbeiträge Anderer zu interpretieren, eigene Argumente vorzutragen und ihre Überlegungen Anderen verständlich zu machen.

Das Seminar will zum einen künftige Lehrpersonen für die vielzähligen sprachlichen Schwierigkeiten der SuS sensibilisieren, zum anderen zeigen, wie sprachliche Kompetenzen im Unterrichten gestärkt werden können. Dazu werden wir nicht nur Grundlagen des sprachsensiblen Fachunterrichts behandeln, sondern auch nach dem Prinzip des „learning by doing” im Seminar Methoden zur Sprachförderung anwenden. Ein Schwerpunkt wird dabei auf dem Schreiben liegen. Die im Seminar angewandten Methoden können Bausteine eines sprachsensiblen Schulunterrichts sein, der nach dem Ansatz „writing to learn, learning to write” verfährt.

Das Seminar findet in 8 Einzel-Terminen donnerstags 12-14 Uhr und einem Blocktermin statt:

Erster Termin: 25.4., letzter Termin: 19.6. (also 8 Einzeltermine: 25.4., 2.5. 16.5., 6.6., 13.6., 20.6., 27.6., 4.7. 12-14 Uhr Donnerstag) plus Blocktermin: 3./4.5. Freitag 14-19.30 Uhr, Samstag 10-15.30 Uhr

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

„Auf den heiligen Dreifuß setzt sich die delphische Frau. Sie bringt den Griechen die Rufe, die Apollon ihr zusingt.“ Euripides Ion 82ff.

Seit Beginn der Menschheit gibt es abseits der Wohnorte Begegnungsplätze mit einer besonderen sakralen Bedeutung. Bergheiligtümer, Totenstädte, Orakel, Tempel und Versammlungsplätze waren für die Menschen zugängliche Orte, die ihr Leben bestimmten. Darüber hinaus gab es auch unnahbare, gleichfalls allen Menschen bekannte Orte. Der Olymp und der Hades waren allgegenwärtig und doch für die Lebenden so fern. Sie blieben im Verborgenen und galten als heilige Orte.

In der Vorlesung sollen einige zentrale Orte der griechischen Antike aus archäologischer, althistorischer und religionswissenschaftlicher Sicht betrachtet und ihre Bedeutung für das Leben der damaligen Menschen aufgezeigt werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Im Seminar werden der aktuelle erziehungswissenschaftliche Diskurs zur Mehrsprachigkeit vorgestellt sowie Unterrichtssequenzen geplant, die die individuellen Lernvoraussetzungen von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen vor allem in Schreibprozessen berücksichtigen. Da sich die Gestaltung unterrichtlicher Lehr- und Lernszenarien unter dem Einfluss digitaler Transformationsprozesse im Bildungswesen derzeit stetig verändert, werden insbesondere die Einsatzmöglichkeiten verschiedener digitaler Formate besprochen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Im Seminar werden der aktuelle erziehungswissenschaftliche Diskurs zur Mehrsprachigkeit vorgestellt sowie Unterrichtssequenzen geplant, die die individuellen Lernvoraussetzungen von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen vor allem in Schreibprozessen berücksichtigen. Da sich die Gestaltung unterrichtlicher Lehr- und Lernszenarien unter dem Einfluss digitaler Transformationsprozesse im Bildungswesen derzeit stetig verändert, werden insbesondere die Einsatzmöglichkeiten verschiedener digitaler Formate besprochen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Der bewusste Umgang mit Mehrsprachigkeit und der Einbezug kreativer und produktionsorientierter Methoden eröffnet Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung ihres individuellen Lernweges. Neben der Vorstellung des aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurses zur Mehrsprachigkeit wird im Seminar untersucht, inwieweit die sich kontinuierlich entwickelnden technischen Voraussetzungen an Schulen lernförderlich nutzen lassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Der bewusste Umgang mit Mehrsprachigkeit und der Einbezug kreativer und produktionsorientierter Methoden eröffnet Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung ihres individuellen Lernweges. Neben der Vorstellung des aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurses zur Mehrsprachigkeit wird im Seminar untersucht, inwieweit die sich kontinuierlich entwickelnden technischen Voraussetzungen an Schulen lernförderlich nutzen lassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Der bewusste Umgang mit Mehrsprachigkeit und der Einbezug kreativer und produktionsorientierter Methoden eröffnet Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung ihres individuellen Lernweges. Neben der Vorstellung des aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurses zur Mehrsprachigkeit wird im Seminar untersucht, inwieweit die sich kontinuierlich entwickelnden technischen Voraussetzungen an Schulen lernförderlich nutzen lassen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

„Was ist Toleranz? Sie ist Menschlichkeit überhaupt. Wir sind alle gemacht aus Schwächen und Fehlern; darum sei erstes Naturgesetz, daß wir uns wechselseitig unsere Dummheiten verzeihen.” – Das notierte im Jahr 1764 der französische Philosoph und Erzaufklärer Voltaire im Dictionnaire philosophique portatif, seinem „Philosophischen Wörterbuch”.

Soweit so wahr, so schön, so gut – und so erbaulich?

„Ohne Toleranz geht es nicht. Toleranz weist heute jede corporate identity aus: kein großes Unternehmen, das nicht mit aufwendigen Konferenzen Toleranz verbreitete; keine Akademie und keine Stiftung, die ohne Toleranzprogramm auskäme, keine Werbung für Softdrinks oder Zigaretten, die sich der Weltversöhnung der Vereinten Farben entzöge, und inzwischen auch kein Stadttheater mehr, kein Literaturfestival, kein Musikfest, das sich nicht für interkulturelle Verständigung engagierte. Wohin man schaut: gute Menschen.” – Über diese „Banalisierung und Industrialisierung der Toleranz” und die damit einhergehende Sinnentleerung des Begriffs sprach im Jahr 2003 der Schriftsteller Navid Kermani, und zwar auf einer Tagung zu Lessings „Märchen vom Ring”.

Und nun?

Ein banaler und inflationärer Gebrauch eines Wortes wie ‚Toleranz‘ sollte uns nicht daran hindern, sich wieder um ein angemessenes und anspruchsvolles Verständnis des Begriffs zu bemühen.

Was also ist Toleranz? Fragen wir uns besser: Wann ist Toleranz gefragt? Um wen und um was geht es? Was spricht dafür, was spricht dagegen, jemanden oder etwas zu tolerieren, und vor allem warum? Und wo liegen die Grenzen der Toleranz?

Das sind die Fragen, mit denen ich mich in diesem Seminar anhand einschlägiger historischer und zeitgenössischer Texte beschäftigen möchte.

Es wird ein Learnwebkurs eingerichtet, so dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf kurzem Wege per Newsletter aktuelle Informationen erhalten sowie die zu besprechenden Texte sich herunterladen können.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Psychische und seelische Gesundheit im Alter sind maßgeblich davon beeinflusst, wie selbstwirksam ein älterer Mensch leben und agieren kann. Dazu zählt auch das Gefühl hat, noch etwas bewegen zu können, also, bedeutsam zu sein. Wir werden uns in diesem Seminar den Fragen widmen, wie gesellschaftliche und politische Teilhabe im Alter aussehen kann und welche Formen der Mitbestimmung und Einflussnahme es für ältere Menschen in Deutschland gibt. Ihre Erfahrungen und aktive Mitarbeit sind im Seminar sehr willkommen.

Studierende, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben, werden bei der Platzvergabe bevorzugt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Geschichte findet nicht nur auf nationaler und internationaler Bühne statt, sie ist auch Teil jeder einzelnen Familie. In den Bielefelder MEMO-Studien sieht knapp die Hälfte der Befragten die Familiengeschichte als Teil der deutschen Erinnerungskultur. Doch nur wenige von ihnen haben sich eingehend mit ihr beschäftigt. Dabei kann eine Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte einen individuellen Zugang zur NS-Zeit und dessen Vor- wie Nachgeschichte bieten.

Im Rechercheseminar erkunden Teilnehmende daher gemeinsam Potentiale und Fallstricke von familiengeschichtlichen Zugängen zur NS-Geschichte, werden bei den eigenen Recherchen angeleitet und gestalten gemeinsam einen abschließenden erinnerungskulturellen Beitrag. Weil Anfragen bei Archiven und die eigenen Recherchen Zeit brauchen, findet das Seminar in der vorlesungsfreien Zeit seine Fortsetzung.

Das Seminar besteht aus drei Teilen: In einem ersten Themenblock lernen Teilnehmende mögliche Recherchewege und das Arbeiten in Archiven kennen. Danach geht es in vertieften Quellenübungen um das Lesen von historischen Quellengruppen, die bei familiengeschichtlichen Recherchen zur NS-Zeit häufig eine Rolle spielen. In einem dritten Teil erarbeiten die Teilnehmenden, die ihre Familiengeschichten präsentieren möchten, gemeinsam Beiträge für eine Abschlusspräsentation. In jeder Phase gibt es Gelegenheit zur Rücksprache und Klärung offener Fragen, Wünsche zum Ablauf und der Gestaltung des Seminars und der abschließenden Präsentation sind ausdrücklich erwünscht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunikativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminararbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Inreresse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunkativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminarbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Interesse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

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Semester: ST 2024

In diesem Seminar werden die bereits in der DaZ-Einführungsvorlesung thematisierten theoretischen Kenntnisse bezüglich des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs durch beispielhafte Analysen von Sprachproben ein- und mehrsprachiger Grundschüler*innen vertieft. Jedoch stehen der Erwerbsprozess und die Methoden der Vermittlung der Schrift im Fokus des Interesses. Dabei wird auch die Betrachtung der Strukturen des bildungssprachlichen Registers, die Merkmale der gesprochenen und geschriebenen Sprache, die bereits auf dem Grundschulniveau höchst relevant sind, einen weiteren Schwerpunkt bilden. Weitere im Kontext des DaZ-Erwerbs relevante Themen - die Verfahren der Sprachstandsdiagnose, die Bedeutung und Berücksichtigung von Herkunftssprachen - werden von den Teilnehmer*innen durch Referate in das Plenum einzubringen sein.

 

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Semester: ST 2024

Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babij Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen – ähnlich wie in jüngster Zeit vor allem Butscha oder die Kibbuzzim in der Nähe von Gaza– für Verbrechen, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Sie haben in der Diskussion über den Umgang mit (vermeintlichen) Kriegsverbrechen durch den Ukraine-Konflikt sowie den Krieg in Nahost ebenfalls in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen.

Ausgehend von definitorischen/begriffsgeschichtlichen Vorüberlegungen und Abgrenzungen („Kriegsrecht“, „humanitäres Völkerrecht“, „Völkerstrafrecht“, „Kriegsverbrechen“, „Völkermord“/„Genozid“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, „Verbrechen der Aggression“) möchte die Vorlesung in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.

In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“) – zumal gerade die ‚Macht von Bildern‘ im fraglichen Problemfeld eine stetig wachsende Rolle spielte und spielt.

Einführende Literatur wird im Laufe der Veranstaltung genannt.

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Semester: ST 2024
Semester: Term-independent

Lernen Kinder Sprachen besser als (junge) Erwachsene? Wenn ja, woran liegt das und worin genau sind Kinder besser?
Wie ist das Wissen über die Wörter einer Sprache mental repräsentiert und wie erfolgt der Aufbau eines Wortschatzes in einer zweiten Sprache?
Welche Mechanismen liegen der Verarbeitung einer zweiten Sprache zugrunde?
Wo liegen Möglichkeiten und – offensichtlich naturgegebene – Grenzen des unterrichtlich gesteuerten Sprachenlernens?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die (psycholinguistisch orientierte) Spracherwerbsforschung.
Aber welche Konsequenzen hat dies für die (Zweit)Sprachdidaktik? Aktuell ist oft noch eine große Kluft zwischen Theorie und Praxis festzustellen.
Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar zum einen vertiefende Einblicke in die Ergebnisse der Spracherwerbsforschung in ausgewählten Themenbereichen gegeben werden. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, wie man diese Ergebnisse für den (Zweit)Sprachenunterricht nutzbar machen könnte bzw. was sich daraus für die Unterrichtspraxis ableiten ließe.
In diesem Kontext sollen auch aktuelle DaZ-/ DaF-Lehrwerke für Jugendliche und Erwachsene gesichtet und kritisch hinterfragt werden.

