Fachbereich 1 - Evangelisch-Theologische Fakultät


Hier finden Sie die aktuellen Veranstaltungen sowie im Archiv Veranstaltungen aus älteren Semestern.

Bemerkung: Die Veranstaltung dient der systematischen Erarbeitung von Aufbau und Inhalten der alttestamentlichen Schriften. Die eigene Lektüre der alttestamentlichen Schriften bildet den Hauptteil der Arbeit; das Buch von Rösel dient der Vertiefung. In den Veranstaltungen werden zusätzlich übergreifende Themen besprochen. Weitere Arbeitsmaterialien werden ins Learnweb gestellt.

Kurs im HIS-LSF

Schriftliche Anmeldung erforderlich!
Bitte folgenden Text aufmerksam lesen!

1. Kursbeschreibung
Der Hebräisch-Ferienkurs im Anschluss an das SoSe 2018 gliedert sich in zwei Abschnitte:
vom 13.08. bis 14.09.2018 findet der Basiskurs statt, der zum fakultätsinternen Hebraicum führt, wie es für Studierende der Kath. Theologie erforderlich ist. Kurstage sind montags bis freitags, jeweils 9-13h. Die Prüfungen für diesen Kurs finden am Sa. 15.09. (schriftlich) und am Mo. 17.09. (mündlich) statt.

Am Dienstag, den 18.09.2018, beginnt der Aufbaukurs der zum staatlichen Hebraicum führt, wie es für Studierende der Ev. Theologie erforderlich ist. Er umfasst die Kurstage di-fr (18.-21.09.) und mo-do (24.09.-04.10.), jeweils 9-13h. Die Prüfungen für diesen Kurs finden am 05.10.18. (schriftlich) und am 09.10. (mündlich) statt.

2. Teilnehmer und Anmeldung
Am Basiskurs können max. 30 Studierende teilnehmen, je 15 aus der Ev. bzw. Kath. Theologie. Deshalb ist eine schriftliche Anmeldung bis zum 20.07.2018 erforderlich. Berücksichtigt wird die zeitliche Reihenfolge der Anmeldungen; es wird eine Warteliste geführt.

Anmeldungen von Studierenden der Kath. Theologie bitte an semat@uni-muenster.de
Anmeldungen von Studierenden der Ev. Theologie bitte an karin.scheimann@uni-muenster.de
Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

Kurs im HIS-LSF

Die Reformierte Sommeruniversität 2018 in Münster, die gemeinsam mit der Theologischen Universiteit Apeldoorn veranstaltet wird, ist eine Woche voller Vorträge und Seminare zu Texten Friedrich Schleiermachers, die die Bedeutung seiner Theologie und deren reformierte Prägung zeigen. Expertinnen und Experten aus der Schleiermacherforschung werden zum Kontext der Theologie Schleiermachers sprechen, in sein Kirchenverständnis einführen und Themen seiner Dogmatik wie seiner Ethik mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern traktieren. Zur Abwechslung von der Textarbeit steht eine Exkursion auf dem Programm.

 

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Flyer zur Sommeruni 2018.

 

Bitte melden Sie sich im Sekretariat für Reformierte Theologie an!

 

Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr und Möglichkeiten ihrer Erstattung werden noch bekanntgegeben.

Kurs im HIS-LSF

Der überwiegende Teil der gesellschaftlichen notwendigen Arbeit wird unbezahlt in und durch Familien und anderen Lebensformen geleistet. Ergänzend kümmern sich in den privaten Haushalten auch Erwerbstätige um Sauberkeit, Nahrung, Betreuung und Pflege. Vor allem sind dies Frauen, darunter viele Migrantinnen, überwiegend in informellen und prekären Beschäftigungsverhältnissen. Ihre Dienste sind für Alltagsbewältigung und Befriedigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse unverzichtbar. Was ihnen jedoch meistens fehlt, sind Anerkennung und Rechtssicherheit, angemessener Lohn und Erholungszeiten.

Das Seminar beleuchtet diese Zusammenhänge, um sie ethisch zu würdigen. Es ordnet sie in die Entwicklung von globaler Arbeitsgesellschaft und Geschlechterverhältnissen ein und schaut sich politische Handlungsansätze an. Konstruktiv geht es hier um die Verwirklichung der Menschenrechte in der Arbeitswelt, und kritisch geht es um die Überprüfung der protestantischen Arbeitsethik, ihrer Geschlechterbilder und der theologischen Verwendung von Begriffen wie Beruf, Dienst, Arbeit.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten Interesse für den Zusammenhang gesellschaftlicher und theologisch-ethischer Perspektiven mitbringen, die Bereitschaft, im Seminar Fallbeispiele selbst aufzubereiten und zu diskutieren.

Kurs im HIS-LSF

„Kirche“ ist in mehrfacher Hinsicht Kontext und Gegenstand von Predigt. Die Predigt erfolgt im Rahmen des Gottesdienstes im kirchlichen Raum, die Hörenden sind Kirchenmitglieder, jedoch in unterschiedlicher Nähe/Distanz. Predigt dient, zumindest seit Schleiermacher, der Erbauung (in) der Gemeinde. Das Hauptseminar befasst sich mit neutestamentlichen Texten, in denen „Kirche“ (als ekklesia oder in verwandter Terminologie) selbst zum Thema wird, und die Impulse geben für eine Predigt in und für Kirche im Prozess. Dabei werden unterschiedliche Konzeptionen von „Kirche“ im Neuen Testament in Auswahl und unter Berücksichtigung der neueren Forschung erarbeitet. 
 
Das Seminar kann als Neutestamentliches oder Homiletisches Hauptseminar belegt werden. In beiden Seminarlinien können maximal 10 Studierende teilnehmen. Die Studierenden in der Neutestamentlichen Seminarlinie stellen im Verlauf des Seminars eine exegetische Ausarbeitung zu einem der vorgeschlagenen Texte vor, die Studierenden in der Homiletischen Seminarlinie den Entwurf einer Predigt, die im Seminar gehalten und in einem Einzeltermin nachbesprochen wird. 
 
 

Kurs im HIS-LSF

Inhaltliche Schwerpunkte: In der Lektüreübung werden Auszüge aus dem ugaritischen Kirtu-Epos (KTU 1.14–1.16) anhand von Keilschrifttafeln und Transliteration gelesen. Die Übung setzt Grundkenntnisse des Ugaritischen voraus.

Kurs im HIS-LSF

Aufgrund des medizinischen Fortschritts verändert sich das Verständnis von Gesundheit und Krankheit ständig. In diesem interdisziplinären Seminar werden ausgewählte Themen des aktuellen medizinischen Diskurses erarbeitet. Neben dem Konfliktfeld der Reproduktionsmedizin wird es um Körperenhancement im Kontext der Normalisierung ästhetischer Chirurgie sowie um weitere medizinisch induzierte Perfektionierungsstrategien z.B. im Bereich des Sports gehen.

Neben der Erarbeitung von fachlichen Aspekten und der Diskussion schöpfungstheologischer Überlegungen und ethischer Normen werden im Seminar auch fachdidaktische Zugängen besprochen.

Angestrebt werden die Befähigung zur Verortung medizinethischer Diskurse und die Kompetenz zu einem reflektierten ethischen Urteil.

 

Erwartet wird die Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme, verbunden mit der Übernahme von Protokollen und Essays, die später ggf. zur MAP-Prüfungsleistungen ausgebaut werden können.

Kurs im HIS-LSF