Fachbereich 1 - Evangelisch-Theologische Fakultät


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"Am Ende einer langen Geschichte des Redens von Gott scheint die Verlegenheit heute zur Auswegslosigkeit geworden zu sein. Man weiß nicht nur nicht, wie man von Gott zu reden hat, sondern man fragt darüber hinaus, ob man von ihm überhaupt reden kann." (Eberhard Jüngel).

Wenn wir als Theologinnen und Theologen das Wort "Gott" weiterhin sinvoll benutzen wollen (und was bleibt uns anderes übrig?), dann stellt sich die Frage, wie man einen Zugang zu diesem Gottesgedanken bekommen kann. Kann man vernünftig über Gott reden? Seine Existenz gar beweisen? Oder muss man einfach an ihn glauben? Ja, was ist Glaube überhaupt?

Das Seminar führt in grundlegende Fragen der Gotteslehre ein. In einem ersten Block werden verschiedene Zugänge zum Gottesgedanken in der Spannung von Glaube und Vernunft im Vordergrund stehen. Hier wird es v.a. um die Themenkreise "Gottesbeweise" und "Gotteskritik" gehen. Exisitert Gott?

In einem zweiten Block werden wir uns inhaltlich mit Gottes Wesen auseinandersetzen: Wie ist Gott? Hier werden Attribute Gottes wie seine Almacht, seine Schöpfertätigkeit, seine Allgüte etc. im Fokus stehen. U.A. wird hier auch das Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft und die Theodizeefrage vorkommen.

Das Seminar möchte auch eine grundsätzliche Einführung in die Dogmatik leisten und dabei zentrale dogmatische Begriffe und Vorstellungen erläutern.

Kurs im HIS-LSF

"Am Ende einer langen Geschichte des Redens von Gott scheint die Verlegenheit heute zur Auswegslosigkeit geworden zu sein. Man weiß nicht nur nicht, wie man von Gott zu reden hat, sondern man fragt darüber hinaus, ob man von ihm überhaupt reden kann." (Eberhard Jüngel).

Wenn wir als Theologinnen und Theologen das Wort "Gott" weiterhin sinvoll benutzen wollen (und was bleibt uns anderes übrig?), dann stellt sich die Frage, wie man einen Zugang zu diesem Gottesgedanken bekommen kann. Kann man vernünftig über Gott reden? Seine Existenz gar beweisen? Oder muss man einfach an ihn glauben? Ja, was ist Glaube überhaupt?

Das Seminar führt in grundlegende Fragen der Gotteslehre ein. In einem ersten Block werden verschiedene Zugänge zum Gottesgedanken in der Spannung von Glaube und Vernunft im Vordergrund stehen. Hier wird es v.a. um die Themenkreise "Gottesbeweise" und "Gotteskritik" gehen. Exisitert Gott?

In einem zweiten Block werden wir uns inhaltlich mit Gottes Wesen auseinandersetzen: Wie ist Gott? Hier werden Attribute Gottes wie seine Almacht, seine Schöpfertätigkeit, seine Allgüte etc. im Fokus stehen. U.A. wird hier auch das Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft und die Theodizeefrage vorkommen.

Das Seminar möchte auch eine grundsätzliche Einführung in die Dogmatik leisten und dabei zentrale dogmatische Begriffe und Vorstellungen erläutern.

Kurs im HIS-LSF

Inhaltliche Schwerpunkte: „Es ist ein eigentümliches Phänomen der Geschichte, daß in bestimmten Personen und deren Werk eine ganze Epoche zusammengefaßten Ausdruck findet und daß darüber hinaus ihre Wirkung für lange Zeit die Geschichte beeinflußt.” (Hausschild, 229).

Für kaum eine Person gilt dieser Satz mehr als für Augustinus von Hippo. Seine erstaunliche Biographie, seine Gnadenlehre, seine Ekklesiologie und seine Geschichtstheologie faszinieren seit Jahrhunderten die Theologen und Geisteswissenschaftler. Als Schnittstelle zwischen Spätantike und Mittelalter, zwischen Philosophie und Theologie hat er wie kaum ein anderer die Kirchengeschichte geprägt. Wir werden uns in diesem Proseminar mit seinem wohl berühmtesten Werk, den Confessiones, auseinandersetzen und anhand dieses Quellentextes einen Einblick in Augustinus Leben, seine Theologie und seine Wirkungsgeschichte gewinnen. Zudem soll in die Methodik des kirchengeschichtlichen Arbeitens eingeführt werden.