 

Hinweis:
Trotz einer Bezugnahme zur Unterrichtspraxis ist dieses Seminar eher theoretisch orientiert. Das heißt, es werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, aber es werden keine konkreten Unterrichtsentwürfe o.ä. erstellt.

 

Der LP-Erwerb erfolgt über:
-           aktive Teilnahme an allen Blocksitzungen
-           zwei kleinere schriftliche Einsendeaufgaben zur zweiten und zur dritten Blocksitzung
-           eine Posterpräsentation in Gruppenarbeit (Hinführung dritte Blocksitzung, Präsentation vierte Blocksitzung)

 

Die TeilnehmerInnen sollten über gute Linguistikkenntnisse und / oder Interesse an Linguistik verfügen.

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Semester: ST 2024

Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Thematik „Sprachdiagnostik im Kontext von Mehrsprachigkeit”. Die Studierenden gewinnen einen Einblick in die Ergebnisse der Spracherwerbs- und Mehrsprachigkeitsforschung und erhalten einen Überblick über sprachdiagnostische Verfahren.

Zunächst werden wir uns mit dem Begriff der Mehrsprachigkeit auseinandersetzen und den Fragen nachgehen, was unter Zwei- sowie Mehrsprachigkeit zu verstehen ist und wie sich Zweisprachigkeit gestalten kann. Daran anknüpfend beschäftigen wir uns mit dem Spracherwerb. Zentral wird der Erwerb des Deutschen sein (sowohl in ein- als auch in zwei- oder mehrsprachigen Erwerbsbedingungen). Schließlich wenden wir uns dem Komplex der Sprachdiagnostik zu. Im Rahmen des Seminars werden wir uns speziell mit der Ermittlung des Sprachstandes von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen und verschiedene Methoden kennenlernen.

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Semester: ST 2024

Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende des Lehramts für das Berufskolleg und wird die spezifische Situation dieses Feldes in den Blick nehmen.

In Migrationsgesellschaften ist Mehrsprachigkeit eine relevante Sozialisationsbedingung vieler Menschen. Diese Bedingung muss als Bildungsvoraussetzung in Schul- und Unterrichtsentwicklung in der beruflichen Bildung einbezogen werden. Hierauf soll das Seminar vorbereiten. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand der erziehungswissenschaftlichen Mehrsprachigkeitsforschung vorgestellt und sprachsensibler Unterricht exemplarisch geplant.

 

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Semester: ST 2024

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An den Blocktagen (Mittwoch bis Freitag in der Pfingstwoche) findet eine theoretische Auseinandersetzung damit statt, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, und es schließt sich eine "Praxisphase" an. Bei der Konzeption und Entwicklung von Unterrichtsmaterial wird die bisher behandelte Theorie angewandt und diskutiert. Zwischen den Blocktagen und dem Abschlusstermin am 15.06.2024 werden Sie Ihre Unterrichtsplanung fertig stellen und sie zum Abschluss des Seminars präsentieren. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

 

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Semester: ST 2024

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An eine theoretische Auseinandersetzung, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, schließt sich eine "Praxisphase" an. Anhand eines Unterrichtsentwurfs (inkl. Unterrichtsmaterial) und mithilfe von Unterrichtsvideos wird das Hilfssystem Scaffolding praxisnah diskutiert. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

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Semester: ST 2024

Lehrkräfte sind in unserer medial-digitalisierten Welt aufgefordert, ihre Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Raumdarstellungen über Sprache konstruiert werden und sich kulturelle Merkmale im Sprechen über Raum manifestieren. Die Bildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) weisen darüber hinaus Kommunikation als Kompetenzbereich explizit aus und umreißen diesen Kompetenzbereich mit der Fähigkeit, „geographische/geowissenschaftliche Sachverhalte zu verstehen, sich angemessen unter der Verwendung der Fachsprache auszudrücken und damit anderen verständlich zu machen”. Im Seminar sollen zunächst theoretische Grundlagen diskutiert werden, die dann anschließend in Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung umgesetzt werden.

 

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Semester: ST 2024

Sprachsensibler Geschichtsunterricht: Zwischen Theorie und praktischer Umsetzung (DaZ)

Wie kann Geschichte „sprachsensibel” unterrichtet werden? Wie hängt das sprachliche Handeln der Schülerinnen und Schüler mit der Bewältigung fachlicher Lernleistungen zusammen und wie können fachliche und sprachliche Ziele methodisch integriert werden? Das Seminar widmet sich diesen Fragen insbesondere durch eine unterrichtspraktische Perspektive, indem auf Basis theoretischer Grundlagen zum integrierten historischen und sprachlichen Lernen bestehende Methoden und Materialien sprachsensiblen Unterrichtens analysiert, an authentischen Schülerprodukten reflektiert und anschließend gemeinsam weiterentwickelt werden. Nach Möglichkeit werden zudem Hospitationen an einer Kooperationsschule stattfinden.

Hinweis: Die aktuelle Situation und die Vorgaben des Rektorakts vom 27.09. lassen im WS wieder Präsenzlehre zu und erfreulicherweise können wir unter Beachtung von 3G und Maskenpflicht auch wieder in der Kooperationsschule Unterricht geben. Deswegen werden wir in diesem Seminar Unterrichtsmaterialien in der Schule erproben. Termine für den Schulbesuch (Mitte Dezember) sowie (digitale) Blocktermine zur Vorbereitung des Schulbesuchs werden wir zu Beginn des Seminars absprechen.     

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2024

Die Vermittlung von Fachwissen und Fachsprache im naturwissenschaftlichen Unterricht geht Hand in Hand. Somit wird neben der Fachvermittlung auch die Förderung von Bildungssprachkompetenzen zur Aufgabe von Lehrkräften. Mithilfe von Unterstützungstechniken können Lehrkräfte ihren SchülerInnen dabei helfen, diese fachsprachlichen Hürden zu bewältigen. Im Seminar beschäftigen wir uns neben den theoretischen Grundlagen mit den einzelnen Methoden, um fachliches und sprachliches Lernen miteinander zu verknüpfen und einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten.

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Semester: ST 2024

Themen:

Genügend Luft für den Sport?

  • Wie funktioniert unsere Lunge im Ruhe und bei Belastung?
  • Sport und Asthma
  • COPD und Sport


Die Bedeutung der Leber im Sport

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Semester: WT 2023/24

Das Seminar gibt vertiefende Einblicke in Ergebnisse der empirischen Unterrichtsforschung sowie erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zum Umgang mit sprachlicher Diversität im Unterricht. Entsprechende Handlungskompetenzen sowie diagnostische Fähigkeiten mit Blick auf pädagogische Lehr- und Lernsituationen werden trainiert, z.B. durch die vertiefende Arbeit mit Fallbeispielen und Unterrichtsvideos.

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Semester: ST 2024

Zu wissen, was Resilienz ist, welche Inhalte sich hinter diesem Begriff verbergen und worum im Wesentlichen geht, heißt jedoch noch nicht, dass diese Kraft für jede/n einfach anzuwenden ist. Was braucht es tatsächlich, um mit dem Konzept Resilienz ganz persönlich gut umgehen zu können und die Kernbotschaften im eigenen Leben nachhaltig zu verankern? Das Seminar baut hier auf den Grundlagen des Seminars „Resilienz I“ auf und vertieft das Wissen auf der Basis von Anwendungen, anhand von Beispielen, Programmen und Übungen auf dem Portfolio der aktuellen Resilienzforschung und – literatur. Dabei wird nicht nur die Frage nach den individuellen Bewältigungsstrategien und -ressourcen thematisiert, sondern insbesondere auch im Kontext der gesellschaftlichen Sicht auf das Alter(n) von Menschen diskutiert.

Literatur: Staats; Steinhaußen (Hrsg.) (2021): Resilienz im Alter. Weinheim und München Juventa Verlag.

Hinweis: dieses Seminar vertieft die Inhalte aus dem Seminar Resilienz I.

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Semester: WT 2023/24

Lehrkräfte sind in unserer medial-digitalisierten Welt aufgefordert, ihre Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, dass Raumdarstellungen über Sprache konstruiert werden und sich kulturelle Merkmale im Sprechen über Raum manifestieren. Die Bildungsstandards der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) weisen darüber hinaus Kommunikation als Kompetenzbereich explizit aus und umreißen diesen Kompetenzbereich mit der Fähigkeit, „geographische/geowissenschaftliche Sachverhalte zu verstehen, sich angemessen unter der Verwendung der Fachsprache auszudrücken und damit anderen verständlich zu machen”. Im Seminar sollen zunächst theoretische Grundlagen diskutiert werden, die dann anschließend in Handlungsmöglichkeiten im Rahmen einer sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung umgesetzt werden.

 

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Semester: WT 2023/24
Semester: WT 2023/24

Start always at 6 p.m. s.t.!

Decolonizing Anthropology

Eine selbstkritische Standortbestimmung in Forschung und Lehre //

A self-critical appraisal of the current state of research and teaching

room STU 105 (2.10)

The lecture series is a digital joint event of social and cultural anthropological institutes in Austria, Switzerland, and Germany and will be screened online into our seminar room. After listening to the online-presentations for the first half of the session, we will switch off the screen and Arne Harms and Thomas Stodulka will moderate our in-house discussion.

 

Thursday, October 26th 2023, 6 – 8 p.m.

Ursula Rao, Martin Zillinger, Anna Lisa Ramella & Michi Knecht | Halle/Köln/Bremen

Introduction/Einführung

 

Thursday, November 2nd 2023, 6 – 8 p.m.

Film

Screening of the film ”The measures of men”/ ”Der vermessene

Mensch”, R: Lars Kraume/ D: Girley Charlene Jazama, Leonard Schacher/ D 2023, 116’

 

Thursday, November 9th 2023, 6 – 8 p.m.

Lars Kraume (director)

Discussion of the film ”Measures of Men”/ ”Der vermessene Mensch”

 

Thursday, December 14th 2023, 6 – 8 p.m.

Antony Pattathu, Rosa Cordillera A. Castillo & June Rubis | Tübingen/HU Berlin/Building Initiatives in Indigenous Heritage and ICCA

Critical Research Ethics as Decolonial Praxis – Current Debates?

 

Thursday, January 11th 2024, 6 – 8 p.m.

Mirco Göpfert with students | Frankfurt/Main

Rassismus in der Wissenschaft

 

Thursday, January 25th 2024, 6 – 8 p.m.

Magnus Gielge & AG Intersektionale Diskriminierung und Rassismus | Wien

Anti/Rassismus in der Lehre. Von Studierenden des IKSA Wien kuratierte Session

 

Thursday, February 1st 2024, 6 – 8 p.m.

Dominik Mattes with students | FU Berlin

Decolonizing Anthropology? Students’ perspectives from Berlin

 

 

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Semester: WT 2023/24

Ein Leitaspekt des Fokusstudiums ist der Bereich der persönlichen Entwicklung. In Verbindung mit dem bürgerschaftlichen Engagement, das ebenfalls zu leisten ist, stellt dieser Aspekt eine Kernanliegen da. Wir werden uns in diesem Seminar damit befassen, was bürgerschaftliches Engagement eigentlich ist und wie Sie als ältere Menschen davon profitieren, wenn Sie sich dafür entscheiden. Die Teilnehmenden sind eingeladen von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten und ihr Engagement vorzustellen. Für diejenigen, die noch nicht ehrenamtlich tätig sind, bietet das Seminar Orientierungshilfe wie und wo Sie sich engagieren können.

Das Seminar ist ausschließlich für Fokus-Studierende geöffnet. Fokus-Studierende, die das Begleitseminar 1 bisher nicht besucht haben, werden bevorzugt aufgenommen. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

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Semester: WT 2023/24

Die Selbstlerngruppe Praxis im Rahmen des Fokusstudiums dient dem vertiefenden, selbstorganisierten Austausch und der Reflexion der aktuellen Fokusstudierenden. Im Vordergrund stehen dabei die Themenstellungen aus dem Praxis-Seminar, es können aber auch allgemeine Fragen zum Fokusstudium (z.B. Organisation des eigenen Studiums, Erfahrungen mit Seminaren o.ä.) behandelt werden. Möglicherweise entstehen auch Impulse, an bestimmten einzelnen Fragestellungen weiterzuarbeiten. Die Selbstorganisation der Gruppe setzt eine hohe Verbindlichkeit und eine Bereitschaft, sich aktiv einzubringen, voraus. Neben inhaltlichen Aspekten lernen Sie so strukturiertes Arbeiten, das Arbeiten in einer Gruppe, Schwerpunktsetzungen nach Relevanz der Themen sowie Diskursfähigkeit und Toleranz. Während des ersten Termins werde ich eine kurze Einführung zur Arbeitsweise in Selbstlerngruppen geben. Danach liegen Organisation und inhaltliche Vereinbarungen in Ihrer Hand, nur bei Bedarf und Zuruf werde ich dazu kommen.

Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

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Semester: WT 2023/24

Das Seminar richtet sich ausdrücklich an Studierende des Lehramts für das Berufskolleg und wird die spezifische Situation dieses Feldes in den Blick nehmen.

In Migrationsgesellschaften ist Mehrsprachigkeit eine relevante Sozialisationsbedingung vieler Menschen. Diese Bedingung muss als Bildungsvoraussetzung in Schul- und Unterrichtsentwicklung in der beruflichen Bildung einbezogen werden. Hierauf soll das Seminar vorbereiten. Dazu wird der aktuelle Forschungsstand der erziehungswissenschaftlichen Mehrsprachigkeitsforschung vorgestellt und sprachsensibler Unterricht exemplarisch geplant.

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Semester: WT 2023/24

Als Alexander 344 v. Chr. als Hegemon des Panhellenischen Bundes nach Kleinasien übersetzte, schien keineswegs klar, ob die Eroberung des Perserreiches als Ziel feststand. Am Ende des Feldzuges erstreckte sich das Reich Alexanders von Makedonien bis zum indischen Subkontinent und im Süden bis nach Ägypten. Bis heute stehen die Fragen um seine Person, um seine Nachfolge und damit um die Verwaltung seines Reiches wie auch die Suche nach dem Grab des makedonischen Herrschers im Focus der Forschung. Unsere Beurteilungen Alexanders sind dabei äußerst kontrovers. Als genialer Feldherr und brillanter Stratege, aber auch als unberechenbarer Egomane ist er der Nachwelt überliefert. Doch dies beruht wesentlich auf den erhaltenen, literarischen Überlieferungen, die erst etwa 300 Jahre nach seinem Tod einsetzen und für uns der Ausgangspunkt der Beschäftigung mit dem makedonischen Herrscher sind. Im Verlaufe der Vorlesung werden die entscheidenden Stationen des Alexanderzugs und deren Bedeutung und geopolitische Dimension analysiert.

Der Aufstieg Makedoniens zur Hegemonialmacht in Griechenland sowie der Untergang des Achämenidenreiches kam für die Zeitgenossen letztlich überraschend, und so wird ein zentraler Aspekt auch auf den Ursachen der Expansion liegen. Abschließend sollen die Auswirkungen auf die in Abhängigkeit gebrachten bzw. eroberten Gebiete sowie die Folgen für Makedonien selbst analysiert werden.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2023/24

 Viel ist passiert in den letzten Jahren: in der Gesellschaft, in den sozialen Gefügen und auch in den ganz persönlichen Situationen. Corona und die damit verbundenen Diskussionen, Einschränkungen, Regeln – der Krieg in der Ukraine und die Ängste, die wir in uns tragen…und auch unser eigenes Leben in der Familie, der Schule, der KiTa hat Veränderungen sogar Krisen erfahren. Wir müssen mit all diesen Anforderungen, die tief in unseren Alltag eindringen, umgehen. Manche verzweifeln daran und werden krank - andere finden machbare sogar gute Lösungen und weisen Stärken auf, von denen sie vielleicht selbst gar nichts wußten. Resilienz ist die Stärke, die Menschen auch in schwierigen Lebenslagen, auf ihre eigene Kraft vertrauen lässt. In diesem Seminar geht es um unsere Fragen, Sorgen und Nöte und um die enorm starke Kraft der Resilienz: Wie können wir sie erkennen, stärken und auch anderen z.B. Kindern, Jugendlichen vermitteln?

Literaturhinweise: Leipold, Bernhard (2015): Resilienz im Erwachsenenalter. München, Basel: UTB. Fröhlich, Gildhoff, Rönnau-Böse (2019): Resilienz. München, Basel: UTB, 5. Aufl.

Hinweis: dieses Seminar ist eine Wiederholung aus dem WiSe 2022/23.

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Semester: WT 2023/24

Foundations of Empirical Research

Tuesday 16-18, room STU 102 (2.4), Studtstr. 21

 

  1. In this course, we work towards an overview of ethnographic and social science methods. The aim is to equip students with methodological knowledge to make an informed decision for the use of specific methods for the planning of their future projects. In addition, we will engage in group-work and hands-on-exercises in documentation, reflexivity, collaboration, multimodality and writing.

Aims & Goals. The graduates of this course acquire an overview of ethnographic methods; are able to critically reflect on methods of social anthropology and the social sciences; have acquired basic skills in documentation, reflexivity, collaboration, multimodality and writing.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2023/24

Ecosocial Movements and Pedagogies of Resistance in Southeast Asia

Wednesday 10-12, room STU 102 (2.4), Studtstr. 21

 

  1. In this course, we localize permaculture, indigenous, and feminist movements in different contexts across the globe. More precisely, we will learn from ecosocial grassroots movements in Southeast Asia, and inquire into their pedagogies of shaping of young person’s selves, personhoods, and future citizenship, issues of planetary health, nutrition, and well-being, or ways and strategies of (un-)learning and contesting normative gender roles. By focusing on practice-oriented pedagogies of resistance, we discuss whether localized ecosocial movements can contest state-tolerated inequalities and marginalities through revitalizing local knowledge and forms of translocal collaboration and solidarity. The course includes sessions in online and offline spaces of ecosocial projects and gardens.

Aims & Goals. The seminar (a) critically reflects on Eurocentric assumptions of ecology and sociality (b) discusses pedagogy as concepts, (c) and engages with literature and practices of both global and local scholarship and movements. We will also engage in (virtual) excursions into alternative learning spaces and websites and critically reflect them from anthropological perspectives.

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Semester: WT 2023/24

Der sechste Altenbericht der Bundesregierung von 2010 griff erstmals umfassend das Thema „Altersbilder“ auf und sorgte für eine breite gesellschaftliche Diskussion. In welchen Bereichen herrschen welche Vorstellungen vom Alter vor und wie sehen sie aus? Dieser Frage galt es nachzukommen. Inzwischen sind gut 10 Jahre vergangen und Begriffe wie „Diversität“ einerseits und „Ageismus“, die Benachteiligung bestimmter Gruppen aufgrund ihres Alters, andererseits haben ihren Platz im Sprachgebrauch. 2022 erschien eine Studie im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes mit dem Titel „Ageismus. Altersbilder und Altersdiskriminierung in Deutschland“. Es stellt sich die Frage, wie divers, wie bunt sind und fühlen sich ältere Menschen in Deutschland und wie werden sie wahrgenommen.

In diesem Seminar möchten wir von der Ageismus-Studie ausgehend reflektieren, wie die Kursteilnehmenden ihr Alt- und Ältersein selbst wahrnehmen. Was bedeuten die Forschungsergebnisse für das eigene Selbstverständnis und wie lassen sich stereotype Altersbilder im Privaten beeinflussen?

Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können. Alle Anmeldungen werden zunächst auf der Warteliste geführt, lassen Sie sich dadurch nicht irritieren. Ab dem 02. Oktober erhalten Sie eine persönliche Nachricht, ob Sie teilnehmen können oder nicht.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2023/24

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An eine theoretische Auseinandersetzung, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, schließt sich eine "Praxisphase" an. Bei der Konzeption und Entwicklung von Unterrichtsmaterial wird die bisher behandelte Theorie angewandt und diskutiert. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

Achtung: Dieses Seminar sollte nicht belegt werden, wenn parallel oder zuvor das Seminar „Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik: Mathematiklernen und die Rolle der Sprache” belegt wurde bzw. wird.

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Semester: WT 2023/24

Der Geschichtsunterricht ist ein sprachlich anspruchsvolles Unterrichtsfach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden und zum anderen setzen die Analyse von Quellen, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Ziel Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts ist es daher, alle Lernenden beim Aufbau historischer Kompetenzen zu unterstützen – durch die Transparenz sprachlicher Anforderungen, durch Lese- und Schreibstrategien oder durch sprachliche Scaffolds. Im Rahmen des Seminars sollen theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Bedeutung sprachlichen Handelns im Geschichtsunterricht diskutiert und pragmatische Zugänge eines fachlich-sprachlich integrierten historischen Lernens erprobt werden.


   

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Semester: WT 2023/24

Hinweis: Im Rahmen des Seminars wird gemeinsam eine ca. 90-minütige Unterrichtseinheit geplant und in einer Kooperationsschule in Münster durchgeführt. Der Termin für den Schulbesuch (voraus. Mitte Dezember) wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.
Der Geschichtsunterricht ist ein sprachlich anspruchsvolles Unterrichtsfach. Zum einen bergen die Lerngegenstände (Quellen und historische Darstellungen) sprachliche Hürden und zum anderen setzen die Analyse von Quellen, das Erklären historischer Zusammenhänge oder historisches Argumentieren fachsprachliche Kompetenzen voraus. Zudem vollzieht sich historisches Lernen beim Schreiben, Lesen und Sprechen über Geschichte. Ziel Sprachsensiblen Geschichtsunterrichts ist es daher, alle Lernenden beim Aufbau historischer Kompetenzen zu unterstützen – durch die Transparenz sprachlicher Anforderungen, durch Lese- und Schreibstrategien oder durch sprachliche Scaffolds. Im Rahmen des Seminars wird auf Basis theoretischer Grundlagen gemeinsam eine sprachsensible Unterrichtseinheit geplant und diese an einer Kooperationsschule in Münster erprobt (im Rahmen eines Einzeltermins, 90 Minuten, voraus. im Dezember). Das Seminar schließt mit der Reflexion dieser Praxiserfahrung.
   

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Semester: WT 2023/24

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunikativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminararbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Inreresse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

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Semester: WT 2023/24

Die Konzeption des Seminars basiert vorrangig auf der These, dass es Ziel eines sprachsensiblen Deutschunterrichts sein sollte, die Schüler*innen für die Variabilität und für die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksformen zu sensibilisieren.
Daher beginnt die Seminararbeit auch mit der Auseinandersetzung mit Konzepten wie Standard, Varietät, Stil etc. Zudem werden grundlegende Aspekte des Erwerbs und des Gebrauchs sprachlich-kommunkativer Muster thematisiert soweit sie für den Sprachausbau und für den Schriftspracherwerb in der Schule bei ein- und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II relevant sind.
Im weiteren Verlauf der Seminarbeit werden sich die Teilnehmer*innen mit Ergebnissen der Gruppenarbeiten einbringen. Die Arbeitsgruppen werden je nach Interesse sich mit einem ausgewählten Thema befassen und erarbeiten, wie dieses Thema im Unterricht umgesetzt werden kann. Zur Auswahl werden Themen wie Jugendsprache, Sprache in Medien, Linguistic Landscape, Language Awareness, Code-Switching usw. stehen.
Es geht somit im Seminar vor allem um die Exploration der Themenbereiche, aus denen sich Materialien für den sprachsensiblen Deutschunterricht speisen können. Die in der Gruppenarbeit gewonnenen Eindrücke und Ideen werden in Zusammenhang mit sprachlicher Heterogenität diskutiert.