Kurs im HIS-LSF

In der Übung Gesprächsführung werden Kenntnisse und Techniken zur Gesprächsführung in verschiedenen (schulischen) Kontexten vermittelt. Die erworbenen Kompetenzen versetzen die angehenden Lehreinnen und Lehrer in die Lage, verschiedene Gesprächssituationen und deren besondere Implikationen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

In kreativen Formaten werden Praxisübungen durchgeführt, analysiert und in Gruppenbesprechungen reflektiert.

Die Übungen "Selbst- und Rollenreflexion" und "Gesprächsführung" können in einem Semester belegt werden. Es kann sinnvoll sein die beiden Übungen bereits vor dem Praxissemester abgeschlossen zu haben.

Kurs im HIS-LSF

Die Kirche als die gemeinschaftliche Form des Lebens des christlichen Glaubens ist ein wesentliches Thema neutestamentlicher Schriften. Zugleich ist das Bild der neutestamentlichen Schriften von der Kirche vielgestaltig. Sie wird mit unterschiedlichen Begriffen bezeichnet und auf verschiedenartige Weise verstanden: als versammelte Gottesdienstgemeinde, als Ortsgemeinde, als Gottesvolk, als universale Kirche. Das Seminar nimmt die Profile von „Kirche“ in ausgewählten neutestamentlichen Schriften in den Blick und fragt zugleich nach den Grundlagen und Gemeinsamkeiten neutestamentlicher „Ekklesiologien“.

Kurs im HIS-LSF

Die Bergpredigt (Mt 5–7) ist einer der bekanntesten Textabschnitte des Neuen Testaments. In ihr kommt Jesu Verständnis von Tora und Propheten zentral zum Ausdruck und werden Strukturen sowie Inhalte einer Nachfolge in Ausrichtung auf Gottes Willen aufgezeigt. Sie bleibt bis in die Gegenwart prägend für eine biblisch verantwortete christliche Ethik. Das Seminar erarbeitet mit Bezug auf den griechischen Text der Bergpredigt grundlegende Aspekte ihrer Auslegung, von ihrer sprachlichen Gestalt über ihre Entstehungsgeschichte bis zu ihren zentralen Inhalten und Schwerpunkten ihrer Rezeption.

Kurs im HIS-LSF

Die Begegnung mit dem Hellenismus war von entscheidender Bedeutung für das antike Judentum und stellte wichtige Weichen für die Entstehung des Christentums. Diese Vorlesung führt in die wichtigsten Werke der zumeist auf Griechisch verfassten und überlieferten hellenistisch-jüdischen Literatur ein und arbeitet ihre literarischen und thematischen Grundzüge heraus. Nach Hinweisen zur Übersetzungsleistung der Septuaginta werden der Aristeasbrief sowie die nur in Fragmenten erhaltenen Werke hellenistisch-jüdischer Exegeten, Historiker und Poeten vorgestellt. Dem bedeutendsten Autor hellenistisch-jüdischer Literatur, Philon von Alexandrien, wird entsprechend viel Raum gegeben, ähnlich dem in Rom auf Griechisch schreibenden Jerusalemer Priester Flavius Josephus. Besprochen werden ferner verschiedene vollständig erhaltene hellenistisch-jüdische Schriften (wie Weisheit Salomos, 2.–4. Makkabäer, Joseph und Aseneth, Bücher 1–5 der Sibyllinischen Orakel, Pseudo-Phocylides), darunter auch zahlreiche Testamente und Prophetenlegenden, die häufig christlich überarbeitet wurden.

Kurs im HIS-LSF

Josephus Flavius gilt neben Philon von Alexandria als wichtigster Autor, wenn man sich mit dem hellenistischen Judentum befassen möchte. In seinem bekanntesten Werk De Bello Judaico schildert Josephus die Geschichte des jüdisch-römischen Krieges, mit welchem auch die Tempelzerstörung 70 n. Chr. einherging. In seinen Antiquitates Judaicae versucht er eine vollständige jüdische Geschichte von der Schöpfung bis zu Herodes dem Großen zu geben und in seinem Werk Contra Apionem verteidigt er das Judentum als Religion gegen heidnische Vorwürfe. In der Übung, die auch ergänzend zur Vorlesung „Einführung in die hellenistisch-jüdische Literatur” von Prof. Doering belegt werden kann, lesen wir aus den Werken Auszüge in Übersetzung, um sowohl Josephus als Person kennenzulernen als auch Einblicke in die Geschichte des hellenistischen Judentums zu bekommen. Dabei ist von besonderem Interesse, wie hellenistische Kultur und Judentum einerseits unvereinbar scheinen und andererseits eine Synthese ergeben, wie sie sich nicht zuletzt auch in der Person von Josephus zeigt.

Bei Interesse und entsprechenden Fähigkeiten werden wir auch am griechischen Text arbeiten. Kenntnisse des Griechischen sind jedoch nicht Voraussetzung für die Übung.

 

Kurs im HIS-LSF