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Semester: WT 2023/24

In diesem Seminar werden die bereits in der DaZ-Einführungsvorlesung thematisierten theoretischen Kenntnisse bezüglich des ein- und mehrsprachigen Spracherwerbs durch beispielhafte Analysen von Sprachproben ein- und mehrsprachiger Grundschüler*innen vertieft. Jedoch stehen der Erwerbsprozess und die Methoden der Vermittlung der Schrift im Fokus des Interesses. Dabei wird auch die Betrachtung der Strukturen des bildungssprachlichen Registers, die Merkmale der gesprochenen und geschriebenen Sprache, die bereits auf dem Grundschulniveau höchst relevant sind, einen weiteren Schwerpunkt bilden. Weitere im Kontext des DaZ-Erwerbs relevante Themen - die Verfahren der Sprachstandsdiagnose, die Bedeutung und Berücksichtigung von Herkunftssprachen - werden von den Teilnehmer*innen durch Referate in das Plenum einzubringen sein.

 

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Semester: WT 2023/24

Johann Wolfgang von Goethe, William Blake, Hermann Hesse, Mark Twain, Silvia Plath und viele andere Schriftsteller haben neben ihrem literarischen Werk auch Zeichnungen, Gemälde oder Druckgrafik hinterlassen. In unterschiedlicher qualitativer und quantitativer Intensität haben sie Leinwand und Zeichenblock statt Füller und Schreibmaschine zum Medium ihres künstlerischen Ausdrucks gewählt. Bei einigen von ihnen begleitete die bildende Kunst das Schreiben, bei anderen bereitete sie den Text gestalterisch vor oder diente dessen Illustration. Manche Autoren haben erst im Alter mit dem Malen begonnen andere haben die bildnerische Gestaltung lediglich als sinnlich-entspannenden Ausgleich zum intellektuell-abstrakten Schreiben genutzt. Wir besprechen einige Werke bekannter Literaten und hinterfragen die interessante Wechselbeziehung zwischen den Gattungen Text und Bild. Zudem werden biografische Aspekte und grundsätzliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede schriftlichen und bildnerischen Schaffens thematisiert.

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Semester: ST 2023

Anthropologie und Artefakt: Dekoloniale Debatten

Donnerstag 14-16, room STU 105 (2.10), Studtstr. 21

 

  1. Das forschungsorientierte Seminar vermittelt einen Überblick über die Zugänge, die in der Sozial- und Kulturanthropologie mit ethnographischen Sammlungen, sowohl in ihren materiellen als auch immateriellen Dimensionen, verbunden sind. Weiterhin führt das Seminar in die spezifischen fachlichen Perspektiven und Arbeitsweisen im Umgang mit und in der Erforschung ethnographischer Sammlungen ein. Es setzt sich kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Debatten um ethnographische Sammlungen und der lange währenden Deutungshoheit von Sammlungsinstitutionen auseinander und diskutiert Strategien und Formate der Teilhabe. Anhand materieller, als auch immaterieller Artefakte werden Praktiken und Theorien der Dekolonialisierung und Dekolonialität diskutiert und in Gruppenarbeiten konkret angewendet. Im Zentrum des angewandten Teils des Seminares stehen dabei ausgewählte Artefakte, die wir als Kurs gemeinsam für die Ausstellung des Exzellenzclusters „Religion und Politik” mit dem Titel „Körper – Tradition – Religion” diskursiv aufarbeiten werden.
  2. Die Studierenden lernen informiert-kritische Beiträge zu wissenschaftlichen Diskursen zu leisten und konstruktiv-kritisch unterschiedliche argumentative Positionen zu beziehen. Wir erarbeiten uns in mehreren Kleingruppen kritische Zugänge zu digitalen Medien und materiellen Artefakten, die sozial- und kulturanthropologisches Wissen an diverse Publika vermitteln sollen.

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Semester: WT 2023/24

Die Vermittlung von Fachwissen und Fachsprache im naturwissenschaftlichen Unterricht geht Hand in Hand. Somit wird neben der Fachvermittlung auch die Förderung von Bildungssprachkompetenzen zur Aufgabe von Lehrkräften. Mithilfe von Unterstützungstechniken können Lehrkräfte ihren SchülerInnen dabei helfen, diese fachsprachlichen Hürden zu bewältigen. Im Seminar beschäftigen wir uns neben den theoretischen Grundlagen mit den einzelnen Methoden, um fachliches und sprachliches Lernen miteinander zu verknüpfen und einen sprachsensiblen Unterricht zu gestalten.

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Semester: WT 2023/24

Lernen Kinder Sprachen besser als (junge) Erwachsene? Wenn ja, woran liegt das und worin genau sind Kinder besser?
Wie ist das Wissen über die Wörter einer Sprache mental repräsentiert und wie erfolgt der Aufbau eines Wortschatzes in einer zweiten Sprache?
Welche Mechanismen liegen der Verarbeitung einer zweiten Sprache zugrunde?
Wo liegen Möglichkeiten und – offensichtlich naturgegebene – Grenzen des unterrichtlich gesteuerten Sprachenlernens?
Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die (psycholinguistisch orientierte) Spracherwerbsforschung.
Aber welche Konsequenzen hat dies für die (Zweit)Sprachdidaktik? Aktuell ist oft noch eine große Kluft zwischen Theorie und Praxis festzustellen.
Vor diesem Hintergrund sollen in dem Seminar zum einen vertiefende Einblicke in die Ergebnisse der Spracherwerbsforschung in ausgewählten Themenbereichen gegeben werden. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, wie man diese Ergebnisse für den (Zweit)Sprachenunterricht nutzbar machen könnte bzw. was sich daraus für die Unterrichtspraxis ableiten ließe.
In diesem Kontext sollen auch aktuelle DaZ-/ DaF-Lehrwerke für Jugendliche und Erwachsene gesichtet und kritisch hinterfragt werden.

 

Hinweis:
Trotz einer Bezugnahme zur Unterrichtspraxis ist dieses Seminar eher theoretisch orientiert. Das heißt, es werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, aber es werden keine konkreten Unterrichtsentwürfe o.ä. erstellt.

 

Der LP-Erwerb erfolgt über:
-           aktive Teilnahme an allen Blocksitzungen
-           zwei kleinere schriftliche Einsendeaufgaben zur zweiten und zur dritten Blocksitzung
-           eine Posterpräsentation in Gruppenarbeit (Hinführung dritte Blocksitzung, Präsentation vierte Blocksitzung)

 

Die TeilnehmerInnen sollten über gute Linguistikkenntnisse und / oder Interesse an Linguistik verfügen.

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Semester: WT 2023/24

In dem Seminar beschäftigen wir uns mit dem Thema Mehrsprachigkeit aus ressourcenorientierter Perspektive. Wir diskutieren, wie die Mehrsprachigkeit der Schüler*innen im Deutschunterricht der Grundschule stärker berücksichtigt werden kann, und befassen uns mit unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Mehrsprachigkeit durch mehrsprachige Methoden gefördert werden kann. Die Studienleistung wird durch die Gestaltung eines Arbeitsblatts in Kleingruppen unter Anwendung einer mehrsprachigen Methode und seiner Präsentation im Plenum erworben.

Geplante Themen sind:Sprachbewusstheit, Sprachvergleich, Interkomprehension, Translanguaging.

Das Seminar findet in Präsenz statt.

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Semester: WT 2023/24

Bilder lesender Frauen gibt es seit der griechischen Antike in allen Epochen. Doch natürlich war das Lesen für die Frauen der Vergangenheit nicht so selbstverständlich wie für uns heute. Es war nicht üblich – und oft nicht gewünscht – dass Frauen sich bildeten, nachdachten, die aktuelle Lebenswelt hinterfragten oder zeitweise aus ihr in eine andere, fiktive Welt flüchteten. Als Motive in der Kunstgeschichte geben uns die lesenden Frauen durch ihre körperliche und geistige Haltung der Lektüre gegenüber auch heute noch Aufschluss über ihr Selbstverständnis in der jeweiligen Zeit. Der Akt des Lesens erfüllt je nach Kontext ganz unterschiedliche Funktionen. Neben Bildung und Erbauung, Andacht und Meditation ist ein wichtiges Moment auch das aktive Überschreiten der Grenzen des eigenen Lebens und das Teilhaben an Erfahrungen anderer. Zudem ist das selbstbestimmte Sich-Hingeben an die Lektüre häufig auch ein bewusstes, fast unerhörtes Abwenden von den üblichen weiblich-häuslichen Tätigkeiten und somit souveränes Bekenntnis zum Bedürfnis nach Rückzug und dem damit verbundenen Lesevergnügen. Anhand zahlreicher Werke aus verschiedenen Epochen wird das Lesen als eine für die Frau in vielerlei Hinsicht besondere Aktivität herausgearbeitet.

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Semester: WT 2023/24

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: WT 2023/24

Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babij Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen – ähnlich wie in jüngster Zeit vor allem Butscha – für Verbrechen im Kriege, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Sie haben in der Diskussion über den Umgang mit Kriegsverbrechen durch den Ukraine-Konflikt ebenfalls in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen.

Ausgehend von definitorischen/begriffsgeschichtlichen Vorüberlegungen und Abgrenzungen („Kriegsrecht“, „Völkerrecht“, „Völkerstrafrecht“, „Kriegsverbrechen“, „Völkermord“/„Genozid“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) möchte die Vorlesung in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.

In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“).

Einführende Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung genannt.

 

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Semester: WT 2023/24

Im Rahmen des Seminars wird die Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Schule für den Mathematikunterricht thematisiert. Übergeordnetes Ziel ist, die Studierenden für das Zusammenspiel fachlichen und sprachlichen Lernens zu sensibilisieren. An eine theoretische Auseinandersetzung, Sprache als Lernmedium und Lerngegenstand (und dadurch auch in ihrer kommunikativen und kognitiven Funktion) zu begreifen, schließt sich eine "Praxisphase" an. Anhand eines Unterrichtsentwurfs (inkl. Unterrichtsmaterial) und mithilfe von Unterrichtsvideos wird das Hilfssystem Scaffolding praxisnah diskutiert. Die Erfahrungen werden im Seminar mit Rückbezug zur Theorie eingeordnet, um die Reflexionskompetenz auch im Hinblick auf den eigenen Unterricht weiterzuentwickeln.

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Semester: WT 2023/24
Semester: WT 2023/24

Themen:

  • Klima und Sport

         -Probleme bei Hitze und Kälte

  • Post Covid Syndrom und Sport


  • Welche Mechanismen stecken hinter der gesundheitlichen Wirkung von Bewegung und Sport

 

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Semester: ST 2023

Vitalität im Alter bedeutet nicht nur, sich psychisch und körperlich gesund zu fühlen. Ein Mensch im höheren Alter fühlt sich dann fit, wenn er sich aktiv einbringen kann und das Gefühl hat, noch etwas bewegen zu können, also, bedeutsam zu sein. Wir werden wir uns in diesem Seminar den Fragen widmen, wie gesellschaftliche Teilhabe im Alter aussehen kann und welche Formen der Mitbestimmung und Einflussnahme es für ältere Menschen in Deutschland gibt. Ihre Erfahrungen und aktive Mitarbeit sind im Seminar sehr willkommen.

Studierende, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben, werden bei der Platzvergabe bevorzugt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

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Semester: ST 2023

Nachfragen neuer Studierender des „Studium im Alter“ zeigen, dass eine Begleitung zu Beginn des Studiums im Alter für einige wünschenswert ist. Dieses Seminar richtet sich an erfahrene Nutzer:innen des Studienangebotes, die Interesse, Zeit und Lust haben, sich um die Belange neuer Studieninteressierter zu kümmern. Im Rahmen des Seminars erarbeiten wir ein Konzept, nach dem erfahrene Studierende für Neueinsteiger:innen Unterstützung anbieten können, sei es im Rahmen von Orientierungsführungen an der Universität, Einführung in digitale Studiangebote, Unterstützung bei der Organisation des Studiums oder einfach zum Erfahrungsaustausch. Geplant ist, für das Wintersemester 2023/24 ein erstes Tutor:innenangebot vorzuhalten. Vor diesem Hintergrund finden in diesem Semester zunächst monatliche Treffen statt, die bei Bedarf um Onlinetreffen ergänzt werden. Eine aktive Teilnahme und die Übernahme von Aufgaben werden vorausgesetzt. Für Fokusstudierende kann die Mitarbeit im Seminar und die spätere Tutorentätigkeit als Praxisfeld des bürgerschaftlichen Engagements anerkannt werden.

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Semester: Term-independent

Dieses Seminar vermittelt Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens anhand von Impulsen und Übungen. Wir werden uns mit den Merkmalen und Kennzeichen des wissenschaftlichen Arbeitens als Vorbereitung für die Erstellung schriftlicher Haus-, Seminar- und Abschlussarbeiten beschäftigen.

Das Seminar ist ausschließlich für Studierende geöffnet, die sich für das zertifikatsorientierte Fokusstudium „Persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung“ angemeldet haben. Es findet im Wechsel mit den Selbstlerneinheiten statt. Melden Sie sich bitte nur an, wenn Sie verlässlich an allen Terminen teilnehmen können.

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Semester: ST 2023

Der Name Perikles ist wie kein anderer mit dem Ausbau der Akropolis verwoben.  Athen war zu dieser Zeit zu einem Macht und Kultzentrum der antiken Welt geworden. Doch wie sah diese Welt für den einfachen Menschen aus? Plutarch nennt in der Vita eben jenes Perikles Zimmermänner, Schmiede, Steinmetze, Vergolder, Weichmacher des Elfenbeins, Maler, Sticker, Dreher, Gehilfen, Vorarbeiter, Kauf- und Seeleute und Steuermänner, Fuhrleute und Pferdezüchter, Seil- und Tuchmacher, Lederarbeiter, Straßenbauer und Minenarbeiter. Sie alle trugen mit ihren Familien zum Aufstieg Athens bei. Doch über sie ist nur wenig bekannt. Über die Bürger und die große Zahl der Nichtbürger, Sklaven, Freigelassene, ansässige Fremde, Frauen und Kinder.
Ihr Leben mit seinen Möglichkeiten und Einschränkungen und ihre Bedeutung für die Stadt soll im Zentrum der Betrachtungen stehen.
 

 

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Semester: ST 2023

 »Es geht die alte Sage«, so Friedrich Nietzsche in der Geburt der Tragödie, »dass König Midas lange Zeit nach dem weisen Silen, dem Begleiter des Dio-nysos, im Walde gejagt habe, ohne ihn zu fangen. Als er ihm endlich in die Hände gefallen ist, fragt der König, was für den Menschen das Allerbeste und Allervorzüglichste sei. Starr und unbeweglich schweigt der Dämon; bis er durch den König gezwungen, endlich unter gellem Lachen in dieses Wort aus-bricht: „Elendes Eintagsgeschlecht, des Zufalls Kinder und der Mühsal, was zwingst du mich, dir zu sagen, was nicht zu hören für dich das Erspriesslichste ist? Das Allerbeste ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das Zweitbeste aber ist für dich – bald zu ster-ben“.«
Woher und aus welcher Zeit dieser Mythos stammt, ist unklar. Plutarch, der griechische Schriftsteller und Gelehrte aus dem 1. Jahrhundert, verweist auf eine frühe, nur noch fragmentarisch überlieferte Schrift des Aristoteles, in der dieser Mythos nicht nur erzählt, sondern auch als ein althergebrachter und unter den Griechen weit verbreiteter Glaube beschrieben wird. Die in ihm ent-haltene Botschaft prägte jedenfalls schon die Tragödien des Sophokles und des Euripides.
 
Vor diesem dunklen Hintergrund, im Angesicht von Kriegen, Verfolgungen, Naturkatastrophen, Krankheiten, Schicksalsschlägen und anderem menschlichen Elend, möchte man sich fragen, was es mit der unentwegten Suche der Menschen nach dem Glück, diesem obskuren Objekt der Begierde, eigentlich auf sich habe. Die philosophische Suche danach begann, herausgefordert durch die Weisheit des Silen, schon in der Antike.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen Texte von Aristoteles, Epikur, der Stoa und, sofern die Zeit es zulässt, von Kant, der in seiner Moralphilosophie entgegen der wirkmächtigen antiken Tradition dem Glück des Menschen nur noch eine unvermeidliche Nebenrolle zubilligte.


Es wird ein Learnwebkurs eingerichtet, so dass die Teilnehmerinnen und Teil-nehmer auf kurzem Wege per Newsletter aktuelle Informationen erhalten als auch die zu besprechenden Texte sich herunterladen können.

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Semester: ST 2023
Semester: ST 2023
Semester: ST 2023

Die figurativen Arbeiten des Frühwerks Joan Mirós werden schon bald abgelöst durch abstrakte Werke, die sich einer inhaltlichen Beschreibung entziehen und eine sehr poetische Wirkung entfalten. Träume, Ängste, Wünsche, Mystisches und Magisches bestimmen das Wesen seiner Bilder. Auch seine Collagen und Assemblagen, Teppiche und Keramiken werden von geheimnisvollen Zeichensystemen bestimmt. Die Bildsprache Mirós changiert hierbei zwischen kindlicher Anmutung und archaischer Symbolik. Kräftige Farben und klar umrissene Formen werden ergänzt durch zarte Linien, die auf der Bildfläche Assoziationen an Gegenständliches hervorrufen und doch aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Einerseits leicht und verspielt, andererseits tief und poetisch, gleichsam dekorativ wie verstörend zeichnet sich sein Werk durch einen ganz einzigartigen Stil aus. Nach Phasen des Fauvismus und Kubismus findet Miró eine rätselhafte surrealistische Bildsprache, deren Entschlüsselung Thema dieses abenteuerlichen Seminars ist.

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Semester: ST 2023

„Unter den Künstlern ist Dannecker, ein Bildhauer, bei weitem der beste“, so schrieb bereits sein Schulfreund Friedrich Schiller – und tatsächlich gilt Dannecker auch heute noch als einer der bedeutendsten Bildhauer des deutschen Klassizismus. In Stuttgart geboren und an der Hohen Carlsschule ausgebildet, war er dem württembergischen Fürstenhaus lebenslang verbunden. Wie viele Künstler seiner Zeit folgte er der Maxime Winckelmanns, „die wahre, völlige Kenntniß des Schönen in der Kunst […] durch die Betrachtung der Urbilder selbst“ zu erlangen und reiste zum Studium der Antike mehrfach nach Paris und Rom. Seine Begeisterung für die Idealisierung nach klassischem Vorbild kombinierte Dannecker mit einer feinen Individualisierung seiner Bildnisse. So sind beispielsweise die Porträtbüsten von Schiller nicht nur Heroisierungen des bewunderten Dichters und Denkers, sondern auch spannende Charakterstudien. Ein weiteres Feld des künstlerischen Schaffens Danneckers waren die Darstellungen mythologischer Szenen. Hierbei orientierte er sich teils an bekannten Vorläufern, entwickelte aber auch völlig neue und innovative Bildkompositionen. Beispiel ist hierfür die bekannte „Ariadne auf dem Panter“, die schon im frühen 19. Jahrhundert eine touristische Attraktion wurde. Das Seminar führt in das Werk Danneckers ein und verortet es unter Bezugnahme auf gesellschaftliche und kunsthistorische Strömungen im Kontext seiner Entstehungsgeschichte.

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Semester: ST 2023

Die Heuristik historischen Quellenmaterials, jene traditionelle „Bergmannskunst, zu finden und ans Licht zu holen“ (J.G. Droysen), unterliegt ebenso wie die Einordnung und hermeneutische Deutung der zu Tage geförderten Texte und Artefakte einem technologischen Wandel, der die erweiterten Zugänge und Erfordernisse des digitalen Zeitalters zu berücksichtigen hat. Digitalisierung bedeutet dabei zunächst nichts anderes, als historisches Material in eine spezifische Anordnung von Nullen und Einsen zu überführen. Bereits hier setzen Prozesse der Selektion, Transformation und Rekontextualisierung ein, die auf den nachfolgenden Ebenen der Datenrepräsentation für menschliche Benutzer:innen und der Bearbeitung mit digitalen Forschungswerkzeugen ihre Fortsetzung finden. Wie jede andere Quellengattung bedürfen daher auch digital bereitgestellte Forschungsmaterialien einer kritischen Reflexion, welche die Bedingungen ihrer Genese und ihre Gemachtheit ebenso berücksichtigen wie die Möglichkeiten und Grenzen ihrer wissenschaftlichen Weiterverwertung.

Die Übung ist als digitaler Kurs angelegt. Ausgehend von einer Einführungsphase in Präsenz erhalten die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, eigenständig eine Abfolge von Lerneinheiten zu absolvieren, die ihnen Kompetenzen des fachwissenschaftlichen Arbeitens mit digitalem Quellenmaterial unterschiedlicher historischer Teilepochen vermitteln. Die Kurselemente sind dabei mehrheitlich interaktiv in Form von explorativen Webquests, Rechercheaufgaben und Reflexionseinheiten angelegt. Erwartet wird die explizite Bereitschaft, sich aktiv auf dieses digitale Lernexperiment einzulassen.

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Semester: ST 2023

Genealogische Praktiken sind eine weit verbreitete, machtvolle Technik der Produktion von Herkunft, Legitimität, Distinktion und Zugehörigkeit. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde aus der Genealogie, die bis dahin eine adelig-dynastische, religiös-bürokratische Arkantechnik und ein Instrument zur Transmission von Erbe, Namen, Nachfolge (z.B. in der bäuerlichen Ökonomie) gewesen war, eine weit verbreitete wissenschaftliche, staatlich-öffentliche und populäre Praxis.

Dabei erhielten das Recherchieren genealogischer Daten in Archiven und die Darstellung von Stammbäumen und anderen Visualisierungen von Familie oder Verwandtschaft auch Auftrieb durch den Medienwandel um 1900, durch die sogenannte Wiederentdeckung der Mendelschen Regeln, sowie später nochmals durch die Technik der Papierkopie, digitale Datenbanken und Kommunikationstechnologien.

Genealogische Praktiken zirkulierten in und zwischen den natur-, gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Anthropologien, und zwischen der entstehenden bürgerlichen Öffentlichkeit (v.a. in Vereinen) und der Verwaltung des modernen Nationalstaats. Jede genealogische Form produziert/e spezifische Personen-, Gesellschafts- und Weltverhältnisse, darunter finden sich großartige Universalismen ebenso wie scharfe Differenzierungskonzepte. Diese Wissenstechniken waren und sind wiederum verknüpft mit dem Wandel des Archivs von einem Herrschaftsarkanum zu einem Datenreservoir für viele.

Zuletzt haben queere Genealogien, die new genetics und neue Grenzregime der Migration tradierte Ontologien von heterosexueller Reproduktion, Familie und Verwandtschaft, Natur und Kultur mit sehr unterschiedlichen persönlichen bzw. politischen Zielsetzungen nochmals in Bewegung gebracht.

Im Seminar werden zunächst Analysekategorien zur Untersuchung von genealogischen Praktiken zu Zeit, Raum, Sozialontologien, Natur, Ökonomie, Performanz, Erinnerung und Tradierung, Subjektivierungsformen in ihrem historischen Wandel und in ihrer gegenwärtigen Ausprägung in Vorlesungsteilen vorgestellt sowie gemeinsam erarbeitet. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung stellen die Studierenden von ihnen ausgewählte Themenfelder anhand von Fallstudien in Form von Referaten vor (Studienleistung), auf dieser Grundlage erarbeiten sie dann die Prüfungsleistung (kommentierte Bibliographie).

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Semester: ST 2023
Semester: ST 2023

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: ST 2023

Viel ist passiert in den letzten zwei Jahren: in der Gesellschaft, in den sozialen Gefügen und auch in den ganz persönlichen Situationen. Corona und die damit verbundenen Diskussionen, Einschränkungen, Regeln – der Krieg in der Ukraine und die Ängste um die Zukunft, die wir in uns tragen…und auch unser eigenes Leben in der Familie und im Alltag hat Veränderungen - sogar Krisen - erfahren. Wir müssen mit all diesen Anforderungen, die tief in unser Leben eindringen, umgehen. Manche Menschen verzweifeln daran und werden krank - andere finden machbare, passable - sogar gute Lösungen und weisen Stärken auf, von denen sie vielleicht selbst gar nichts wussten. Resilienz1 ist die Stärke, die Menschen auch in schwierigen Lebenslagen, auf ihre eigene Kraft vertrauen lässt. In diesem Seminar geht es nicht um unsere Fragen, Sorgen und Nöte und um die enorm starke Kraft der Resilienz: Woher kommt diese starke Kraft und wie können wir diese Ressource erkennen, nutzen und stärken?

1 Leipold, Bernhard (2015): Resilienz im Erwachsenenalter. München, Basel: UTB.

Fröhlich-Gildhoff; Rönnau-Böse (2019): Resilienz. München, Basel: UTB, 5. Auflage.

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Semester: WT 2022/23

Themen:

• Krebs und Sport

• Demenz und Sport

• Sport im Alter

• Hypertonie und Sport

 

 

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Semester: WT 2022/23
Semester: WT 2022/23

Thema des Kurses ist die barrierearme Kursraumgestaltung in Moodle. Die dort vorgestellten Hinweise zur barrierearmen Gestaltung wurden mit den in Moodle verfügbaren Werkzeugen illustriert beziehungsweise umgesetzt. Der Kurs richtet sich an alle Akteur*innen, die Moodlekursräume betreuen und gestalten.
 
Der Raum ist für Nutzer*innen der Universität Duisburg-Essen mit ihrer UDE-Kennung, für externe Nutzer*innen über eine Registrierung und für Gäste frei zugänglich.
 
Copyright:

Dieses Lernmodul steht unter der CC BY-SA 4.0-Lizenz

Semester: Term-independent

 Seit den ersten olympischen Spielen pilgerten die Menschen aus den Kolonien zu dem Spektakel nach Olympia. Zehntausende und mehr versammelten sich zwischen Kladeos und Alphaios um Wettkämpfe zu verfolgen und Neuigkeiten auszutauschen.

Wirtschaftliche Interessen waren es, welche die Karthager veranlassten Hanno um 500 v.Chr. mit 30.000 Mann entlang der Westküste Afrikas bis nach Kamerun zu schicken.

Und Alexander der Große eröffnete den Menschen seiner Zeit einen neuen Blick auf andere Kulturen und Dimensionen der Welt. Neugier und die Bereitschaft zum Risiko lockten die Menschen, trotz aller Risiken, um neue Wege, neue Regionen und neue Märkte zu erschließen.

Forschungs -, Studien -, Urlaubs -, Pilger - und Dienstreisen sind keine Erfindung der Neuzeit. Es gab sie seitdem die Menschen die Vorzüge der Mobilität erkannten und waren damals so spannend wie heute. Wie konnte man sich auf eine Reise vorbreiten? Gab es Wege, Wagen, Fähren? Welche Risiken lauerten? Welches war die richtige Reisezeit?

Ganz besonders schätzten die römischen Kaiser die machtpolitischen Vorzüge des Reisens. Doch es war Vorsicht geboten, denn eine entscheidende Überlegung galt dabei immer dem Funktionieren der römischen Macht. Das Zusammenspiel von Gesandtschaftsverkehr und Reisebegleitung mussten es ermöglichen, die Entscheidungen des Kaisers von jedem Punkt seines Reiches zu treffen und umzusetzen. Doch wo war der Nabel der Welt, wenn der Kaiser eine Reise tat?

 

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Semester: WT 2022/23

Der Anwaltsgehilfe Henri Matisse kam im Alter von 20 Jahren vergleichsweise zufällig zur Kunst. Während eines Krankenhausaufenthaltes vertrieb er sich, angeregt durch einen Zimmergenossen, die Zeit mit dem Kopieren von Farblithografien. Nach einer kurzen Rückkehr in die Juristerei beschloss er, Künstler zu werden. Das in den darauffolgenden rund 60 Jahren entstandene Oeuvre umspannt viele Gattungen und Stile. Es werden im Seminar sowohl Malerei, Zeichnung, Plastik und Collage besprochen, wie auch die Charakteristika bestimmter Schaffensphasen herausgearbeitet werden. So zeichnet sich das Frühwerk durch Anlehnung an den Impressionismus aus, bevor fauvistische Tendenzen den Beginn des 20. Jahrhunderts bestimmen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Ornamentik gewidmet, die sich, ausgehend von orientalischen Einflüssen, schließlich zu den berühmten Scherenschnitten entwickelt. Bedeutende Zeitgenossen aus dem Kreis der Fauvisten, aber auch Picasso und Cezanne werden in ihrer persönlichen wir künstlerischen Beziehung zu Matisse untersucht.

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Semester: WT 2022/23

Erst seit ca. einhundert Jahren ist es auch Frauen erlaubt, an den Kunstakademien Europas zu studieren. Der Beruf der Künstlerin war daher zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch etwas sehr Ungewöhnliches. Er wurde von besonders unabhängigen, selbstbewussten und emanzipierten Frauen gewählt. Ihre Energie, Kompromisslosigkeit und Leidenschaft, ihr Engagement und Durchhaltevermögen führte oft zu einem hohen bildnerischen Niveau in unterschiedlichen Gattungen. Diese Pionierinnen rebellierten gegen die gewohnten Geschlechterrollen in der Gesellschaft wie auch im Kunstbetrieb und trugen eindeutig zu einem ästhetischen Erneuerungsprozess bei. Ihre Namen sind bislang wenig geläufig. Daher will dieses Seminar europäische Malerinnen wie z.B. Sonia Delaunay, Sophie Tauber-Arp und Lotte Laserstein vorstellen, aber auch Künstlerinnen aus dem Bereich der Collage, wie Hanna Höch oder Fotografinnen wie Dora Maar oder Claude Cahun. Die Gattung der Bildhauerei wird unter anderem vertreten von Katarzyna Kobro und Renée Sintenis. Auch werden Einblicke in Leben und Werk der frühen Architektin Margarete Schütte-Lihotzky und der Regisseurin Germaine Dulac gewährt. In unterschiedlichem Umfang, je nach Werk und Quellenlage, wird eine Auswahl wichtiger Künstlerinnen vorgestellt.

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Semester: WT 2022/23

Würdenträger erkennt man in der Regel an ihrem Äußeren: einer Amtskette, einem Talar, einer eigenartigen, in einer besonderen Farbe gehaltenen Kopfbedeckung, einer Krone oder anderen so genannten Insignien. Ihre Würde ist etwas ihnen Äußerliches. Sie wurde ihnen verliehen, weil sie beispielsweise bestimmte Eigenschaften besitzen, bestimmte Leistungen erbracht haben oder bestimmten Anforderungen genügen. Ihre Würde kann zeitlich befristet sein oder ihnen unter bestimmten Umständen wieder entzogen werden. Ihre Würde beruht letztlich auf der Geltung bestimmter gesellschaftlicher Konventionen.

Wer andererseits eine schwere Krankheit, den eigenen unmittelbar bevorstehenden Tod oder den Verlust eines geliebten Menschen mit Würde zu tragen weiß, auch dem wird diese Art, sich unter solchen Umständen so zu verhalten, nicht in die Wiege gelegt. Vielleicht wurde sie ihm anerzogen, vielleicht hat er sie im Laufe seines weiteren Lebens gelernt oder lernen müssen. Auch diese Art von Würde ist letztlich etwas der betreffenden Person Äußerliches; schließlich kann man auch einmal die Fassung verlieren.

Ganz anders – so scheint es zumindest, wenn man der Mehrzahl der Juristen und Moralphilosophen Glauben schenken darf – verhält es sich mit der Würde des Menschen. Sie gilt, je nach Quelle, als etwas Absolutes, Unbedingtes, Unantastbares, der Verfügung des Menschen Entzogenes. Und sie kommt allen Menschen, unabhängig von Gruppen- oder Staatsangehörigkeit, von Rasse oder Geschlecht, allein aufgrund ihres Menschseins gleichermaßen zu; sie gilt geographisch ebenso wie historisch uneingeschränkt und ist unverlierbar. Diese Form der Würde taucht an prominenter Stelle erstmals 1945 in der Präambel der Charta der Vereinten Nationen, dann 1948 in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen und wenig später im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auf.

In vielen gesamtgesellschaftlich relevanten Debatten, wie etwa über die embryonale Stammzellenforschung, über gentechnische Eingriffe in den Menschen, über Abtreibung oder die Sterbehilfe, spielt die „Würde des Menschen” als „oberster Wert”, „höchstes Rechtsgut” und Wert von höchster moralischer Bedeutung eine herausragende Rolle. Fragt man sich jedoch, worin diese „Würde des Menschen” über ihren Status als höchster Wert in Recht und Moral hinaus genau besteht, stellt man verblüfft fest, dass das alles andere als klar ist. Die inhaltliche Bestimmung des Begriffs der „Menschenwürde”, und damit auch sein Anwendungsbereich, ist, bis hin zu der Auffassung, der Begriff sei unbrauchbar, weil in sich widersprüchlich oder inhaltlich leer, sowohl in der Rechtswissenschaft als auch in der Philosophie umstritten. Das scheint mir Grund genug zu sein, sich einmal seine Geschichte und seine gegenwärtige Deutung in Rechtswissenschaft und Moralphilosophie genauer anzusehen.

 

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Semester: WT 2022/23

Wir werden immer älter – das gilt individuell und auch gesamtgesellschaftlich. Das letztveröffentlichte statistische Jahrbuch 2019 der Bundesregierung weist aus, dass 27,9 % der in Deutschland lebenden Bevölkerung 60 Jahre und älter ist. Diese aktuellen Angaben fordern uns Fragen heraus. Was bedeutet es in heutiger Zeit „älter“ zu sein? Wie werden ältere Menschen von außen wahrgenommen, wie ist ihr Selbstbild? Ist es so, dass das heutige 60 das frühere 40 ist? Und wenn ja, was ergibt sich daraus – für jede*n Einzelne*n, für das Zusammenleben, für das gesellschaftliche Miteinander? In diesem Seminar möchte ich mich gemeinsam mit den Studierenden in einem (selbst-) reflektierenden Prozess auf die Suche danach begeben, wie das persönliche Älterwerden und Ältersein erlebt wird. Biografische Einflussfaktoren werden dabei genauso Berücksichtigung finden wie gesellschaftliche Zuschreibungen und Erwartungen und die wissenschaftliche Sicht auf das Alter(n). 

Da das Seminar teilnehmer*innenbeschränkt ist, bitte ich darum, sich nur anzumelden, wenn alle Termine zuverlässig wahrgenommen werden können. In diesem Seminar haben Teilnehmer*innen des Fokusstudiums Vorrang. Sollten noch Plätze frei bleiben, sind auch andere Interessierte herzlich willkommen.

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Semester: WT 2022/23

Thema nach kurzfristiger Vereinbarung.

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Semester: WT 2022/23

What exactly do anthropologists ”out there”? What is this mystical ”field” that anthropologist enter and leave? And how do they study people in diverse contexts? This course provides students with the knowledge and skills to engage with a number of core methods that characterize the way anthropology (and other disciplines) collects information and uses it in the production of ethnography.

The course aims to a) define core terms (field, ethnography, etc.); b) to present central ethnographic methods and to introduce the basic tools and techniques of qualitative field research in anthropology; d.) to explore the ethics of research; e.) to provide practical experiences of rising problems and uncertainties during fieldwork.

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Semester: WT 2022/23

Mit Blick auf die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts haben Ortsnamen wie Babij Jar, Katyn, Dresden, Hiroshima, My Lai oder Srebrenica eine bedrückende faktische wie symbolische Relevanz. Sie stehen – ähnlich wie in jüngster Zeit vor allem Butscha – für Verbrechen im Kriege, die gegen das Kriegsrecht bzw. das humanitäre Völkerrecht verstoßen haben. Dagegen verweisen gleichermaßen bekannte Namen wie Nürnberg oder Den Haag auf rechtlich-kulturelle Errungenschaften zur Verhinderung (oder wenigstens Eindämmung) und Ahndung solcher Taten. Sie haben in der Diskussion über den Umgang mit Kriegsverbrechen durch den Ukraine-Konflikt ebenfalls in erschreckender Weise an Aktualität gewonnen.

Ausgehend von definitorischen/begriffsgeschichtlichen Vorüberlegungen und Abgrenzungen („Kriegsrecht“, „Völkerrecht“, „Völkerstrafrecht“, „Kriegsverbrechen“, „Völkermord“/„Genozid“, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“) möchte die Vorlesung in einem international vergleichenden Überblick anhand ausgewählter Beispiele drei Dimensionen des Themas beleuchten: 1. die konkreten Entstehungsbedingungen, Praktiken, Täter und Opfer von Kriegsverbrechen, 2. die ersten Jahrzehnte des diskursiven und strafrechtlichen Umgangs von Staatengemeinschaft, Politik, Justiz und Gesellschaft mit diesem Phänomen, und 3. die Rolle von Kriegsverbrechen und Völkermord in der nationalen wie internationalen Erinnerungskultur.

In jeder Sitzung soll der thematische Überblick durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt (Stichwort „Visual History“).

Einführende Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung genannt.

 

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Semester: WT 2022/23

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: WT 2022/23

  • Sitting a lethal activity!
  • Sport in Zeiten der Covid 19 Pandemie und was wir daraus lernen sollten!
  • Wieviel Bewegung ist genug für die Gesundheit?
  • Wie unsere Muskeln für die Gesundheit arbeiten!

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2022

Athen im 5. Jh.v.Chr. steht für demokratische Reformen, außergewöhnliche Baupolitik und Kulturförderung. Wir nennen es das Perikleische Zeitalter. Es wurden gewaltige Mittel für die Projekte des Staatsmannes Perikles und seines Freundes und Baumeisters Phidias freigesetzt. Perikles Gegner, die sich gegen einen Umbau der Akropolis wandten, wurden von diesem, so die Schilderungen Plutarchs, in die Schranken verwiesen. Ab dieser Zeit prägten neuartige Bildträger und Bildthemen das Bild Athens. Und dieses Bild blieb für die Nachwelt auch noch sichtbar als längst Rom die Herrschaft über Griechenland übernommen hatte.

Weitere Meilensteine hinsichtlich der Baupolitik sollen anhand von Stadtplanungen aufgezeigt werden. Darunter: Pergamon, Alexandria, Ephesos, Tarraco, Sagalassos … und nicht zuletzt Rom, das seinen ersten großen baulichen Wandel von der Stadt aus Backstein zur Metropole aus Marmor zur Zeit des Augustus erfuhr. In der Folge sind es die neuen Mäzene wie Opramoas, Philopappos und Herodes Atticus die zu Nachfahren des Perikles als Bauherren werden.

In dieser Vorlesung soll am Beispiel der Baupolitik in verschiedenen Städten die Funktionen der Bauten innerhalb eines politischen Systems dargestellt und erläutert werden.

 

 

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Semester: ST 2022

Können Sie sich vorstellen, in einer Gesellschaft zu leben, in der es keine Privatsphäre gibt? Vermutlich nicht. Aber warum nicht? Liegt es daran, dass es für Sie unter den gegebenen gesellschaftlichen Umständen selbstverständlich ist, über einen Ort zu verfügen, wo Sie ganz für sich sein können, dass es für Sie Bereiche gibt, die allein Ihrer Kontrolle unterliegen und die darüber hinaus vor einem öffentlichen Zugriff grundgesetzlich geschützt sind? Handelt es sich dabei also um so etwas wie eine liebgewordene Lebensform, oder glauben Sie sogar, es sei eine Art natürliches Menschenrecht? Und was genau schätzen Sie an dieser Art von Privatheit? Schätzen Sie sie um ihrer selbst willen, oder sind es noch andere Werte, die Ihnen dabei wichtig sind?

Eine Privatsphäre in unserem gegenwärtigen westlichen Verständnis zu haben, war nicht immer und überall selbstverständlich: die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verlief nicht immer da, wo sie heute zu verlaufen scheint, und was einst als privat galt, unterscheidet sich von dem, was wir heute darunter verstehen.

Um etwas mehr Licht in das begriffliche Halbdunkel dieses Spannungsverhältnisses zu bringen, möchte ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Büchlein Privatheit. Eine Genealogie des Cambridger Philosophen Raymond Geuss lesen und diskutieren.

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Semester: ST 2022

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2022

Anmeldung ab dem 18.03.2022, 9 Uhr unter http://www.uni-muenster.de/ Studium-im-Alter/zusatzangebot.html  

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2022

  • Verfahren zur Leistungsmessung und Leistungsbeurteilung
  • Transfer in die sportliche Praxis
  • Leistung und Leitungsbeurteilung von Organsystemen
  • Gesundheitliche Relevanz

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Semester: WT 2021/22

Die Psychologie ist die Wissenschaft des Erlebens und Verhaltens von Men-schen. In der Fachwissenschaft „Gerontologie“ nimmt sie eine wichtige Stellung ein. Sie befasst sich u.a. mit den vielen verschiedenen psycho-sozialen Aspekten rund um das Alter(n): so beispielsweise mit der intergenerativen Kommunikation, mit dem Erleben und Empfinden des Älterwerdens und der Bewältigung von typischen Veränderungen des Alters sowie mit den Erwartun-gen von anderen und an sich selbst, mit der adäquaten Anpassung an stetig neue Lebenslagen … so bspw. auch mit dem Auftreten von Pflegebedürftigkeit in der Familie.  Im Seminar werden typische Lebenssituationen und -anforderungen des Alters und vielfach auftretende Phänomene und Fragestel-lungen des Alterns besprochen. Anhand von ausgewählten Modellen wird der Frage nachgegangen, wie es gelingen kann, die Lebenszufriedenheit im Alter zu erhalten, stärken oder zu verbessern, um die Aufgaben im Alter kompetent bewältigen zu können.

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Semester: WT 2021/22
Semester: Term-independent

Manchmal tut hier etwas weh und am anderen Tag da. Manchmal verzerrt sich der Körper den ganzen Tag lang an wie ein einziger Schmerz und die Seele ist voller nicht enden wollender Traurigkeit.  Manchmal sind die Muskeln schwer wie Blei, die Knochen knacken und schon eine einzige Bewegung wie das Aufstehen von einem Stuhl macht unendliche Mühe… und diese Müdigkeit! Diese Aussagen kennt jeder, der Menschen im höheren und höchsten Lebensalter begleitet und/oder pflegt. Jeder Tag bringt eine andere Tagesform mit sich und jeder Tag macht eine neue Anpassung an die aktuellen Erforder-nisse notwendig. Im Seminar werden alterstypische Beeinträchtigungen wie bspw. Schmerz, Angst, Schlafstörungen, Schwindel, plötzliche Verwirrtheit u.a. fallbezogen besprochen und mögliche damit verbundene geriatri-sche/gerontopsychiatrische Erkrankungsbilder vorgestellt. Darüber hinaus werden grundlegende Fragen wie „Wie und womit kann es gelingen, die Le-benssituation der Betroffenen und der An- und Zugehörigen zu stärken?“ und „Welche Möglichkeiten gibt es, die pflegerische und psycho-soziale Situation zu verbessern?“ diskutiert.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

„Wir leben im Zeitalter der Psyche.” (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat diese Tendenzen noch verstärkt.

Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Gedanken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „weggesperrt”, wurde ihre Klientel als „unnormal” und „verrückt” abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie”-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange beschwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriegeschichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt.

Die Veranstaltung findet online über Zoom und Learnweb statt.

 

 

 

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

Als „Demokratiewunder“ haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder“? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?

Während wir uns in den ersten beiden Teilen dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1967 beschäftigt haben, geht es in diesem Semester um die grundlegende Debatte über die weitere Ausgestaltung der Demokratie, die die Westdeutschen rund um „1968“ geführt haben: Revolte, Reform(en) oder weiter so? Und wenn Reform(en): welche und wie? Die 68er-Bewegung nehmen wir hierbei genauso in den Blick wie zentrale politische Debatten etwa über den Radikalenerlass, das Militär und die betriebliche Mitbestimmung. Doch die Demokratie geriet in diesen Jahren nicht nur als Staats-, sondern vermehrt auch als Lebensform in die Diskussion. Im Seminar thematisiert werden daher auch Entwicklungen wie die Entstehung der Frauenbewegung oder alternativer Milieus, die versucht haben, Demokratie nicht nur neu zu denken, sondern auch zu leben. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt.

Eine Teilnahme an den ersten beiden Teilen der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden.

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Semester: WT 2021/22
Semester: WT 2021/22

Es war eine lebhafte, stellenweise polemische Debatte, die in den Jahren 2003/2004 auf den einschlägigen Seiten vor allem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geführt wurde. Hirnforscher, Historiker, Juristen, Literaturwissenschaftler, Philosophen und Theologen stritten über die Frage, ob der von uns in praktischer Selbstverständlichkeit unterstellte freie Wille nicht viel mehr als eine Illusion sei.

Das dahinterstehende Problem ist eigentlich sehr alt, erste Zeugnisse finden sich bereits in der griechischen Antike, doch aufgrund von neueren Experimenten in der Hirnphysiologie schien sich der Streit zu verschärfen und das Pendel zugunsten der Deterministen, diesmal im naturalistischen Gewand der Hirnforschung, auszuschlagen. Am Ende sahen die Hirnforscher sogar ein neues Menschenbild am Horizont heraufziehen.

Nun stellt man ein neues Menschenbild nicht einfach irgendwo aus und alle Welt erkennt sich darin sogleich wieder. Charles Darwin wüsste davon ein Lied zu singen. In diesem Seminar möchte ich vor allem die Frage klären: Worin besteht eigentlich das Problem? Dazu gehört zu klären, was mit Willensfreiheit gemeint sein könnte, und was im angezeigten Fall die Hirnforschung leistet bzw. was sie glaubt, leisten zu können. Und dazu gehört natürlich auch, sich darüber klar zu werden, was hier auf dem Spiel steht, nämlich eine Jahrtausende alte Lebensform, in der wir es gewohnt sind zu loben, zu tadeln, Verantwortung und Schuld auf uns zu nehmen oder von uns zu weisen, Verantwortung und Schuld zuzuschreiben, Vergeltung zu üben, für Gerechtigkeit zu sorgen und Ähnliches mehr.

Mit den Teilnehmern möchte ich Texte von Philosophen, Hirnforschern, Juristen und nochmals Philosophen diskutieren, so dass wenigstens in Umrissen deutlich wird, worum es hier genau geht.

Unabhängig davon, ob dieses Seminar als Präsenzveranstaltung oder wieder nur in digitaler Form via Learnweb stattfinden kann, wird zu Beginn des Semesters ein Learnweb-Kurs eingerichtet, der den Teilnehmern die zu besprechenden Texte zur Verfügung stellt.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

Mit großer Freude muss Großkönig Dareios die Brücke über den Bosporos betrachtet haben, die Mandrokles aus Samos für ihn erbaut hatte. Für sein Werk erhielt er einen Ehrenkranz und Ruhm für seine Heimatstadt. (nach: Hdt. IV,88,1) Am Ende des 6. Jh. v. Chr. waren Brücken bestimmt kein Novum mehr, aber gehörten zu den technischen Meisterleistungen ihrer Zeit. In dieser Vorlesung sollen einige zentrale Stationen antiker Technikentwicklung aufgezeigt werden. Dabei reicht der Bogen von den Anfängen in Landwirtschaft und Viehzucht, der Entdeckung der Transportmittel, den wasserbautechnischen Anlagen, den Tempelbaustellen bis zur Militärtechnik. Ein Exkurs soll u.a. dem Mechanismus von Antikythera gelten. Ein astronomisches Gerät, mit sich drehenden Zahnrädern, das so gar nicht die Zeit passen wollte, ein sogenanntes „out-of-place artefact“ und von manchen Wissenschaftlern sogar als der erste analoge Computer angesehen wird.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

Dieser Kurs richtet sich an Studierende, die keine oder nur geringe Vorkenntnisse des Französischen haben. Im Mittelpunkt des Kurses stehen Übungen zur Grammatik und Phonetik sowie zum Textverständnis und zur Textproduktion. Ziel ist es, einen wissenschaftlichen Überblick über die fundamentalen Strukturen der französischen Sprache zu bekommen.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

Kurs im HIS-LSF

Semester: WT 2021/22

Infektionen und Sport

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2021


Semester: ST 2021

Mehrheitlich leben Menschen mit Demenz selbstbestimmt in der eigenen Häuslichkeit – allein oder mit nahen Familienangehörigen zusammen. Dieser Wunsch ist u.a. in der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen1 verankert.

Die Bewältigung des Alltags bei stetig nachlassender Gedächtnisleistung ist für viele Betroffene eine große tägliche Anforderung. Im Seminar geht es um die Frage, wie der Alltag möglichst lange zu Hause gemeistert werden kann und welche Alternativen es dazu gibt. Ein weiteres Thema ist der Umgang mit Menschen mit Demenz und wie dieser gestaltet werden kann. Darüber hinaus werden spezielle / individuelle Aspekte in der Versorgung und Pflege wie bspw. die Begleitung zu notwendigen ärztlichen Behandlungen - auch im Krankenhaus, die Gesundheitliche Vorsorgeplanung nach 132g SGB V, das Erkennen von Schmerzen u.a. angesprochen.

1BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; BM für Gesundheit (2019): Charta der Rechte hilfe-und pflegebedürftiger Menschen. Berlin: Eigenverlag, 13. Auflage.

Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag

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Semester: ST 2021

Die Produktion von eigenen digitalen Lern-und Lehrmaterialien kann viel Zeit kosten, so dass es lohnenswert ist sich von anderen Lehrenden inspirieren zu lassen und bereits erstellte Materialien nachzunutzen.

Frei zur Verfügung gestellte Mediendateien, u.a. Bilder, Videos, Audio, Präsentation, können wiederverwendet und die Ansätzefür den eigenen Lehrkontext modifiziert werden.

Um die Sichtbarkeit von sogenannten OER-Materialien (Open Educational Resources) zu erhöhen und eine Zusammenarbeit unter Lehrpersonen zu ermöglichen, werden auch in Zukunft immer mehr Portale und freie Informationsangebote entstehen.

Semester: ST 2021

This seminar will provide an introduction to anglophone literature from Zimbabwe and the Zimbabwean diaspora. This entails an introduction to relevant general social, cultural and literary history / frameworks, followed by specific case studies of selected literary texts from a range of genres. We will also relate our close readings to postcolonial theory and other theoretical frameworks, both regional and international.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2021

Es schwingt immer etwas Resignation mit, wenn jemand in einer Konfliktsituation auf entsprechende Vorwürfe mit der Frage reagiert „Was ist schon gerecht?” – eine Reaktion, die häufig daher rührt, dass man ungeachtet seines inflationären Gebrauchs gar nicht genau weiß, was ‚gerecht‘ eigentlich bedeutet.

Wenn ein Bundesligatrainer nach einer „unverdienten” Niederlage in einem Interview erklärt, Fußball sei eben manchmal ungerecht; oder eine Lehrerin sich öffentlich fragt, ob es gerecht sei, den Schülerinnen und Schülern durch eine Note Lebenswege zu verbauen; wenn ein akademisches Gremium Kriterien für eine gerechte Verteilung eines Impfstoffes erarbeitet; oder Eigentumsdelikte wie Diebstahl härter bestraft werden können als Fälle von häuslicher Gewalt; wenn Politiker nicht nur eine mangelnde Generationengerechtigkeit, sondern auch noch globale Ungerechtigkeiten beklagen, und einem auch noch ein Buch mit dem Titel „Das Leben ist ungerecht” in die Hände fällt, dann wird man sich zu Recht fragen, was in all diesen Fällen ‚gerecht‘ bzw. ‚Gerechtigkeit‘ bedeuten mag. Das Seminar will versuchen, hier etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Wir beginnen mit Platon und Aristoteles, marschieren dann mit Siebenmeilenstiefeln durch etliche Jahrhunderte Ideengeschichte ins 18. Jahrhundert zum schottischen Philosophen David Hume, weiter ins 19. Jahrhundert zu John Stuart Mill und beenden die Tour im 20. Jahrhundert beim belgisch-polnischen Philosophen Chaim Perelman.

Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Epochen der Geschichte des Gerechtigkeitsbegriffs verschaffen möchte, dem seien die sehr lesenswerten „Einleitungen” in die entsprechenden Abschnitte des von Christoph Horn und Nico Scarano herausgegebenen Buches Philosophie der Gerechtigkeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart, Frankfurt am Main: Suhrkamp 82018, empfohlen.

Die Texte, die im Seminar besprochen werden sollen, sind diesem Buch entnommen.

Bei Bedarf wird zu Beginn des Semesters ein Learnweb-Kurs eingerichtet.

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2021

Thema nach kurzfristiger Vereinbarung.

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Semester: ST 2021

Als „Demokratiewunder” haben die Historiker Arnd Bauerkämper, Konrad Jarausch und Markus Payk die Entwicklung in der Bundesrepublik nach 1945 in ihrem gleichnamigen Sammelband bezeichnet. Und tatsächlich ist der Unterschied riesig zwischen der von Krieg und Niederlage traumatisierten, tief vom Nationalsozialismus geprägten und politisch orientierungslosen deutschen Gesellschaft 1945 und ihrer Situation einer stabilen, sich weiter liberalisierenden Demokratie nur zwei Jahrzehnte später. Doch handelt es sich bei dieser Entwicklung tatsächlich um ein „Wunder”? Oder lassen sich hierfür Erklärungen finden?
Während wir uns im ersten Teil dieser Seminarreihe mit der Gründung der Demokratie in der Bundesrepublik und ersten demokratischen Lernprozessen bis 1957 beschäftigt haben, soll es in diesem Semester um die fortschreitende Demokratisierung Westdeutschlands bis 1967 gehen. Politische Ereignisse wie die Spiegel-Affaire oder den Streit um die Notstandsgesetze nehmen wir dabei genauso in den Blick wie Reformen etwa im Bildungswesen, die beginnende Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit, neue Jugendkulturen und die Rolle des Fernsehens, das in den 60er Jahren Einzug in immer mehr Haushalte hielt. Bei der gemeinsamen Lektüre von Quellen und wissenschaftlichen Texten wollen wir so gemeinsam überlegen, was Demokratie gelingen lässt. Eine Teilnahme am ersten Teil der Seminarreihe ist keine Voraussetzung, um sich für dieses Seminar anzumelden.

Das Seminar wird online über Zoom und Learnweb stattfinden.

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Semester: ST 2021

Die Vorlesung findet online über Zoom statt. Die Zugangsdaten werden rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zugesandt.

„Wir leben im Zeitalter der Psyche.“ (J. Gründer/H.-W. Schmuhl/M. Thießen) Schon seit einigen Jahren wird weltweit ein drastischer Anstieg der Belastung von Gesellschaften durch geistig-seelische Erkrankungen diagnostiziert. Gleichzeitig werden psychische Befindlichkeiten und Handicaps immer öfter offen und medial diskutiert. Sie sind – auch im Zeichen des Inklusions-Gedankens – kein wirkliches Tabuthema mehr. Die Corona-Pandemie hat diese Tendenzen noch verstärkt.

Dagegen war die Psychiatrie bis in die jüngere Zeitgeschichte hinein vom Gedanken der Exklusion geprägt. Mehrheitlich hinter Anstaltsmauern „weggesperrt“, wurde ihre Klientel als „unnormal“ und „verrückt“ abgestempelt. Im deutschen Fall gipfelte die Diskriminierung der psychisch Kranken und geistig Behinderten in der NS-Politik massenhafter Zwangsterilisationen und „Euthanasie“-Morde. Die NS-Psychiatrieverbrechen wurden nach 1945 lange beschwiegen und verdrängt. Heute sind sie Teil unserer Erinnerungskultur.

Die Vorlesung geht der Frage nach, wie sich dieser Verlauf der Psychiatriegeschichte im 20. Jahrhundert erklären lässt. Dabei wird die nationale und auch international vergleichende Perspektive immer wieder mit Beispielen aus der Region Westfalen/Nordrhein-Westfalen kombiniert. In jeder Sitzung soll der thematische Überblick zudem durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion eines ausgewählten Quellentextes vertieft werden. Ferner wird regelmäßig auch Film- und Fotomaterial zur Analyse und Veranschaulichung der Einzelthemen eingesetzt.

Die Veranstaltung findet auf Zoom und im Learnweb statt.

 

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Semester: ST 2021

Diese Veranstaltung begleitet die Tätigkeit als Tutor in einem Tutorium der Informatik. Die Teilnahme ist daher nur für Tutoren der Informatik möglich. Die Vergabe der Leistungspunkte, die nur im Rahmen der allgemeinen Studien verwendet werden können, setzt die Teilnahme am Seminar sowie die Leitung eines Tutoriums voraus.

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Semester: ST 2021

Demenzen: Symptomatik, Ätiologie, Behandlung und Therapie, Teil 1

Derzeit sind 1,7 Mio. der über 65jährigen Menschen demenziell erkrankt2. Die Tendenz für die nächsten Jahr(zehnt)e ist steigend. Demenzielle Erkrankungen zählen zu den Erkrankungen, die sich alterstypisch entwickeln und vornehmlich die höheren Lebensalter betreffen. Zum Zeitpunkt der Diagnose bestehen bei vielen Betroffenen bereits Vorerkrankungen. Im Laufe der Jahre kommen häufig weitere Erkrankungen / Beeinträchtigungen hinzu. Im Seminar werden die (Früh-)Symptome, Ursachen und häufig auftretende Ko-Morbiditäten nach der S3-Leitlinie Demenzen1 vorgestellt. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Behandlung und Therapie besprochen.

 1 Hofmann, Wille, Kaminsky (2019): Leitliniengerechte exakte Diagnose und Codierung der Demenz. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52, S. 179 – 194.

2 Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (Hrsg.) (2019): Menschen mit Demenz – Begleitung, Pflege und Therapie. Essen: Eigenverlag, S. 14

Kurs im HIS-LSF

Semester: ST 2021

Es handelt sich um einen Veranstaltung des Exzellenzclusters, dem Treffen der Research Cloud von Frau Prof. Dr. Reuter.

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Semester: Term-independent

Trotz grundsätzlicher Bereitschaft zu Toleranz und Verständigung sind interkulturelle Begegnungen nicht selten von Unsicherheit und Missverständnissen geprägt. Interkulturelle Kompetenz ist daher zu einer Schlüsselkompetenz geworden.

Doch was versteht man unter Interkultureller Kompetenz? Was sind die Ursachen für interkulturelle Missverständnisse? Welche Handlungsstrategien sind für interkulturelle Begegnungen wichtig?

Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Es werden keine Patentrezepte geliefert. Vielmehr gilt es grundsätzliche Probleme der interkulturellen Begegnung zu erfassen.

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Semester: WT 2020/21